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Medikamente

Hyplaxy 200 mg Filmtabletten

Hyplaxy 200 mg Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Hyplaxy enthält den Wirkstoff Hydroxychloroquinsulfat. Hyplaxy wirkt entzündungshemmend bei Personen mit Autoimmunkrankheiten (bei denen sich das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise selbst angreift). Es wird angewendet bei: rheumatoider Arthritis (Entzündung der Gelenke). juveniler idiopathischer Arthritis (Entzündung der Gelenke).

Wirkstoff(e)
Hydroxychloroquin
Zulassungsinhaber
Makpharm d.o.o.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
P01BA02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Hyplaxy 200 mg Filmtabletten angewendet?

Hyplaxy enthält den Wirkstoff Hydroxychloroquinsulfat.

Hyplaxy wirkt entzündungshemmend bei Personen mit Autoimmunkrankheiten (bei denen sich das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise selbst angreift).

Es wird angewendet bei:

  • rheumatoider Arthritis (Entzündung der Gelenke).
  • juveniler idiopathischer Arthritis (Entzündung der Gelenke).
  • diskoidem und systemischem Lupus erythematodes (eine Erkrankung der Haut oder der inneren Organe).
  • Hauterkrankungen, die durch Sonnenlicht hervorgerufen werden.

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Was ist vor der Einnahme von Hyplaxy 200 mg Filmtabletten zu beachten?

Hyplaxy darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch gegen
    • Hydroxychloroquinsulfat
    • andere ähnliche Arzneimittel wie Chinolone und Chinin
    • oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Zu den Anzeichen einer allergischen Reaktion gehören:
      Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Anschwellen der Lippen, des Gesichts, des Rachens oder der Zunge.
  • Sie ein Augenproblem haben, das die Netzhaut, das Innere des Auges (Makulopathie) betrifft, oder Sie eine Veränderung der Augenfarbe oder ein anderes Augenproblem bekommen
  • Hyplaxy darf nicht von Kindern unter 6 Jahren oder unter 35 kg eingenommen werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Hyplaxy einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Hyplaxy einnehmen, wenn:

