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Medikamente

Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten

Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Eltrombopag STADA enthält Eltrombopag, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Thrombopoetin-Rezeptoragonisten genannt werden. Es hilft, die Zahl der Blutplättchen in Ihrem Blut zu erhöhen. Blutplättchen sind Blutzellen, die helfen, Blutungen zu verringern oder zu verhindern.

Wirkstoff(e)
Eltrombopag
Zulassungsinhaber
STADA Arzneimittel Gesellschaft m.b.H.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
B02BX05

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten angewendet?

Eltrombopag STADA enthält Eltrombopag, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Thrombopoetin-Rezeptoragonisten genannt werden.

Es hilft, die Zahl der Blutplättchen in Ihrem Blut zu erhöhen. Blutplättchen sind Blutzellen, die helfen, Blutungen zu verringern oder zu verhindern.

  • Eltrombopag STADA wird angewendet, um eine Blutungsstörung, die primäre Immunthrombozytopenie (ITP) genannt wird, bei Patienten (1 Jahr und älter) zu behandeln, die bereits andere Arzneimittel (Kortikosteroide oder Immunglobuline) dagegen erhalten hatten, die jedoch nicht ausreichend wirkten.
  • ITP ist durch eine niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) gekennzeichnet. Personen mit ITP haben ein erhöhtes Blutungsrisiko. ITP- Patienten können Anzeichen wie Petechien (punktförmige, flache runde rote Flecken unter der Haut), Blutergüsse, Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder eine verstärkte Blutung bei Schnittwunden oder Verletzungen an sich bemerken.

Eltrombopag STADA kann ebenso zur Behandlung einer niedrigen Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) bei Erwachsenen mit Hepatitis-C- Virus-Infektionen angewendet werden, wenn sie Probleme mit Nebenwirkungen haben, während sie mit Interferon behandelt werden. Viele Personen mit Hepatitis C haben nicht nur auf Grund ihrer Erkrankung niedrige Blutplättchenzahl, sondern auch wegen einiger der antiviralen Arzneimittel, die zu ihrer Behandlung verwendet werden. Die Einnahme von Eltrombopag STADA kann es Ihnen erleichtern, einen vollen Behandlungszyklus mit antiviralen Arzneimitteln (Peginterferon und Ribavirin) abzuschließen.

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Was ist vor der Einnahme von Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten zu beachten?

Eltrombopag STADA darf NICHT eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Eltrombopag oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

⇒ Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass dies bei Ihnen zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Eltrombopag STADA einnehmen:

  • wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben. Personen mit niedriger Blutplättchenzahl sowie fortgeschrittener chronischer (langwieriger) Lebererkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich lebensbedrohlicher Leberschäden und Blutgerinnsel. Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt, dass der Nutzen der Behandlung mit Eltrombopag STADA die Risiken übersteigt, wird er Sie während der Behandlung engmaschig überwachen.
  • wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Ihren Venen und Arterien haben, oder ob Blutgerinnsel in Ihrer Familie bekanntermaßen häufig

auftreten.

Sie können ein höheres Risiko für Blutgerinnsel haben,

  • wenn Sie älter werden,
  • wenn Sie für längere Zeit im Bett bleiben müssen,
  • wenn Sie an Krebs leiden,
  • wenn Sie die Pille zur Empfängnisverhütung oder eine Hormonersatztherapie einnehmen,
  • wenn Sie sich kürzlich einer Operation unterziehen mussten oder eine körperliche Verletzung erlitten,
  • wenn Sie sehr übergewichtig (adipös) sind,
  • wenn Sie Raucher sind,
  • wenn Sie an einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung leiden.

⇒ Wenden Sie sich vor Beginn der Behandlung an Ihren Arzt, wenn irgendeines dieser Risiken bei Ihnen zutrifft. Nehmen Sie Eltrombopag STADA nicht ein, es sei denn, Ihr Arzt ist der Meinung, dass der zu erwartende Nutzen die Risiken von Blutgerinnseln überwiegt.

