Zum Inhalt springen

Medikamente

ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen

ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen Human-Insulin ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung des Diabetes mellitus bei Katzen und Senkung der Hyperglykämie sowie Verbesserung der damit verbundenen klinischen Symptome.

Wirkstoff(e)
Insulin
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QA10AC01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

Anzeige

Gebrauchsinformation

Wofür wird ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen angewendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen

Human-Insulin

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung des Diabetes mellitus bei Katzen und Senkung der Hyperglykämie sowie Verbesserung der damit verbundenen klinischen Symptome.

Anzeige

Was ist vor der Einnahme von ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen zu beachten?

Nicht anwenden zur akuten Behandlung von diabetischer Ketoazidose.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.

Wie wird ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen angewendet?

Zur subkutanen Anwendung.

Dosierung:

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 0,2 bis 0,4 IE/kg Körpergewicht alle 12 Stunden. Bei Katzen, die schon zuvor mit Insulin behandelt wurden, kann eine höhere Anfangsdosis von bis zu 0,7 I.E./kg Körpergewicht angemessen sein.

Der Tierarzt sollte die Katze in regelmäßigen Abständen nachuntersuchen und eine Dosisanpassung bis zur adäquaten Einstellung des Glukosespiegels durchführen.

Eine Dosisanpassung (z. B. Erhöhung der Dosis) sollte generell nach mehreren Tagen (z.B. einer Woche) erfolgen, da sich die volle Wirkung von Insulin in der Phase des Gleichgewichts einstellt. Wenn eine Dosisanpassung notwendig ist, sollte diese in Schritten von 0,5 und 1 IE pro Injektion erfolgen. Bei Hypoglykämie oder Verdacht auf Somogyi-Effekt (Rebound-Hyperglykämie) kann die Dosis um 50% oder mehr reduziert werden.

Sobald eine adäquate Einstellung des Glukosespiegels erreicht ist, sollte die Blutglukosekonzentration regelmäßig (z. B. alle 3 bis 4 Monate oder öfter) kontrolliert werden, weitere Anpassungen der Insulin- Dosis können erforderlich werden.

Bei Katzen kann sich eine Remission des Diabetes mellitus einstellen, wobei eine ausreichende Produktion endogenen Insulins wiedererlangt wird, und die exogene Insulingabe angepasst oder abgesetzt werden muss.

Art der Anwendung:

ProZinc sollte zweimal täglich subkutan injiziert werden.

Anzeige

Welche Nebenwirkungen hat ProZinc 40 IE/ml Injektionssuspension für Katzen?

Hypoglykämische Reaktionen wurden in einer Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit sehr häufig (13 % (23 von 176) der behandelten Katzen) beobachtet. Diese waren im Allgemeinen mild ausgeprägt. Klinische Symptome können sich in Form von Hunger, Ängstlichkeit, unsicheren Bewegungsabläufen, Muskelzittern, Stolpern oder Schwäche der Hintergliedmaßen und Orientierungslosigkeit zeigen. In diesen ällen ist eine sofortige Verabreichung von Glukoselösung und/ oder Futter notwendig.

Die Verabreichung von Insulin sollte vorübergehend unterbrochen und die folgende Dosis entsprechend angepasst werden

Lokale Reaktionen an der Injektionsstelle wurden sehr selten berichtet und gingen ohne Absetzen der Therapie zurück.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:


  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Aus unserem Magazin