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Medikamente

Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Enoxaparin Ledraxen enthält den Wirkstoff Enoxaparin-Natrium. Dieser ist ein niedermolekulares Heparin (NMH). Enoxaparin Ledraxen wirkt auf zwei Arten: Es verhindert, dass bereits bestehende Blutgerinnsel größer werden. Dies unterstützt Ihren Körper bei deren Abbau und verhindert, dass sie gesundheitlichen Schaden anrichten.

Wirkstoff(e)
Enoxaparin
Zulassungsinhaber
Venipharm
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
B01AB05

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze angewendet?

Enoxaparin Ledraxen enthält den Wirkstoff Enoxaparin-Natrium. Dieser ist ein niedermolekulares Heparin (NMH).

Enoxaparin Ledraxen wirkt auf zwei Arten:

  1. Es verhindert, dass bereits bestehende Blutgerinnsel größer werden. Dies unterstützt Ihren Körper bei deren Abbau und verhindert, dass sie gesundheitlichen Schaden anrichten.
  2. Es verhindert die Neubildung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut.

Enoxaparin Ledraxen wird angewendet, um:

  • Blutgerinnsel in den Blutgefäßen zu behandeln,
  • die Bildung von Blutgerinnseln in den folgenden Situationen zu verhindern:

    vor und nach Operationen

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    • wenn Sie sich aufgrund einer akuten Erkrankung für einige Zeit nur eingeschränkt bewegen können
    • wenn Sie aufgrund einer Krebserkrankung ein Blutgerinnsel hatten, um die Bildung weiterer Gerinnsel zu verhindern.
  • die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern, wenn Sie an einer instabilen Angina Pectoris leiden (Zustand, in dem das Herz nicht ausreichend mit Blut versorgt wird), oder nach einem Herzinfarkt
  • zu verhindern, dass sich Blutgerinnsel in den Schläuchen des Dialysegeräts (wird bei Patienten mit schweren Nierenproblemen eingesetzt) bilden.

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Was ist vor der Einnahme von Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze zu beachten?

Enoxaparin Ledraxen darf nicht angewendet werden, wenn:

  • Sie sind allergisch sind gegen:
    • Enoxaparin Natrium oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels
    • Heparin oder andere niedermolekulare Heparine wie Nadroparin, Tinzaparin oder

Dalteparin.

Anzeichen einer allergischen Reaktion sind: Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Mundhöhle, des Rachens oder der Augen.

  • Sie innerhalb der letzten 100 Tage auf Heparin mit einem starken Rückgang der Anzahl Ihrer Blutgerinnungszellen (Blutplättchen) reagiert haben,
  • Sie Antikörper gegen Enoxaparin in Ihrem Blut haben
  • Sie an einer starken Blutung leiden oder wenn Sie ein hohes Blutungsrisiko haben, wie:

    Magengeschwür, kürzlich erfolgte Operationen am Gehirn oder den Augen oder kürzlich aufgetretener Schlaganfall, der durch eine Hirnblutung verursacht wurde.

  • Sie Enoxaparin Ledraxen zur Behandlung von Blutgerinnseln in Ihrem Körper anwenden und Sie sich innerhalb von 24 Stunden:
    • einer Spinal- oder Lumbalpunktion unterziehen
    • einer Operation unter Spinal-/Periduralanästhesie unterziehen.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, wenden Sie Enoxaparin Ledraxen nicht an.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung mit Enoxaparin Ledraxen mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Enoxaparin Ledraxen darf nicht gegen andere Arzneimittel der Gruppe der niedermolekularen Heparine (NMH) ausgetauscht werden. Dies liegt daran, dass sie nicht exakt gleich sind und nicht die gleiche Aktivität und Anwendungsempfehlungen besitzen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enoxaparin Ledraxen anwenden, wenn:

  • Sie jemals mit einem starken Rückgang der Anzahl Ihrer Blutgerinnungszellen (Blutplättchen), verursacht durch Heparin, reagiert haben,
  • Ihnen eine künstliche Herzklappe eingesetzt wurde,
  • Sie eine Endokarditis (eine Infektion der inneren Herzwand) haben,
  • Sie jemals ein Geschwür im Magen gehabt haben,
  • Sie kürzlich einen Schlaganfall gehabt haben,
  • Sie einen hohen Blutdruck haben,
  • Sie zuckerkrank sind oder Probleme mit den Blutgefäßen im Auge durch Ihre Zuckerkrankheit haben (genannt „diabetische Retinopathie“),
  • Sie kürzlich am Auge oder Gehirn operiert wurden,
  • Sie älter (über 65 Jahre) sind und insbesondere, wenn Sie über 75 Jahre alt sind,

