Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm ist eine fixe Kombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal-Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.
- Wirkstoff(e)
- Enalapril, Lercanidipin
- Zulassungsinhaber
- Teva B.V.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- C09BB02
- Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten angewendet?
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm ist eine fixe Kombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal-Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei erwachsenen Patienten, bei denen unter der alleinigen Behandlung mit Lercanidipin 10 mg keine angemessene Blutdruckkontrolle erzielt werden kann. Enalapril/Lercanidipin ratiopharm ist nicht zu Beginn einer Behandlung von Bluthochdruck anzuwenden.
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Was ist vor der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten zu beachten?
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Enalapril oder Lercanidipin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion gegen eine Art von Arzneimittel hatten, die denen in Enalapril/Lercanidipin ratiopharm ähnlich sind, das heißt gegen so genannte ACE- Hemmer oder Calciumkanal-Blocker.
- wenn bei Ihnen in der Vergangenheit, nachdem Sie ein Arzneimittel aus der Gruppe der ACE- Hemmer eingenommen haben eine Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens aufgetreten ist (Angioödem), die Probleme beim Schlucken oder Atmen verursacht hat, oder wenn der Grund für diese Schwellungen unbekannt oder erblich bedingt war.
- wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko einesAngioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht.
- wenn Sie Diabetes oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel behandelt werden, das Aliskiren enthält.
- wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (auch in der Frühschwangerschaft ist es besser, Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zu vermeiden. - siehe dazu „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“).
-
wenn Sie an bestimmten Herzkrankheiten leiden:
- Blockade des Ausstroms des Blutes aus dem Herzen
- unbehandelte Herzinsuffizienz
- instabile Angina (Beschwerden im Brustkorb, die im Ruhezustand auftreten oder allmählich zunehmen)
- innerhalb von 1 Monat nach einem Herzinfarkt.
- wenn bei Ihnen schwere Leberprobleme bestehen.
- wenn bei Ihnen schwere Nierenprobleme bestehen oder Sie regelmäßig zur Dialyse müssen.
-
wenn Sie Medikamente anwenden, die den Leberstoffwechsel hemmen, beispielsweise:
- Antimykotika (Mittel gegen Pilzerkrankungen, z.B. Ketoconazol oder Itraconazol).
- Makrolid-Antibiotika (wie Erythromycin, Troleandomycin oder Clarithromycin).
- Virostatika (Mittel gegen Viren, z.B. Ritonavir).
- wenn Sie gleichzeitig ein anderes Arzneimittel anwenden wie Ciclosporin oder Cyclosporin (wird nach einer Transplatation angewendet, um einer Organabstoßung vorzubeugen).
- zusammen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril/Lercanidipin ratiopharm einnehmen:
- wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (dies kann sich in Form von Schwäche- oder Schwindelgefühl bemerkbar machen, insbesondere im Stehen).
- wenn Sie unter starker Übelkeit (übermäßigem Erbrechen) leiden oder kürzlich Durchfall hatten.
- wenn Sie sich salzarm ernähren müssen.
- wenn Sie ein Problem mit dem Herz haben.
- wenn Sie eine Krankheit haben, von der die Blutgefäße im Gehirn betroffen sind.
- wenn Sie Probleme mit den Nieren haben (einschließlich Nierentransplantation). Dadurch kann es zu erhöhten Kaliumspiegeln im Blut kommen, die schwerwiegend sein können. Aus diesem Grund kann eine Dosisanpassung von Enalapril erforderlich sein oder die Kaliumwerte im Blut sind regelmäßig von Ihrem Arzt zu kontrollieren.
- wenn bei Ihnen Leberprobleme bestehen.
- wenn Sie Probleme mit Ihrem Blut haben, beispielsweise einen Mangel an bzw. das Fehlen von weißen Blutkörperchen abgenommen (Leukopenie, Agranulocytose), einen Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine zu niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie).
