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Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Wartezeit

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Gebrauchsinformation

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Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei trächtigen Tieren, bei denen die Einleitung eines Abortes oder einer Geburt nicht gewünscht wird.

Nicht anwenden bei Tieren mit Erkrankungen der Atemwege sowie mit akuten oder subakuten Kreislauf- oder Magen-Darm-Erkrankungen.

Nicht zur intravenösen Anwendung.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Mit dem Auftreten von Anaerobier-Infektionen ist zu rechnen, wenn Keime mit der Injektion in das Gewebe eingebracht werden. Das gilt insbesondere für die intramuskuläre Injektion.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Es wurden an der Injektionsstelle lokale bakterielle Infektionen, die generalisieren können, beobachtet. Bei den ersten Anzeichen einer Infektion sollte eine hoch dosierte antibiotische Therapie eingeleitet werden, die besonders Clostridien abdecken sollte. Um bakterielle Infektionen möglichst zu vermeiden, sollte die Injektion unter streng aseptischen Bedingungen erfolgen.

Da Dinoprost, wenn es in ausreichend hoher Dosierung verabreicht wird, bei vielen Tierarten zum Abort oder zur Geburtseinleitung führt, sollte vor der Anwendung der Trächtigkeitsstatus bestimmt werden.

Die medikamentöse Geburts- oder Aborteinleitung kann das Risiko für einen gestörten Geburtsverlauf, Fruchttod, eine Nachgeburtsverhaltung und/oder Metritis erhöhen.

Das Tierarzneimittel ist wirkungslos, wenn es vor Tag 5 nach der Ovulation verabreicht wird.

Die Anwendung früher als 3 Tage vor dem zu erwartenden Geburtstermin kann zu einer verminderten Lebensfähigkeit der Ferkel führen.

Bei Anwendung während der Trächtigkeit sollte, insbesondere wenn die Öffnung der Zervix ausbleibt, das Risiko einer Uterusruptur bedacht werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Prostaglandine vom Typ PGF2α können durch die Haut resorbiert werden und Bronchospasmen und Fehlgeburten auslösen.

Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel ist Vorsicht geboten, um eine versehentliche Selbstinjektion oder Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten zu vermeiden.

Schwangere oder Frauen im gebärfähigen Alter, Asthmatiker und Personen mit anderen Erkrankungen der Atemwege sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus undurchlässigen Handschuhen tragen. Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut ist diese sofort mit Wasser und Seife zu reinigen, bei Kontakt mit den Augen sofort mit klarem Wasser spülen.

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Trächtigkeit und Laktation:

Das Tierarzneimittel kann während der Trächtigkeit gemäß den angegebenen Anwendungsgebieten angewendet werden. Nicht anwenden bei trächtigen Tieren, bei denen die Einleitung eines Abortes oder einer Geburt nicht gewünscht wird.

Das Tierarzneimittel kann während der Laktation angewendet werden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Da nicht-steroidale Antiphlogistika die körpereigene Prostaglandin-Synthese hemmen können, kann bei gleichzeitiger Anwendung dieser Wirkstoffe die luteolytische Wirkung von Dinoprost vermindert sein.

Da Oxytocika die körpereigene Prostaglandin-Synthese anregen, kann bei gleichzeitiger Anwendung dieser Wirkstoffe die luteolytische Wirkung von Dinoprost verstärkt sein.

Überdosierung:

Bei 5facher Überdosierung sind bei Rindern keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Bei Überdosierung können folgende Symptome auftreten:

Erhöhung der Atemfrequenz, Ataxie, Bronchokonstriktion, Erhöhung der Körpertemperatur, Hypermotilität im Magen-Darm-Bereich, vermehrtes Absetzen von Kot und Urin, Salivation, Nausea, Vomitus.

Wenn versehentlich höhere Dosen in den Kreislauf gelangen, sind lebensbedrohliche Reaktionen (Blutdruckanstieg, Kreislaufkollaps) möglich.

Die Symptome sind normalerweise vorübergehend und klingen beim Schwein innerhalb von 10 Minuten bis drei Stunden, bzw. beim Pferd innerhalb von einer Stunde wieder ab.

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Wie wird Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Rind und Pferd: Zur intramuskulären oder subkutanen Anwendung.

Schwein: Zur intramuskulären Anwendung.