  • wenn Sie an einem Katarakt (Eintrübung der Augenlinsen, „grauer Star“) leiden.
  • wenn Sie an einer anderen Blutkrankheit leiden, wie ein myelodysplastisches Syndrom (MDS). Ihr Arzt wird Tests durchführen, um sicherzustellen, dass Sie nicht an dieser Blutkrankheit leiden, bevor Sie die Behandlung mit Eltrombopag STADA beginnen.
  • Wenn Sie ein MDS haben und Eltrombopag STADA einnehmen, kann sich das MDS verschlechtern.
    ⇒ Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn dies bei Ihnen zutrifft.

Augenuntersuchungen

Ihr Arzt wird Ihnen regelmäßige Kontrollen auf Katarakte empfehlen. Wenn Sie keine Routineuntersuchungen der Augen vereinbart haben, wird Ihr Arzt regelmäßige Untersuchungen veranlassen. Sie können auch auf das Auftreten jeglicher Blutungen in oder um Ihre Netzhaut (die lichtempfindliche Zellschicht auf der rückwärtigen Seite des Auges) hin untersucht werden.

Sie benötigen regelmäßige Untersuchungen

Bevor Sie mit der Einnahme von Eltrombopag STADA beginnen können, wird Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Blutbild einschließlich der Blutplättchen zu überprüfen. Während der Einnahme von Eltrombopag STADA werden diese Untersuchungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Leberfunktion

Eltrombopag kann Ergebnisse in Blutuntersuchungen verursachen, die Anzeichen einer Leberschädigung sein können – wie ein Anstieg einiger Leberenzyme, insbesondere Bilirubin und Alanin- / Aspartat-Aminotransferasen. Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Eltrombopag STADA zur Behandlung niedriger Blutplättchen infolge einer Hepatitis C erhalten, können sich einige Probleme mit Ihrer Leber verschlechtern.

Deshalb werden vor Beginn der Einnahme von Eltrombopag STADA und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung Blutuntersuchungen zur Überprüfung Ihrer Leberfunktion durchgeführt werden. Sie müssen die Einnahme von Eltrombopag STADA möglicherweise abbrechen, wenn die Menge dieser Substanzen zu sehr ansteigt, oder wenn Sie andere Anzeichen für eine Leberschädigung zeigen.

⇒ Lesen Sie die Information über „Probleme mit Ihrer Leber” im Abschnitt 4. dieser Packungsbeilage.

Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Blutplättchenzahl

Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag STADA abbrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl wahrscheinlich innerhalb von mehreren Tagen wieder niedrig sein. Die Blutplättchenwerte werden kontrolliert werden, und Ihr Arzt wird mit Ihnen geeignete Vorsichtsmaßnahmen besprechen.

Eine sehr hohe Blutplättchenzahl kann das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen. Blutgerinnsel können sich jedoch auch bei normalen oder sogar niedrigen

Blutplättchenwerten bilden. Ihr Arzt wird die Dosis von Eltrombopag STADA anpassen, um sicherzustellen, dass Ihre Blutplättchenzahl nicht zu hoch wird.

Bemühen Sie sich unverzüglich um medizinische Hilfe, wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für Blutgerinnsel an sich bemerken:

  • Schwellung, Schmerzen oder Spannungsgefühl in einem Bein,
  • plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese zusammen mit stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen auftreten,
  • Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut in Ihrem Stuhl.

Untersuchungen Ihres Knochenmarks

Bei Personen mit Knochenmarksproblemen können Arzneimittel wie Eltrombopag diese Probleme verschlechtern. Anzeichen für Veränderungen des Knochenmarks können sich als anormale Ergebnisse in Ihren Blutuntersuchungen zeigen. Ihr Arzt wird ebenso Untersuchungen durchführen, um während der Behandlung mit Eltrombopag STADA direkt Ihr Knochenmark zu kontrollieren.

Untersuchungen auf Blutungen aus dem Verdauungsapparat

Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Eltrombopag STADA erhalten, werden Sie nach Absetzen von Eltrombopag STADA auf Anzeichen von Blutungen in Ihrem Magen und Darm hin untersucht werden.

Untersuchungen des Herzens

Ihr Arzt wird die Notwendigkeit prüfen, ob Ihr Herz während der Behandlung mit Eltrombopag STADA überwacht werden muss, und kann die Durchführung eines Elektrokardiogramms (EKG) in Betracht ziehen.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren)

Es gibt nur wenige Daten über die Verwendung von Eltrombopag bei Patienten ab 65 Jahren. Bei der Einnahme von Eltrombopag STADA ist Vorsicht geboten, wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.

