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Medikamente

JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

JEMPERLI enthält den Wirkstoff Dostarlimab. Dabei handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper, ein Protein, das entwickelt wurde, um eine spezifische Zielstruktur im Körper zu erkennen und sich daran zu binden. JEMPERLI wirkt, indem es Ihrem Immunsystem hilft, Ihren Krebs zu bekämpfen.

Wirkstoff(e)
Dostarlimab
Zulassungsinhaber
GlaxoSmithKline Trading Services Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
L01FF07

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?

JEMPERLI enthält den Wirkstoff Dostarlimab. Dabei handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper, ein Protein, das entwickelt wurde, um eine spezifische Zielstruktur im Körper zu erkennen und sich daran zu binden.

JEMPERLI wirkt, indem es Ihrem Immunsystem hilft, Ihren Krebs zu bekämpfen.

JEMPERLI wird bei Erwachsenen angewendet, um eine Art von Krebs zu behandeln, der Endometriumkarzinom (Krebs der Gebärmutterschleimhaut) genannt wird. Es wird angewendet, wenn der Krebs erstmals festgestellt wird, sich ausgebreitet hat oder nicht operativ entfernt werden kann oder während oder nach einer vorherigen Behandlung fortgeschritten ist.

JEMPERLI kann auch in Kombination mit anderen Anti-Krebs-Arzneimitteln angewendet werden. Es ist wichtig, dass Sie auch die Gebrauchsinformation von den anderen Anti-Krebs-Arzneimitteln, die Sie möglicherweise erhalten, lesen. Wenn Sie Fragen zu diesen Arzneimitteln haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was sollten Sie beachten, bevor JEMPERLI bei Ihnen angewendet wird?

Sie sollten JEMPERLI nicht erhalten:

wenn Sie allergisch gegen Dostarlimab oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor JEMPERLI bei Ihnen angewendet wird, wenn Sie Folgendes haben:

  • schweren Hautausschlag oder Ablösung der Haut, Blasenbildung und/oder Geschwüre im Mund
  • Probleme mit dem Immunsystem
  • Lungen- oder Atemprobleme
  • Leber- oder Nierenprobleme
  • jedwede andere medizinische Probleme.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen – besondere Vorsicht bei JEMPERLI

Dieses Arzneimittel kann schwere Hautreaktionen hervorrufen. Beenden Sie die Anwendung von JEMPERLI und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben sind.

Auf welche Symptome Sie achten müssen

JEMPERLI kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen, welche manchmal lebensbedrohlich werden oder zum Tod führen können. Diese Nebenwirkungen können jederzeit während der Behandlung oder auch nachdem Ihre Behandlung beendet ist, auftreten. Es können mehrere Nebenwirkungen gleichzeitig auftreten.

Sie müssen auf mögliche Symptome achten, damit Ihr Arzt die Nebenwirkungen, wenn nötig, behandeln kann.

Lesen Sie die Informationen unter „Symptome schwerwiegender Nebenwirkungen“ in Abschnitt 4. Wenn Sie weitere Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Kinder und Jugendliche

JEMPERLI soll nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit von JEMPERLI sind in dieser Altersgruppe nicht erwiesen.

Anwendung von JEMPERLI zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Manche Arzneimittel können die Wirkung von JEMPERLI beeinträchtigen:

  • Arzneimittel, die Ihr Immunsystem schwächen, z. B. Corticosteroide wie Prednison.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines davon einnehmen.

Möglicherweise verschreibt Ihr Arzt Ihnen während Ihrer Behandlung mit JEMPERLI jedoch Corticosteroide, um mögliche Nebenwirkungen zu reduzieren.

Schwangerschaft

  • JEMPERLI darf nicht bei Ihnen angewendet werden, wenn Sie schwanger sind, außer wenn Ihr Arzt dies ausdrücklich empfiehlt.
  • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • JEMPERLI kann Ihrem ungeborenen Kind Schaden zufügen oder bei Ihrem ungeborenen Kind zum Tod führen.
  • Wenn Sie eine gebärfähige Frau sind, müssen Sie während der Behandlung mit JEMPERLI und über einen Zeitraum von mindestens 4 Monaten nach der letzten Dosis eine wirksame
    Verhütungsmethode anwenden.

