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Medikamente

Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine

Mypravac suis  Injektionssuspension für Schweine
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels MYPRAVAC SUIS Injektionssuspension für Schweine Anwendungsgebiet(e) Aktive Immunisierung von gesunden, empfänglichen Ferkeln im Alter von 7 bis 10 Tagen zur Reduktion von Lungenläsionen und Gewichtsverlusten, die mit Infektionen durch Mycoplasma hyopneumoniae im Zusammenhang stehen.

Zulassungsinhaber
Laboratorios Hipra S.A.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
ATC Code
QI09AB13

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

MYPRAVAC SUIS Injektionssuspension für Schweine

Anwendungsgebiet(e)

Aktive Immunisierung von gesunden, empfänglichen Ferkeln im Alter von 7 bis 10 Tagen zur Reduktion von Lungenläsionen und Gewichtsverlusten, die mit Infektionen durch Mycoplasma hyopneumoniae im Zusammenhang stehen.

Durch experimentelle Infektion wurde eine Immunitätsdauer von 70 Tagen nachgewiesen. Der Beginn der Immunität und eine längere Immunitätsdauer wurden in Laborversuchen nicht untersucht. Unter Feldbedingungen sind jedoch eine verbesserte Gewichtszunahme und Futterumsatzrate über die gesamte Wachstumsperiode (6 Monate) festgestellt worden.

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Was ist vor der Einnahme von Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht bei Schweinen, die von Helminthen befallen sind, anwenden, da das Risiko einer Selektion von gegenüber Levamisol und Benzimidazolen resistenten Helminthen besteht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Intramuskuläre Anwendung.

Empfohlenes Impfschema:

Erste Immunisierung: eine Dosis von 2 ml pro Tier zwischen dem 7. und 10. Lebenstag

Zweite Immunisierung: eine Dosis von 2 ml 21 Tage nach der ersten Immunisierung. Die Injektion sollte tief intramuskulär in die Halsmuskulatur auf Höhe der Halswirbel hinter dem Ohr erfolgen. Es wird empfohlen, die zweite Dosis des Impfstoffs an der anderen Körperseite zu verabreichen.

Eine neuerliche Revakzination der Schweine ist nicht vorgesehen.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor der Verabreichung sollte der Impfstoff auf 15 bis 25ºC erwärmt werden. Vor Gebrauch schütteln.

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Welche Nebenwirkungen hat Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine?

Schweine (zur mast)

Sehr häufig Erhöhte Temperatur1
 
(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): Läsion an der Injektionsstelle2
 
   
Gelegentlich Zittern
 
(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte  
Tiere):  
   
Selten Erbrechen
 
(1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte  
Tiere):  
   
Sehr selten Apathie
 
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Überempfindlichkeitsreaktion3
einschließlich Einzelfallberichte):
 
   

1Es kann ein Temperaturanstieg von bis zu 1ºC über 1-2 Tage beobachtet werden.

2Es können lang anhaltende mikroskopische Läsionen (multifokale bis diffuse granulomatöse Myositis mit körnigem, eosinophilem Material) festgestellt werden.

3Im Falle einer anaphylaktischen Reaktion sollte unverzüglich eine geeignete Behandlung eingeleitet werden, wie z.B. die Verabreichung von Adrenalin.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, AT-1200 Wien

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at

Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Kühl lagern und transportieren (2ºC - 8ºC).

Nicht einfrieren.

Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis (Glasflasche): 2 Jahre.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett dem Karton angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu Mypravac suis Injektionssuspension für Schweine

Zusammensetzung

Eine Dosis (2 ml) enthält:

Wirkstoff:

Mycoplasma hyopneumoniae, inaktiviert, Stamm J ≥ 1,0 Meerschweinchen-ED80

1 ED80: (Effective Dose) eine zweimalige Verabreichung von 1/4 der Impfstoffdosis in einem Abstand von 15 Tagen induziert bei (mindestens) 80 Prozent der Labortiere eine Serokonversion (spezifische

M. hyopneumoniae-Antikörper).

Adjuvantien:

Levamisol (als Hydrochlorid) 1,8 mg

Carbomer 10 mg

Sonstige Bestandteile:

Methyl Parahydroxybenzoat 2,4 mg

Rosafarbene homogene Suspension.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Nur gesunde Tiere impfen.

Die Immunitätsentwicklung kann bei Tieren mit vorhandener passiver Immunität langsamer verlaufen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Trächtigkeit und Laktation:

Nicht während der Trächtigkeit und Laktation anwenden.

Fortpflanzungsfähigkeit:

Nicht bei Zuchttieren anwenden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.

Überdosierung:

Es wurden keine anderen als die unter Punkt “Nebenwirkungen“ angegebenen Nebenwirkungen nach Verabreichung der doppelten Dosis des Impfstoffs beobachtet. Der Anstieg der Rektaltemperatur und die mikroskopischen Läsionen an der Impfstelle sind jedoch ausgeprägter als nach Verabreichung einer einfachen Dosis.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Zulassungsnummer: 8-20256

Packungsgrößen:

Faltkarton mit 1 Durchstechflasche zu 20 ml (10 Dosen)

Faltkarton mit 1 Durchstechflasche zu 100 ml (50 Dosen)

Faltkarton mit 10 Durchstechflaschen zu 20 ml (je 10 Dosen)

Faltkarton mit 12 Durchstechflasche zu 250 ml (je 125 Dosen)

Faltkarton mit 12 Durchstechflasche zu 500 ml (je 250 Dosen)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

12/2024

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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