Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS Coliporc - Injektionssuspension für Schweine ANWENDUNGSGEBIET(E) Aktive Immunisierung von trächtigen Sauen zur kolostralen passiven Immunisierung der Saugferkel mit dem Ziel, die Mortalität und die klinischen Symptome einer neonatalen Enterotoxikose (typische und atypische Koliruhr oder Kolidiarrhoe), verursacht durch …
- Zulassungsinhaber
- IDT Biologika GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QI09AB02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
Anzeige
Gebrauchsinformation
Wofür wird Coliporc - Injektionssuspension für Schweine angewendet?
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS
Coliporc - Injektionssuspension für Schweine
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Aktive Immunisierung von trächtigen Sauen zur kolostralen passiven Immunisierung der Saugferkel mit dem Ziel, die Mortalität und die klinischen Symptome einer neonatalen Enterotoxikose (typische und atypische Koliruhr oder Kolidiarrhoe), verursacht durch E.coli - Stämme mit den Fimbrienantigenen F, F5 und F6, zu reduzieren.
Anzeige
Was ist vor der Einnahme von Coliporc - Injektionssuspension für Schweine zu beachten?
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen, den Hilfsstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile.
Wie wird Coliporc - Injektionssuspension für Schweine angewendet?
Verabreichung von 2 ml (=1 Dosis) pro Tier subkutan im Bereich des Ohrgrundes
Muttertierimmunisierung:
- Immunisierung: 5 Wochen vor dem erwarteten Geburtstermin
- Immunisierung: 2 Wochen vor dem erwarteten Geburtstermin
9. HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
Vor Gebrauch kräftig schütteln.
Anzeige
Welche Nebenwirkungen hat Coliporc - Injektionssuspension für Schweine?
Eine vorübergehende Erhöhung der Körpertemperatur wurde gelegentlich in klinischen Studien zur Unschädlichkeit des Produktes beobachtet. Diese klingt jedoch ohne Therapie ab.
Zu Schockreaktionen nach Anwendung von Coliporc - Injektionssuspension für Schweine kann es in exponierten Beständen bei einzelnen Tieren sehr selten kommen.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage
aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Coliporc - Injektionssuspension für Schweine aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern (2 C – 8 C).
Vor Licht schützen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett / dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Der Impfstoff ist nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses sofort zu verbrauchen.
Weitere Informationen zu Coliporc - Injektionssuspension für Schweine
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Nur gesunde Tiere impfen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit:
Kann während der Trächtigkeit angewendet werden.
Der Impfstoff ist für die Muttertierimmunisierung vorgesehen. Über das Kolostrum der Muttertiere wird den Saugferkeln ein passiver Schutz vermittelt.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Nach Verabreichung der doppelten Dosis wurden keine anderen als die im Abschnitt „Nebenwirkungen“ aufgeführten unerwünschten Wirkungen beobachtet.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


