Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Trivacton Injektionssuspension, für Rinder 3. ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE Jede Dosis zu 5 ml Impfstoff enthält: E. coli, Stamm O:101 mit F5 (K99)-Antigen, inaktiviert: 1,3 log 10* E. coli, Stamm O:117 mit Y-Antigen, inaktiviert: 0,9 log 10* E. coli, Stamm O:78 mit 31A-Antigen, inaktiviert: 1,5 log 10* E.
- Zulassungsinhaber
- Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Trivacton angewendet?
Trivacton
Injektionssuspension, für Rinder
3. ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE
Jede Dosis zu 5 ml Impfstoff enthält:
| E. coli, Stamm O:101 mit F5 (K99)-Antigen, inaktiviert: | 1,3 log 10* |
| E. coli, Stamm O:117 mit Y-Antigen, inaktiviert: | 0,9 log 10* |
| E. coli, Stamm O:78 mit 31A-Antigen, inaktiviert: | 1,5 log 10* |
| E. coli, Stamm O:101 mit F41-Antigen, inaktiviert: | 0,6 log10* |
| Inaktiviertes Rotavirus, Stamm RoI: (Wirtssystem: Vero-Zellen) | 2,0 log10** |
| Inaktiviertes Coronavirus, Stamm CR1: (Wirtssystem: Vero-Zellen) | 1,5log10** |
| * Serumlangsamagglutination (Mäuseseren), Median *Hämagglutinationshemmungstest Serumneutralisationstest | |
| Adjuvanzien: | |
| Aluminium (als Hydroxid) max. | 4,5 mg |
| Saponin | 1,5 mg |
| Sonstige Bestandteile: Thiomersal, max. | 0,575 mg |
Aktive Immunisierung trächtiger Kühe und Färsen zur Erhöhung der Antikörper- spiegel gegen die E. COLI Antigene F5 (K99), F41, Y und 31A sowie Rota- und Coronavirus. Durch die Gabe von Kolostrum geimpfter Muttertiere an Kälber können diese Antikörper die Häufigkeit und Schwere von neonatalen Durchfallerkrankungen reduzieren, die durch E. COLI mit den Fimbrienantigenen F5 (K99) und F41 sowie Ro- ta- und Coronaviren verursacht werden.
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Was ist vor der Einnahme von Trivacton zu beachten?
Keine.
Wie wird Trivacton angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART DER ANWENDUNG
Für trächtige Kühe und Färsen.
Eine Dosis zu 5 ml wird subkutan entsprechend dem folgenden Impfplan verabreicht:
Grundimmunisierung
Zwei Impfungen im Abstand von mindestens 2 Wochen, und zwar erste Injektion: 4 - 5 Wochen vor dem erwarteten Abkalbetermin, zweite Injektion: im Zeitraum von 2 - 3 Wochen vor dem Abkalbetermin.
Wiederholungsimpfungen
Eine Injektion jährlich 2 Wochen vor dem erwarteten Abkalbetermin.
Vor Gebrauch gut schütteln.
Nicht mit anderen Impfstoffen, immunologischen Produkten oder Tierarzneimitteln mischen.
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Welche Nebenwirkungen hat Trivacton?
An der Injektionsstelle kann eine bis faustgroße Schwellung auftreten, die von selbst innerhalb von 14 Tagen wieder abklingt. Nach der Injektion kann es zu einer vo- rübergehenden Erhöhung der Körpertemperatur kommen. Es können Überemp- findlichkeitsreaktionen auftreten, die symptomatisch behandelt werden sollten.
Falls Sie Nebenwirkungen (insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind) bei geimpften Tieren feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.
Wie ist Trivacton aufzubewahren?
Arzneimittel außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.
Kühl lagern und transportieren (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren. Vor Licht schützen. Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen der Primärverpackung: 4 Stunden.
Sie dürfen das Mittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen Ver- fallsdatum nicht mehr anwenden.
Weitere Informationen zu Trivacton
Nur gesunde Tiere impfen.
Übliche Vorgehensweise beim Umgang mit Tieren beachten. Übliche aseptische Vorschriften beachten.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Die Impfung trächtiger oder laktierender Tiere ist vorgesehen.
Es liegen keine Informationen zur gegenseitigen Verträglichkeit (Kompatibilität) die- ses Impfstoffes mit einem anderen vor. Daher ist die Unbedenklichkeit und Wirksam- keit der Anwendung dieses Impfstoffes mit einem anderen (entweder am selben Tag oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten verabreicht) nicht nachgewiesen.
Es wurden keine anderen als die im Abschnitt „Nebenwirkungen“ aufgeführten Ne- benwirkungen nach Verabreichung einer doppelten Dosis des Impfstoffes beobach- tet.
13. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIAL, SOFERN ER- FORDERLICH
Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind ent- sprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