Stillzeit

  • Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor dieses Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
  • Sie dürfen während der Behandlung und über einen Zeitraum von mindestens 4 Monaten nach der letzten JEMPERLI-Dosis nicht stillen.
  • Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff von JEMPERLI in die Muttermilch übergeht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass JEMPERLI einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat. Wenn bei Ihnen jedoch Nebenwirkungen auftreten, die Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, sollten Sie beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen vorsichtig sein.

JEMPERLI enthält Polysorbat 80

Dieses Arzneimittel enthält 2 mg Polysorbat 80 pro Dosiereinheit (500-mg-Dosis). Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob bei Ihnen in der Vergangenheit schon einmal eine allergische Reaktion beobachtet wurde.

JEMPERLI enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosiereinheit (500-mg-Dosis), d. h. es ist nahezu „natriumfrei“. Bevor Ihnen JEMPERLI verabreicht wird, wird es jedoch mit einer Lösung vermischt, die Natrium enthalten kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine salzarme Diät einhalten.

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Wie wird JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?

JEMPERLI wird Ihnen in einem Krankenhaus oder einer Klinik unter Aufsicht eines Arztes verabreicht, der in der Behandlung von Krebs erfahren ist.

Wenn JEMPERLI allein angewendet wird, beträgt die empfohlene Dosis von JEMPERLI 500 mg alle 3 Wochen für 4 Zyklen, gefolgt von 1 000 mg alle 6 Wochen für alle nachfolgenden Zyklen.

Wenn JEMPERLI in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel angewendet wird, beträgt die empfohlene Dosis von JEMPERLI 500 mg alle 3 Wochen für 6 Zyklen, gefolgt von 1 000 mg alle 6 Wochen für alle nachfolgenden Zyklen.

JEMPERLI wird Ihnen von Ihrem Arzt über einen Tropf über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten in eine Vene (intravenöse Infusion) verabreicht.

Ihr Arzt entscheidet, wie viele Behandlungen Sie benötigen.

Wenn Sie einen Termin zur Verabreichung von JEMPERLI vergessen

Setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrem Krankenhaus in Verbindung, um einen neuen Termin zu erhalten.

Es ist sehr wichtig, dass Sie keine Dosis dieses Arzneimittels verpassen.

Wenn Sie die Behandlung mit JEMPERLI abbrechen

Durch den Abbruch Ihrer Behandlung kann die Wirkung des Arzneimittels abklingen. Brechen Sie die Behandlung mit JEMPERLI nicht ab, bevor Sie dies mit Ihrem Arzt besprochen haben.

Patientenkarte

Wichtige Informationen aus dieser Gebrauchsinformation finden Sie in der Patientenkarte, die Sie von Ihrem Arzt erhalten haben. Es ist wichtig, dass Sie diese Karte aufbewahren und Ihrem Partner oder Ihren Pflege-/Betreuungspersonen zeigen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

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Welche Nebenwirkungen hat JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Manche dieser Nebenwirkungen können schwerwiegend sein, und Sie müssen die Symptome kennen, auf die Sie achten müssen.

Symptome schwerwiegender Nebenwirkungen

JEMPERLI kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen. Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, müssen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal unverzüglich darüber in Kenntnis setzen. Ihr Arzt gibt Ihnen möglicherweise andere Arzneimittel, um weitere schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden und Ihre Symptome zu reduzieren. Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie eine JEMPERLI-Dosis auslassen oder Ihre Behandlung vollständig abbrechen.

