Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Cefaxxess LC, 75 mg, Salbe zur intramammären Anwendung bei laktierenden Kühen. Cefquinom. ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung von klinischen Mastitiden bei laktierenden Milchkühen, die durch die folgen- den Cefquinom-empfindlichen Mikroorganismen hervorgerufen werden: Streptococcus ube- ris, Streptococcus dysgalactiae, Staphylococcus aureus und Escherichia …
- Zulassungsinhaber
- Emdoka Bvba
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Cefaxxess LC angewendet?
Cefaxxess LC, 75 mg, Salbe zur intramammären Anwendung bei laktierenden Kühen. Cefquinom.
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung von klinischen Mastitiden bei laktierenden Milchkühen, die durch die folgen- den Cefquinom-empfindlichen Mikroorganismen hervorgerufen werden: Streptococcus ube- ris, Streptococcus dysgalactiae, Staphylococcus aureus und Escherichia coli.
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Was ist vor der Einnahme von Cefaxxess LC zu beachten?
Nicht anwenden bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Cephalosporin- Antibiotika, andere ß-Laktam-Antibiotika oder gegen einen der sonstigen Bestandteile.
Wie wird Cefaxxess LC angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zur intramammären Anwendung.
Der Inhalt eines Euterinjektors sollte alle 12 Stunden an jeweils drei aufeinander folgenden Melkzeiten vorsichtig in die Zitze des infizierten Viertels instilliert werden.
Jedes betroffene Viertel ausmelken. Nach gründlicher Reinigung und Desinfektion der Zitze und der Zitzenöffnung mit dem beigelegten Reinigungstuch wird die Kappe von der Injektor- spitze entfernt, ohne die Injektorspitze mit den Fingern zu berühren.
Den Inhalt eines Euterinjektors behutsam in jedes betroffene Viertel instillieren. Das Tierarz- neimittel durch leichte Massage der Zitze und des Euters des betroffenen Tieres verteilen.
Der Euterinjektor darf nur einmal verwendet werden. Angebrochene Euterinjektoren sollten entsorgt werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Cefaxxess LC?
In sehr seltenen Fällen wurden bei Tieren nach der Verabreichung dieses Tierarzneimittels anaphylaktische Reaktionen beobachtet.Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
-
Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberich- te).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht ge- wirkt hat, teilen Sie dies Ihrem Tierarzt mit.
Wie ist Cefaxxess LC aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 30°C lagern.
Dieses Tierarzneimittel darf nach Ablauf des Verfalldatums, das auf dem Etikett und der
Schachtel unter „Verwendbar bis” angegeben ist, nicht mehr verwendet werden. Das Verfall-
datum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen der Primärverpackung: Sofort verwenden.
Weitere Informationen zu Cefaxxess LC
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Das Tierarzneimittel sollte der Behandlung klinischer Erkrankungen vorbehalten bleiben, die auf andere Antibiotikaklassen oder β-Laktam-Antibiotika mit engem Wirkspektrum unzu- reichend angesprochen haben bzw. bei denen mit einem unzureichenden Ansprechen zu rechnen ist.
Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Grundlage eines Empfindlichkeitstests der vom Tier isolierten pathogenen Bakterien erfolgen. Ist das nicht möglich, sollte die Be- handlung auf der Grundlage lokaler (regional, Bestandslevel) epidemiologischer Daten zur Empfindlichkeit der Zielbakterien erfolgen.
Bei der Anwendung des Arzneimittels sind die offiziellen, nationalen und regionalen Richtli- nien zum Einsatz von Antibiotika zu beachten.
Eine von der Fachinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prä- valenz Cefquinom-resistenter Bakterien erhöhen und die Wirksamkeit einer Behandlung mit Cephalosporinen aufgrund einer möglichen Kreuzresistenz vermindern.
Die Fütterung von Kälbern mit Milch, die Reste von Cefquinom enthält (d. h. während der Behandlung gemolken wird), sollte aufgrund der Förderung von antimikrobiell resistenten Bakterien vermieden werden.
Das Reinigungstuch bei bestehenden Zitzenverletzungen nicht anwenden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei der Verabreichung des Produktes sollten Schutzhandschuhe getragen werden, um den Hautkontakt zu vermeiden.
Penicilline und Cephalosporine können nach Injektion, Inhalation, oraler Aufnahme oder Hautkontakt zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) führen. Eine Überempfindlichkeit gegenüber Penicillinen kann zu einer Kreuzempfindlichkeit gegenüber Cephalosporinen und umgekehrt führen. Allergische Reaktionen auf diese Substanzen können gelegentlich schwerwiegend sein.
Wenn Ihnen empfohlen wurde, den Kontakt mit solchen Tierarzneimitteln zu meiden oder Sie bereits wissen, dass Sie überempfindlich reagieren, sollten Sie den Umgang mit diesem Tierarzneimittel vermeiden.
Gehen Sie mit diesem Tierarzneimittel sehr vorsichtig um, indem Sie den direkten Kontakt vermeiden und alle empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen befolgen.
Sollten nach Kontakt mit dem Tierarzneimittel Symptome wie Hautausschlag auftreten, ist ärztlicher Rat einzuholen und dem Arzt dieser Warnhinweis vorzulegen. Ein Anschwellen des
Gesichts, der Lippen und Augenlider oder Atembeschwerden sind ernstzunehmende Symp- tome und bedürfen dringend einer ärztlichen Behandlung.
Es ist darauf zu achten, dass der Kontakt mit der Haut vermieden wird.
Nach Benutzung der Reinigungstücher die Hände waschen. Tragen Sie Schutzhandschuhe, wenn Hautirritationen durch Isopropylalkohol bekannt oder anzunehmen sind.
Trächtigkeit und Laktation:
Das Tierarzneimittel ist für die Anwendung während der Laktation vorgesehen. Es liegen keine Erkenntnisse vor, die auf eine Reproduktionstoxizität (einschl. Teratogenität) bei Rin- dern hinweisen. Studien zur Reproduktionstoxizität an Labortieren ergaben keinen Hinweis auf einen Effekt von Cefquinom auf die Reproduktion oder ein teratogenes Potenzial.
Wechselwirkungen mit anderen Tierarzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Es ist bekannt, dass für Cephalosporin-empfindliche Bakterien eine Kreuzsensitivität gegen- über verschiedenen Vertretern von Cephalosporinen besteht.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Es sind keine Symptome zu erwarten. Notfallmaßnahmen sind nicht erforderlich.
Inkompatibilitäten: Keine bekannt.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