- wenn Sie an einer Kollagenerkrankung der Gefäße leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie), eine Behandlung erhalten, die das Immunsystem unterdrückt oder wenn Sie Arzneimittel wie Allopurinol oder Procainamid einnehmen oder Kombinationen der genannten Möglichkeiten.
- wenn Sie einer bestimmten ethnischen Herkunft (insbesondere Patienten mit schwarzer Hautfarbe) angehören, besteht bei der Einnahme von ACE-Hemmern ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und mit Problemen beim Schlucken oder Atmen haben.
- wenn Sie Diabetes haben. Sie müssen regelmäßig Bluttests durchführen, insbesondere während des ersten Monats der Behandlung, um niedrige Blutzuckerspiegel zu erkennen. Es kann auch zu erhöhten Kaliumspiegeln im Blut kommen.
- wenn Sie Kaliumpräparate, kaliumsparende Substanzen oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte einnehmen.
Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, kann sich das Risiko eines Angioödems erhöhen:
Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
- Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
- Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.
Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen:
- einen Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) (auch als Sartane bekannt, beispielsweise Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere, wenn Sie diabetesbedingte Nierenprobleme haben.
- Aliskiren.
Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Siehe auch Abschnitt „Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden“.
Wenn bei Ihnen ein Eingriff geplant ist
Wenn bei Ihnen einer der folgenden Eingriffe geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie Enalapril/Lercanidipin ratiopharm einnehmen:
- ein chirurgischer Eingriff oder eine Narkose (auch beim Zahnarzt)
- eine Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut (LDL-Apherese)
- eine Desensibilisierungsbehandlung, um die Wirkung einer Allergie auf Bienen- oder Wespenstiche zu verringern.
Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden könnten) oder wenn Sie stillen (siehe „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“).
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm wurden bei Kindern bis zu 18 Jahren nicht untersucht.
Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf mit bestimmten anderen Arzneimitteln nicht zusammen eingenommen werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch solche, die ohne Rezept erhältlich sind. Dies ist notwendig, da bei gleichzeitiger Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm mit anderen Arzneimitteln die Wirkung von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm oder die des anderen Arzneimittels verändert werden kann oder bestimmte Nebenwirkungen häufiger auftreten können.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Andere blutdrucksenkende Arzneimittel
- Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erhöhen können (z.B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung und Vermeidung von Blutgerinnseln). Siehe Abschnitt „Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden“.
- Lithium (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Arten einer Depression)
- So genannte trizyklische Antidepressiva gegen Depressionen
- Arzneimittel gegen psychische Probleme, so genannte Antipsychotika
- Nicht-steroidale Antirheumatika, einschließlich COX-2-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen die auch verwendet werden können, um Schmerzen zu lindern)
- Bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen oder Arthritis, einschließlich einer Therapie mit Gold
- Bestimmte Arzneimittel gegen Husten und Erkältung sowie Medikamente zur Gewichtsreduktion, die manchmal so genannte „sympathomimetische Substanzen“ enthalten
- Arzneimittel gegen Diabetes (einschließlich orale Antidiabetika und Insulin)
- Astemizol oder Terfenadin (Arzneimittel gegen Allergien)
- Amiodaron, Chinidin oder Sotalol (Arzneimittel zur Behandlung eines schnellen Herzschlags)
- Phenytoin, Phenobarbital oder Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
- Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
- Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen)
- Midazolam (ein Arzneimittel für besseren Schlaf)
- Beta-Blocker z.B. Metoprolol (Ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzversagen und abnormalem Herzrhythmus)
- Cimetidin (mehr als 800 mg, ein Arzneimittel gegen Geschwüre, Verdauungsstörungen oder Sodbrennen)
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z.B. im Rachenbereich) erhöht.
Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, kann sich das Risiko eines Angioödems erhöhen:
- Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
- Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
- Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.
Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARB) oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Enalapril/Lercanidipin ratiopharm sollte mindestens 15 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden.