Kinder und Jugendliche

Eltrombopag STADA wird nicht für Kinder unter 1 Jahr empfohlen, die an ITP leiden. Ferner wird es auch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit niedriger Blutplättchenzahl infolge einer Hepatitis C.

Einnahme von Eltrombopag STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dazu gehören rezeptfrei erhältliche Arzneimittel und Vitamine.

Einige tagtäglich einzunehmende Arzneimittel zeigen Wechselwirkungen mit Eltrombopag STADA – einschließlich rezeptpflichtiger und nicht rezeptpflichtiger Arzneimittel und Mineralstoffe. Dazu gehören:

  • magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von
    Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder Magengeschwüren (siehe auch „Wann soll Eltrombopag STADA eingenommen werden?“ im
    Abschnitt 3.),
  • Arzneimittel, die Statine genannt werden und zur Cholesterinsenkung angewendet werden,
  • einige Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion, wie Lopinavir und/oder Ritonavir,
  • Ciclosporin, ein Arzneimittel, das im Zusammenhang mit Transplantationen oder Immunerkrankungen angewendet wird,
  • Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink, die in Vitamin- und Mineralergänzungsmitteln zu finden sind (siehe auch
    „Wann soll Eltrombopag STADA eingenommen werden?“ im Abschnitt

Wie wird Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten angewendet?

Wie ist Eltrombopag STADA einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ändern Sie nicht die Dosis oder das Einnahmeschema für Eltrombopag STADA, es sei denn, Ihr Arzt oder Apotheker hat Sie dazu aufgefordert. Während Sie Eltrombopag STADA einnehmen, werden Sie unter der Obhut eines spezialisierten Arztes, der in der Behandlung Ihrer Erkrankung erfahren ist, stehen.

Wie viel ist einzunehmen?

Zur Behandlung der ITP

Erwachsene und Kinder (6 bis 17 Jahre) - Die empfohlene Anfangsdosierung bei ITP ist eine 50 mg Filmtablette Eltrombopag STADA pro Tag. Wenn Sie ost-/südostasiatischer Abstammung sind, können Sie eine niedrigere Anfangsdosierung von 25 mg benötigen.

Kinder (1 bis 5 Jahre) - Die empfohlene Anfangsdosierung bei ITP ist eine 25 mg Filmtablette Eltrombopag STADA pro Tag.

Zur Behandlung der Hepatitis C

Erwachsene - Die empfohlene Anfangsdosierung bei Hepatitis C ist eine 25 mg Filmtablette Eltrombopag STADA pro Tag. Wenn Sie ost- /südostasiatischer Abstammung sind, nehmen Sie die gleiche Anfangsdosierung von 25 mg ein.

Es kann 1 bis 2 Wochen dauern, bis die Wirkung von Eltrombopag STADA eintritt. Auf Basis Ihres Ansprechens auf Eltrombopag STADA kann Ihr Arzt Ihnen eine Anpassung der Tagesdosis empfehlen.

Wie sind die Filmtabletten einzunehmen?

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Wasser ein.

Nur Eltrombopag STADA 25 mg und 50 mg Filmtabletten:

Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wann soll Eltrombopag STADA eingenommen werden?

Stellen Sie sicher, dass

  • in den 4 Stunden, bevor Sie Eltrombopag STADA einnehmen
  • und in den 2 Stunden, nachdem Sie Eltrombopag STADA eingenommen haben

Sie keines der folgenden Produkte zu sich nehmen bzw. einnehmen:

  • Milchprodukte wie Käse, Butter, Joghurt oder Speiseeis,
  • Milch oder Milchshakes, Getränke, die Milch, Joghurt oder Sahne enthalten,
  • Antazida, das sind magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von
    Verdauungsstörungen und Sodbrennen,
  • einige Vitamin- und Mineralergänzungsmittel, die Eisen, Calcium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink enthalten.

Sollten Sie dies tun, wird dieses Arzneimittel nicht mehr richtig von Ihrem Körper aufgenommen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Nahrungsmittel und Getränke, die für Sie geeignet sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Eltrombopag STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Wenn möglich zeigen Sie ihnen die Packung oder diese Packungsbeilage.

