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Medikamente

Trivacton

Trivacton
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Gebrauchsinformation

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Für welche Tiere ist Trivacton zugelassen?

Rinder

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Trivacton

Gegenanzeigen

Keine.

Besondere Warnhinweise

Nur gesunde Tiere impfen.

Übliche Vorgehensweise beim Umgang mit Tieren beachten. Übliche aseptische Vorschriften beachten.

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Die Impfung trächtiger oder laktierender Tiere ist vorgesehen.

Es liegen keine Informationen zur gegenseitigen Verträglichkeit (Kompatibilität) dieses Impfstoffes mit einem anderen vor. Daher ist die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der Anwendung dieses Impfstoffes mit einem anderen (entweder am selben Tag oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten verabreicht) nicht nachgewiesen.

Es wurden keine anderen als die im Abschnitt „Nebenwirkungen“ aufgeführten Nebenwirkungen nach Verabreichung einer doppelten Dosis des Impfstoffes beobachtet.

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Wie wird Trivacton dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art der Anwendung

Für trächtige Kühe und Färsen.

Eine Dosis zu 5 ml wird subkutan entsprechend dem folgenden Impfplan verabreicht:

Grundimmunisierung

Zwei Impfungen im Abstand von mindestens 2 Wochen, und zwar erste Injektion: 4 - 5 Wochen vor dem erwarteten Abkalbetermin, zweite Injektion: im Zeitraum von 2 - 3 Wochen vor dem Abkalbetermin.

Wiederholungsimpfungen

Eine Injektion jährlich 2 Wochen vor dem erwarteten Abkalbetermin.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor Gebrauch gut schütteln.

Nicht mit anderen Impfstoffen, immunologischen Produkten oder Tierarzneimitteln mischen.

Welche Wartezeit gilt für Trivacton?

Wartezeit: Null Tage.

Welche Nebenwirkungen kann Trivacton beim Tier haben?

An der Injektionsstelle kann eine bis faustgroße Schwellung auftreten, die von selbst innerhalb von 14 Tagen wieder abklingt. Nach der Injektion kann es zu einer vorübergehenden Erhöhung der Körpertemperatur kommen. Es können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, die symptomatisch behandelt werden sollten.

Falls Sie Nebenwirkungen (insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind) bei geimpften Tieren feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

Wie ist Trivacton aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.

Kühl lagern und transportieren (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren. Vor Licht schützen. Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen der Primärverpackung: 4 Stunden.

Sie dürfen das Mittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterial, sofern erforderlich

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

Weitere Informationen zu Trivacton

Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers

Zulassungsinhaber:

Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH Binger Str. 173

D-55216 Ingelheim Deutschland

Hersteller:

Boehringer Ingelheim Animal Health France SCS Laboratoire Porte des Alpes

Rue de l´Aviation F-69800 Saint Priest

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Trivacton

Injektionssuspension, für Rinder

Arzneilich wirksame(r) Bestandteil(e) und sonstige Bestandteile

Jede Dosis zu 5 ml Impfstoff enthält:

  Arzneilich wirksame Bestandteile:  
  E. COLI, Stamm O:101 mit F5 (K99)-Antigen, inaktiviert: ≥ 1,3 log10*
  E. COLI, Stamm O:117 mit Y-Antigen, inaktiviert: ≥ 0,9 log10*
  E. COLI, Stamm O:78 mit 31A-Antigen, inaktiviert: ≥ 1,5 log10*
  E. COLI, Stamm O:101 mit F41-Antigen, inaktiviert: ≥ 0,6 log10*
  Inaktiviertes Rotavirus, Stamm RoI: ≥ 2,0 log10**
  (Wirtssystem: Vero-Zellen) ≥ 1,5 log10***
  Inaktiviertes Coronavirus, Stamm CR1:
  (Wirtssystem: Vero-Zellen)  
  * Serumlangsamagglutination (Mäuseseren), Median  
  **Hämagglutinationshemmungstest  
  *** Serumneutralisationstest  
  Adjuvanzien:  
  Aluminium (als Hydroxid) max. 4,5 mg
  Saponin 1,5 mg
  Sonstige Bestandteile:  
  Thiomersal, max. 0,575 mg
4. ANWENDUNGSGEBIET(E)  
   

Aktive Immunisierung trächtiger Kühe und Färsen zur Erhöhung der Antikörperspiegel gegen die E. COLI Antigene F5 (K99), F41, Y und 31A sowie Rota- und Coronavirus. Durch die Gabe von Kolostrum geimpfter Muttertiere an Kälber können diese Antikörper die Häufigkeit und Schwere von neonatalen Durchfallerkrankungen reduzieren, die durch E. COLI mit den Fimbrienantigenen F5 (K99) und F41 sowie Rota- und Coronaviren verursacht werden.

Genehmigungsdatum der Gebrauchsinformation

Januar 2020

Weitere Angaben

Der Impfstoff induziert bei den geimpften Muttertieren eine aktive Immunität gegen die F5 (K99)-, Y-, 31A- und F41-Antigene von ESCHERICHIA COLI sowie gegen Rotavirus und Coronavirus, so dass nachfolgend die Kälber passiv immunisiert werden.

Es ist sicherzustellen, dass jedes Kalb nach der Geburt möglichst bald eine genügende Menge Kolostrum aufnimmt (empfohlene Menge: mindestens 10 % des Geburtsgewichtes des Kalbes). In den folgenden 3 Lebenswochen sollten die Kälber

Tränke erhalten, die 10 % Kolostrum geimpfter Kühe (tiefgefroren aufbewahrt) enthält (Milchkuhhaltung) oder direkt die Milch geimpfter Kühe aufnehmen (Mutterkuhhaltung).

Die teilweise Impfung eines Bestandes kann zwar die Zahl und Schwere der Durchfallerkrankungen der Kälber reduzieren, ein wirksamer Schutz von Problembestän- den wird jedoch nur erzielt, wenn alle Kälber ausreichend Kolostrum von geimpften Kühen erhalten.

Handelsform

Packung mit 1 Flasche zu 1 Dosis

Packung mit 1 Flasche zu 10 Dosen

Packung mit 1 Flasche zu 20 Dosen

Packung mit 10 Flaschen zu je 1 Dosis

Packung mit 50 Flaschen zu je 1 Dosis

Packung mit 100 Flaschen zu je 1 Dosis

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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