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Medikamente

ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen

ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen 2. Zusammensetzung Jede Filmtablette enthält: Wirkstoff: Benazepril 4,6 mg (als Hydrochlorid) (entspricht 5 mg Benazeprilhydrochlorid) Sonstige Bestandteile: Quantitative Zusammensetzung, falls diese Qualitative Zusammensetzung sonstiger Information für die ordnungsgemäße …

Wirkstoff(e)
Benazepril
Zulassungsinhaber
Industrial Veterinaria S.A.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QC09AA07

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen

2. Zusammensetzung    
Jede Filmtablette enthält:    
Wirkstoff:    
Benazepril 4,6 mg
(als Hydrochlorid)    
(entspricht 5 mg Benazeprilhydrochlorid)    
Sonstige Bestandteile:    
       
      Quantitative Zusammensetzung, falls diese
Qualitative Zusammensetzung sonstiger   Information für die ordnungsgemäße
Bestandteile und anderer Bestandteile   Verabreichung des Tierarzneimittels
      wesentlich ist
     
Titandioxid (E171)   1,929 mg
     
Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)   0,117 mg
     
Eisen(III)-oxid (E172)   0,014 mg
     
Eisen(II, III)-oxid (E172)   0,004 mg
       

Gelbgraue, ovale, bikonvexe Tabletten mit einer Bruchkerbe.

Die Tabletten können in zwei Hälften geteilt werden.

Anwendungsgebiete

Hund: Behandlung der kongestiven Herzinsuffizienz.

Katze: Verminderung einer Proteinurie bei chronischer Niereninsuffizienz.

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Was ist vor der Einnahme von ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei vermindertem Herzzeitvolumen infolge einer Aorten- oder Pulmonalstenose. Nicht anwenden bei Hypotonie, Hypovolämie, Hyponatriämie oder akutem Nierenversagen.

Nicht anwenden während der Trächtigkeit oder Laktation (siehe Abschnitt 6).

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

DE/AT: Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen angewendet?

Zum Eingeben.

Das Tierarzneimittel sollte einmal täglich mit oder ohne Futter verabreicht werden.

Hunde:

Die Dosis beträgt 0,23 mg Benazepril/kg Körpergewicht und Tag, entsprechend 0,25 mg Benazeprilhydrochlorid/kg Körpergewicht und Tag entsprechend der nachfolgenden Tabelle.

Gewicht des Hundes in kg Anzahl Tabletten
     
- 10 0,5
     
> 10 - 20
     

Falls klinisch erforderlich, kann die Dosis nach Anweisung des Tierarztes verdoppelt werden. Die Gabe erfolgt auch dann nur einmal täglich.

Katzen:

Die Dosis beträgt 0,46 mg Benazepril/kg Körpergewicht und Tag, entsprechend 0,50 mg Benazeprilhydrochlorid/kg Körpergewicht und Tag entsprechend der nachfolgenden Tabelle.

    Gewicht der Katze in kg Anzahl Tabletten
       
    2,5 – 5,0 0,5
       
    > 5.0 – 10,0
     
9. Hinweise für die richtige Anwendung  

Keine Angaben.

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Wie ist ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen aufzubewahren?

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht über 25 °C lagern.

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Trocken lagern.

Jede halbierte Tablette in die Blisterpackung zurückgeben und innerhalb eines Tages verwenden.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 18 Monate. Haltbarkeit der Tablettenhälften: 24 Stunden.

Weitere Informationen zu ARIXIL vet 5 mg Filmtabletten für Hunde und Katzen

Besondere Warnhinweise

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

In klinischen Studien mit dem Tierarzneimittel wurde bei Hunden und Katzen keine Nierentoxizität beobachtet. Dennoch wird empfohlen, während der Behandlung und analog zu Routineuntersuchungen bei chronischer Niereninsuffizienz, Harnstoff- und Kreatininwerte sowie die Erythrozytenzahl zu überwachen.

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Tierarzneimittels wurden nicht bei Hunden und Katzen mit einem Gewicht unter 2,5 kg Körpergewicht belegt.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Schwangere Frauen sollten besondere Vorsicht walten lassen, um eine versehentliche Einnahme zu vermeiden, da Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer beim Menschen während der Schwangerschaft nachweislich eine schädigende Wirkung auf das ungeborene Kind haben.

Nach der Anwendung Hände waschen.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Trächtigkeit und Laktation:

Nicht anwenden während der Trächtigkeit und Laktation.

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels wurde bei Zuchttieren sowie bei tragenden und säugenden Hunden und Katzen nicht untersucht.

In Versuchen an Labortieren (Ratten) mit für das Muttertier nicht toxischen Dosen wurden embryotoxische Effekte (Fehlbildungen der fötalen Harnwege) beobachtet.