Erkrankungen Mögliche Symptome
Lungenentzündung Kurzatmigkeit
(Pneumonitis) Schmerzen im Brustkorb
  • neu auftretender oder schlimmer werdender Husten
Darmentzündung (Kolitis, Durchfall oder häufigerer Stuhlgang als üblich
Enteritis, gastrointestinale schwarzer, teeriger, klebriger Stuhl; Blut oder Schleim im
Vaskulitis)   Stuhl
  • starke Schmerzen oder Druckempfindlichkeit in der
    Magengegend
  Übelkeit, Erbrechen
Entzündung der Speiseröhre und Schluckbeschwerden
Magenentzündung (Ösophagitis, verminderter Appetit
Gastritis) Brennen im Brustkorb (Sodbrennen)
  • Schmerzen im Brustkorb oder oberen Bauchraum
  Übelkeit, Erbrechen
Leberentzündung (Hepatitis) Übelkeit, Erbrechen
  Appetitverlust
  rechtsseitige Bauchschmerzen
  • Gelbfärbung der Haut oder des Augenweiß
  dunkler Urin
  • Blutung oder blaue Flecken, die leichter auftreten als
    sonst
Entzündung der Hormondrüsen schneller Herzschlag
(insbesondere Schilddrüse, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme
Hypophyse, Nebennieren, vermehrtes Schwitzen
Bauchspeicheldrüse) Haarausfall
  Kältegefühl
  Verstopfung
  Bauchschmerzen
  tiefere Stimme
  Muskelschmerzen
  Schwindelgefühl oder Bewusstlosigkeit
  Kopfschmerzen, die nicht verschwinden oder
    ungewöhnliche Kopfschmerzen
Erkrankungen Mögliche Symptome
Diabetes mellitus Typ 1, stärkeres Hunger- oder Durstgefühl als sonst
einschließlich diabetische häufigerer Harndrang, auch nachts
Ketoazidose (Säure im Blut, die Gewichtsverlust
durch Diabetes entsteht) Übelkeit, Erbrechen
  Magenschmerzen
  Müdigkeitsgefühl
  ungewöhnliche Schläfrigkeit
  • Schwierigkeiten klar zu denken
  • süßlich oder fruchtig riechender Atem
  • tiefes oder schnelles Atmen
Nierenentzündung (Nephritis) Veränderungen der Menge und Farbe des Urins
  Schwellung der Knöchel
  Appetitverlust
  Blut im Urin
Hautentzündung (Pemphigoid, Ausschlag, Juckreiz, Blasenbildung der Haut
Stevens-Johnson-Syndrom) rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder
    kreisförmige Flecken am Rumpf, häufig mit Blasen in der
    Mitte, Ablösung der Haut, Geschwüren in Mund, Rachen,
    Nase, an den Genitalien und Augen. Vor diesen schweren
    Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche
    Symptome auftreten.
Herzmuskelentzündung Atemschwierigkeiten
(Myokarditis) Schwindelgefühl oder Bewusstlosigkeit
  Fieber
  • Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb
  grippeähnliche Symptome
Hirnentzündung und Entzündung Nackensteifheit
des Nervensystems Kopfschmerzen
(Myastheniesyndrom/Myasthenia Fieber, Schüttelfrost
gravis, Guillain-Barré-Syndrom, Erbrechen
Enzephalitis) Lichtempfindlichkeit der Augen
  • Schwäche der Augenmuskeln, hängende Augenlider
  • trockene Augen und verschwommenes Sehen
  Schluckbeschwerden, trockener Mund
  Sprachstörung
  Verwirrtheit und Schläfrigkeit
  Schwindelgefühl
  Taubheit, stechende oder kribbelnde Empfindungen in
    den Händen und Füßen
  Schmerzen
  Muskelkater
  • Schwierigkeiten beim Gehen oder Heben von
    Gegenständen
  • abnormaler Herzschlag/Puls oder Blutdruck
Rückenmarksentzündung Schmerzen
(Myelitis) Taubheit
  • Kribbeln oder Schwäche in den Armen oder Beinen
  • Blasen oder Darmprobleme, einschließlich häufigerem
    Harndrang, Harninkontinenz, Schwierigkeiten beim
    Wasserlassen und Verstopfung
Augenentzündung Veränderungen im Sehvermögen
Entzündung anderer Organe schwere oder andauernde Muskel- oder Gelenkschmerzen
  schwere Muskelschwäche
Erkrankungen Mögliche Symptome
  geschwollene oder kalte Hände oder Füße
  Müdigkeitsgefühl

Infusionsbedingte Reaktionen

Einige Menschen können allergieähnliche Reaktionen entwickeln, wenn Sie eine Infusion erhalten. Diese treten in der Regel innerhalb von Minuten oder Stunden auf, können sich aber auch bis zu 24 Stunden nach der Behandlung entwickeln.