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  • Sie eine Nierenerkrankung haben,
  • Sie eine Lebererkrankung haben,
  • Sie unter- oder übergewichtig sind,
  • Ihr Kaliumspiegel im Blut erhöht ist (dies kann mit einem Bluttest überprüft werden),
  • Sie derzeit Arzneimittel, die Blutungen beeinflussen, anwenden (siehe Abschnitt „Anwendung von Enoxaparin Ledraxen zusammen mit anderen Arzneimitteln“),
  • Sie Probleme mit Ihrer Wirbelsäule haben oder Sie jemals an der Wirbelsäule operiert wurden.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Anwendung von Enoxaparin Ledraxen mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".

Untersuchungen und Kontrollen

Möglicherweise wird bei Ihnen eine Blutuntersuchung vor Therapiebeginn und von Zeit zu Zeit während der Therapie mit diesem Arzneimittel durchgeführt. Dies dient der Bestimmung des Blutgerinnungszellenspiegels (Blutplättchen) und des Kaliumspiegels in Ihrem Blut.

Anwendung von Enoxaparin Ledraxen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

  • Warfarin -–Verwendung zur Blutverdünnung,
  • Acetylsalicylsäure (ASS), Clopidogrel oder andere Arzneimittel, die zur Verhinderung einer Blutgerinnselbildung eingesetzt werden (siehe auch Abschnitt 3. „Wechsel der Antikoagulationsbehandlung“),
  • Dextran zur Injektion -–Verwendung als Blutersatz,
  • Ibuprofen, Diclofenac, Ketorolac oder andere Arzneimittel bekannt als nicht steroidale Antirheumatika, die zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen bei Arthritis und anderen Erkrankungen verwendet werden,
  • Prednisolon, Dexamethason oder andere Arzneimittel, die zur Behandlung von Asthma, rheumatoider Arthritis und anderen Erkrankungen verwendet werden,
  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, wie Kaliumsalze, Wassertabletten, einige Arzneimittel gegen Herzerkrankungen.

Operationen und Anästhetika

Wenn bei Ihnen eine Spinal- oder Lumbalpunktion oder eine Operation mit Anwendung von Peridural- oder Spinalanästhetika geplant ist, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Enoxaparin Ledraxen anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind und eine mechanische Herzklappe besitzen, kann das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht sein. Ihr Arzt sollte dies mit Ihnen besprechen.

Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittel beginnen.

Kinder und Jugendliche

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Die Sicherheit und Wirksamkeit von Enoxaparin Ledraxen wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Enoxaparin Ledraxen hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Es wird empfohlen, dass der Handelsname und die Chargennummer des von Ihnen verwendeten Arzneimittels von Ihrem Arzt erfasst werden.

Wie wird Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung dieses Arzneimittels

  • Normalerweise wird Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal Enoxaparin Ledraxen bei Ihnen anwenden, weil es als Spritze gegeben werden muss.
  • Enoxaparin Ledraxen wird in der Regel durch Spritzen unter die Haut (subkutan) gegeben.
  • Enoxaparin Ledraxen kann durch Spritzen in Ihre Vene (intravenös) nach bestimmten Arten von Herzinfarkt oder Operationen gegeben werden.
  • Enoxaparin Ledraxen kann zu Beginn der Dialysesitzung in den Schlauch, der von Ihrem Körper wegführt, (arterieller Schenkel) gegeben werden.
  • Spritzen Sie Enoxaparin Ledraxen nicht in einen Muskel.

Wie viel Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird

  • Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel Enoxaparin Ledraxen Sie erhalten. Die Menge hängt davon ab, warum es angewendet wird.
  • Wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben, erhalten Sie möglicherweise eine kleinere Menge von Enoxaparin Ledraxen.

1. Behandlung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut

    • Die übliche Dosis beträgt 150 IE (1,5 mg) pro kg Körpergewicht einmal pro Tag oder 100 IE (1 mg) pro kg Körpergewicht zweimal täglich.
    • Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie Enoxaparin Ledraxen erhalten sollen.

2. Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut während Operationen oder während Zeiten mit eingeschränkter Mobilität aufgrund einer Krankheit

    • Die Dosis hängt davon ab, wie wahrscheinlich es ist, dass sich bei Ihnen ein Blutgerinnsel bildet. Sie werden täglich 2.000 IE (20 mg) oder 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin Ledraxen erhalten.
    • Wenn Sie sich einer Operation unterziehen, erhalten Sie Ihre erste Spritze in der Regel entweder 2 Stunden oder 12 Stunden vor dem Eingriff.
    • Wenn Sie sich aufgrund Ihrer Krankheit nur eingeschränkt bewegen können, erhalten Sie für gewöhnlich täglich 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin Ledraxen.
    • Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie Enoxaparin Ledraxen erhalten sollen.

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Welche Nebenwirkungen hat Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Beenden Sie die Anwendung von Enoxaparin Ledraxen und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie ein Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (wie Ausschlag, Atem- oder Schluckbeschwerden, Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Mundhöhle, des Rachens oder der Augen) bemerken.

Beenden Sie die Anwendung von Enoxaparin und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

Ein roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Pusteln und Bläschen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten gewöhnlich zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).

Wie andere vergleichbare Arzneimittel zur Verringerung von Blutgerinnseln kann Enoxaparin Ledraxen Blutungen verursachen. Dies kann lebensbedrohlich sein. In einigen Fällen kann die Blutung nicht offensichtlich sein.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn:

  • bei Ihnen eine Blutung auftritt, die nicht von selbst aufhört
  • Sie Anzeichen einer übermäßigen Blutung - wie außergewöhnliche Schwäche, Müdigkeit, Blässe,

Schwindelgefühl mit Kopfschmerzen oder unerklärliche Schwellungen – wahrnehmen.

Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, Sie unter genauer Beobachtung zu halten oder Ihr Arzneimittel zu ändern.

Sie sollten Ihren Arzt umgehend informieren, wenn

  • Sie ein Anzeichen für eine Blockierung eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel haben, wie:
    • krampfartige Schmerzen, Rötungen, Wärme oder Schwellungen in einem Ihrer Beine - dies sind Symptome von tiefen Venenthrombosen
    • Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht oder Bluthusten - dies sind Symptome einer Lungenembolie
  • Sie einen schmerzhaften Ausschlag von dunkelroten Flecken unter der Haut haben, die auf Druck nicht verschwinden.

Ihr Arzt kann Sie auffordern, eine Blutuntersuchung durchzuführen, um Ihre Blutplättchenzahl zu kontrollieren.

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Vollständige Aufzählung möglicher Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blutungen
  • Erhöhte Leberenzymwerte

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Sie bekommen schneller blaue Flecken als üblich. Dies könnte infolge eines Problems in Ihrem Blut mit verminderter Blutplättchenzahl auftreten.
  • Rosa Hautflecken. Diese treten mit größerer Wahrscheinlichkeit in dem Bereich auf, in den Enoxaparin Ledraxen gespritzt wurde.
  • Hautausschlag (Nesselsucht, Urtikaria)
  • Juckende, rote Haut
  • Blutergüsse oder Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Verminderte Anzahl roter Blutkörperchen
  • Hohe Blutplättchenzahl im Blut
  • Kopfschmerzen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Plötzliche starke Kopfschmerzen. Diese könnten auf eine Hirnblutung hinweisen.
  • Gefühl von Spannung und Völle im Magen. Möglicherweise haben Sie eine Magenblutung.
  • Große, rote, unregelmäßig geformte Hautläsionen mit oder ohne Blasen.
  • Hautreizung (lokale Reizung).
  • Sie bemerken eine Gelbfärbung der Haut oder Augen und eine dunklere Farbe des Urins. Dies könnte auf Leberprobleme hinweisen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schwere allergische Reaktionen. Mögliche Anzeichen hierfür sind: Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.
  • Erhöhter Kaliumspiegel im Blut. Dies tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Personen mit Nierenproblemen oder Zuckerkrankheit auf. Ihr Arzt kann dies mithilfe einer Blutuntersuchung überprüfen.
  • Eine Zunahme der Zahl der eosinophilen Blutkörperchen. Ihr Arzt kann dies durch eine Blutuntersuchung feststellen.
  • Haarausfall.
  • Osteoporose (eine Krankheit bei der häufiger Knochenbrüche auftreten) nach Anwendung über einen längeren Zeitraum.
  • Kribbeln, Gefühllosigkeit und Muskelschwäche (insbesondere in den unteren Körperregionen), wenn Sie sich einer Lumbalpunktion unterzogen oder ein Spinalanästhetikum erhalten haben.
  • Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle (d. h., wenn Sie den Gang zur Toilette nicht kontrollieren können).
  • Verhärtung oder „Knötchen“ an der Injektionsstelle.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

In Deutschland:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

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Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website http://www.bfarm.de

In Österreich:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern.