Sie werden auf irgendwelche Anzeichen und Beschwerden von Nebenwirkungen hin überwacht werden und unverzüglich eine angemessene Behandlung erhalten.

Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag STADA vergessen haben

Nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis von Eltrombopag STADA an einem Tag ein.

Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag STADA abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Eltrombopag STADA nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben. Wenn Ihr Arzt Sie anweist, die Behandlung abzubrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl vier Wochen lang jede Woche kontrolliert werden. Siehe auch „Blutungen oder Blutergüsse, nachdem Sie Eltrombopag STADA abgesetzt haben“ im Abschnitt 4.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Achten Sie auf folgende Symptome und gehen Sie zum Arzt

Patienten, die Eltrombopag STADA entweder bei ITP oder bei niedriger Blutplättchenzahl wegen einer Hepatitis C einnehmen, können Zeichen möglicherweise schwerwiegender Nebenwirkungen entwickeln. Es ist wichtig,

dass Sie sich an einen Arzt wenden, wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten.

Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln

Bestimmte Patienten können ein höheres Risiko von Blutgerinnseln haben, und Arzneimittel wie Eltrombopag können dieses Problem verschlimmern. Der plötzliche Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Blutpfropf ist eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung und kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.

Bemühen Sie sich unverzüglich um medizinische Hilfe, wenn Sie Anzeichen und Beschwerden eines Blutgerinnsels entwickeln, wie:

  • Schwellungen, Schmerzen, Hitzegefühl, Rötungen oder Spannungsgefühl in einem Bein,
  • plötzliche Kurzatmigkeit, insbesondere bei gleichzeitigen stechenden Schmerzen in der Brust oder schnellem Atmen,
  • Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut im Stuhl.

Probleme mit Ihrer Leber

Eltrombopag kann Veränderungen verursachen, die in Blutuntersuchungen erkennbar sind und Anzeichen einer Lebererkrankung sein können. Probleme mit Ihrer Leber (in Blutuntersuchungen nachweisbare Anstiege von Enzymen) sind häufig und können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Andere Probleme mit Ihrer Leber treten gelegentlich auf und können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.

Wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für ein Leberproblem haben:

  • Gelbfärbung der Haut oder des Weißen in den Augen (Gelbsucht),
  • ungewöhnlich dunkelgefärbter Urin.

⇒ Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Blutungen oder Blutergüsse, nachdem Sie Eltrombopag STADA

abgesetzt haben

Innerhalb von zwei Wochen nach Absetzen von Eltrombopag STADA wird Ihre Blutplättchenzahl üblicherweise auf den Ausgangswert wie vor Behandlungsbeginn mit Eltrombopag STADA gefallen sein. Die niedrigere Blutplättchenzahl kann zu einer Erhöhung des Risikos für Blutungen oder Blutergüsse führen. Ihr Arzt wird Ihre Blutplättchenzahl mindestens über 4 Wochen nach Abbruch der Einnahme von Eltrombopag STADA kontrollieren.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie irgendwelche Blutungen oder Blutergüsse nach Absetzen von Eltrombopag STADA haben.

Einige Patienten haben nach Absetzen von Peginterferon, Ribavirin und Eltrombopag Blutungen im Verdauungsapparat. Anzeichen hierfür beinhalten:

  • schwarze teerartige Stühle (verfärbte Stühle sind eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung und können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
  • Blut in Ihrem Stuhl,
  • Erbrechen von Blut oder Erbrochenes, das wie Kaffeesatz aussieht.

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen irgendeines dieser Anzeichen auftritt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Eltrombopag bei erwachsenen Patienten mit ITP berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen

Diese können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • Erkältung,
  • Übelkeit (Nausea),
  • Durchfall,
  • Husten,
  • Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege (Infektion der oberen Atemwege),
  • Rückenschmerzen.

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

Anstieg von Leberenzymen (Alanin-Aminotransferase (ALAT, GPT).