  • Sie eine Myasthenie haben oder hatten (eine Krankheit mit allgemeiner Muskelschwäche, die in einigen Fällen auch die für die Atmung zuständigen Muskeln betrifft). Sie werden möglicherweise eine Verschlechterung von Symptomen wie Muskelschwäche, Schluckbeschwerden, Doppeltsehen, Herabhängen des oberen Augenlids usw. feststellen.
  • Sie an Leber- oder Nierenerkrankungen leiden.
  • Sie schwere Magen- oder Darmprobleme haben.
  • Sie Probleme mit Ihrem Blut haben. Möglicherweise werden bei Ihnen Bluttests durchgeführt, um dies zu überprüfen.
  • Sie Herzprobleme haben (Anzeichen sind Atemnot und Brustschmerzen), die möglicherweise überwacht werden müssen.
  • Sie Probleme mit Ihrem Nervensystem oder Ihrem Gehirn haben.
  • Sie Schuppenflechte (Psoriasis) haben (rote schuppige Flecken auf der Haut, die gewöhnlich die Knie, die Ellbogen und die Kopfhaut betreffen).
  • Sie in der Vergangenheit überempfindlich auf Chinin reagiert haben.
  • Sie eine genetisch bedingte Erkrankung haben, die als „Glucose-6-Dehydrogenase-Mangel“ bekannt ist.
  • Sie an einer seltenen Erkrankung namens „Porphyrie“ leiden, die Ihren Stoffwechsel beeinträchtigt.
  • Sie an einer inaktiven chronischen Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus, dem Varizella-Zoster- Virus (Windpocken/Gürtelrose) oder Tuberkulose leiden.
  • Hydroxychloroquin kann eine Senkung des Blutzuckerspiegels verursachen. Bitten Sie Ihren Arzt, Sie über die Anzeichen und Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels zu informieren. Eine Kontrolle des Blutzuckerspiegels kann erforderlich sein.
  • Hydroxychloroquin kann bei einigen Patienten Herzrhythmusstörungen verursachen: Vorsicht bei der Einnahme von Hydroxychloroquin ist geboten, wenn Sie mit einem verlängerten QT- Intervall geboren wurden oder dieses in Ihrer Familie vorkommt, wenn Sie eine erworbene QT- Verlängerung haben (sichtbar im EKG, einer Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens), wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder in der Vergangenheit einen Herzinfarkt erlitten haben, wenn Sie ein Ungleichgewicht der Blutsalze haben (insbesondere einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegel), wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die bekanntermaßen den Herzrhythmus beeinflussen (siehe Abschnitt „Einnahme von Hyplaxy zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Wenn Sie Herzklopfen oder unregelmäßigen Herzschlag verspüren, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren. Das Risiko von Herzproblemen kann mit der Erhöhung der Dosis zunehmen. Daher ist die empfohlene Dosierung einzuhalten.
  • Im Zusammenhang mit der Anwendung von Hydroxychloroquin wurde über schwere Hautausschläge berichtet (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Der Ausschlag kann oft Geschwüre in Mund, Rachen, Nase und an den Geschlechtsorganen sowie eine Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen) umfassen. Diesen schweren Hautausschlägen gehen oft grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen voraus. Der Ausschlag kann sich zu einer großflächigen Blasenbildung und Ablösung der Haut entwickeln. Wenn Sie diese Hautsymptome entwickeln, brechen Sie die Einnahme von Hydroxychloroquin ab und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
  • Hydroxychloroquin kann Herz-, Nieren- oder Muskelerkrankungen verursachen. Bitten Sie Ihren Arzt, Sie über Anzeichen und Symptome einer arzneimittelinduzierten Phosopholipidose zu informieren. Hydroxychloroquin muss möglicherweise abgesetzt werden.
  • Einige mit Hyplaxy behandelte Personen können psychische Probleme entwickeln, wie etwa vernunftwidrige Gedanken, Angstzustände, Halluzinationen, Gefühl der Verwirrtheit oder Depressionen, einschließlich Gedanken an Selbstverletzung oder Selbstmord. Dies kann auch Personen betreffen, die niemals zuvor derartige Probleme hatten. Wenn Sie selbst oder andere bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen feststellen (siehe Abschnitt 4), holen Sie unverzüglich medizinischen Rat ein.

Vor der Behandlung mit Hyplaxy

  • lassen Sie Ihre Augen untersuchen, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • Diese Untersuchung ist mindestens alle 12 Monate zu wiederholen, solange Sie Hyplaxy einnehmen.
  • Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, eine hohe Dosis (2 Filmtabletten pro Tag) einnehmen müssen oder Nierenprobleme haben, ist diese Untersuchung häufiger durchzuführen.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Hyplaxy einnehmen.

Kinder

Hyplaxy darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren oder unter 35 kg angewendet werden. Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf die toxische Wirkung von Chinolonen, daher muss Hyplaxy außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Einnahme von Hyplaxy zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Dazu gehören insbesondere:

Arzneimittel, die bekanntermaßen den Herzrhythmus beeinflussen. Dazu zählen Arzneimittel gegen O Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) O Depressionen (trizyklische Antidepressiva) O psychiatrische Erkrankungen (Antipsychotika) O bakterielle Infektionen (z. B. Moxifloxacin, Makrolide einschließlich Azithromycin,

Roxithromycin, Spiramycin)

