Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
ZYNYZ enthält den Wirkstoff Retifanlimab, einen monoklonalen Antikörper (ein Protein, das eine bestimmte Zielsubstanz im Körper erkennt und an sie bindet). ZYNYZ hilft Ihrem Immunsystem, den Krebs zu bekämpfen. ZYNYZ wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung : des Plattenepithelkarzinoms des Analkanals, die häufigste Form von Analkrebs.
- Zulassungsinhaber
- Incyte Biosciences Distribution B.V.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- L01FF10
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird ZYNYZ 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?
ZYNYZ enthält den Wirkstoff Retifanlimab, einen monoklonalen Antikörper (ein Protein, das eine bestimmte Zielsubstanz im Körper erkennt und an sie bindet). ZYNYZ hilft Ihrem Immunsystem, den Krebs zu bekämpfen.
ZYNYZ wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung :
- des Plattenepithelkarzinoms des Analkanals, die häufigste Form von Analkrebs. Es wird verabreicht, wenn der Krebs gestreut hat oder nach einer initialen Behandlung zurückgekehrt ist und nicht operativ behandelt werden kann. Bei der Behandlung dieser Krebsart wird ZYNYZ in Kombination mit einer Chemotherapie verabreicht. Es ist wichtig, dass Sie auch die Packungsbeilagen der jeweiligen Chemotherapie, die Sie möglicherweise erhalten, lesen. Wenn Sie Fragen zu diesen Arzneimitteln haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- des Merkelzell-Karzinoms, einer seltenen Form von Hautkrebs, eingesetzt. Es wird verabreicht, wenn der Krebs gestreut hat oder wieder aufgetreten ist und nicht mit einer Operation oder Bestrahlung behandelt werden kann.
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Was ist vor der Einnahme von ZYNYZ 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu beachten?
ZYNYZ darf Ihnen nicht verabreicht werden,
wenn Sie allergisch gegen Retifanlimab oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen ZYNYZ verabreicht wird, wenn
- Sie eine Autoimmunerkrankung haben (eine Erkrankung, bei der der Körper seine eigenen Zellen angreift)
- bei Ihnen eine Organtransplantation oder eine Knochenmarktransplantation (Stammzellentransplantation) unter Verwendung von Spenderstammzellen durchgeführt wurde
- bei Ihnen Lungen- oder Atemprobleme bestehen
- bei Ihnen Leber- oder Nierenprobleme bestehen
- Sie Diabetes haben
ZYNYZ wirkt auf Ihr Immunsystem. Es kann Entzündungen in verschiedenen Teilen Ihres Körpers verursachen. Ihr Risiko für diese Nebenwirkungen kann höher sein, wenn Sie bereits an einer Autoimmunerkrankung leiden (eine Erkrankung, bei der der Körper seine eigenen Zellen angreift). Sie könnten auch häufige Schübe Ihrer Autoimmunerkrankung erleiden, die aber in den meisten Fällen leicht verlaufen.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Symptome während der Behandlung auftritt oder wenn es sich verschlimmert:
- Lungenentzündung (Pneumonitis) wie Atembeschwerden, Brustschmerzen oder neuer oder sich verschlimmernder Husten.
- Darmentzündung (Kolitis), wie z. B. häufiger Durchfall mit Blut und/oder Schleim, mehr Stuhlgang als gewöhnlich, blutiger, schwarzer oder teeriger Stuhl sowie starke Bauchschmerzen oder Schmerzempfindlichkeit.
- Leberentzündung. Zu den Symptomen gehören anhaltende Übelkeit oder Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schmerzen rechts vom Magen, Gelbfärbung der Augen und/oder der Haut, Schläfrigkeit, dunkler gefärbter Urin, Blutungen oder Blutergüsse, die leichter als normal auftreten.
- Probleme mit den Hormondrüsen (einschließlich Hypophyse, Schilddrüse und Nebennieren), die die Funktionsweise dieser Drüsen beeinträchtigen können. Zu den Symptomen gehören schneller Herzschlag, Schwindel, Ohnmacht, extreme Müdigkeit, anhaltende oder ungewöhnliche Kopfschmerzen, Gewichtsveränderungen, Haarausfall, Kältegefühl oder Verstopfung.
