Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Die Fieberblasentinktur wirkt adstringierend (zusammenziehend). Erkrankungen durch Infektionen mit Herpes-simplex-Viren werden im Sprachgebrauch meist mit „Fieberblasen“ bezeichnet. Das Wiederauftreten dieser Viren wird häufig durch eine Schwächung des Immunsystems im Krankheitsfall oder durch Stress verursacht.
- Wirkstoff(e)
- Tannin
- Zulassungsinhaber
- Mag. pharm. Sigrid Derflinger KG
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- D03AX
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Fieberblasentinktur angewendet?
Die Fieberblasentinktur wirkt adstringierend (zusammenziehend).
Erkrankungen durch Infektionen mit Herpes-simplex-Viren werden im Sprachgebrauch meist mit „Fieberblasen“ bezeichnet. Das Wiederauftreten dieser Viren wird häufig durch eine Schwächung des Immunsystems im Krankheitsfall oder durch Stress verursacht. Eine adstringierende Lösung wie die Fieberblasentinktur wirkt besonders im Frühstadium, das sich durch Kribbeln, Jucken,Stechen, Schmerzen oder durch beginnende Bläschenbildung zeigen kann.
Anwendungsgebiet: Frühstadium von Fieberblasen im Bereich von Lippen oder Nase.
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Was ist vor der Einnahme von Fieberblasentinktur zu beachten?
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder den sonstigen Bestandteil der Fieberblasentinktur sind.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung der Fieberblasentinktur ist erforderlich Die Fieberblasentinktur darf nur kleinflächig und nicht auf offenen Wunden oder auf Schleimhäuten angewendet werden. Sie ist nur zur Anwendung bei einzeln auftretenden Fieberblasen bestimmt und wirkt auch nur im Frühstadium. Die Fieberblasentinktur darf nicht mehr auf die Fieberblase aufgebracht werden, sobald diese aufgeplatzt ist.
Bei Anwendung an den Lippen ist ein Verschlucken unbedingt zu vermeiden. Daher sollte die Fieberblasentinktur an den Lippen bevorzugt nach einer möglichen Flüssigkeits- oder Nahrungsaufnahme angewendet werden. Vorsicht ist geboten bei Alkoholkranken, da die Fieberblasentinktur große Alkoholmengen enthält.
Beim Kontakt der Fieberblasentinktur mit Augen oder Schleimhäuten sind diese gründlich mit Wasser zu spülen, um mögliche Schleimhautschäden zu vermeiden.
Beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer oder flächiger Fieberblasen, oder bei zusätzlichen allgemeinen Symptomen, wie z.B. Fieber, ist umbedingt ein Arzt aufzusuchen.
Die Fieberblasentinktur ist nicht zur Anwendung an Säuglingen oder Kindern unter 12 Jahren bestimmt.
Bei Anwendung der Fieberblasentinktur mit anderen Arzneimitteln Bei vorschriftsmäßiger Anwendung sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu erwarten.
Schwangerschaft und Stillzeit Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Aufgrund mangelnder Erfahrungswerte wird eine Anwendung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht empfohlen.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile der Fieberblasentinktur Dieses Arzneimittel enthält 86 Vol-% Ethanol (Alkohol) – siehe „Besondere Vorsicht bei der Anwendung der Fieberblasentinktur ist erforderlich“
Wie wird Fieberblasentinktur angewendet?
Wenden Sie die Fieberblasentinktur immer genau nach Anweisung an.
Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
3 mal bis maximal 5 mal täglich auf die betreffende Hautstelle (Lippen oder Nasengegend) mit Wattestäbchen auftupfen und einwirken lassen.
Die Fieberblasentinktur ist nicht zur Anwendung an Säuglingen oder Kindern unter 12 Jahren bestimmt.
Wenn sich Ihre Beschwerden innerhalb von 3 Tagen nicht bessern, ist die Behandlung abzubrechen und gegebenenfalls ein Arzt aufzusuchen (s. auch: Besondere Vorsicht bei der Anwendung der Fieberblasentinktur ist erforderlich).
Wenn Sie eine größere Menge der Fieberblasentinktur angewendet haben, als Sie sollten Bei versehentlichem Verschlucken kann es zu lokalen Verletzungen an den Schleimhäuten, zu Übelkeit oder zu Erbrechen kommen.
In diesem Fall wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
Eine missbräuchliche (großflächige oder langfristige) Anwendung kann zu Leber-, oder Nierenschäden führen.
Wenn Sie die Anwendung der Fieberblasentinktur vergessen haben Verwenden Sie nicht mehr von der Tinktur, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Fieberblasentinktur?
Wie alle Arzneimittel kann die Fieberblasentinktur Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Besonders am Beginn der Anwendung kann ein lokal irritierender Effekt, und bei Kontakt mit Schleimhäuten können oberflächliche Schleimhautverätzungen auftreten. In Einzelfällen sind allergische Reaktionen möglich.
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 Wien
Fax: +43(0) 50555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Fieberblasentinktur aufzubewahren?
Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu Fieberblasentinktur
Was die Fieberblasentinktur enthält - Der Wirkstoff ist : 100 g enthalten 9,1 g Tannin
Der sonstige Bestandteil ist : Ethanol (Alkohol)
Wie die Fieberblasentinktur aussieht und Inhalt der Packung Braune, klare alkoholische Lösung 20 g Braunglasflasche
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Registrierungsinhaber und Hersteller:
Graben Apotheke
Mag.pharm. Sigrid Derflinger KG 1010 Wien, Graben 7
Tel. 01 512 47 24 Fax 20 www.grabenapotheke.at
Reg.Nr. APO-5-00114
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 05/2014
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