Das Tierarzneimittel darf nicht intravenös verabreicht werden.

Die Anwendung sollte unter streng aseptischen Bedingungen erfolgen. Zur Verringerung der Gefahr einer Anaerobier-Infektion sind Injektionen in verschmutzte Hautbezirke unbedingt zu vermeiden. Vor der Applikation ist die Injektionsstelle gründlich zu reinigen und zu desinfizieren.

Dosierung:

Rinder:

Die Dosierung beträgt 25 mg Dinoprost (5 ml) pro Tier.

Schweine:

Geburtseinleitung: eine Einzeldosis von 10 mg Dinoprost (2 ml) pro Tier, innerhalb von 3 Tagen vor dem errechneten Abferkeltermin.

Postpartale Anwendung: eine Einzeldosis von 10 mg Dinoprost (2 ml) pro Tier, 24 bis 48 Stunden nach dem Abferkeln.

Pferde:

Für alle angegebenen Indikationen beträgt die Dosierung 5 mg Dinoprost (1 ml) pro Tier.

1. Verlegung des Brunst- und Ovulationszeitpunktes bei Rindern und Pferden mit

ovulatorischem Zyklus

Bei Anwendung während des Diöstrus bei Kühen und Färsen kommt es zum Östrus mit anschließender Ovulation innerhalb von 2 bis 4 Tagen.

Bei Anwendung während des Diöstrus bei Stuten kommt es zum Östrus innerhalb von 2 bis 4 Tagen und einer nachfolgenden Ovulation innerhalb von 8 bis 10 Tagen.

2. Behandlung des Sub-Östrus (Stille Brunst) bei Rindern und Pferden

Manche Kühe können unauffällige ovarielle Zyklustätigkeit aufweisen, ohne äußerlich erkennbare Brunstsymptome. Dies tritt meistens während der Wintermonate, oder am Höhepunkt der Laktation von Hochleistungsmilchkühen und in der Mutterkuhhaltung auf. Bei funktionstüchtigem Gelbkörper ohne stattgefundene Ovulation in den vorherigen 4 Tagen, führt die Anwendung des Tierarzneimittels zur Rückbildung des Gelbkörpers, gefolgt von Östrus und Ovulation.

Tiere, die mit dem Tierarzneimittel behandelt wurden, können durch natürlichen Deckakt, künstliche Besamung bei festgestellter Brunst oder terminierte künstliche Besamung belegt werden (78 Stunden oder 72 und 90 Stunden nach Behandlung).

Bei verlängertem Diöstrus bei Stuten, ist es schwierig den regulären Östrus vom Anöstrus deutlich zu unterscheiden. Viele Stuten zeigen einen Anöstrus während der Zuchtsaison, mit einem konstanten Progesteronspiegel und einem funktionalen Gelbkörper.

Manche „unfruchtbare“ und laktierende Stuten, zeigen keinen regulären Östruszyklus und könnten sich in einem verlängerten Diöstrus befinden. Nach Abortus, einem vorzeitigen Absterben des Foetus und Resorption, oder als Ergebnis einer Scheinträchtigkeit, können konstante Progesteronspiegel und ein funktionaler Gelbkörper ebenfalls beobachtet werden.

Die Behandlung solcher Stuten mit dem Tierarzneimittel führt in der Regel zu einer Rückbildung des Gelbkörpers gefolgt von Östrus und/oder Ovulation.

3. Abortinduktion bei Rindern und Pferden

Das Tierarzneimittel kann zur Beendigung der Trächtigkeit bei Kühen und Stuten in jenen Trächtigkeitsstadien eingesetzt werden, in welchen eine entsprechende Sensitivität des Gelbkörpers besteht und die Trächtigkeit durch den Gelbkörper als einzige Progesteronquelle aufrechterhalten wird.

Das Stadium der Trächtigkeit bei Kühen ist ein wichtiger Faktor für die Wirksamkeit des Tierarzneimittels. Die Prozentzahl der Tiere, die auf eine einzelne intramuskuläre Behandlung ansprechen ist umso höher, je weniger fortgeschritten die Trächtigkeit ist. Beinahe 90 % der Tiere reagieren innerhalb der ersten 100 Tage der Trächtigkeit, 60 % innerhalb der ersten 101 – 150 Tage und nur mehr 40 % nach dem 150. Trächtigkeitstag. In der Frühphase der Trächtigkeit kommt es innerhalb einer Woche zum Abort; bei zunehmender Länge der Trächtigkeit, nimmt auch die Dauer bis zum Abort zu.

