Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Rheumodoron® 102 A ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei chronischen Stadien rheumatischer Erkrankungen. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten chronische Stadien rheumatischer Erkrankungen.
- Wirkstoff(e)
- Echte Arnika (Arnica montana), Blauer Eisenhut (Aconitum napellus), Gemeine Alraune (Mandragora officinarum), Hänge-Birke (Betula pendula)
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- M01BH20
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Rheumodoron 102 A angewendet?
Rheumodoron® 102 A ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei chronischen Stadien rheumatischer Erkrankungen.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten chronische Stadien rheumatischer Erkrankungen.
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Was ist vor der Einnahme von Rheumodoron 102 A zu beachten?
Rheumodoron® 102 A darf nicht eingenommen werden
- bei Überempfindlichkeit gegen Arnika oder andere Korbblütler,
- bei erhöhtem Augeninnendruck („Grüner Star“, Glaukom),
- bei beschleunigtem Herzschlag (Tachykardie) bei Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und Schilddrüsenüberfunktion,
- bei Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag,
- bei Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronarstenose),
- bei mechanischen Verschlüssen des Magen-Darm-Traktes oder bei Darmlähmung,
- bei Vorliegen von krankhaft erweiterten Dickdarmabschnitten (Megakolon),
- bei Verengungen der Harnwege,
- bei bestehender Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahypertrophie) mit Restharnbildung,
- bei Myasthenia gravis,
- bei akutem Lungenödem (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge),
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Atropin und anderen Anticholinergika,
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit,
- von Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei Auftreten von Fieber, Rötung oder Überwärmung der Gelenke ist ein Arzt aufzusuchen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Rheumodoron® 102 A
Dieses Arzneimittel enthält 114 mg Alkohol (Ethanol) pro Einzeldosis von acht Tropfen, entsprechend 47 Vol.-% Alkohol. Die Menge in acht Tropfen dieses Arzneimittels entspricht weniger als 3 ml Bier oder 2 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Wie wird Rheumodoron 102 A angewendet?
Nehmen Sie Rheumodoron® 102 A immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes ein.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3 – 4 mal täglich 4 – 8 Tropfen ein; Kinder von 6 – 11 Jahren erhalten 3 – 4 mal täglich 2 – 4 Tropfen.
Nehmen Sie die Tropfen am besten mit Wasser verdünnt ein.
Um eine gleichmäßige Verteilung bei der Entnahme zu gewährleisten, sollte die Flasche vor Gebrauch geschüttelt werden.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung erfordert eine Absprache mit dem Arzt.
Wenn Sie die Einnahme von Rheumodoron® 102 A vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
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Welche Nebenwirkungen hat Rheumodoron 102 A?
Wie alle Arzneimittel kann Rheumodoron® 102 A Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
In seltenen Fällen kann es zu Mundtrockenheit, Abnahme der Schweißsekretion (Hauttrockenheit), Pupillenerweiterung, verminderter Anpassungsfähigkeit der Pupille mit unscharfem Sehen oder zu beschleunigtem Herzschlag kommen. Das Arzneimittel ist dann abzusetzen und ein Arzt muss aufgesucht werden.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



