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Das Wichtigste in Kürze
Zur Vorbeugung klinischer Symptome der Kokzidiose bei neugeborenen Ferkeln (3. bis 5. Lebenstag) in Betrieben, in denen in der Vergangenheit Kokzidiose, hervorgerufen durch Cystoisospora suis (Isospora suis), nachgewiesen wurde.
- Zieltierarten
- Schwein (Ferkel, 3. bis 5. Lebenstag)
- Wartezeit
- Essbare Gewebe: 73 Tage
- Wirkstoff(e)
- Toltrazuril
- Zulassungsinhaber
- Industrial Veterinaria S.A.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
- ATC Code
- QP51BC01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine bei Tieren angewendet?
Zur Vorbeugung klinischer Symptome der Kokzidiose bei neugeborenen Ferkeln (3. bis 5. Lebenstag) in Betrieben, in denen in der Vergangenheit Kokzidiose, hervorgerufen durch Cystoisospora suis (Isospora suis), nachgewiesen wurde.
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Für welche Tiere ist Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine zugelassen?
Schwein (Ferkel, 3. bis 5. Lebenstag)
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Wie bei jedem Antiparasitikum kann ein häufiger und wiederholter Einsatz eines Antiprotozoikums derselben Wirkstoffklasse sowie eine Unterdosierung aufgrund einer Fehleinschätzung des Lebendgewichts zur Resistenzentwicklung führen.
Es wird empfohlen, alle Ferkel eines Wurfs zu behandeln.
Hygienemaßnahmen können das Risiko einer Kokzidiose verringern. Es wird daher empfohlen, gleichzeitig die Hygienebedingungen in der betroffenen Einrichtung, insbesondere Trockenheit und Sauberkeit, zu verbessern.
Um den größtmöglichen Nutzen der Behandlung zu erzielen, sollten die Tiere in der Präpatenzperiode, d.h. noch vor dem erwarteten Ausbruch klinischer Symptome, behandelt werden.
Um das Krankheitsgeschehen bei einer bereits klinisch manifesten Kokzidieninfektion abzumildern, kann bei einzelnen Tieren, die bereits an Durchfall leiden, eine zusätzliche unterstützende Therapie erforderlich sein.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Nicht zutreffend.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Toltrazuril oder einen der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Das Tierarzneimittel kann Reizungen nach direktem Kontakt mit der Haut oder den Augen verursachen. Haut- und Augenkontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Bei versehentlichem Haut- oder Augenkontakt sofort mit Wasser ab- bzw. ausspülen.
Nach der Anwendung Hände und betroffene Hautpartien waschen.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Keine bekannt.
Es besteht keine Wechselwirkung in Kombination mit Eisenergänzungspräparaten.
Überdosierung:
Eine dreifache Überdosierung wird von gesunden Ferkeln ohne Anzeichen einer Unverträglichkeit vertragen.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Eingeben.
Zur Einzeltierbehandlung.
Jedes Schwein wird zwischen dem 3. und 5. Lebenstag mit einer einmaligen oralen Dosis von 20 mg Toltrazuril/kg Körpergewicht behandelt (entsprechend 0,4 ml Tierarzneimittel pro Kilogramm Körpergewicht).
Hinweise für die richtige Anwendung
Aufgrund der geringen Mengen, die für die Behandlung einzelner Ferkel benötigt werden, wird die Verwendung einer Dosierhilfe mit einer Dosiergenauigkeit von 0,1 ml empfohlen.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Die Suspension zum Eingeben muss vor Gebrauch geschüttelt werden.
Eine Behandlung während eines Krankheitsausbruchs ist für das einzelne Ferkel aufgrund der bereits eingetretenen Schädigung des Dünndarms nur von eingeschränktem Nutzen.
Welche Wartezeit gilt für Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine?
Essbare Gewebe: 73 Tage
Welche Nebenwirkungen kann Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine beim Tier haben?
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in
der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, AT-1200 WIEN
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at
Wie ist Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 6 Monate.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Espacox 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine.
Zusammensetzung
Jeder ml enthält:
| Wirkstoff: | |
| Toltrazuril | 50 mg |
| Sonstige Bestandteile: | |
| Natriumbenzoat (E211) | 2,1 mg |
| Natriumpropionat (E281) | 2,1 mg |
Weiße oder gelbliche Suspension.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
DE: Zul.-Nr.: 401984.00.00
AT: Z.Nr.: 835601
Packungsgrößen:
Schachtel mit einer 250ml-Flasche 1 l-Flasche
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
08/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar.
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:
Industrial Veterinaria S.A. Esmeralda 19,
08950 Esplugues de Llobregat, Barcelona Spanien
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:
aniMedica GmbH Im Südfeld 9
48308 Senden-Bösensell
Deutschland
Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
DE:
aniMedica GmbH Im Südfeld 9
48308 Senden-Bösensell Deutschland
Tel: +49 2536 3302-0
Email: pharmacovigilance@livisto.com
AT:
OGRIS Pharma Vertriebsgesellschaft m.b.H Hinderhoferstraße 3
4600 Wels Österreich
Tel: +43 7242 44692
Mitvertreiber:
DE:
aniMedica GmbH Im Südfeld 9
48308 Senden-Bösensell Deutschland
AT:
OGRIS Pharma Vertriebsgesellschaft m.b.H Hinderhoferstraße 3
4600 Wels Österreich
DE: Verschreibungspflichtig
AT: Rezept- und apothekenpflichtig.
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