- Eine Mahlzeit mit hohem Fettanteil erhöht die Blutwerte des Arzneimittels deutlich.
- Alkohol kann die Wirkung von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm verstärken. Nehmen Sie während der Behandlung mit Enalapril/Lercanidipin ratiopharm keinen Alkohol zu sich.
- Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden, da dies die blutdrucksenkende Wirkung verstärken kann (siehe Abschnitt „Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden“).
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Schwangerschaft und Fortpflanzungsfähigkeit
Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden könnten). Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel raten, die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und Ihnen anstelle von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm die Einnahme eines anderen Arzneimittels empfehlen. Enalapril/ Lercanidipin ratiopharm wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind, da eine Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu einer schwerwiegenden Schädigung Ihres Kindes führen könnte.
Stillzeit
Enalapril/ Lercanidipin ratiopharm darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Schwindelgefühl, Schwächegefühl, oder Schläfrigkeit/Benommenheit kommt, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen oder Maschinen bedienen.
Enalapril/ Lercanidipin ratiopharm enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu “natriumfrei”.
Wie wird Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Erwachsene: Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis eine Tablette, einmal täglich zur gleichen Tageszeit. Nehmen Sie die Tablette vorzugsweise am Morgen mindestens 15 Minuten vor dem Frühstück. Die Filmtabletten sind unzerkaut mit Wasser einzunehmen. Siehe „Einnahme von Enalapril/ Lercanidipin ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol“.
Patienten mit Nierenproblemen/ältere Personen: Ihr Arzt entscheidet über Ihre Dosis, basierend auf der Leistungsfähigkeit Ihrer Nieren.
Wenn Sie eine größere Menge von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten
Nehmen Sie nicht mehr als die vorgeschriebene Dosis ein. Wenn Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder suchen Sie direkt ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Verpackung Ihres Arzneimittels mit.
Ein Überschreiten der richtigen Dosierung kann dazu führen, dass der Blutdruck zu weit absinkt und das Herz unregelmäßig oder schneller schlägt.
Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette vergessen haben, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
- Nehmen Sie die nächste Dosis wie geplant ein.
- Nehmen Sie NICHT die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm abbrechen
- Brechen Sie die Behandlung nicht ab, außer Ihr Arzt hat dies angeordnet.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch Enalapril/Lercanidipin ratiopharm Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen könnten mit diesem Arzneimittel auftreten:
Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.
Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich direkt an Ihren Arzt:
Allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Probleme beim Atmen oder Schlucken verursachen können;
Wenn Sie mit der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm beginnen, kann es zu Schwäche- oder Schwindelgefühl oder zu verschwommenem Sehen kommen; dies wird durch einen plötzlichen Abfall des Blutdrucks verursacht. In einem solchen Fall hilft es, wenn Sie sich hinlegen. Wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt.
Mit Enalapril/Lercanidipin ratiopharm beobachtete Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen):
Husten, Schwindelgefühl, Kopfschmerz.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen):
Veränderungen der Blutwerte wie beispielsweise eine geringere Anzahl von Blutplättchen, erhöhte Kaliumwerte im Blut, Nervosität (Angst), Benommenheitsgefühl beim Aufstehen, Schwindel, beschleunigter Herzschlag, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen), plötzliche Rötung von Gesicht, Hals oder im oberen Bereich Ihres Brustkorbs (Hitzegefühl), niedriger Blutdruck, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Übelkeit, erhöhte Leberenzymwerte, Hautrötungen, Gelenkschmerzen, häufigeres Wasserlassen, Schwächegefühl, Müdigkeit, Wärmegefühl, Schwellung am Knöchel.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen):
Anämie (Blutarmut), allergische Reaktionen, Klingeln in den Ohren (Tinnitus), Ohnmacht, trockener Hals, Halsschmerzen, Verdauungsstörungen, salziger Geschmack auf der Zunge, Durchfall, trockener Mund, Schwellungen des Zahnfleisches, allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Problemen beim Schlucken oder Atmen, Hautausschlag, Nesselsucht, nächtliches Wasserlassen, Produktion großer Harnmengen, Impotenz.