Zu den Symptomen zählen:

  • Kurzatmigkeit oder Giemen
  • Juckreiz oder Ausschlag
  • Erröten
  • Schwindelgefühl
  • Schüttelfrost oder Zittern
  • Fieber
  • Abfall des Blutdrucks (Ohnmachtsgefühl)

Abstoßung eines soliden Organtransplantats und andere Komplikationen, einschließlich Graft- versus-Host-Syndrom (graft-versus-host disease, GvHD) bei Personen, die eine Knochenmarktransplantation (Stammzellen) von einem Spender erhalten haben (allogen). Diese Komplikationen können schwerwiegend sein und zum Tod führen. Diese Komplikationen können auftreten, wenn Sie vor oder nach der Behandlung mit JEMPERLI eine Transplantation erhalten haben. Das medizinische Fachpersonal überwacht Sie hinsichtlich dieser Komplikationen.

Begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie glauben, eine solche Reaktion bei sich festzustellen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Monotherapie mit JEMPERLI berichtet.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Verringerung der Anzahl von roten Blutzellen (Anämie)
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Hautrötung oder Ausschlag, Blasenbildung der Haut oder Schleimhäute, juckende Haut
  • Gelenkschmerzen
  • hohe Temperatur, Fieber
  • erhöhte Werte der Leberenzyme im Blut
  • In der oberen Tabelle finden Sie die Symptome möglicher schwerwiegender Nebenwirkungen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Gehirnentzündung
  • Abbau von roten Blutzellen (autoimmunhämolytische Anämie)
  • Entzündung der Hypophyse, in der Basis des Gehirns
  • Schilddrüsenentzündung
  • Diabetes mellitus Typ 1 oder Komplikationen bei Diabetes (diabetische Ketoazidose)
  • Speiseröhrenentzündung
  • Entzündung der Haut (Pemphigoid, Stevens-Johnson-Syndrom)
  • eine Erkrankung, bei der die Muskeln schwach werden und schnell ermüden (Myasthenia gravis)
  • Gelenkentzündung
  • Muskelentzündung
  • Augenentzündung im Bereich der Iris (farbiger Teil des Auges) und des Ziliarkörpers (Bereich um die Iris)
  • Nierenentzündung
  • In der oberen Tabelle finden Sie die Symptome möglicher schwerwiegender Nebenwirkungen.

Andere Nebenwirkungen, die berichtet wurden (Häufigkeit „nicht bekannt“):

  • Zöliakie (gekennzeichnet durch Symptome wie Magenschmerzen, Durchfall und Blähungen nach der Einnahme glutenhaltiger Nahrungsmittel)
  • Mangel an oder Verringerung von Verdauungsenzymen, die von der Bauchspeicheldrüse gebildet werden (exokrine Pankreasinsuffizienz).

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei JEMPERLI in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel berichtet.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Hautausschlag
  • trockene Haut
  • hohe Temperatur, Fieber
  • erhöhte Werte der Leberenzyme im Blut
  • In der oberen Tabelle finden Sie die Symptome möglicher schwerwiegender Nebenwirkungen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schilddrüsenentzündung
  • verminderte Ausschüttung von Nebennierenhormonen (Nebenniereninsuffizienz)
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • eine Erkrankung, bei der die Muskeln schwach werden und schnell ermüden
    (Myastheniesyndrom)
  • Entzündung der Nerven, die zu Schmerzen, Taubheit, Muskelschwäche und Schwierigkeiten beim Gehen führen kann (Guillain-Barré-Syndrom)
  • Herzmuskelentzündung
  • Magenentzündung
  • Entzündung der Blutgefäße in der Speiseröhre, im Magen oder Darm
  • Augenentzündung
  • Gelenkentzündung
  • Muskelentzündung
  • Entzündung im gesamten Körper
  • In der oberen Tabelle finden Sie die Symptome möglicher schwerwiegender Nebenwirkungen.

