Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Anwendungsgebiete Zur symptomatischen Therapie des Trockenen Auges. Wirkstoff 1 ml Augentropfen enthält 20,0 mg Povidon (K 25). Die sonstigen Bestandteile sind: Cetrimid; Natriumchlorid; Borsäure; Natriumhydroxid-Lösung (4 %); Wasser für Injektionszwecke. Darreichungsform und Inhalt Packung mit 1 Tropfflasche 10 ml Augentropfen.
- Wirkstoff(e)
- Povidon
- Zulassungsinhaber
- Dr.Gerhard Mann Chem.-pharm.Fabrik GmbH
- ATC Code
- S01XA20
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
Anzeige
Gebrauchsinformation
Wofür wird Vidisept 2% angewendet?
Anwendungsgebiete
Zur symptomatischen Therapie des Trockenen Auges.
Wirkstoff
1 ml Augentropfen enthält 20,0 mg Povidon (K 25).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Cetrimid; Natriumchlorid; Borsäure; Natriumhydroxid-Lösung (4 %); Wasser für Injektionszwecke.
Darreichungsform und Inhalt
Packung
mit 1 Tropfflasche 10 ml Augentropfen.
mit 3 Tropfflaschen 10 ml Augentropfen.
Was ist das Trockene Auge?
Im Verlauf eines Tages blinzeln wir durchschnittlich 14.000-mal mit den Augen. Mit jedem Lidschlag wird ein hauchdünner Tränenfilm über das Auge verteilt. Dieser hält die Augenoberfläche glatt, sauber und feucht und schützt das Auge vor Schadstoffen. Wenn die Menge oder die Zusammensetzung des Tränenfilms gestört ist, kommt es zu Austrocknungserscheinungen der Horn- und Bindehaut und damit zu den Symptomen Brennen, Trockenheit, Sandkorngefühl, Druckgefühl und Lichtempfindlichkeit.
Anzeige
Was ist vor der Einnahme von Vidisept 2% zu beachten?
Wann dürfen Sie Vidisept 2 % nicht anwenden?
Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe darf Vidisept 2 % nicht angewendet werden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Weiche Kontaktlinsen müssen vor der Anwendung von Vidisept 2 % herausgenommen werden und können frühestens 15 min später wieder eingesetzt werden.
Da es bei diesem Arzneimittel nach dem Eintropfen in den Bindehautsack des Auges durch Schlierenbildung zu einem nur wenige Minuten andauernden Verschwommensehen kommen kann, sollten in dieser Zeit keine Maschinen bedient, nicht ohne sicheren Halt gearbeitet und nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder anderen Mitteln, soweit sie die Wirkung des Arzneimitttels beeinflussen können
Es sind keine speziellen Wechselwirkungen bekannt.
Warnhinweise:
Keine bekannt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Mit Vidisept 2 % sind keine Untersuchungen an schwangeren Patienten durchgeführt worden, andererseits bestehen keine Verdachtsmomente, die gegen die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit sprechen. Die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt erfolgen.
Fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung von allen Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wie wird Vidisept 2% angewendet?
Wie soll Vidisept 2 % angewendet werden?
Vidisept 2 % ist zur Anwendung am Auge bestimmt.
Je nach Bedarf wird bis zu 5-mal täglich oder häufiger 1 Tropfen in den Bindehautsack eingetropft. Bei zusätzlicher Anwendung anderer Augentropfen/Augensalben sollte zwischen der Anwendung der unterschiedlichen Medikamente mindestens ein Zeitraum von 10 bis 15 Minuten liegen und Vidisept 2 % stets als letztes angewendet werden.
Wie lange soll Vidisept 2 % angewendet werden?
Vidisept 2 % kann je nach Bedarf angewendet werden. Vidisept 2 % ist bei bis zu 6-mal täglicher Anwendung zur Dauertherapie geeignet.
Anwendungsfehler und Überdosierungen:
Gefahren durch gelegentliche Überdosierungen am Auge sind nicht bekannt.
Bei Fragen zur Anwendung von Vidisept 2 % wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anzeige
Welche Nebenwirkungen hat Vidisept 2%?
In sehr seltenen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.
Vidisept 2 % enthält das Konservierungsmittel Cetrimid, das insbesondere bei häufigerer und längerer Anwendung Reizungen des Auges (Brennen, Rötungen, Fremdkörpergefühl) hervorrufen und das Hornhautepithel schädigen kann. Sollten Sie erste Anzeichen hierfür bemerken, verwenden Sie statt Vidisept 2 % ein Präparat ohne Konservierungsmittel.
Hinweis: Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Wie ist Vidisept 2% aufzubewahren?
Das Arzneimittel darf nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden (siehe Faltschachtel und Etikett).
Die Augentropfen dürfen nach Anbruch nicht länger als 4 Wochen verwendet werden.
Weitere Informationen zu Vidisept 2%
Dr. Gerhard Mann,
Chem.-pharm. Fabrik GmbH,
Brunsbütteler Damm 165-173,
13581 Berlin
Telefon: 030-33093-5050
Telefax: 030-33093-357
E-Mail:
Mitvertrieb durch:
Bausch&Lomb GmbH
Brunsbütteler Damm 165-173
13581 Berlin
Telefon: 030 / 33093-5050
Telefax: 030 / 33093-350
E-Mail:
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2008.
Apothekenpflichtig. Zul.-Nr. 50146.00.00
Tropfanleitung:
Kopf nach hinten neigen. Mit dem Zeigefinger einer Hand das Unterlid des Auges nach unten ziehen. Mit der anderen Hand die Tropfflasche senkrecht über das Auge halten (ohne das Auge zu berühren) und einen Tropfen in den heruntergezogenen Bindehautsack eintropfen. Schließen Sie das Auge langsam und bewegen Sie es hin und her, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt.
Abb.
Liebe Patientin, lieber Patient,
Ihr Augenarzt hat bei Ihnen ein Trockenes Auge festgestellt. Dieses Krankheitsbild ist eine so häufige Erkrankung, dass etwa jeder 5. Patient, der einen Augenarzt aufsucht, daran leidet. Es gibt viele Gründe dafür: nachlassende Tränenproduktion im Alter, das Arbeiten in klimatisierten Räumen, Bildschirmtätigkeit, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren usw.. Letztlich spielen auch negative Umwelt- und Klimaeinflüsse eine Rolle bei der Entstehung des Trockenen Auges.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



