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Medikamente

Imigran 6 mg/0,5 ml - Spritzampullen

Imigran 6 mg/0,5 ml - Spritzampullen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Jede Imigran - Spritzampulle enthält eine Einzeldosis Sumatriptan. Sumatriptan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Triptane (oder 5-HT1 Rezeptor- Agonisten) genannt werden. Imigran wird zur Behandlung von akutem Migräne-Kopfschmerz mit und ohne Aura und zur Akutbehandlung des Horton-Syndroms (Cluster- Kopfschmerz ) verwendet.

Wirkstoff(e)
Sumatriptan
Zulassungsinhaber
Abacus Medicine A/S
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
N02CC01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Imigran 6 mg/0,5 ml - Spritzampullen angewendet?

Jede Imigran - Spritzampulle enthält eine Einzeldosis Sumatriptan. Sumatriptan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Triptane (oder 5-HT1 Rezeptor- Agonisten) genannt werden.

Imigran wird zur Behandlung von akutem Migräne-Kopfschmerz mit und ohne Aura und zur Akutbehandlung des Horton-Syndroms (Cluster-Kopfschmerz) verwendet.

Migränesymptome können durch eine vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Imigran dürfte diese Gefäßerweiterung vermindern. Dies trägt dazu bei, den Kopfschmerz zu verringern und die anderen Beschwerden eines Migräneanfalls, wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, zu lindern.

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Was ist vor der Einnahme von Imigran 6 mg/0,5 ml - Spritzampullen zu beachten?

Imigran darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an Herzerkrankungen leiden wie zum Beispiel Arterienverengung (Ischaemische Herzerkrankung), Brustschmerzen (Angina Pectoris) oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten.
  • wenn bei Ihnen Kreislaufstörungen in den Beinen auftreten, die beim Gehen krampfartige Beschwerden verursachen (periphere arteriosklerotische Gefäßerkrankung).
  • wenn Sie einen Schlaganfall oder Mini-Schlaganfall (wird auch als transienter ischaemischer Anfall oder TIA bezeichnet) hatten.
  • wenn Sie zu hohen Blutdruck haben. Wenn der Bluthochdruck geringfügig ist und behandelt wird, können Sie Imigran verwenden.
  • wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Wenn Sie schwere Leberprobleme haben, ist Imigran nicht geeignet für Sie.
  • gemeinsam mit anderen Arzneimitteln gegen Migräne, einschließlich solcher, die Ergotamin oder ähnliche Substanzen wie z.B. Methysergid enthalten oder andere Triptane/5-HT1 Rezeptoragonisten (Arzneimittel, die zur Behandlung von Migräne verwendet werden).
  • gemeinsam mit bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (Mono-Aminoxidase-Hemmern (MAO) - Hemmer) oder wenn Sie solche innerhalb der letzten zwei Wochen genommen haben.

Wenn etwas davon auf Sie zutrifft:

Ö Informieren Sie Ihren Arzt und verwenden Sie Imigran nicht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Imigran anwenden.

Imigran ist nicht empfohlen für Personen über 65 Jahren oder für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Herzerkrankungen

In sehr seltenen Fällen kam es nach der Anwendung von Imigran zu schweren Herzproblemen, obwohl die Patienten vorher keine Anzeichen einer

Herzerkrankung zeigten. Wenn einer oder mehrere der unten aufgelisteten

- wenn Sie Imigran häufig anwenden. Zu häufige Anwendung von Älte
  Imigran verschlimmert Ihre Kopfschmerzen. Informieren Sie bitte Ihren  
  Arzt, wenn das auf Sie zutrifft. Möglicherweise rät er Ihnen, mit der Es g
  Anwendung von Imigran aufzuhören. Pati
- wenn Sie nach der Anwendung von Imigran Engegefühl oder Imig
  Schmerzen in der Brust spüren. Diese können sehr intensiv sein, sind Syn
  aber im Allgemeinen schnell vorbei. Wenn die Schmerzen andauern  
  oder schlimmer werden, holen Sie sofort medizinische Hilfe! In Patienten
  Abschnitt 4. dieser Gebrauchsinformation finden Sie mehr Information  
  über diese Nebenwirkung. Bei Patien
Anwendung von Imigran zusammen mit anderen Arzneimitteln Dosen vo
Patienten
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
 
einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ Bei Patien
angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ angewend
anzuwenden. Wann sol
Manche Arzneimittel dürfen nicht gemeinsam mit Imigran verwendet werden,
 
andere können Nebenwirkungen verursachen, wenn man sie mit Imigran Am beste
einnimmt. Migränea
Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel angewend
einnehmen oder anwenden:  
- Ergotamin oder ähnliche Substanzen wie Methysergid, die auch zur Wenn die
  Behandlung von Migräne verwendet werden (siehe auch Abschnitt  
  2, „Imigran darf nicht angewendet werden“). Imigran und diese können Si
  Substanzen dürfen nicht gemeinsam verwendet werden. Wenden aber nich
  Sie Imigran frühestens 24 Stunden, nachdem Sie diese Substanzen Stunden.
  verwendet haben, an und lassen Sie nach der Anwendung von Imigran  
  mindestens 6 Stunden vergehen, bevor Sie wieder Arzneimittel, die Wenn die
  Ergotamin oder ergotaminähnliche Substanzen enthalten einnehmen wenden
  oder anwenden. Imigranpr
- andere Triptane/5-HT1 Rezeptoragonisten (wie z.B. Naratriptan, ÖFragen
       