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche,
  • Knochenschmerzen,
  • starke Regelblutung,
  • Halsschmerzen und Schluckbeschwerden,
  • Augenprobleme einschließlich abnormaler Sehtest, trockenes Auge, Augenschmerzen und verschwommenes Sehen,
  • Erbrechen,
  • Grippe (Influenza),
  • Fieberbläschen,
  • Lungenentzündung,
  • Reizung und Entzündung (Schwellung) der Nebenhöhlen,
  • Entzündung (Schwellung) und Infektion der Mandeln,
  • Infektion der Lunge, Nebenhöhlen, Nase und Rachen,
  • Entzündung des Zahnfleisches,
  • Appetitlosigkeit,
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl,
  • verminderte Hautempfindungen,
  • Benommenheit,
  • Ohrenschmerzen,
  • Schmerzen, Schwellungen und Empfindlichkeit in einem Ihrer Beine (meist der Wade) mit warmer Haut im betroffenen Bereich (Anzeichen eines Blutgerinnsels in einer tiefen Vene),
  • lokalisierte, mit Blut gefüllte Schwellung durch Verletzung eines Blutgefäßes (Hämatom),
  • Hitzewallungen,
  • Mundprobleme wie Mundtrockenheit, Mundgeruch, empfindliche Zunge, Zahnfleischbluten, Mundgeschwüre,
  • laufende Nase,
  • Zahnschmerzen
  • Unterleibsschmerzen,
  • abnormale Leberfunktion,
  • Hautveränderungen, einschließlich übermäßiges Schwitzen, juckender, erhabener Hautausschlag, rote Flecken, Veränderungen im Erscheinungsbild der Haut,
  • Haarausfall,
  • Schäumender Urin (Anzeichen für Eiweiß im Urin),
  • Fieber, Hitzewallungen,
  • Brustschmerzen,
  • Schwächegefühl,
  • Schlafstörungen, Depression,
  • Migräne,
  • vermindertes Sehvermögen,
  • Schwindel (Vertigo),
  • Blähungen.

Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie),
  • Abfall der Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie),
  • Abfall der Zahl der weißen Blutkörperchen,
  • verminderter Hämoglobinwert,
  • erhöhte Anzahl von Eosinophilen,
  • erhöhte Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukozytose),
  • erhöhte Harnsäurewerte,
  • verminderte Kaliumwerte,
  • erhöhte Kreatininwerte,
  • erhöhte Werte von alkalischer Phosphatase,
  • Anstieg von Leberenzymen (Aspartat-Aminotransferase (ASAT)),
  • Anstieg des Bilirubins im Blut (eines Stoffes, der in der Leber hergestellt wird),
  • Erhöhung der Menge einiger Proteine.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • allergische Reaktion,
  • Unterbrechung der Blutversorgung eines Teils des Herzens,
  • plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese von stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen begleitet ist, die ein Zeichen für ein Blutgerinnsel in der Lunge sein kann (siehe „Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln“ weiter vorne im Abschnitt 4.),
  • Funktionsverlust eines Teils der Lunge, verursacht durch eine Verstopfung in der Lungenarterie,
  • mögliche Schmerzen, Schwellungen und/oder Rötungen um eine Vene, die Anzeichen für ein Blutgerinnsel in einer Vene sein können,
  • Gelbfärbung der Haut und/oder Unterleibsschmerzen, die Anzeichen für eine Blockade der Gallenwege sein könnten, Läsion an der Leber, Leberschädigung durch Entzündung (siehe auch „Probleme mit Ihrer Leber“ weiter vorne im Abschnitt 4.),
  • Leberschädigung durch die Medikation,
  • schnellerer Herzschlag, irreguläre Herzschläge, bläuliche Verfärbung der Haut, Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerungen), die Anzeichen für eine Störung im Zusammenhang mit dem Herzen und den Blutgefäßen sein können,
  • Blutgerinnsel,
  • Hitzewallungen,
  • schmerzhafte Schwellung der Gelenke, verursacht durch Harnsäure (Gicht),
  • Interesselosigkeit, Gemütsschwankungen, Weinen, das schwer zu stoppen ist und zu unerwarteten Zeiten auftritt,
  • Probleme mit dem Gleichgewicht, dem Sprechen und den Nervenfunktionen, Zittern,
  • schmerzhafte oder abnormale Hautempfindungen,
  • Lähmung einer Körperseite,
  • Migräne mit Aura,
  • Nervenschädigung,
  • Erweiterung oder Schwellung von Blutgefäßen, die Kopfschmerzen verursachen,
  • Augenprobleme einschließlich vermehrte Tränensekretion, Eintrübung der Augenlinse (Katarakt), Netzhautblutung, trockene Augen,
  • Nasen-, Rachen- und Nasennebenhöhlenbeschwerden, Atembeschwerden im Schlaf,
  • Blasen/Wunden in Mund und Rachen,
  • Appetitverlust,
  • Probleme des Verdauungstrakts, einschließlich häufiger Stuhlgang, Lebensmittelvergiftung, Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut,
  • rektale Blutung, Farbveränderung des Stuhls, Blähungen, Verstopfung,
  • Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, Zungenschmerzen, Zahnfleischbluten, Missempfindung im Mund,
  • Sonnenbrand,
  • Hitzegefühl, Angstzustände,
  • Rötung oder Schwellung um eine Wunde,
  • Blutungen um einen Katheter (falls vorhanden) in der Haut,
  • Fremdkörperempfindung,
  • Nierenprobleme einschließlich: Nierenentzündung, häufiges nächtliches Wasserlassen, Nierenversagen, weiße Blutzellen im Urin,
  • Kaltschweißigkeit,
  • allgemeines Unwohlsein,
  • Infektionen der Haut,
  • Hautveränderungen einschließlich Hautverfärbung, Hautabschälung, Rötung, Jucken und Schwitzen,
  • Muskelschwäche,
  • Mastdarm- und Dickdarmkrebs.

