Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Der Wirkstoff in Nasipral ist Ipratropiumbromid, eine Substanz, die die Bildung von Nasensekret verringert (Gruppe der nasalen An cholinergika). Dieses Arzneimi(el wird angewendet zur symptoma schen Behandlung von Rhinorrhoe (laufende Nase) bei allergischer und nicht-allergischer Rhini(s bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren.
- Wirkstoff(e)
- Ipratropiumbromid
- Zulassungsinhaber
- InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- R01AX03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Nasipral 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung angewendet?
Der Wirkstoff in Nasipral ist Ipratropiumbromid, eine Substanz, die die Bildung von Nasensekret verringert (Gruppe der nasalen An cholinergika).
Dieses Arzneimi(el wird angewendet zur symptoma schen Behandlung von Rhinorrhoe (laufende Nase) bei allergischer und nicht-allergischer Rhini(s bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren.
Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
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Was ist vor der Einnahme von Nasipral 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung zu beachten?
Nasipral darf nicht angewendet werden,
wenn Sie allergisch gegen Ipratropiumbromid oder einen der in Abschni( 6. genannten sons gen Bestandteile dieses Arzneimi(els sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Schließen Sie die Augen, während Sie Nasipral in der Nase anwenden. Nicht in die Augen sprühen. Falls Nasipral in die Augen gelangt, spülen Sie diese sofort mit kaltem Wasser aus.
Danach können bei Ihnen für einige Stunden Sehstörungen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit au reten.
- Vorsicht ist bei Pa enten mit vergrößerter Prostata, Blasenauslassobstruk on (Verengung des Blasenausgangs), Glaukom (Erkrankung der Augen aufgrund eines erhöhten Augeninnendrucks) oder Harnverhalt geboten.
Wenn Sie bereits andere Arzneimi(el anwenden, lesen Sie auch den Abschni( „Anwendung von Nasipral zusammen mit anderen Arzneimi(eln“.
Bi e sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nasipral anwenden.
Kinder und Jugendliche
Das Arzneimi(el soll bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.
Anwendung von Nasipral zusammen mit anderen Arzneimi eln
- Es sind keine Wechselwirkungen mit An histaminika, abschwellenden Mi(eln oder Kor kosteroiden zur Anwendung in der Nase bekannt.
- Es besteht ein Risiko der Zunahme von Nebenwirkungen, wenn das Arzneimi(el zusammen mit anderen (oralen oder inhalierten) an cholinergen Arzneimi(eln angewendet wird.
- Es besteht auch ein Risiko von Wechselwirkungen mit Salbutamol (in einigen Arzneimi(eln zur Behandlung von Asthma enthalten).
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimi(el anwenden, kürzlich andere Arzneimi(el angewendet haben oder beabsich gen, andere Arzneimi(el anzuwenden.
Schwangerscha , S llzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Als Vorsichtsmaßnahme sollte die Anwendung von Nasipral während der Schwangerscha und S llzeit vermieden werden.
Präklinische Studien mit Ipratropiumbromid haben keine unerwünschten Wirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit ergeben. Klinische Daten zur Fortpflanzungsfähigkeit stehen für Ipratropiumbromid nicht zur Verfügung.
Wenn Sie schwanger sind oder s llen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder
beabsich gen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimi(els Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüch gkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Wenn Sie Nasipral anwenden, kann bei Ihnen Schwindel au reten oder Sie können Schwierigkeiten haben, den Blick zu fokussieren oder Sie sehen verschwommen. Wenn bei Ihnen eine dieser Wirkungen au ri(, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.
Nasipral enthält Benzalkoniumchlorid (Konservierungsmi(el).
Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung.
Nasipral enthält 17,5 Mikrogramm Benzalkoniumchlorid pro Sprühstoß entsprechend 0,25 mg/ml.
Wie wird Nasipral 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung angewendet?
Wenden Sie dieses Arzneimi(el immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt: Erwachsene
- Zwei- bis dreimal täglich 2 Sprühstöße in jedes Nasenloch. Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Jugendliche über 12 Jahre: Zwei- bis dreimal täglich 2 Sprühstöße in jedes Nasenloch.
- Kinder von 6 bis 12 Jahren: Zweimal täglich 2 Sprühstöße in jedes Nasenloch.
Wenden Sie das Arzneimi(el bei Kindern unter 6 Jahren nicht an.
Art der Anwendung
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Welche Nebenwirkungen hat Nasipral 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung?
Wie alle Arzneimi(el kann auch dieses Arzneimi(el Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem au reten müssen.
Die meisten Nebenwirkungen können auf die an cholinergen Eigenscha en von Nasipral zurückgeführt werden. Wie jede topische Behandlung kann auch Nasipral lokale Reizungen hervorrufen. Die Nebenwirkungen basieren auf Daten aus klinischen Prüfungen und der Anwendungsbeobachtung des Arzneimi(els.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Nasenbluten, trockene Nasenschleimhaut, Kopfschmerzen, Nasenbeschwerden und Reizungen im Rachenraum.
Beschwerden, auf die Sie achten sollten
Allergien (Überempfindlichkeit und anaphylak sche Reak onen):
- Es können Beschwerden wie Juckreiz oder Nesselausschlag au reten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen).
- In schweren Fällen gehören zu den Symptomen Schwellungen von Mund, Zunge, Lippen und/oder Gesicht, Hautausschlag, plötzlich au retende Atemprobleme, Abfall des Blutdrucks und Engegefühl im Hals (Laryngospasmus, Pharynxödem) (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
- Beschleunigter Herzschlag, unregelmäßiger Herzschlag (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Palpita onen (schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn bei Ihnen solche Symptome au reten. Beenden Sie die Anwendung von Nasipral.
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Kopfschmerzen
- Nasenbluten, trockene Nasenschleimhaut, Nasenbeschwerden
- Reizungen im Rachenraum
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Schwindel
- Übelkeit, brennendes Gefühl
- Gastrointes nale Mo litätsstörung (Verdauungsprobleme)
- Wunde Stellen im Mund
- Mundtrockenheit, Trockenheit im Hals
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Harnverhalt)
- Akkommoda onsstörungen (der Augen), erweiterte Pupillen, erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Augenschmerzen, verschwommenes Sehen, Ränder- und Farbigsehen (Halosehen), Reizung oder Rötung der Augen, Hornhautödem
Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Herzklopfen
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das na onale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informa onen über die Sicherheit dieses Arzneimi els zur Verfügung gestellt werden.h p://www.bfarm.de/
Deutschland:
Bundesins tut für Arzneimi el und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: h p://www.bfarm.de Österreich:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: h p://www.basg.gv.at/
Wie ist Nasipral 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimi(el für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimi el nach dem auf dem Umkarton und dem E ke nach „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht einfrieren. Verwenden Sie diese Flasche nicht länger als 3 Monate nach Anbruch.
Entsorgen Sie Arzneimi(el niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toile e oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimi(el zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