Weitere Nebenwirkungen , die mit Enalapril oder Lercanidipin allein beobachtet wurden
Enalapril
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Patienten betreffen): Verschwommenes Sehen, Schwindel, Schwächegefühl, Übelkeit und Husten.
Häufig (kann weniger als 1 von 10 Patienten betreffen):
Depressionen, Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit (Synkope), Schmerzen im Brustkorb, Benommenheit durch niedrigen Blutdruck,Veränderungen des Herzrhythmus, schnelle Herzschläge, Angina, Kurzatmigkeit, Veränderungen des Geschmackssinns, erhöhte Kreatininwerte im Blut (normalerweise durch eine Untersuchung nachgewiesen), erhöhte Kaliumspiegel im Blut, Durchfall, Bauchschmerzen, Müdigkeit (Schwächegefühl), Hautausschlag, allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Schluck- und Atembeschwerden.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen):
Anämie (einschließlich aplastische und hämolytische), plötzlicher Abfall des Blutdrucks, Verwirrtheit, Nervosität, Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit, Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Haut, Herzanfall (möglicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten, beispielsweise bei Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens oder Gehirns), Schlaganfall (möglicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten), laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Asthma-assoziiertes Engegefühl in der Brust, langsamer Transport der Nahrung durch Ihren Darm (Ileus), Entzündung Ihrer Bauchspeicheldrüse, Übelkeit (Erbrechen), Verdauungsstörung, Verstopfung, Magenreizungen, trockener Mund, Geschwüre, Anorexie, Juckreiz oder Nesselsucht, Haarausfall, Nierenfunktionsstörung, Nierenversagen, verstärktes Schwitzen, hohe Konzentration von Proteinen in Ihrem Urin (Messung in einem Test), Muskelkrämpfe, allgemeines Unwohlsein, hohe Temperatur (Fieber), niedrige Blutzucker- oder Natriumwerte, hohe Harnstoffwerte im Blut (Nachweis in einer Blutuntersuchung), Hitzewallungen mit Rötung, beschleunigter
Herzschlag, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen), Schwindel (Drehschwindel), Klingeln in den Ohren (Tinnitus), Impotenz.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen):
Veränderungen der Blutwerte, beispielsweise eine niedrigere Anzahl der weißen Blutkörperchen, Knochenmarksdepression, Autoimmunerkrankungen, seltsame Träume oder Schlafstörungen, Raynaud- Phänomen (wobei Hände und Füße aufgrund einer geringen Durchblutung sehr kalt und bleich werden können), Entzündung der Nase, Lungenentzündung, Leberprobleme wie Verringerung der Leberfunktion, Leberentzündung, Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder des Weißen in den Augen), erhöhte Leberenzym- oder Bilirubinwerte (Messung in einer Blutuntersuchung), Erythema multiforme (rote Punkte unterschiedlicher Formen auf der Haut), Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (eine schwere Hauterkrankung bei der sich Ihre Haut rötet und abschält, sich Blasen oder offene Stellen bilden, oder sich die oberste Hautschicht von den unteren Schichten ablöst), exfoliative Dermatitis / Erythrodermie (schwerer Hautausschlag mit Abschälung oder Ablösung der Haut), oder Pemphigus (kleine flüssigkeitsgefüllte Beulen auf der Haut), Produktion von geringeren Harnmengen, Vergrößerung der Brustdrüsen bei Männern (Gynäkomastie), Lymphknotenschwellungen in der Nacken, der Achselhöhle oder der Leiste, Ansammlung von Flüssigkeit oder anderen Substanzen in der Lunge (wie bei Röntgenaufnahmen zu sehen), Entzündung der Wangen, des Zahnfleisches, der Zunge, der Lippen, des Rachens.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Patienten betreffen):
Schwellungen im Darm (intestinales Angioödem).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Überschüssige Produktion des Anti-Diuretischen Hormons mit Überwässerung des Körpers, das zu
Schwäche, Müdigkeit oder Verwirrung führt. Es wurde über einen Symptomenkomplex berichtet, der mit einigen oder allen der folgenden Anzeichen einhergehen kann: Fieber, Gefäßentzündung (Serositis/Vaskulitis), Muskelschmerzen(Myalgie/Myositis), Gelenksschmerzen (Arthralgie/Arthritis). Hautausschlag, Lichtüberempfindlichkeit oder andere Hauterscheinungen können ebenfalls auftreten.