Bei Stuten ist ein Ansprechen auf die Behandlung auf die ersten 35 Tage der Trächtigkeit beschränkt. Behandlungen zwischen dem 40. und 90. Tag der Trächtigkeit, sind weniger vorhersehbar, möglicherweise durch die PMSG-Sekretion der endometrialen Einstülpungen, welche der luteolytischen Wirkung des Tierarzneimittels entgegenstehen. Zwischen Tag 90 und 120 der Trächtigkeit kann die Abnahme des Gelbkörperhormons zum Abort führen.

4. Geburtseinleitung bei Rindern und Schweinen

Rind: Das Tierarzneimittel kann zur Geburtseinleitung am oder nach dem Tag 270 der Trächtigkeit angewendet werden. Nach der Anwendung erfolgt die Geburt innerhalb von 1 bis 8 Tagen (durchschnittlich 3 Tage). Eine Geburtseinleitung ist induziert, wenn das Risiko für übergroße Kälber besteht, oder eine frühe Geburt erwünscht wird. Ferner ist eine Geburtseinleitung notwendig, wenn die Gefahr von missgebildeten Foeten besteht, wie Mumifizierung, mazerierte Foeten, Hydrops amnii, Hydroallantois usw. und zum Ausstoßen von toten Foeten.

Schwein: Das Tierarzneimittel kann zur Geburtseinleitung innerhalb von 3 Tagen vor dem errechneten Geburtstermin eingesetzt werden. Die Dauer zwischen Anwendung und Einsetzen der Geburt beträgt je nach Tier zwischen 24 – 36 Stunden. Das kann zweckmäßig sein, um die Geburtstermine der Sauen und Jungsauen zu synchronisieren. Eine Anwendung früher als 3 Tage vor dem errechneten Geburtstermin kann zu lebensschwachen Ferkeln mit geringerer Überlebensrate führen. Es wird empfohlen, das Tierarzneimittelmorgens nach der Fütterung anzuwenden. Bei einer geringen Anzahl von Sauen, wurde eine fehlende Wirksamkeit beobachtet, die Ursachen dafür sind noch unklar.

5. Behandlung von Endometritiden und Pyometra beim Rind

Häufig kommt es bei Kühen in Folge einer sub-akuten oder akuten Endometritis zu einer chronischen Metritis in den ersten zwei bis 3 Wochen post-partum. Typisch ist hier ein intermittierend eitriger oder mukopurulenter Ausfluss. Die Pyometra ist gekennzeichnet durch eine Retention eitriger Flüssigkeit im Uterus.

Die Rückbildung des Gelbkörpers nach der Anwendung des Tierarzneimittels führt zu einem Östrus, der eine Reduktion der Entzündungserreger bewirken kann. Die Behandlung muss eventuell nach 10 – 12 Tagen bei längerfristigem Verlauf, wiederholt werden.

6. Brunstsynchronisation beim Rind als Teil einer termingerechten Besamung

Das Tierarzneimittel kann auf Grund des luteolytischen Effektes zur termingerechten Besamung als Mittel zur Synchronisierung der Ovulation bei Milchkühen mit physiologischem Fruchtbarkeitszyklus in jeder Phase der Laktation eingesetzt werden.

Programm I:

  • i.m. Injektion von 5 ml Dinolytic.
  • Wiederholung der Injektion nach 11 (10-12) Tagen, dann
  • Besamung 78 (75-80) Stunden nach der 2. Injektion von Dinolytic.

Dieses Programm ist empfehlenswert für die meisten Zuchtbetriebe, die die künstliche Besamung mit

Erfolg anwenden und die Tiere einen physiologischen Fruchtbarkeitszyklus zeigen.

Programm II:

  • i.m. Injektion von 5 ml Dinolytic.
  • Wiederholung der Injektion nach 11 (10-12) Tagen, dann
  • Besamung nach 72 (70-74) Stunden und 90 (88 – 96) Stunden nach der 2. Injektion von Dinolytic.