Nicht einfrieren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar bis“ bzw. ”Verw. bis” angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie sichtbare Veränderungen im Aussehen der Lösung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

Was Enoxaparin Ledraxen enthält

2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung

Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.

Jede Fertigspritze mit 0,2 ml enthält 2.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 20 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.

4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung

  • Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.

Jede Fertigspritze mit 0,4 ml enthält 4.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 40 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.

6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung

Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.

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Jede Fertigspritze mit 0,6 ml enthält 6.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 60 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.

8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung

  • Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.

Jede Fertigspritze mit 0,8 ml enthält 8.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 80 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.

10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung

Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium

Jede Fertigspritze mit 1,0 ml enthält 10.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 100 mg) Enoxaparin-Natrium.

  • Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.

Wie Enoxaparin Ledraxen aussieht und Inhalt der Packung

2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit

0,2 ml Lösung in einem klaren, farblosen Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer violetten Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).

Packungen zu 1, 2, 6, 10, 20 oder 50 Fertigspritzen.

4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit

0,4 ml Lösung in einem klaren, farblosen Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer gelben Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).

Packungen zu 1, 2, 6, 10, 20, 30 oder 50 Fertigspritzen.

6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit

0,6 ml Lösung in einem klaren, farblosen, graduierten Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer orangen Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).

Packungen zu 1, 2, 6, 10, 12, 20, 24, 30 oder 50 Fertigspritzen.

8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit

0,8 ml Lösung in einem klaren, farblosen, graduierten Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer braunen Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).

Packungen zu 1, 2, 6, 10, 12, 20, 24, 30 oder 50 Fertigspritzen.

10.000 IE (100 mg)/1,0 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit

1 ml Lösung in einem klaren, farblosen, graduierten Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer grauen Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).

Packungen zu 1, 2, 6, 10, 12, 20, 24 oder 30 Fertigspritzen

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Bei den 0,2 ml und 0,4 ml Spritzen sind die Spritzen nicht graduiert.

Bei den Spritzen mit 0,6 ml, 0,8 ml und 1 ml sind die Spritzen graduiert.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Venipharm

4, Bureaux de la Colline 92210 Saint-Cloud Frankreich

+33 1 47 11 04 47 venipharm@venipharm.com

Mitvertrieb in Deutschland:

Venipharm GmbH

Lademannbogen 21-23

22339 Hamburg

Deutschland

Tel: +49 (0)40 822 161 501

Mitvertrieb in Österreich: SanMed GmbH

Leesdorfer Hauptstrasse 60/3 2500 Baden

Österreich

Hersteller

Centre Spécialités Pharmaceutiques ZAC des Suzots

35 rue de la Chapelle F-63450 Saint-Amant Tallende Frankreich

Zulassungsnummer in Deutschland:

Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96236.00.00 Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96235.00.00 Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96234.00.00 Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96233.00.00 Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96232.00.00

Zulassungsnummer in Österreich:

Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241473 Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241472 Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241471

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Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241470 Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241469

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Enoxaparin Ledraxen
Vereinigtes Königreich (Nordirland) Ledraxen
Schweden Enoxaparin Ledraxen
Spanien Enoxaparina Ledraxen
Frankreich Enoxaparine Arrow
Lettland Enoxaparin sodium Ledraxen
Litauen Enoxaparin sodium Ledraxen
Österreich Enoxaparin Ledraxen
Zypern Ledraxen
Tschechische Republik Enoxaparin sodium Ledraxen
Estland Enoxaparin sodium Ledraxen
Finnland Enoxaparin Ledraxen
Kroatien Enoksaparinnatrij Ledraxen
Irland Enoxaparin sodium Ledraxen
Norwegen Enoxaparin Ledraxen
Polen Enoxaparin sodium Ledraxen
Portugal Enoxaparin Ledraxen
Slowakei Ledraxen
Slowenien Enoksaparin Ledraxen

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet in

Deutschland: im Juni 2023 Österreich: im Juni 2023

Weitere Informationsquellen

Deutschland:

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte Website: http://www.bfarm.de verfügbar.

Österreich:

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen http://www.basg.gv.at/ verfügbar.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Weitere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff

Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Enoxaparin. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

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