Fortpflanzungsfähigkeit:

Nicht bei Zuchttieren anwenden.

Die tägliche Gabe von 10 mg/kg Benazepril über einen Zeitraum von 52 Wochen führte bei Katzen zu einer Gewichtsreduktion der Ovarien und Eileiter.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Bei Hunden mit kongestiver Herzinsuffizienz wurde das Tierarzneimittel in Kombination mit Digoxin, Diuretika, Pimobendan und Antiarrhythmika ohne nachweisbare unerwünschte Wechselwirkungen verabreicht.

Beim Menschen kann die Kombination von ACE-Hemmern mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) zu einer verringerten blutdrucksenkenden Wirkung oder zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion führen. Die Kombination des Tierarzneimittels mit anderen blutdrucksenkenden Wirkstoffen (z. B. Kalziumkanalblocker, β-Blocker oder Diuretika), Anästhetika oder Sedativa kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken. Daher sollte die gleichzeitige Anwendung von NSAIDs oder anderen Tierarzneimitteln mit blutdrucksenkender Wirkung sorgfältig abgewogen werden. Die Nierenfunktion und Anzeichen einer Hypotonie (Lethargie, Schwäche etc.) sollten engmaschig überwacht und bei Bedarf behandelt werden.

Wechselwirkungen mit kaliumsparenden Diuretika wie Spironolacton, Triamteren oder Amilorid können nicht ausgeschlossen werden. Wegen des Risikos einer Hyperkaliämie wird empfohlen, bei gleichzeitiger Anwendung des Tierarzneimittels und kaliumsparenden Diuretika die Plasmakaliumwerte zu kontrollieren.

Überdosierung:

Bei gesunden Katzen, die Benazeprilhydrochlorid in einer Dosierung von 10 mg/kg Körpergewicht einmal täglich über 12 Monate erhielten, und bei gesunden Hunden, die Benazeprilhydrochlorid in einer Dosierung von 150 mg/kg Körpergewicht einmal täglich über 12 Monate erhielten, trat eine verminderte Erythrozytenzahl auf. Dieser Effekt wurde jedoch in klinischen Prüfungen an Katzen und Hunden mit der empfohlenen Dosierung nicht beobachtet.

Bei versehentlicher Überdosierung kann es zu einem vorübergehenden, reversiblen Blutdruckabfall kommen. Dieser sollte durch intravenöse Infusionen mit warmer isotonischer Kochsalzlösung behandelt werden.

7.   Nebenwirkungen  
Hund:    
   
Selten Durchfall, Erbrechen1
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Appetitlosigkeit, Müdigkeit1
Tiere):  
   
Sehr selten Erhöhtes Kreatinin2
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Koordinationsstörung1
einschließlich Einzelfallberichte):  
       

1 Vorübergehend.

2 Bei Hunden mit chronischer Nierenerkrankung kann das Tierarzneimittel zu Beginn der Behandlung zu einem Anstieg der Plasmakreatininkonzentrationen führen. Ein mäßiger Anstieg der Plasmakreatininkonzentrationen nach der Verabreichung von ACE-Hemmern steht in Zusammenhang mit der durch diese Wirkstoffe induzierten Senkung des glomerulären Blutdrucks und stellt daher, sofern keine weiteren Symptome vorliegen, nicht zwangsläufig einen Grund dar, die Behandlung abzubrechen.

In klinischen Doppelblindstudien an Hunden mit kongestiver Herzinsuffizienz war das Tierarzneimittel gut verträglich und die beobachtete Inzidenz von Nebenwirkungen war geringer als bei mit Placebo behandelten Hunden.

Katze:

Selten Durchfall, Erbrechen
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Appetitlosigkeit, Dehydration, Lethargie
Tiere):  
   
Sehr selten Erhöhtes Kreatinin1
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme
einschließlich Einzelfallberichte):  
   

1 Bei Katzen mit chronischer Nierenerkrankung kann das Tierarzneimittel zu Beginn der Behandlung zu einem Anstieg der Plasmakreatininkonzentrationen führen. Ein mäßiger Anstieg der Plasmakreatininkonzentrationen nach der Verabreichung von ACE-Hemmern steht in Zusammenhang mit der durch diese Wirkstoffe induzierten Senkung des glomerulären Blutdrucks und stellt daher, sofern keine weiteren Symptome vorliegen, nicht zwangsläufig einen Grund dar, die Behandlung abzubrechen.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: 402479.00.00

AT: Z.Nr. 838589

Packungsgrößen:

Umkarton mit:

  • 1 Blisterpackung (14 Tabletten)
  • 2 Blisterpackungen (28 Tabletten)
  • 4 Blisterpackungen (56 Tabletten)
  • 10 Blisterpackungen (140 Tabletten)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

DE: {MM/JJJJ}

AT: 06/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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