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Das Wichtigste in Kürze
Reduktion von Fruchtbarkeitsstörungen, die durch das Porcine Respiratorische und Reproduktive Syndrom-Virus (europäischer Stamm) in kontaminierter Umgebung verursacht werden. Die Impfung reduziert die Anzahl von Früh- und Totgeburten. Beginn der Immunität: wurde nicht festgestellt Dauer der Immunität: wurde nicht festgestellt.
- Zieltierarten
- Schweine (Sauen und Jungsauen)
- Wartezeit
- Null Tage.
- Zulassungsinhaber
- Ceva Sante Animale
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QI09AA05
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen) bei Tieren angewendet?
Reduktion von Fruchtbarkeitsstörungen, die durch das Porcine Respiratorische und Reproduktive
Syndrom-Virus (europäischer Stamm) in kontaminierter Umgebung verursacht werden. Die Impfung reduziert die Anzahl von Früh- und Totgeburten.
Beginn der Immunität: wurde nicht festgestellt Dauer der Immunität: wurde nicht festgestellt.
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Für welche Tiere ist Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen) zugelassen?
Schweine (Sauen und Jungsauen)
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen)
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Nur gesunde Tiere impfen.
In PRRS-infizierten Herden ist die Virusinfektion heterogen und variiert mit der Zeit. In einer solchen
Umgebung ist die Einführung eines Impfprogrammes ein Mittel, um die Fruchtbarkeitsparameter zu verbessern, und kann zusammen mit hygienischen Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung beitragen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Nicht anwendbar.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Für den Anwender:
Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion kann zu starken
Schmerzen und Schwellungen führen, insbesondere bei einer Injektion in ein Gelenk oder einen
Finger. In seltenen Fällen kann dies zum Verlust des betroffenen Fingers führen, wenn er nicht umgehend ärztlich versorgt wird. Im Falle einer versehentlichen (Selbst-)Injektion dieses
Tierarzneimittels ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate, selbst wenn nur geringe Mengen injiziert wurden, und zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage.
Sollten die Schmerzen länger als 12 Stunden nach der ärztlichen Untersuchung andauern, ziehen Sie
erneut einen Arzt zu Rate.
Für den Arzt:
Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion selbst geringer
Mengen dieses Produktes kann starke Schwellungen verursachen, was unter Umständen zu ischämischen Nekrosen oder sogar dem Verlust eines Fingers führen kann.
Die Wunde soll UNVERZÜGLICH sachkundig chirurgisch versorgt werden. Dies kann eine frühzeitige Inzision und Spülung der Injektionsstelle erfordern, insbesondere wenn Weichteile oder Sehnen betroffen sind.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:
Nicht zutreffend.
Trächtigkeit und Laktation:
Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Die vorgelegten Daten zeigen, dass dieser Impfstoff mit inaktivierten Impfstoffen gegen Parvovirose, Influenza und die Aujezskysche Krankheit am selben Tag an getrennter Applikationsstelle verabreicht werden kann, da keine negativen Effekte auf die serologische Immunantwort beobachtet wurden.
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels mit Ausnahme der oben genannten vor. Ob der Impfstoff
vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels verwendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.
Überdosierung:
Nach Verabreichung der doppelten Dosis des Impfstoffes wurden keine anderen als die unter „Nebenwirkungen“ beschriebenen unerwünschten Arzneimittelwirkungen beobachtet.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Nicht mit anderen Impfstoffen, immunologischen Produkten oder Tierarzneimitteln mischen.
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Wie wird Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen) dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Eine Dosis zu 2 ml wird tief intramuskulär, in die Nackenmuskulatur hinter dem Ohr, nach dem folgenden Impfplan verabreicht:
Grundimmunisierung:
Jungsauen:
2 Impfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen, mindestens 3 Wochen vor dem ersten Belegen. Sauen:
2 Impfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen (es wird empfohlen, alle Sauen eines Bestandes innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu impfen).