Lercanidipin
Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.
Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich direkt an Ihren Arzt:
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen):
Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb aufgrund einer geringen Durchblutung Ihres Herzens), allergische Reaktionen (zu den Symptomen zählen Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht), Ohnmacht.
Bei Patienten mit bestehender Angina pectoris kann es mit der Gruppe von Arzneimitteln, zu der auch Lercanidipin gehört, zu einer erhöhten Häufigkeit, Dauer oder Schwere der Attacken kommen. Einzelfälle von Herzanfällen wurden beobachtet.
Andere mögliche Nebenwirkungen:
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen):
Kopfschmerzen, schnelle Herzschläge, beschleunigter Herzschlag, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen), plötzliche Rötung des Gesichts, des Halses oder des oberen Brustkorbs (Hitzewallung), Anschwellen der Knöchel.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen):
Schwindel, Abfall des Blutdrucks, Sodbrennen, Übelkeit, Magen/Bauchschmerzen, Hautausschläge, Juckreiz, Muskelschmerzen, große Harnmengen, Schwäche, Müdigkeit.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen):
Schläfrigkeit, Erbrechen, Durchfall, Nesselsucht, Anstieg in der Häufigkeit des Urinierens, Brustschmerzen.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Anschwellen des Zahnfleisches, Änderungen in der Leberfunktion (durch Bluttests nachgewiesen), trübe Flüssigkeit (wenn Dialyse durch einen Schlauch in Ihrem Bauch durchgeführt), Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder des Rachens, die zu Atem- oder Schluckbeschwerden führen können.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Weitere Informationen über Nebenwirkungen erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Apotheker. Sie verfügen jeweils über eine umfangreichere Liste von Nebenwirkungen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http//www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 25°C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten
Was Enalapril/Lercanidipin ratiopharm enthält
Die Wirkstoffe sind Enalaprilmaleat und Lercanidipinhydrochlorid.
Jede Filmtablette enthält 10 mg Enalaprilmaleat und 10 mg Lercanidipinhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Natriumhydrogencarbonat, Vorverkleisterte Stärke, Natriumstärkeglycolat (Typ A), Hochdiesperses Siliciumdioxid, wasserfrei; Magnesiumstearat. FilmüberzUG: Hypromellose, Macrogol 6000, Talkum, Titandioxid (E 171).
Wie Enalapril/Lercanidipin ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg sind weiße bis naturweiße, runde, beidseits gewölbte Filmtabletten.
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg ist in Packungen zu 14, 28, 30, 50, 56 und 100 Tabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.
Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande
Tel.-Nr.: +43/1/97007-0
Fax-Nr.:+43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at
Hersteller
TEVA Gyógyszergyár Zrt. Pallagi út 13
4042 Debrecen Ungarn
TEVA PHARMA S.L.U.
C/C, n. 4, Poogono Industiral Malpica 50016 Zaragoza
Spanien
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Straße 3
89143 Blaubeuren
Deutschland
Z.Nr.: 135988
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Deutschland Enalapril/Lercanidipin AbZ 10 mg/10 mg Filmtabletten Österreich Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten Portugal Enalapril + Lercanidipina ratiopharm
Spanien Enalapril/Lercanidipino ratiopharm 10 mg/10 mg comprimidos recubiertos con pelicula EFG
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2025.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