Gelegentliche Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • Veränderungen in der Form der roten Blutkörperchen,
  • Auftreten von Vorläuferzellen der weißen Blutkörperchen, die auf bestimmte Krankheiten hinweisen können,
  • erhöhte Zahl von Blutplättchen,
  • verminderte Calciumwerte,
  • Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie) durch übermäßige Zerstörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie),
  • erhöhte Anzahl von Myelozyten,
  • erhöhte Anzahl stabkerniger Neutrophile,
  • erhöhter Harnstoff im Blut,
  • erhöhte Werte von Protein im Urin,
  • erhöhte Werte von Albumin im Blut,
  • erhöhtes Gesamtprotein,
  • verminderter Wert für Albumin im Blut,
  • erhöhter pH-Wert des Urins,
  • erhöhter Hämoglobinwert.

Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Eltrombopag bei Kindern mit ITP (im Alter von 1 bis

17 Jahren) berichtet:

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn diese Nebenwirkungen schwerwiegend werden.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Diese können mehr als 1 von 10 Kindern betreffen:

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 10 Kindern betreffen:

  • Schlafstörungen (Insomnie),
  • Zahnschmerzen,
  • Nasen- und Rachenschmerzen,
  • juckende, laufende oder verstopfte Nase,
  • Halsschmerzen, laufende Nase, verstopfte Nase und Niesen,
  • Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, empfindliche Zunge, Zahnfleischbluten, Mundgeschwüre.

Folgende Nebenwirkungen wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Eltrombopag in Kombination mit Peginterferon und Ribavirin bei Patienten mit HCV berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen

Diese können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • Kopfschmerzen,
  • Appetitlosigkeit,
  • Husten,
  • Übelkeit (Nausea), Durchfall,
  • Muskelschmerzen, Muskelschwäche,
  • Juckreiz,
  • Müdigkeitsgefühl,
  • Fieber,
  • ungewöhnlicher Haarausfall,
  • Schwächegefühl,
  • grippeartige Erkrankung,
  • Schwellungen der Hände oder Füße,
  • Schüttelfrost.

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie).