Andere Nebenwirkungen, die berichtet wurden (Häufigkeit „nicht bekannt“):

  • Zöliakie (gekennzeichnet durch Symptome wie Magenschmerzen, Durchfall und Blähungen nach der Einnahme glutenhaltiger Nahrungsmittel)
  • Mangel an oder Verringerung von Verdauungsenzymen, die von der Bauchspeicheldrüse gebildet werden (exokrine Pankreasinsuffizienz).
  • Wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt, müssen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal unverzüglich darüber in Kenntnis setzen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung aufzubewahren?

JEMPERLI wird Ihnen in einem Krankenhaus oder einer Klinik verabreicht und das medizinische Fachpersonal ist für die Aufbewahrung verantwortlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett der Durchstechflasche nach „verwendbar bis“ bzw. „verw. bis“ bzw. „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Falls nicht sofort angewendet, kann die zubereitete Infusion für bis zu 24 Stunden bei 2 °C – 8 °C oder für bis zu 6 Stunden bei Raumtemperatur (bis zu 25 °C) ab dem Zeitpunkt der Zubereitung/Verdünnung bis zum Ende der Anwendung aufbewahrt werden.

Nicht anwenden, wenn das Arzneimittel sichtbare Partikel enthält.

Nicht verwendetes Arzneimittel nicht zum erneuten Gebrauch aufbewahren. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu JEMPERLI 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Was JEMPERLI enthält

  • Der Wirkstoff ist Dostarlimab.
  • Eine Durchstechflasche mit 10 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (steriles Konzentrat) enthält 500 mg Dostarlimab.
  • 1 ml des Konzentrats zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 50 mg Dostarlimab.

Die sonstigen Bestandteile sind Natriumcitrat (Ph. Eur.) (E 331), Citronensäure-Monohydrat (E 330), Argininhydrochlorid, Natriumchlorid, Polysorbat 80 (E 433) und Wasser für Injektionszwecke (siehe Abschnitt 2).

Wie JEMPERLI aussieht und Inhalt der Packung

JEMPERLI ist eine klare bis leicht opaleszierende, farblose bis gelbe Lösung, im Wesentlichen frei von sichtbaren Partikeln.

Es ist in Umkartons mit je einer Durchstechflasche erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline Trading Services Limited

12 Riverwalk

Citywest Business Campus

Dublin 24

Irland

D24 YK11

Hersteller

GlaxoSmithKline Trading Services Ltd.

12 Riverwalk

Citywest Business Campus

Dublin 24

Irland

D24 YK11

GlaxoSmithKline Manufacturing S.p.A.

Strada Provinciale Asolana, 90

43056 San Polo di Torrile Parma, Italien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:

België/Belgique/Belgien Lietuva
GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v. GlaxoSmithKline Trading Services Limited
Tél/Tel: + 32 (0) 10 85 52 00 Tel: + 370 80000334
България Luxembourg/Luxemburg
GlaxoSmithKline Trading Services Limited GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.
Teл.: + 359 80018205 Belgique/Belgien
  Tél/Tel: + 32 (0) 10 85 52 00
Česká republika Magyarország
GlaxoSmithKline, s.r.o. GlaxoSmithKline Trading Services Limited
Tel: + 420 222 001 111 Tel.: + 36 80088309
cz.info@gsk.com  
Danmark Malta
GlaxoSmithKline Pharma A/S GlaxoSmithKline Trading Services Limited
Tlf.: + 45 36 35 91 00 Tel: + 356 80065004
dk-info@gsk.com  
Deutschland Nederland
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG GlaxoSmithKline BV
 

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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