    • HIV-Infektion (z. B. Saquinavir)
    • Pilzinfektionen (z. B. Fluconazol)
    • parasititäre Infektionen (z. B. Pentamidin)
    • Malaria (z. B. Halofantrin).
  • Insulin oder andere Arzneimittel gegen Diabetes
  • Arzneimittel gegen Malaria wie Mefloquin (da es das Risiko von Krampfanfällen erhöhen kann)
  • Arzneimittel gegen Epilepsie (Krampfanfälle), insbesondere Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin
  • Arzneimittel mit Auswirkungen auf die Haut, das Blut oder die Augen
  • Tamoxifen, das zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird
  • Agalsidase (wird bei einer seltenen Krankheit namens „Morbus Fabry“ eingesetzt)
  • Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen (wie Rifampicin, Clarithromycin und sogenannte „Aminoside“ wie Gentamicin, Neomycin oder Tobramycin)
  • Neostigmin und Pyridostigmin - zur Behandlung von Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • Impfstoff gegen Tollwut
  • Arzneimittel, die die Nieren oder die Leber beeinträchtigen können
  • Antazide Arzneimittel (gegen Sodbrennen) und Kaolin: Nehmen Sie Hyplaxy mit mindestens 2 Stunden Abstand ein.
  • Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschwüren)
  • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Itraconazol)
  • Arzneimittel gegen Fettstoffwechselstörungen (z. B. Gemfibrozil, Statine)
  • Arzneimittel zur HIV-Behandlung (z. B. Ritonavir)
  • Arzneimittel für Organtransplantationen oder Erkrankungen des Immunsystems (z. B. Ciclosporin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Blutgerinnseln (z. B. Dabigatran, Clopidogrel)
  • Arzneimittel gegen Herzerkrankungen (z. B. Digoxin, Flecainid, Propafenon, Quinidin und Metoprolol)
  • Praziquantel (ein Arzneimittel gegen Parasiten)
  • Medikamente gegen Depressionen (Fluoxetin, Paroxetin)

ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen: Johanniskraut.

Einnahme von Hyplaxy zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie die Einnahme von Grapefruitsaft, da dies das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Hyplaxy kann mit einem geringfügig erhöhten Risiko von Fehlbildungen verbunden sein und darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt ist der Ansicht, dass der Nutzen die Risiken überwiegt.

Nehmen Sie Hyplaxy während der Stillzeit nicht ein, es sei denn, Ihr Arzt ist der Ansicht, dass der Nutzen die Risiken überwiegt.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Hyplaxy für Sie geeignet ist.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Während der Einnahme dieses Arzneimittels können Sie Augenprobleme bekommen. Wenn dies der Fall ist, fahren Sie nicht Auto und benutzen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen und informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Wie wird Hyplaxy 200 mg Filmtabletten angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Ihr Arzt wird über Ihre tägliche Dosis entscheiden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Hinweise zur und Art der Anwendung

  • Dieses Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt.
  • Schlucken Sie die Filmtabletten im Ganzen zu einer Mahlzeit oder mit einem Glas Milch. Zerdrücken oder kauen Sie die Filmtabletten nicht.
  • Wenn Sie dieses Arzneimittel gegen Hauterkrankungen einnehmen, die durch Sonnenlicht hervorgerufen werden, nehmen Sie Hyplaxy nur in Zeiten mit hoher Lichteinstrahlung ein.
  • Der Arzt wird die Dosis anhand Ihres Körpergewichts berechnen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung Ihres Arzneimittels zu schwach oder zu stark ist, ändern Sie die Dosis nicht selbst, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum (mehr als 6 Monate) zur Behandlung von rheumatoider Arthritis eingenommen haben und den Eindruck haben, dass keine Besserung eingetreten ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Möglicherweise muss die Behandlung beendet werden.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene, einschließlich ältere Patienten

Eine oder zwei Filmtabletten pro Tag.

Kinder und Jugendliche

  • Eine Filmtablette pro Tag
  • Dieses Arzneimittel ist nur für Kinder geeignet, die mehr als 35 kg wiegen.

Es kann einige Wochen dauern, bis Sie den Nutzen der Einnahme von Hyplaxy bemerken.