- Diabetes Typ 1 oder diabetische Ketoazidose. Zu den Symptomen von Diabetes gehören ein stärkeres Hunger- oder Durstgefühl als sonst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, Müdigkeit oder Übelkeit. Zu den Symptomen der diabetischen Ketoazidose gehören Schwierigkeiten, klar zu denken, Schläfrigkeit, Magenschmerzen, schnelle und tiefe Atmung, süß oder fruchtig riechender Atem, süßer oder metallischer Geschmack im Mund oder ein veränderter Geruch von Urin oder Schweiß.
- Nierenentzündung. Zu den Symptomen gehören eine verringerte Urinmenge, schaumiger Urin, Blut oder Blutspuren im Urin, die ihre Farbe verändern können, geschwollene Knöchel oder Appetitlosigkeit.
- Hautprobleme, die zu einer schweren Hautreaktion führen können, die als toxische epidermale Nekrolyse und Stevens-Johnson-Syndrom bekannt ist. Zu den Symptomen gehören Hautausschlag, Juckreiz, Blasenbildung auf der Haut oder Geschwüre im Mund, in der Nasenschleimhaut, im Rachen oder im Genitalbereich.
- Entzündungen in anderen Teilen des Körpers wie Augen (Sehveränderungen), Gelenken, Muskeln, Nerven, Bauchspeicheldrüse (Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen) oder des Herzmuskels.
- infusionsbedingte Reaktionen wie Schüttelfrost, Zittern, Steifheit, Fieber, Juckreiz, Ausschlag, Rötung oder geschwollenes Gesicht, Kurzatmigkeit oder Keuchen, Schwindelgefühl oder Ohnmacht.
Wenn bei Ihnen eines der obengenannten Symptome während der Behandlung auftritt, versuchen Sie nicht, Ihre Symptome mit anderen Arzneimitteln auf eigene Faust zu behandeln. Ihr Arzt kann:
- Ihnen andere Arzneimittel geben, um Komplikationen vorzubeugen und Ihre Symptome zu lindern,
- Sie überwachen,
- die nächste Dosis von ZYNYZ zurückhalten,
- Ihre Behandlung abbrechen oder
- Ihre Infusion verlangsamen oder abbrechen, je nach Schwere der Reaktion, wenn bei Ihnen bei bzw. nach Erhalt von ZYNYZ eine infusionsbedingte Reaktion auftritt.
Bitte beachten Sie, dass die oben genannten Symptome manchmal verzögert auftreten und Wochen oder Monate nach der letzten Einnahme auftreten können.
Komplikationen der Abstoßung von soliden Organtransplantaten, einschließlich der Graft-versus-Host-Reaktion, können bei Patienten, die ein Knochenmarktransplantat (Stammzelltransplantat) mit Spenderstammzellen erhalten haben, zum Tod führen. Sie können auftreten, wenn Sie sich entweder vor oder nach der Behandlung mit ZYNYZ einer Transplantation unterziehen. Ihr Arzt wird Sie auf diese Komplikationen hin überwachen.
Kinder und Jugendliche
ZYNYZ darf nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden, da es in dieser Patientengruppe nicht untersucht wurde.
Anwendung von ZYNYZ zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, die Ihr Immunsystem schwächen, wie z. B. Kortikosteroide (ein Beispiel dafür ist Prednison), die die Wirkung von ZYNYZ beeinträchtigen können. Wenn Sie mit ZYNYZ behandelt werden, kann Ihr Arzt Ihnen Kortikosteroide zur Verringerung der Nebenwirkungen, die während der Behandlung auftreten können, verschreiben.
Verhütungsmittel
Frauen, die schwanger werden könnten, müssen während der Behandlung und mindestens 4 Monate nach der letzten ZYNYZ-Dosis eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden.
