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Medikamente

Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe

Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe 2. Zusammensetzung 1 Injektor (3 g) enthält: Wirkstoffe: Cefalonium (als Cefaloniumdihydrat) 250 mg Homogene weiße bis cremefarbene Suspension.

Wirkstoff(e)
Cefalonium
Zulassungsinhaber
Norbrook Laboratories (Ireland) Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD-AB (Abgabe ist im Rahmen des TGD nur auf Basis besonderer veterinärmedizinischer Erfordernisse gestattet und der Einsatz ist durch geeignete obje
ATC Code
QJ51DB90

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe

2. Zusammensetzung  
1 Injektor (3 g) enthält:  
Wirkstoffe:  
Cefalonium (als Cefaloniumdihydrat) 250 mg

Homogene weiße bis cremefarbene Suspension.

Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung subklinischer Euterentzündungen zum Zeitpunkt des Trockenstellens sowie zur Verhinderung bakterieller Neuinfektionen des Euters während der Trockenstehperiode von Milchkühen durch gegenüber Cefalonium empfindliche Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae, Streptococcus dysgalactiae, Streptococcus uberis, Trueperella pyogenes, Escherichia coli und Klebsiella spp.

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Was ist vor der Einnahme von Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, anderen ß-Lactam Antibiotika oder einen der sonstigen Bestandteile.

Siehe auch Abschnitt ‚Besondere Warnhinweise‘.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intramammären Anwendung.

Einmalige intramammäre Verabreichung.250 mg Cefalonium bzw. der Inhalt eines Injektors wird

unmittelbar nach dem letzten Ausmelken in den Zitzenkanal eines jeden Euterviertels appliziert.

Hinweise für die richtige Anwendung

Der Inhalt eines Injektors wird unmittelbar nach dem letzten Ausmelken in den Zitzenkanal eines jeden Euterviertels appliziert. Die Kontamination der Tubenspitze nach Entfernung der Kappe ist zu vermeiden. Vor der Verabreichung ist die Zitze mit dem beigelegten Desinfektionstuch gründlich zu reinigen und zu desinfizieren.

Option 1: Intramammäre Verabreichung mit einer kurzen Injektorspitze: Den Injektor und das hintere Ende der Kappe in einer Hand halten und den vorderen kleinen Teil der Kappe an der Perforation abreißen (der hintere Teil der Kappe verbleibt auf dem Injektor). Es ist darauf zu achten, dass das kurze freiliegende Stück der Injektorspitze nicht kontaminiert wird.

Option 1: Intramammäre Verabreichung mit einer kurzen Injektorspitze

Option 2: Intramammäre Verabreichung mit der gesamten Injektorspitze: Die Kappe vollständig entfernen. Hierzu den Injektor fest in einer Hand halten und die Kappe mit dem Daumen hochschieben bis sie abfällt. Es ist darauf zu achten, dass die Injektorspitze nicht kontaminiert wird.

Option 2: Intramammäre Verabreichung mit der gesamten Injektorspitze

Die Injektorspitze in den Zitzenkanal einführen und gleichmäßigen Druck auf den Injektorstempel ausüben, bis der gesamte Inhalt verabreicht ist. Das Zitzenende mit einer Hand halten und mit der anderen Hand sanft aufwärts massieren, um die gleichmäßige Verteilung des Antibiotikums im Euterviertel zu unterstützen.

Es wird empfohlen, nach der Verabreichung die Zitzen in ein Zitzendippmittel einzutauchen.

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Wie ist Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht über 25 ° C lagern.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen

Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu Cepritect 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung für trockenstehende Milchkühe

Besondere Warnhinweise

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Basis einer Empfindlichkeitsprüfung der vom Tier isolierten Bakterien erfolgen. Falls dies nicht möglich, ist sollte die Therapie auf lokalen (regionalen, oder auf betrieblicher Ebene gewonnenen) epidemiologischen Informationen über die Empfindlichkeit der Zielbakterien basieren.

Eine von den Vorgaben in der Gebrauchsinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Bakterien, die gegen Cefalonium resistent sind, erhöhen und die Wirksamkeit der Behandlung mit anderen ß-Lactam-Antibiotika vermindern.

Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels wurde nur gegenüber den in Abschnitt Anwendungsgebiete angeführten Erregern nachgewiesen. Eine schwere (potenziell tödliche) Mastitis, die durch andere Erreger ausgelöst wird, im speziellen Pseudomonas aeruginosa, kann nach dem Trockenstellen auftreten. Gründliche Hygienemaßnahmen sollten angewendet werden, um dieses Risiko möglichst zu reduzieren.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender: Nach der Anwendung die Hände waschen.

Penicilline und Cephalosporine können nach Injektion, Inhalation, oraler Aufnahme oder Hautkontakt zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) führen. Eine Überempfindlichkeit gegen Penicilline kann zu einer Kreuzallergie gegen Cephalosporine führen und umgekehrt. Allergische Reaktionen gegen

diese Substanzen können gelegentlich schwerwiegend sein. Vermeiden Sie den Umgang mit diesem Tierarzneimittel, wenn Sie bekanntermaßen überempfindlich reagieren oder wenn Sie angewiesen wurden, nicht mit solchen Wirkstoffen zu arbeiten.

Gehen Sie mit diesem Tierarzneimittel sehr vorsichtig um, um einen versehentlichen Kontakt zu vermeiden. Berücksichtigen Sie alle empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen.

Sollten nach Kontakt mit dem Tierarzneimittel Symptome wie Hautausschlag auftreten, ist unzverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Symptome wie Anschwellen des Gesichtes, der Lippen oder Augenlider sowie Atembeschwerden sind ernst zu nehmen und bedürfen einer sofortigen ärztlichen Versorgung.

Die diesem Tierarzneimittel beiliegenden Desinfektionstücher enthalten Isopropylalkohol. Tragen Sie Schutzhandschuhe, falls Hautreizungen aufgrund von Isopropylalkohol bekannt sind oder vermutet werden. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen, da Isopropylalkohol Augenreizungen verursachen kann.

Trächtigkeit

Das Tierarzneimittel ist für die Anwendung während des letzten Drittels der Trächtigkeit, sobald die Milchkuh trockengestellt wurde, vorgesehen.

Die Behandlung hat keine negativen Auswirkungen auf den Fötus.

Laktation

Nicht bei Kühen während der Laktation anwenden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Cephalosporine sollten nicht gleichzeitig mit bakteriostatischen Antibiotika angewendet werden. Die gleichzeitige Anwendung von Cephalosporinen und nephrotoxischen Substanzen kann die renale Toxizität erhöhen.

Überdosierung:

Wiederholte Verabreichungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen führten nicht zu unerwünschten Effekten.

7. Nebenwirkungen  
Rind (trockenstehende Milchkühe)  
   
Sehr selten Überempfindlichkeitsreaktion1 (Schwellung der Lippen,
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Unruhe, Zittern, Euterödem [Schwellung des Euters],
Augenlidödem [Schwellung der Augenlider])1
einschließlich Einzelfallberichte):  
   
1 kann unter Umständen tödlich sein.  

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem {Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/} melden.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.Nr.: 838007

Packungsgrößen:

Weiße LDPE Injektoren mit 3 g mit einer weißen dualen LDPE Aufsteckkappe.

24 x 3 g Injektoren und 24 einzelverpackten Desinfektionstüchern mit Isopropylalkohol. 60 x 3 g Injektoren und 60 einzelverpackten Desinfektionstüchern mit Isopropylalkohol. 120 x 3 g Injektoren und 120 einzelverpackten Desinfektionstüchern mit Isopropylalkohol.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

12/2024

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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