Wenn Sie eine größere Menge von Hyplaxy eingenommen haben, als Sie sollten

  • Wenn Sie eine größere Menge Hyplaxy eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses. Nehmen Sie das Arzneimittel mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.
  • Folgende Symptome können auftreten: Kopfschmerzen, Sehstörungen, Blutdruckabfall, Krämpfe (Krampfanfälle), Herzprobleme, die zu unregelmäßigem Herzschlag führen, gefolgt von plötzlichen schweren Atemproblemen und möglicherweise einem Herzstillstand. Eine Überdosierung von Hyplaxy kann tödlich enden.
  • Kleinkinder und Säuglinge sind besonders gefährdet, wenn sie versehentlich Hyplaxy einnehmen. Bringen Sie das Kind sofort in ein Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Hyplaxy vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch fast die Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Hyplaxy abbrechen

Nehmen Sie Ihr Arzneimittel so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen. Hören Sie nicht auf, Hyplaxy einzunehmen, nur weil Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme abbrechen, kann sich Ihre Erkrankung wieder verschlimmern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Hyplaxy 200 mg Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Beenden Sie die Einnahme von Hyplaxy und suchen Sie sofort einen Arzt auf oder begeben Sie sich in ein Krankenhaus, wenn:

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Sie eine allergische Reaktion haben. Die Anzeichen können sein: ein roter oder knotiger Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Anschwellen der Augenlider, Lippen, des Gesichts, des Rachens oder der Zunge.

Brechen Sie die Einnahme von Hyplaxy ab und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken – möglicherweise benötigen Sie dringend eine ärztliche Behandlung:

Häufige Nebenwirkungen (kann weniger als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Wenn Sie Augenprobleme haben. Dazu gehören Beeinträchtigung des Sehvermögens wie Unschärfe.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann weniger als 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Wenn Sie Augenprobleme haben, wie Lichtempfindlichkeit oder die Art wie Sie sehen und sich Ihre Augenfarbe verändert hat.
  • Wenn Sie Muskelschwäche, Krämpfe, Steifheit oder Spasmen haben oder Missempfindungen wie Kribbeln, was zu Schwierigkeiten bei der Bewegung führen kann.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Schwere Hautreaktionen (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“) wie:

    • Hautausschlag mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen und vergrößerten Lymphknoten. Dies könnte eine Erkrankung sein, der als Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) bezeichnet wird.
    • Blasenbildung, ausgedehnte schuppige Haut, mit Eiter gefüllte Pusteln zusammen mit Fieber. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) bezeichnet wird.
    • Blasenbildung oder Ablösung der Haut um Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien, grippeähnliche Symptome und Fieber. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Stevens- Johnson-Syndrom (SJS) genannt wird.
    • multiple Hautläsionen, Juckreiz der Haut, Gelenkschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als toxische epidermale Nekrolyse (TEN) bezeichnet wird.
    • Hautreaktionen wie pflaumenfarbenen, erhabenen, schmerzhaften Stellen, insbesondere an Armen, Händen, Fingern, Gesicht und Hals, die auch mit Fieber einhergehen können. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Sweet-Syndrom genannt wird.
    • Starker roter, schuppiger Hautausschlag, Hautbeulen, die Eiter, Blasen oder Schälen der Haut beinhalten, was mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen einhergehen kann. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als Erythema multiforme bezeichnet wird.
    • Sonnenbrand-ähnliche Reaktionen (nach Lichteinwirkung).
  • Selbstverletzungs- oder Selbstmordgedanken (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
  • Sie haben ein Augenproblem, das die Netzhaut, das Innere des Auges, betrifft (Makulopathie).
  • Sie haben häufig Infektionen wie Fieber, starken Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Mundgeschwüre. Dies könnten Anzeichen für ein Blutproblem namens "Leukopenie" oder "Agranulozytose" sein.
  • Sie erkranken möglicherweise leichter als sonst an Infektionen. Dies könnte auf eine Knochenmarkdepression oder eine Blutkrankheit namens „Agranulozytose“ zurückzuführen sein.
  • Sie können leichter als sonst Blutergüsse bekommen. Dies könnte auf ein Blutproblem namens „Thrombozytopenie“ zurückzuführen sein.
  • Sie fühlen sich müde, schwach oder schwindlig und haben eine blasse Haut. Dies könnten Symptome einer so genannten „Anämie“ sein.
  • Sie fühlen sich schwach, sind kurzatmig, bekommen leichter Blutergüsse als sonst und erkranken leichter als sonst an Infektionen. Dies könnten Symptome einer so genannten aplastischen Anämie sein.
  • Leberprobleme. Zu den Symptomen können ein allgemeines Unwohlsein mit oder ohne Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und der Augen), dunkler Urin, Übelkeit, Erbrechen und/oder Bauchschmerzen gehören. Seltene Fälle von Leberversagen (einschließlich tödlicher Fälle) sind beobachtet worden.
  • Anormaler Herzrhythmus, lebensbedrohlicher unregelmäßiger Herzrhythmus (ersichtlich auf dem EKG) (siehe Abschnitt Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen)
  • Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt gelegentlich Ihre Muskeln und Sehnen überprüfen, um sicherzustellen, dass sie richtig funktionieren.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend wird oder länger als ein paar Tage anhält:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Magenschmerzen
  • Sich krank fühlen oder sein