Wiederholungsimpfungen:
1 Impfung zwischen dem 60. und 70. Tag jeder Trächtigkeit, ab der ersten Trächtigkeit nach der Grundimmunisierung.
Hinweise für die richtige Anwendung
Vor Gebrauch schütteln.
Unter Einhaltung üblicher aseptischer Bedingungen verabreichen.
Die Verwendung einer Mehrfachdosierspritze wird empfohlen.
Welche Wartezeit gilt für Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen)?
Null Tage.
Welche Nebenwirkungen kann Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen) beim Tier haben?
| Schweine (Sauen und Jungsauen) | ||
| Selten | Überempfindlichkeitsreaktion1 | |
| (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte | ||
| Tiere): | ||
| Sehr selten | Ödem (Schwellung) an der Injektionsstelle2, Granulom an | |
| (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, | der Injektionsstelle3 | |
| einschließlich Einzelfallberichte): | ||
1In solchen Fällen sollte eine angemessene symptomatische Behandlung durchgeführt werden.
2Ödeme (höchstens 3 cm), die im Allgemeinen weniger als eine Woche andauern.
3Kleine Lokalreaktion (Granulome), ohne Auswirkungen auf die Gesundheit und die Fruchtbarkeit des Tieres.
Größere Reaktionen (bis zu 7 cm Durchmesser) sind gelegentlich nach häufig wiederholten Auffrischungsimpfungen beobachtet worden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in
der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE: https://www.vet-uaw.de/ AT:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, AT-1200 Wien E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen) aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren. Vor Licht schützen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: sofort verbrauchen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser entsorgt werden.
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel
geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Progressis, Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen)
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Progressis Emulsion zur Injektion für Schweine (Sauen und Jungsauen)
Zusammensetzung
Eine Dosis (2 ml) enthält:
Wirkstoff :
Inaktiviertes Porcines Respiratorisches und Reproduktives Syndrom (PRRS)-Virus,
Stamm P120 ……………………………………………………………. ≥ 2,5 log 10 IF E.* * IF Einheiten: Immunfluoreszenz-Antikörpertiter bei Schweinen nach 2 Injektionen unter
spezifischen Laborbedingungen
Adjuvans:
o/w öliger Hilfsstoff (mit hydriertem Polyisobuten als Adjuvans) …...q.s. 1 Dosis zu 2 ml Weiße homogene Emulsion.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
DE: Verschreibungspflichtig.
AT: Rezept- und apothekenpflichtig
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Zulassungsnummern:
DE: Zul.-Nr.: PEI.V.01709.01.1
AT: Z. Nr.: 8-20229
Packungsgrößen:
- Packung mit 1 Flasche zu 5 Dosen / 10 ml-Glasflasche
- Packung mit 10 Flaschen zu je 5 Dosen / 10 ml-Glasflasche
- Packung mit 1 Flasche zu 10 Dosen / 20 ml-Glasflasche
- Packung mit 10 Flaschen zu je 10 Dosen / 20 ml-Glasflasche
- Packung mit 1 Flasche zu 25 Dosen / 50 ml-Glasflasche
- Packung mit 10 Flaschen zu je 25 Dosen / 50 ml-Glasflasche
- Packung mit 1 Flasche zu je 50 Dosen / 100 ml-LDPE Flasche
- Packung mit 10 Flaschen zu je 50 Dosen / 100 ml-LDPE Flasche
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
06/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber:
DE:
Ceva Tiergesundheit GmbH Kanzlerstr. 4
40472 Düsseldorf Deutschland AT:
CEVA SANTE ANIMALE,
8 rue de Logrono,
33500 Libourne Frankreich
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:
Ceva-Phylaxia Co. Ltd.
1107 Budapest, Szállás u. 5.
Ungarn
5
Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
Ceva Tiergesundheit GmbH Kanzlerstr. 4
40472 Düsseldorf
Deutschland
Tel: 00 800 35 22 11 51
Email: pharmakovigilanz@ceva.com
Weitere Informationen
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