Es ist nicht nötig, die Tiere auf Brunstsymptome zu beobachten, wenn diese vor den Injektionen einen normalen Zyklus aufwiesen. Die Doppelbesamung hat in einigen Herden eine höhere Trächtigkeitsrate ergeben.

Programm III*:

  • i.m. Injektion von 5 ml Dinolytic.
  • Wiederholung der Injektion nach 11 (10-12) Tagen, dann
  • künstliche Besamung bei Beobachtung von Brunstsymptomen.
    .
  • Programm IV*:
  • i.m. Injektion von 5 ml Dinolytic.
  • künstliche Besamung bei Beobachtung von Brunstsymptomen.

*Wenn nicht bekannt ist, ob die meisten der zu behandelnden Tiere einen physiologischen Zyklus aufweisen, sollten Programm III und IV mit Beobachtung der Brunstsymptome angewendet werden. Die Behandlung kann beim nächsten Östrus noch einmal bei den Tieren wiederholt werden, welche beim ersten Mal nicht aufgenommen haben.

Die praktische Anwendung dieser Programme ist von vielen Faktoren abhängig und wird in vielen Fällen entsprechend den besonderen Anforderungen aus der Praxis verändert. Zum Beispiel können einige Tierärzte ihr eigenes Programm gemäß ihrer speziellen Situation und Anforderungen entwickeln. Die Anwendung des Tierarzneimittels kann leicht angepasst und für diese Verhältnisse adaptiert werden. Diese Änderungen sollten jedoch sorgfältig überwacht werden, um sicher zu stellen, dass der Erfolg des Zuchtprogramms gewährleistet ist.

Programm V:

Das Tierarzneimittel kann zur termingerechten Besamung als Mittel zur Synchronisierung der Ovulation bei Milchkühen mit physiologischem Fruchtbarkeitszyklus in jeder Phase der Laktation eingesetzt werden. Die folgenden Besamungsprotokolle wurden häufig in der Literatur berichtet:

Tag 0 Injektion von GnRH oder Analoge
Tag 7 i.m. Injektion von 5 ml Dinolytic
Tag 9 Injektion von GnRH oder Analoge

Künstliche Besamung 16-20 Stunden später oder bei Beobachtung von Brunstsymptomen auch früher

Alternativ:  
Tag 0 Injektion von GnRH oder Analoge
Tag 7 i.m. Injektion von 5 ml Dinolytic

Künstliche Besamung und Injektion von GnRH oder Analogen 60–72 Stunden später oder bei Beobachtung von Brunstsymptome auch früher

Um die Konzeptionsraten der zu behandelnden Kühe zu maximieren, sollte der ovariale Status bestimmt und die regelmäßige physiologische Aktivität der Ovarien bestätigt werden. Optimale Ergebnisse werden in der Regel bei gesunden Kühen mit physiologischem Fruchtbarkeitszyklus erreicht.

7. Reduktion des Intervalls zwischen Stillperiode und Östrus in Schweineherden mit Problemen

in der Reproduktion

PGF2α hat einen stimulierenden Effekt auf die uterine Kontraktion, wodurch eine verbesserte Entleerung des Uterus nach der Geburt erreicht wird. Feldstudien in Zuchtherden mit Problemen haben gezeigt, dass die Behandlung mit dem Tierarzneimittel zu einem schnelleren Östrus mit anschließender Belegung führt.

Der Gummistopfen kann maximal 10 x sicher durchstochen werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Keine.

Welche Wartezeit gilt für Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere?

Rind:    
Essbare Gewebe: Tage.
Milch: Stunden.
Schwein:    
Essbare Gewebe: Tag.

Pferd:

Nicht bei Tieren anwenden, die zur Gewinnung von Lebensmitteln bestimmt sind. Dieses Tierarzneimittel darf bei Equiden nur dann angewendet werden, wenn durch Eintragung in den Equidenpass sichergestellt ist, dass behandelte Tiere für immer von der Schlachtung ausgeschlossen sind.

Welche Nebenwirkungen kann Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere beim Tier haben?

Rind:    
Sehr selten Vermehrter Speichelfluss (leicht)
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Nachgeburtsverhaltung1
Einzelfallberichte): Erhöhte Körpertemperatur2
  1. Bei Anwendung zur Einleitung der Geburt.
  2. Vorübergehend, wirkt sich nicht nachteilig auf die Gesundheit der Tiere aus.