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Hautausschläge, Juckreiz
  • Erbrechen, Durchfall
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Schuppenflechte (rote schuppige Flecken auf der Haut, die in der Regel an den Knien, Ellenbogen und auf der Kopfhaut auftreten).
  • Gefühl von Depression, Nervosität oder Angstzustände, Gefühl der Verwirrtheit, Unruhe, Schlafstörungen, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Hochgefühl oder Überreizung (siehe Abschnitt 2 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen)
  • Hörverlust
  • Herzmuskelschwäche (Kardiomyopathie), die zu Atembeschwerden, Husten, Bluthochdruck, Schwellungen, erhöhter Herzfrequenz und geringer Urinmenge führt.
  • Symptome einer Porphyrie, die Magenschmerzen, Erbrechen, Krampfanfälle, Blasenbildung und Juckreiz umfassen können.
  • Symptome eines reduzierten Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie). Sie können ein Gefühl von Nervosität, Zittrigkeit oder Schweißausbrüchen verspüren.
  • Zittern, Muskelkrämpfe oder unregelmäßige, ruckartige Bewegungen.
  • Anhäufung einer Art von Fett in den Geweben, die Schäden verursacht (siehe Abschnitt 2 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen). Der Arzt wird gegebenenfalls entscheiden, die Behandlung mit Hyplaxy zu beenden.

Blutuntersuchungen

  • Bei Patienten, die eine Langzeittherapie erhalten, werden regelmäßige Blutuntersuchungen empfohlen, und Hyplaxy ist abzusetzen, wenn Anomalien auftreten.
  • Eine Blutuntersuchung kann Veränderungen in der Leberfunktion zeigen, und gelegentlich kann es zu einem Leberversagen kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Hyplaxy 200 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett/dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Chargennummer bzw. Chargenbezeichnung wird nach der Abkürzung „Lot“ angeführt.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Hyplaxy 200 mg Filmtabletten

Was Hyplaxy enthält

Der Wirkstoff ist Hydroxychloroquinsulfat.

Jede Filmtablette enthält 200 mg Hydroxychloroquinsulfat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke; Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat; hochdisperses Siliciumdioxid; Polysorbat 80; Talkum; Magnesiumstearat (Kern); Hypromellose; Talkum; Titandioxid (E 171); Macrogol 6000 (Filmüberzug).

Wie Hyplaxy aussieht und Inhalt der Packung

Hyplaxy 200 mg Filmtabletten sind weiße, runde, bikonvexe Filmtabletten mit einem Durchmesser von etwa 9,5 mm und der Prägung „200“ auf der einen Seite und glatt auf der anderen Seite.

PVC/Al-Blister mit 10 Filmtabletten, drei (3) Blister in einer Schachtel.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Makpharm d.o.o. Trnjanska cesta 37/1, 10000 Zagreb, Kroatien

Hersteller

PharmaS d.o.o., Industrijska cesta 5, Potok, 44317 Popovača, Kroatien

Z.Nr.: 141506

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Slowenien: HYPLAXY 200 mg filmsko obložene tablete

Kroatien: HYPLAXY 200 mg filmom obložene tablete

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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