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • Infektion der Harnwege,
  • Entzündung der Nasenwege, des Rachens und des Mundes, grippeartige Beschwerden, Mundtrockenheit, wunder oder entzündeter Mund, Zahnschmerzen,
  • Gewichtsverlust,
  • Schlafstörungen, ungewöhnliche Schläfrigkeit, Depression, Angstzustände,
  • Schwindel, Probleme mit der Aufmerksamkeit und dem Gedächtnis, Stimmungsschwankungen,
  • verminderte Hirnfunktion infolge einer Leberschädigung,
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen oder Füßen,
  • Fieber, Kopfschmerzen,
  • Augenprobleme einschließlich getrübte Augenlinsen (Katarakt), Augentrockenheit, kleine gelbe Ablagerungen in der Netzhaut, Gelbfärbung des Augenweißes,
  • Netzhautblutung,
  • Schwindel (Vertigo),
  • schnelle oder irreguläre Herzschläge (Palpitationen), Kurzatmigkeit,
  • Husten mit Schleimauswurf, laufende Nase, Grippe (Influenza), Fieberbläschen, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden,
  • Probleme des Verdauungstrakts einschließlich Erbrechen, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, geschwollener Bauch, Geschmacksstörungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, geschwollene Blutgefäße und Blutungen in der Speiseröhre (Ösophagus),
  • Zahnschmerzen,
  • Probleme mit Ihrer Leber einschließlich Lebertumor, Gelbfärbung des Augenweißes oder der Haut (Gelbsucht), Leberschädigung durch Arzneimittel (siehe „Probleme mit Ihrer Leber“ weiter vorne im Abschnitt 4.),
  • Hautveränderungen, einschließlich Hautausschlag, Hauttrockenheit, Ekzem, Hautrötung, Juckreiz, übermäßiges Schwitzen, ungewöhnliches Hautwachstum, Haarausfall,
  • Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten (Arme, Beine, Hände oder Füße), Muskelkrämpfe,
  • Reizbarkeit, allgemeines Unwohlsein, Hautreaktion wie Rötung oder Schwellung und Schmerzen an der Injektionsstelle, Brustschmerzen und - beschwerden, Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung im Körper oder in den Extremitäten,
  • Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege, Erkältung (Infektion der oberen Atemwege), Entzündung der Bronchialschleimhaut,
  • Depression, Angstzustände, Schlafstörungen, Nervosität.

Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • Anstieg des Blutzuckers (Glukose),
  • verringerte Zahl weißer Blutzellen,
  • verringerte Zahl von Neutrophilen,
  • verminderter Albuminspiegel im Blut,
  • verringerter Hämoglobinwert,
  • Anstieg des Bilirubins (eines Stoffes, der in der Leber hergestellt wird),
  • Veränderung von Enzymen, die die Blutgerinnung kontrollieren.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • Schmerzen beim Wasserlassen,
  • Störung des Herzrhythmus (QT-Verlängerung),
  • Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis), Halsentzündung,
  • Blasen/Wunden im Mund, Magenentzündung,
  • Hautveränderungen, einschließlich veränderter Farbe, Hautabschälung, Rötung, Jucken, Wunden und Nachtschweiß,
  • Blutgerinnsel in einer Vene zur Leber (mögliche Schädigung der Leber und/oder des Verdauungssystems),
  • abnormale Blutgerinnung in kleinen Blutgefäßen bei Nierenversagen,
  • Ausschlag, Reaktion an der Einstichstelle, Beschwerden im Brustkorb,
  • Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie) durch übermäßige Zerstörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie),
  • Verwirrtheit, Unruhe,
  • Leberversagen.

Folgende Nebenwirkungen wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Eltrombopag bei Patienten mit schwerer aplastischer

Anämie (SAA) berichtet:

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn diese Nebenwirkungen schwerwiegend werden.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Diese können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • Husten,
  • Kopfschmerzen,
  • Mund- und Rachenschmerzen,
  • Durchfall,
  • Übelkeit,
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie),
  • Gliederschmerzen (Arme, Beine, Hände und Füße),
  • Schwindel,
  • starkes Müdigkeitsgefühl,
  • Fieber,
  • Schüttelfrost,
  • juckende Augen,
  • Bläschenbildung im Mund,
  • Zahnfleischbluten,
  • Bauchschmerzen,
  • Muskelkrämpfe.

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • abnorme Veränderung der Knochenmarkzellen,
  • Anstieg von Leberenzymen (Aspartat-Aminotransferase (ASAT)).