Schwein:

Sehr häufig Unruhe1,2
(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): Vermehrter Kotabsatz1, Vermehrter Speichelfluss1
  Erhöhte Atemfrequenz1
  Hautrötung1
  Erhöhte Körpertemperatur1
Häufig Vermehrter Harnabsatz1
(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte  
Tiere):  

1 bei trächtigen Sauen und Jungsauen. Vorrübergehend. Diese Anzeichen gleichen dem Verhalten von Sauen vor einer normalen Geburt, laufen jedoch in einem kürzeren Zeitraum ab. Sie

werden gewöhnlich innerhalb von 10 Minuten nach der Injektion beobachtet und klingen innerhalb von einer Stunde ab.

2 Aufkrümmen des Rückens, Scharren sowie Reiben und Kauen an der Bucht.

Pferd:

Sehr häufig Abdominaler Schmerz (leicht)¹
(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): Erhöhte Herzfrequenz1
  Koordinationsstörung1
  Erhöhte Atemfrequenz1
  Vermehrtes Schwitzen1
  Erniedrigte Körpertemperatur1,2
  Hinlegen1
  1. Diese Nebenwirkungen treten etwa 15 Minuten nach der Injektion auf und klingen innerhalb einer Stunde spontan wieder ab.
  2. Vorübergehend, wirkt sich nicht nachteilig auf die Gesundheit der Tiere aus.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, 1200 Wien, Österreich

Website: https://www.basg.gv.at

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at

Wie ist Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis: 2 Jahre. Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Weitere Informationen zu Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Dinolytic 5 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:

Wirkstoff:

Dinoprost 5 mg

(entsprechend 6,71 mg Dinoprost-Trometamol)

Sonstige Bestandteile:  
Benzylalkohol (E1519) 16,5 mg
Klare, farblose Lösung.  
3. Zieltierart(en)  
Rind, Schwein, Pferd.  
4. Anwendungsgebiete  
Rind:    
  • Verlegung des Brunst- und Ovulationszeitpunktes bei Rindern mit ovulatorischem Zyklus
  • Behandlung von Suböstrus oder Stillbrünstigkeit bei Rindern mit funktionsfähigem Gelbkörper ohne äußerlich erkennbare Brunsterscheinungen
  • Unterstützende Behandlung einer chronischen Metritis oder Pyometra bei funktionstüchtigem oder persistierendem Corpus luteum
  • Aborteinleitung bis Tag 150 der Trächtigkeit
  • Geburtseinleitung
  • Brunstsynchronisation beim Rind als Teil einer termingerechten Besamung

Schwein:

  • Geburtseinleitung, innerhalb von zwei bis drei Tagen (jedenfalls nicht früher als 72 Stunden) vor dem voraussichtlichen Geburtstermin
  • Verkürzung des Absetz-/Rausche-Intervalls und des Absetz-/Konzeptions-Intervalls von Sauen in Beständen mit Reproduktionsproblemen

Pferd:

  • Behandlung von Brunstlosigkeit bei Stuten mit funktionalem Gelbkörper ohne äußerlich erkennbaren Brunsterscheinungen
  • Aborteinleitung innerhalb der ersten 35 Trächtigkeitstage

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.Nr.: 8-00003

Packungsgrößen:

Faltschachtel mit 5 Durchstechflaschen zu 10 ml

Faltschachtel mit 1 Durchstechflasche zu 5 ml

Faltschachtel mit 1 Durchstechflasche zu 10 ml

Faltschachtel mit 1 Durchstechflasche zu 20 ml

Faltschachtel mit 1 Durchstechflasche zu 30 ml

Faltschachtel mit 1 Durchstechflasche zu 100 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

07/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Zoetis Österreich GmbH

Floridsdorfer Hauptstraße 1 A-1210 Wien

Tel: +43 (0)1 270 11 00 100

E-Mail: tierarzneimittelsicherheit@zoetis.com

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Zoetis Belgium

Rue Laid Burniat 1 1348 Louvain-La-Neuve Belgien

Zoetis Manufacturing & Research Spain S.L.

Carretera De Camprodon S/n

La Vall De Bianya

17813 Girona

Spanien

Weitere Informationen

Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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