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Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege ist nicht mehr im Handel oder nicht mehr zugelassen. Die Angaben auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke nach einer Alternative.
Das Wichtigste in Kürze
Sauen: Eklampsie Rinder, Schafe, Ziegen: Gebärparese, Weide-, Stall-, Transport-Tetanie Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine: Unterstützungstherapie bei Gefäßpermeabilitätsstörungen, z.B. bei Allergien und Entzündungen
- Zieltierarten
- Pferd, Rind, Schweine, Ferkel, Schaf, Ziege
- Wartezeit
- Essbares Gewebe: Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege: Null Tage Milch: Null Tage
- Wirkstoff(e)
- Calciumacetat, Calciumgluconat
- Zulassungsinhaber
- V.M.D. NV
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QA12AA20
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege bei Tieren angewendet?
Sauen: Eklampsie
Rinder, Schafe, Ziegen: Gebärparese, Weide-, Stall-, Transport-Tetanie
Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine: Unterstützungstherapie bei Gefäßpermeabilitätsstörungen, z.B. bei Allergien und Entzündungen
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Für welche Tiere ist Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege zugelassen?
Pferd, Rind, Schweine, Ferkel, Schaf, Ziege
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Niereninsuffizienz, Hypercalcämie, Hypermagnesiämie, Hyperparathyreoidismus, Acidose, Kalzinose oder Herzglykosidintoxikation.
Nicht anwenden in Folge hochdosierter Verabreichung von Vit. D3-Präparaten.
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Die intravenöse Applikation muss langsam erfolgen.
Vorsicht bei digitalisierten Patienten. Während der Infusion sind Herz- und Kreislauf zu kontrollieren. Bei Auftreten von Symptomen einer Überdosierung (insbesondere Herzrhythmusstörungen, Unruhe, Blutdruckabfall) ist die Infusion sofort abzubrechen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation
Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Calcium steigert die Wirksamkeit von Herzglykosiden. Durch Calcium werden die kardialen Wirkungen von β-Adrenergika und Methylxanthinen verstärkt. Glucocorticoide erhöhen durch Vit. D- Antagonismus die renale Ausscheidung von Calcium.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Bei zu schneller intravenöser Infusion oder Überdosierung kann es zu einer Hypercalcämie und/oder Hypermagnesiämie mit kardiotoxischen Erscheinungen wie Tachykardie nach initialer Bradykardie, Herzrhythmusstörungen und in schweren Fällen ventrikulärem Herzflimmern mit Herzstillstand, kommen. Als weitere hypercalcämische Symptome sind zu beachten: motorische Schwäche, Muskelzittern, gesteigerte Erregbarkeit, Unruhe, Schweißausbrüche, Polyurie, Blutdruckabfall, Depression sowie Koma.
Symptome einer Hypercalcämie können auch noch 10 Stunden nach der Applikation auftreten und dürfen aufgrund der Ähnlichkeit der Symptome nicht als Rezidiv der Hypocalcämie fehldiagnostiziert werden.
Beim Auftreten von Symptomen einer Überdosierung ist die Behandlung sofort abzubrechen.
Als Gegenmaßnahme kann in Fällen einer Hypercalcämie die renale Calciumausscheidung durch Gabe eines Schleifendiuretikums (z. B. Furosemid) in Verbindung mit einer lnfusion isotonischer NaCI- Lösung erhöht werden.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur langsamen intravenösen und subkutanen Injektion.
Die Dosierungsangaben sind Richtwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen Kreislaufzustand anzupassen.
Pferd: Gewicht ca. 500 kg – i.v. – 80-100 ml
Rind: Gewicht ca. 500 kg – i.v. – 80-100 ml
Rind: Gewicht ca. 500 kg – s.c. – 80-100 ml - Auf mehreren Stellen verteilt (Höchstens 50 ml/Injektionsstelle)
Kleine Wiederkäuer: von 40 bis 60 kg – i.v. – 15-25 ml
Kleine Wiederkäuer: von 40 bis 60 kg – s.c. – 15-25 ml – Auf mehreren verteilt Schweine: von 50 bis 100 kg – s.c. – 15-25 ml
Ferkel: von 5 bis 15 kg – s.c. – 2-3 ml
Hinweise für die richtige Anwendung
Für die Behandlung akuter Calciummangelzustände und der hypocalcämischen Gebärparese ist die Lösung intravenös bzw. fraktioniert intravenös und subkutan zu verabreichen.
Welche Wartezeit gilt für Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege?
Essbares Gewebe: Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege: Null Tage
Milch: Null Tage
Welche Nebenwirkungen kann Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege beim Tier haben?
Auch bei therapeutischer Dosierung kann es durch den Calciumgehalt zu einer transienten Hypercalcämie kommen, die sich wie folgt zeigt:
- initiale Bradykardie
- Unruhe, Muskelzittern, Salivation
- Erhöhung der Atemfrequenz
Ein Anstieg der Herzfrequenz nach einer initialen Bradykardie ist als Zeichen für eine beginnende Überdosierung zu werten. In diesem Fall ist die Infusion abzubrechen.
Verzögerte Nebenwirkungen können in Form von Störungen des Allgemeinbefindens und mit Symptomen einer Hypercalcämie auch noch 6 – 10 Stunden nach der Infusion auftreten und dürfen nicht als Rezidiv der Hypocalcämie fehldiagnostiziert werden.
An der Injektionsstelle kann es nach subkutaner Injektion zu Nekrosen kommen.
Siehe auch Hinweise für den Fall der Überdosierung unter Abschnitt 12.
Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern. Vor Licht schützen. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Nicht benötigte Restmengen, die nach Applikation oder Entnahme der erforderlichen Dosis im Behältnis zurückbleiben, sind zu entsorgen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis und Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Weitere Informationen zu Surcalce - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege
Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist
V.M.D. n.v.
Hoge Mauw 900
2370 Arendonk
Belgien
Bezeichnung des Tierarzneimittels
SURCALCE - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege
Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile
| 1 ml enthält: | |
| Wirkstoffe: | |
| Calciumgluconat | 465 mg |
| Calciumacetat | 37 mg |
Magnesiumhypophosphit Hexahydrat 30 mg
(entsprechend Ca2+ 50 mg bzw. 1,27 mmol und Mg2+ 2,8 mg bzw. 0,11 mmol)
Sonstige Bestandteile:
Borsäure, Wasser für Injektionszwecke
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel finden Sie auf der Website der Europäischen Arzneimittel-Agentur unter http://www.ema.europa.eu/.
Weitere Angaben
Für Tiere
Z. Nr.: 16.368
Packungsgrößen:
100ml Durchstechflaschen
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.
Redaktionelle Grundsätze
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