Schwangerschaft
Sie dürfen ZYNYZ nicht erhalten, wenn Sie schwanger sind es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt dies ausdrücklich. ZYNYZ kann schädliche Wirkungen auf Ihr ungeborenes Kind haben oder den Tod Ihres ungeborenen Kindes verursachen. Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob ZYNYZ in die Muttermilch übergeht. Ein Risiko für das gestillte Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie stillen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
ZYNYZ hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Wenn Sie sich müde fühlen, sollten Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis Sie sich besser fühlen.
ZYNYZ enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“. Bevor Ihnen ZYNYZ verabreicht wird, wird es jedoch mit einer Lösung gemischt, die Natrium enthalten kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine salzarme Diät einhalten müssen.
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Welche Nebenwirkungen hat ZYNYZ 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
ZYNYZ kann schwerwiegende Nebenwirkungen haben, die manchmal lebensbedrohlich werden und zum Tod führen können. Diese Nebenwirkungen können zu jeder Zeit während der Behandlung auftreten, aber auch nach Abschluss der Behandlung. Sie können mehr als eine Nebenwirkung gleichzeitig bekommen (siehe Abschnitt 2, „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ für Symptome).
Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien an Patienten mit Merkelzell-Karzinom, die mit Retifanlimab allein behandelt wurden, berichtet.
Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden
Nebenwirkungen auftritt:
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Lungenentzündung (Pneumonitis)
- Darmentzündung (Kolitis)
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Schädigung der Leberzellen (hepatozelluläre Schädigung)
- Plötzliche Nierenschäden (akutes Nierenfunktionseinschränkung)
- Nierenversagen (Niereninsuffizienz)
- infusionsbedingte Reaktionen, die Symptome wie Schüttelfrost, Zittern oder Fieber, Juckreiz oder Ausschlag, Rötung oder geschwollenes Gesicht, Kurzatmigkeit oder Keuchen, Schwindelgefühl oder Übelkeit verursachen können.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Entzündung der Hirnanhangsdrüse in der Hirnbasis (Hypophysitis)
- Säure im Blut, die durch Diabetes entsteht (diabetische Ketoazidose)
- Schädigung von Nerven, die ein taubes Gefühl und Schwäche verursachen (Polyneuropathie)
-
Eingeklemmter Nerv, verursacht durch eine Schädigung der Nervenwurzel(n) in der Wirbelsäule
(Radikulopathie) -
Nervenschäden am Kehlkopf, der für das Atmen, Schlucken und Sprechen zuständig ist
(Stimmbandlähmung) - Entzündung der Augen (Uveitis)
- Entzündung der Hornhaut oder des klaren Gewebes an der Vorderseite des Auges (Keratitis)
- Entzündung des Herzbeutels, die oft starke Brustschmerzen verursacht (Perikarditis)
- Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis)
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
Andere Nebenwirkungen können mit den folgenden Häufigkeiten auftreten:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Abnahme der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
- Appetitmangel
- Durchfall
- Übelkeit
- Verstopfung
- Ausschlag
- Juckreiz der Haut (Pruritus)
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- Ermüdung (Fatigue)
- Fieber (Pyrexie)
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- abnorme Empfindungen wie Kribbeln oder ein taubes Gefühl in den Händen oder Füßen (Parästhesie)
- erhöhter Blutspiegel von Leberenzymen, einschließlich Alanin-Aminotransferase, Aspartat- Aminotransferase
- erhöhte Bilirubinwerte im Blut
- erhöhte Kreatininwerte im Blut
- erhöhte Blutwerte des schilddrüsenstimulierenden Hormons
- erhöhter Gehalt an Amylase, einem Enzym, das Stärke abbaut
- erhöhter Gehalt an Lipase, einem Enzym, das Fette abbaut
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- verminderte Sekretion von Hormonen, die von den Nebennieren produziert werden (Nebenniereninsuffizienz)
- Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis)
- Entzündung der Gallengänge (Cholangitis)
-
erhöhte Bilirubinwerte im Blut, die eine Gelbfärbung der Augen und der Haut verursachen
(Hyperbilirubinämie) - Gelenkentzündung (Arthritis)
- Muskelentzündung (Myositis)
- Entzündung des Gewebes zwischen Muskel und Haut, die eine Schwellung der Haut verursachen kann (eosinophile Fasziitis)
- Entzündung der Muskeln, die Schmerzen oder Steifheit verursacht (Polymyalgia rheumatica)
- verminderte Blutspiegel des schilddrüsenstimulierenden Hormons
Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien mit Patienten mit Plattenepithelkarzinomen des Analkanals, die mit Retifanlimab in Kombination mit einer Chemotherapie behandelt wurden, berichtet.
Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Darmentzündung (Kolitis)
- Entzündung der Nerven, was zu Taubheitsgefühl, Schwäche, Bewegungsschwierigkeiten, Kribbeln oder brennenden Schmerzen in Händen, Armen und Beinen führt
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Entzündung der Hirnanhangsdrüse in der Hirnbasis (Hypophysitis)
- Leberentzündung (Hepatitis)
- infusionsbedingte Reaktionen, die Symptome wie Schüttelfrost, Zittern oder Fieber, Juckreiz oder Ausschlag, Gesichtsrötung oder -schwellung, Atemnot oder Keuchen, Schwindelgefühl oder Übelkeit verursachen können.
Andere Nebenwirkungen können mit folgenden Häufigkeiten auftreten:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Verringerung der Anzahl weißer Blutkörperchen (Lymphopenie und Neutropenie)
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
- Juckreiz der Haut (Pruritus)
- Ausschlag
- ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche (Asthenie)
- erhöhter Blutspiegel des Leberenzyms Alaninaminotransferase
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
-
verminderte Sekretion von Hormonen, die von den Nebennieren produziert werden
(Nebenniereninsuffizienz und sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz) - Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie)
- verminderte Natriumwerte im Blut (Hyponatriämie)
- Zahnfleischentzündung (Stomatitis)
- Gelenkentzündung (Arthritis)
- erhöhter Blutspiegel von Leberenzymen, einschließlich Aspartataminotransferase
- erhöhter Gehalt an Lipase, einem Enzym, das Fette abbaut
- erhöhte Kreatininwerte im Blut
- erhöhter Gehalt an Amylase, einem Enzym, das Stärke abbaut
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):
Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis)
- Entzündung der Gallengänge (Cholangitis)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist ZYNYZ 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung aufzubewahren?
ZYNYZ wird Ihnen in einem Krankenhaus oder einer Klinik verabreicht und das medizinische Fachpersonal ist für die Lagerung verantwortlich.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Nach der Zubereitung kann die Infusionslösung bis zu 24 Stunden bei 2 °C - 8 °C oder 8 Stunden bei 20 °C - 25 °C gelagert werden, und zwar vom Zeitpunkt der Zubereitung bis zum Ende der Infusion.
Unbenutzte Arzneimittel dürfen nicht zur Wiederverwendung aufbewahrt werden. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Weitere Informationen zu ZYNYZ 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Was ZYNYZ enthält
-
Der Wirkstoff ist Retifanlimab.
1 ml des Konzentrats zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 25 mg Retifanlimab. Eine Durchstechflasche mit 20 ml Konzentrat enthält 500 mg Retifanlimab. - Die sonstigen Bestandteile sind Natriumacetat-Trihydrat (E 262), Essigsäure 99 % (E 260), Saccharose, Polysorbat 80 (E 433), Wasser für Injektionszwecke. Siehe Abschnitt 2 „ZYNYZ enthält Natrium“.
Wie ZYNYZ aussieht und Inhalt der Packung
ZYNYZ ist ein klares bis leicht schillerndes, farbloses bis blassgelbes Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (steriles Konzentrat).
Es ist in einer Packung mit 1 Durchstechflasche aus Glas mit 20 ml Konzentrat erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Incyte Biosciences Distribution B.V. Paasheuvelweg 25
1105 BP Amsterdam Niederlande
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