  Rizatriptan, Zolmitriptan) die auch zur Behandlung von Migräne  
  verwendet werden (siehe auch Abschnitt 2, „Imigran darf nicht Art der A
  angewendet werden“). Imigran und diese Substanzen dürfen nicht  
  gemeinsam verwendet werden. Wenden Sie Imigran frühestens 24 Zur subku
  Stunden, nachdem Sie diese Substanzen verwendet haben, an und  
  lassen Sie nach der Anwendung von Imigran mindestens 24 Stunden Die Lösun
  vergehen, bevor Sie wieder die anderen Arzneimittel einnehmen oder nicht in di
  anwenden. werden.

SSRIs (Selektive-Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs

  (Serotonin und-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) zur Imigran w
  Behandlung von Depressionen. Gleichzeitige Anwendung dieser injiziert. B
  Arzneimittel mit Imigran kann ein Serotoninsyndrom hervorrufen (das und Glaxo
  ist eine Ansammlung von Beschwerden einschließlich Rastlosigkeit, Spritzamp
  Verwirrtheit, Schweißausbrüche, Halluzinationen, gesteigerte Reflexe,  
  Muskelkrämpfe, Frösteln, Herzklopfen und Zittern). Wenn Sie davon Bedienun
  betroffen sind, informieren Sie umgehend einen Arzt.  
- MAOs (Monoaminoxidasehemmer) zur Behandlung von Depressionen. Der Glaxo
  Wenden Sie Imigran nicht an, wenn Sie diese Arzneimittel innerhalb der von Imigr
  letzten 6 Wochen genommen haben. neuen Sp
- Johanniskraut (Hypericum perforatum): Wenn Sie mit zwei S
  Johanniskrautzubereitungen und gleichzeitig Imigran anwenden, erhöht erhältlich.
  sich die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. Beschrei
   

Schwangerschaft und Stillzeit

Verwende

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Auslösekn

Obwohl die Information über die sichere Anwendung von Imigran bei Schwangeren eingeschränkt ist, gibt es bis jetzt keinen Hinweis auf ein

erhöhtes Risiko von angeborenen Fehlbildungen. Ihr Arzt wird mit Ihnen über GlaxoPen die Anwendung von Imigran während Ihrer Schwangerschaft entscheiden.

Stillen Sie bis 12 Stunden nach einer Anwendung von Imigran nicht und verwerfen Sie die in dieser Zeit abgepumpte Milch, da Sumatriptan (der Wirkstoff von Imigran) in die Muttermilch ausgeschieden wird.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sowohl die Beschwerden der Migräne selbst als auch das Arzneimittel kann Sie benommen machen.

Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, wenn Sie davon betroffen sind.

