Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Anwendungsgebiete Zur Vorbeugung klinischer Symptome der Kokzidiose bei neugeborenen Ferkeln (3-5 Tage alt) in Betrieben, in denen in der Vergangenheit Kokzidiose, hervorgerufen durch ISOSPORA SUIS, nachgewiesen wurde.
- Zieltierarten
- Schwein (Ferkel, 3-5 Tage alt).
- Wartezeit
- Wartezeiten Essbare Gewebe: 77 Tage.
- Wirkstoff(e)
- Toltrazuril
- Zulassungsinhaber
- Laboratorios Calier S.A.
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine bei Tieren angewendet?
Anwendungsgebiete
Zur Vorbeugung klinischer Symptome der Kokzidiose bei neugeborenen Ferkeln (3-5 Tage alt) in Betrieben, in denen in der Vergangenheit Kokzidiose, hervorgerufen durch ISOSPORA SUIS, nachgewiesen wurde.
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Für welche Tiere ist Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine zugelassen?
Schwein (Ferkel, 3-5 Tage alt).
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine
Gegenanzeigen
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Wie bei anderen Antiparasitika kann eine häufige und wiederholte Anwendung von Antiprotozoika einer Substanzklasse zur Entwicklung von Resistenzen führen.
Es wird empfohlen, alle Tiere einer Gruppe zu behandeln.
Das Risiko einer Kokzidieninfektion kann durch Hygienemaßnahmen verringert werden. Daher wird empfohlen, gleichzeitig die hygienischen Bedingungen in der betroffenen Einrichtung insbesondere im Hinblick auf Sauberkeit und Trockenheit zu verbessern.
Um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen, sollten die Tiere noch vor dem erwarteten Auftreten der klinischen Symptome behandelt werden, d.h. noch während der Präpatenz. Bei Tieren mit Symptomen einer klinisch manifesten Kokzidiose wie Durchfall kann eine individuelle, unterstützende Behandlung zur Abmilderung des Krankheitsgeschehens erforderlich sein.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Nicht zutreffend.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Toltrazuril sollten den Kontakt mit diesem Tierarzneimittel vermeiden.
Das Tierarzneimittel kann Reizungen verursachen, wenn es mit der Haut oder den Augen in Berührung kommt.
Haut- und Augenkontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Nach der Anwendung Hände und exponierte Haut waschen.
Spritzer auf der Haut oder in den Augen sofort mit Wasser ab- bzw. ausspülen. Während der Anwendung des Tierarzneimittels nicht essen, trinken oder rauchen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Keine bekannt. Es gibt keine Wechselwirkungen in Kombination mit Eisenergänzungspräparaten.
Überdosierung:
Bei dreifacher Überdosierung wurden bei Ferkeln keine Anzeichen von Unverträglichkeiten beobachtet.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Zieltierart, Art und Dauer der Anwendung
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Eingeben.
Zur Einzeltierbehandlung.
Jedes Ferkel zwischen dem 3. und 5. Lebenstag mit einer einmaligen oralen Gabe von 20 mg Toltrazuril pro kg Körpergewicht behandeln; entsprechend 0,4 ml Suspension pro kg Körpergewicht.
Wegen der geringen Mengen, die zur Einzelbehandlung von Ferkeln erforderlich sind, wird die Verwendung einer Dosierhilfe mit einer Dosiergenauigkeit von 0,1 ml empfohlen.
Suspension vor Gebrauch schütteln.
Hinweise für die richtige Anwendung
Hinweise für die richtige Anwendung
Die Behandlung während eines Krankheitsausbruchs ist für das einzelne Ferkel aufgrund der bereits eingetretenen Schädigung des Dünndarms nur von begrenztem Nutzen.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Welche Wartezeit gilt für Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine?
Wartezeiten
Essbare Gewebe: 77 Tage.
Welche Nebenwirkungen kann Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine beim Tier haben?
Nebenwirkungen
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht auf der Primärverpackung aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Primärverpackung oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, AT-1200 Wien
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Besondere Lagerungshinweise
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher
Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
DE+AT: Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Zuritol 50 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schweine
Zusammensetzung
| Jeder ml enthält: | ||
| Wirkstoffe: | ||
| Toltrazuril | 50,0 mg | |
| Sonstige Bestandteile: | ||
| Quantitative Zusammensetzung, falls diese | ||
| Qualitative Zusammensetzung sonstiger | Information für die ordnungsgemäße | |
| Bestandteile und anderer Bestandteile | Verabreichung des Tierarzneimittels | |
| wesentlich ist | ||
| Natriumbenzoat (E211) | 2,10 mg | |
| Natriumpropionat (E281) | 2,10 mg | |
| Docusat-Natrium | ||
| Bentonit | ||
| Xanthan (E415) | ||
| Propylenglycol (E1520) | ||
| Citronensäure, wasserfrei | ||
| Simeticonemulsion | ||
| Gereinigtes Wasser | ||
| Weiße bis gelbliche Suspension. |
Packungsgrösse
250 ml
1000 ml
Einstufung von Tierarzneimitteln
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrössen
DE: Zul.-Nr.: 401886.00.00
AT: Z.-Nr.: 835273
Packungsgrößen:
Flaschen zu 250 ml und 1000 ml aus Polyethylen hoher Dichte mit weißem Schraubverschluss aus Polyethylen hoher Dichte.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung
Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung
{MM/JJJJ}
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktdaten
Kontaktdaten
Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: LABORATORIOS CALIER, S.A.
C/ Barcelonès 26
Polígono Industrial El Ramassà
08520 Les Franqueses del Vallès, Barcelona SPANIEN
Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
Deutschland:
Konivet GmbH
Robert-Bosch-Straße 6
49632 Essen
Deutschland
Tel.: +49 (5434) 923649-0
Österreich:
VETVIVA RICHTER GmbH Durisolstrasse 14
4600 Wels Österreich
Tel.: +43 664 8455326
E-mail: adverse.events@vetviva.com
Mitvertreiber:
Deutschland:
Konivet GmbH
Robert-Bosch-Straße 6
49632 Essen
Deutschland
Tel.: +49 (5434) 923649-0
Österreich:
VETVIVA RICHTER GmbH Durisolstrasse 14
4600 Wels Österreich
Tel.: +43 664 8455326
E-mail: adverse.events@vetviva.com
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.
18. WEITERE INFORMATIONEN
DE: Verschreibungspflichtig
AT: Rezept- und apothekenpflichtig
19. VERMERK „NUR ZUR BEHANDLUNG VON TIEREN“
Nur zur Behandlung von Tieren.
20. VERFALLDATUM
Exp. {MM/JJJJ}
Nach Anbrechen verwendbar bis …
Haltbarkeit nach erstem Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 6 Monate.
21. CHARGENBEZEICHNUNG
Lot {Nummer}
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