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • Angstzustände,
  • Depression,
  • Kältegefühl,
  • allgemeines Unwohlsein,
  • Augenprobleme einschließlich Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Trübung der Augenlinse (Katarakt), Flecken oder Ablagerungen im Auge (Mouches volantes), trockene Augen, juckende Augen, Gelbfärbung von Augenweiß oder Haut,
  • Nasenbluten,
  • Probleme des Verdauungstrakts einschließlich Schluckbeschwerden, Mundschmerzen, geschwollene Zunge, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen/-beschwerden, geschwollener Bauch, Blähungen, Verstopfung, Darmmotilitätsstörung, die Verstopfung, Blähungen, Durchfall und/oder oben genannte Beschwerden verursachen kann, Verfärbung des Stuhls,
  • Ohnmacht,
  • Hautprobleme, einschließlich kleine rote oder purpurfarbene Flecken durch Hauteinblutungen (Petechien), Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Hautläsion,
  • Rückenschmerzen,
  • Muskelschmerzen,
  • Knochenschmerzen,
  • Schwäche (Asthenie),
  • Gewebeschwellung, üblicherweise in den unteren Gliedmaßen, infolge von Flüssigkeitseinlagerungen,
  • abnorm verfärbter Urin,
  • Unterbrechung der Blutversorgung der Milz (Milzinfarkt),
  • laufende Nase.

Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • Anstieg eines Enzyms aufgrund eines Muskelabbaus (Kreatinphosphokinase),
  • Ansammlung von Eisen im Körper (Eisenüberladung),
  • Verringerung des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie),
  • Anstieg des Bilirubins im Blut (eines Stoffes, der in der Leber hergestellt wird),
  • Verringerung der Anzahl weißer Blutkörperchen.

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit

Die Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

  • Verfärbung der Haut,
  • Dunkelfärbung der Haut,
  • Leberschädigung durch die Medikation.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis:“ bzw. „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten

Der Wirkstoff ist Eltrombopag (als Eltrombopaq-Olamin).

Jede Filmtablette enthält Eltrombopag-Olamin, entsprechend 75 mg Eltrombopag.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern

Mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Povidon K90, Natriumstärkeglykolat (Typ

A), Magnesiumstearat

Filmüberzug

Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol, Talkum, Eisenoxid rot (E172)

Wie Eltrombopag STADA aussieht und Inhalt der Packung

Rosa, runde, bikonvexe Filmtabletten.

Eltrombopag STADA ist erhältlich in Blistern mit 14, 28 oder 84 Filmtabletten oder in perforierten Einzeldosisblistern mit 14x1, 28x1 oder 84x1 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Arzneimittel GmbH, Muthgasse 36/2, 1190 Wien, Österreich

Hersteller

STADA Arzneimittel AG

Stadastrasse 2-18, 61118 Bad Vilbel, Deutschland

STADA Arzneimittel GmbH

Muthgasse 36/2, 1190 Wien, Österreich

Clonmel Healthcare Limited

Waterford Road, Clonmel, Co. Tipperary, E91 D768, Irland

Centrafarm Services B.V.

Van De Reijtstraat 31 E, Breda, 4814 NE, Niederlande

Z. Nr.:142612

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark Eltrombopag STADA
Deutschland Eltrombopag AL 75 mg Filmtabletten
Estland Eltrombopag STADA
Finnland Eltrombopag STADA 75 mg kalvopäällysteiset tabletit
Frankreich ELTROMBOPAG EG 75mg, comprimé pelliculé
Griechenland Eltrombopag/STADA
Irland Eltrombopag Clonmel 75 mg film-coated tablets
Island Eltrombopag STADA 75 mg filmuhúðaðar töflur
Italien Eltrombopag EG
Kroatien Eltrombopag STADA 75 mg filmom obložene tablete
Litauen Eltrombopag STADA 75 mg plėvele dengtos tabletės
Lettland Eltrombopag STADA 75 mg apvalkotās tabletes
Malta Eltrombopag Clonmel 75 mg film-coated tablets
Niederlande Eltrombopag STADA 75 mg filmomhulde tabletten
Norwegen Eltrombopag STADA
Österreich Eltrombopag STADA 75 mg Filmtabletten
Polen Eltrombopag Stada
Rumänien Eltrombopag Stada 75 mg comprimate filmate
Slowakei Eltrombopag STADA 75 mg filmom obalené tablety
Slowenien Eltrombopag STADA 75 mg filmsko obložene tablete
Schweden Eltrombopag STADA 75 mg filmdragerade tabletter
Spanien ELTROMBOPAG STADA 75 MG COMPRIMIDOS
  RECUBIERTOS CON PELICULA EFG
Ungarn Eltrombopag Stada 75 mg filmtabletta
Zypern Eltrombopag/STADA

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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