Verabreichung der Injektion

  1. Halten Sie den GlaxoPen bequem am grauen Gehäuse fest und drücken Sie das beladene untere Ende kräftig gegen eine gereinigte Hautstelle – meistens die Außenseite des Oberschenkels. Die Sicherung wird gelöst, indem der graue Teil so weit wie möglich nach unten gedrückt wird.
  2. Halten Sie den GlaxoPen fest und drücken Sie auf den blauen Auslöseknopf am oberen Ende des GlaxoPen. Zählen Sie langsam bis 10 und halten Sie dabei den GlaxoPen möglichst ruhig und den Auslöseknopf gedrückt.
    Ziehen Sie den GlaxoPen nicht zu früh aus der Haut zurück, damit nichts von der Injektion verloren geht.
  3. Nach diesen 10 Sekunden heben Sie den GlaxoPen vorsichtig von der Haut ab. Berühren Sie nicht die Nadel, die aus dem unterem Ende des GlaxoPen herausragt.
  1. Geben Sie die benutzte Spritzampulle sofort wieder an die leere Stelle in der Starterpackung zurück.
  2. Drücken Sie den GlaxoPen so weit wie möglich in die Starterpackung
    hinein. Drehen Sie den GlaxoPen gegen den Uhrzeigersinn (ca. eine halbe Umdrehung) bis er sich löst.
  3. Nehmen Sie den leeren GlaxoPen aus der Starterpackung heraus und verschließen Sie den Deckel oberhalb der verbrauchten Spritzampulle. Der
    weiße Stempel ist sichtbar, was darauf hinweist, dass der GlaxoPen benutzt wurde.
    Um den Mechanismus der Imigran- Spritzampulle zu reaktivieren
  4. Setzen Sie den GlaxoPen in das Etui ein und drücken Sie ihn so weit wie möglich nach unten. Er wird an der richtigen Position einrasten. Der GlaxoPen ist für den nächsten Gebrauch vorbereitet.
  5. Schließen Sie den Deckel des Etuis bis Sie die nächste Spritzampulle benötigen. Wenn Sie bereits beide Ampullen verwendet haben, entfernen Sie die Starterpackung und ersetzen Sie diese durch eine Nachfüllpackung.
    Entfernen der verbrauchten Starterpackung
    Sobald beide Spritzampullen verbraucht wurden, sollte die Starterpackung aus dem Etui entnommen werden.
  6. Halten Sie das geöffnete Etui und drücken Sie dabei die beiden seitlich angebrachten blauen Knöpfe mit Daumen und Zeigefinger zusammen.
  7. Ziehen Sie die Starterpackung vorsichtig mit der anderen Hand aus dem Etui.
    Fragen Sie Ihren Apotheker, wie Sie das Arzneimittel entsorgen können, falls es nicht mehr benötigt wird. Dies dient dazu, die Umwelt zu schützen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Imigran 6 mg/0,5 ml - Spritzampullen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeiten werden folgendermaßen definiert:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Die bei subkutaner Verabreichung von Sumatriptan am häufigsten auftretende Nebenwirkung ist Schmerz an der Einstichstelle. Weiters wurde von Stechen und Brennen, Schwellungen, Rötungen, leichten Blutergüssen (Hämatomen) und Blutungen an der Einstichstelle berichtet.

Manche Beschwerden können auch durch den Migräneanfall verursacht werden.

Allergische Reaktion: Holen Sie sofort medizinische Hilfe.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Allergie zeigt sich durch Hautrötung, juckende Hautrötung (Nesselsucht), Keuchen, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Kreislaufzusammenbruch.
  • Wenn kurz nach der Anwendung von Imigran eines dieser Beschwerden auftritt, wenden Sie nichts mehr an und informieren Sie sofort einen Arzt.

Sehr häufige Nebenwirkungen

(kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Vorübergehender Schmerz an der Einstichstelle
  • Stechen oder Brennen, Rötungen, Schwellungen, blaue Flecken und Blutungen an der Einstichstelle.

Häufige Nebenwirkungen

(kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schmerzen, Schweregefühl, Druckgefühl, Engegefühl oder Schmerzen in Brust, Hals oder anderen Körperteilen, ungewöhnliche Empfindungen einschließlich Taubheit, Kribbeln, Wärme oder Kälte. Diese Nebenwirkungen können sehr intensiv sein, vergehen aber im Allgemeinen schnell. Wenn sie fortbestehen oder stärker werden (besonders die Brustschmerzen):

ÖHolen Sie sofort medizinische Hilfe. Bei einer sehr kleinen Personenzahl können diese Symptome auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Andere häufige Nebenwirkungen sind:

  • Übelkeit oder Erbrechen, dies kann auch durch die Migräne hervorgerufen werden
  • Müdigkeit oder Schläfrigkeit
  • Schwindel, Schwächegefühl oder Hitzewallungen
  • Vorübergehender Blutdruckanstieg
  • Atemlosigkeit
  • Muskelschmerzen

Sehr seltene Nebenwirkungen

(kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Schmerzen in der unteren linken Seite des Bauches und blutiger Stuhl (ischämische Colitis)
  • Blasse, bläulich verfärbte Haut und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Nase oder Kiefer bei Kälte oder Stress (Raynaud Phänomen)
  • Krampfanfälle, Muskelzittern, Muskelkrämpfe, anhaltende Muskelanspannungen
  • Schwächegefühl, Ohnmacht (Blutdruckabfall)
  • Herzklopfen, verlangsamter Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Brustschmerzen (Angina pectoris) oder Herzinfarkt
  • Sehstörungen wie Flimmern, eingeschränktes Sehvermögen, Doppeltsehen, Sehverlust und in manchen Fällen Dauerschäden (diese können auch durch den Migräneanfall hervorgerufen werden)
  • Augenzittern
  • Allergische Reaktionen
  • Störungen der Leberfunktion (Wenn Sie eine Blutuntersuchung zur Überprüfung der Leberfunktion durchführen lassen, informieren Sie den Arzt, dass Sie Imigran verwenden.)

Bei manchen Patienten können folgende Nebenwirkungen auftreten; die Häufigkeit ist aber nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

  • Durchfall
  • Gelenkschmerzen
  • Angstgefühl
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Schluckbeschwerden
  • Wenn Sie vor kurzem eine Verletzung hatten oder wenn Sie eine
    Entzündung haben (wie Rheuma oder eine Entzündung des Dickdarms),

6. Inh

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