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Medikamente

Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder

Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Calcium „Norbrook" - Injektionslösung ür Rinder Anwendungsgebiete Zur Behandlung von Calcium-Mangelzuständen in Verbindung mit Magnesiummangel und deren Folgen wie Gebärparese (Milchieber), Festliegen, Stall- und Weidetetanie.

Wirkstoff(e)
Borsäure, Calciumgluconat
Zulassungsinhaber
Norbrook Laboratories (Ireland) Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QA12AX

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Calcium „Norbrook" - Injektionslösung ür Rinder

Anwendungsgebiete

Zur Behandlung von Calcium-Mangelzuständen in Verbindung mit Magnesiummangel und deren Folgen wie Gebärparese (Milchieber), Festliegen, Stall- und Weidetetanie.

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Was ist vor der Einnahme von Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempindlichkeit gegen die Wirkstofe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei Hypercalcämie und Hypermagnesiämie.

Nicht anwenden nach hochdosierter Verabreichung von Vitamin D3.

Nicht anwenden bei chronischer Niereninsufizienz oder bei Kreislauf- oder Herzerkrankungen. Nicht anwenden bei Rinden mit septikämischen Prozessen im Verlauf einer akuten Mastitis. Nicht anwenden gleichzeitig oder kurz nach einer Inusion mit anorganischen Phosphatlösungen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen ür die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsaball entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme ür die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abälle nach den örtlichen Vorschriten und die ür das betrefende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

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Welche Nebenwirkungen hat Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder?

Calcium steigert bei parenteraler Anwendung die Wirksamkeit von Herzglykosiden, sodass bei sonst tolerierter und unveränderter Dosierung eine Herzglykosidintoxikation autreten kann. Die kardiale Wirkung von ß-Adrenergika und Methylxanthinen wird ebenalls verstärkt. Glukokortikoide steigern die renale Calciumausscheidung. Viele Substanzen sind inkompatibel mit Calcium, deshalb sollen zu Calciumlösungen insbesondere keine Sulate, Tetracycline, Chlorphenamin oder Streptomycin zugegeben werden.

Überdosierung:

Bei zu schneller intravenöser Verabreichung oder Überdosierung kann es zu einer Hypercalcämie und/oder Hypermagnesämie mit kardiotoxischen Erscheinungen wie Tachykardie nach initialer Bradykardie und Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen) kommen.

Weitere hypercalcämische Symptome sind: motorische Schwäche, Muskelzitten, gesteigerte Erregbarkeit, Unruhe, Schweißausbrüche, Polyurie, Blutdruckaball, Depression sowie Koma. Symptome einer Hypercalcämie können auch 6-10 Stunden nach der Applikation autreten und düren aufgrund der Ähnlichkeit der Symptome nicht als Rezidiv der Hypocalcämie ehldiagnostiziert werden.

Beim Autreten von Symptomen einer Überdosierung ist die Behandlung soort abzubrechen. Als Gegenmaßnahme kann in Fällen einer Hypercalcämie die renale Calciumausscheidung durch

Gabe eines Schleiendiuretikums in Verbindung mit einer Inusion isotonischer NaCl-Lösung erhöht werden.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeührt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

l. Nebenwirkungen  
Rind:    
Sehr selten Bradykardie, Tachykardie', Arrhythmie', Herzstillstand',
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Blutdruckaball2;
 
einschließlich Einzelallberichte): Hyperkalzämie1;

Muskelzittern2,3;

Unruhe2•3 , Zähneknirschen2•3;

Vermehrtes Schwitzen2;

Festliegen3, Kollaps2;

Reaktion an der Injektionsstelle4

  1. Kann bei zu schneller Inusion autreten.
  2. Kann während oder bis zu 30 Minuten nach der Inusion autreten.
  3. Bis zu 6-10 Stunden nach der Inusion möglich.
  4. Kann nach subkutaner Verabreichung autreten.

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Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ennöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarmeimitels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeührt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarmeimitel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bite zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, A-1200 WIEN

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at

Website: htps://www.basg.v.a/

8. Dosierung ür jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
 

Zur langsamen intravenösen oder subkutanen Anwendung.

Rind:

0,5 m/kg Körpergewicht (entspricht 14,84 mg Ca2+ und 1,4 mg Mg2+ pro kg KGW).

Dies entspricht einer Menge von 200 ml- 350 ml pro Tier: 200 ml ür 400 kg

250 ml ür 500 kg

300 ml ür 600 kg

350 ml ür 700 kg

Hinweis:

Die intravenöse Verabreichung muss langsam über einen Zeitraum von 30 Minuten erfolgen, dabei soll die Injektionslösung körperwarm sein.

Bei der subkutanen Applikation ist das gesamte Volumen auf mehrere Stellen zu verteilen.

Eine erste Nachbehandlung darf frühestens nach 6 Stunden vorgenommen werden. Weitere Nachbehandlungen im Abstand von 24 Stunden, wenn sichergestellt ist, dass das Anhalten der Symptome auf einen weiterhin bestehenden hypocalcämischen Zustand zurückzuühren ist.

9. Hinweise ür die richtige Anwendung
 

Die Dosierungsangaben sind Richwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen Kreislaufzustand anzupassen.

Wie ist Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder aufzubewahren?

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kinden aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

Vor Licht schützen.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etiket/dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nach ,,Exp." nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

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Haltbarkeit nach erstmaligem Öfnen/Anbruch der Primärverpackung: soort verbrauchen

Weitere Informationen zu Calcium "Norbrook" - Injektionslösung für Rinder

Zusammensetzung

Ein ml enthält:  
Wirkstofe:  
Calciumgluconat 333,0 mg
(entsprechend 29,68 mg Ca2+)  
Magnesiumhypophosphit-Hexahydrat 50,0 mg
(entsprechend 2,8 mg Mg2+) 68,4 mg
Borsäure
Klare, schwach gelbliche Lösung.  
3. Zieltierart(en)  
Rind    

Besondere Warnhinweise

Besondere Vorsichtsmaßnahmen ür die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Das Tierarzneimittel muss bei intravenöser Applikation langsam verabreicht werden. Während der intravenösen Verabreichung sind Atmung, Herzrequenz und Kreislauf kontinuierlich zu überwachen. Bei Autreten von Tachykardie und Rhythmusstörungen ist die Inusion soort abzubrechen. Vorsicht ist geboten bei Verdacht auf Herzerkrankungen (Calcium-Schock).

Bei calciumhaltigen Arzneimitteln können bei Überschreitung der maximalen Inusionsgeschwindigkeit allergische Reaktionen, bedingt durch Histaminausschüttung, autreten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen ür den Anwender:

Bei versehentlicher Selbstijektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

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Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.Nr.: 8-00244

Packungsgrößen:

Glaslaschn zu1 x 400 ml oder 12 x 400 ml

Polypropylenlaschen zu 1 x 400 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

01/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verügbar (htps://medicines.health.europa.eu/veterinay).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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