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Medikamente

Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000

Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Recombinate gehört zu einer Pharmakotherapeutischen Gruppe, die Blutgerinnungsfaktor VIII genannt wird. Recombinate ist indiziert bei Hämophilie-A -Patienten (angeborener Faktor-VIII-Mangel ) zur Vorbeugung von Blutungen Behandlung von Blutungen (z. B. Blutungen in den Muskel, Blutungen im Mund und Blutungen an der Operationsstelle).

Wirkstoff(e)
Blutgerinnungsfaktor VIII, Octocog alfa
Zulassungsinhaber
Takeda GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
B02BD02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000 angewendet?

Recombinate gehört zu einer Pharmakotherapeutischen Gruppe, die Blutgerinnungsfaktor VIII genannt wird.

Recombinate ist indiziert bei Hämophilie-A-Patienten (angeborener Faktor-VIII-Mangel) zur

  • Vorbeugung von Blutungen
  • Behandlung von Blutungen (z. B. Blutungen in den Muskel, Blutungen im Mund und Blutungen an der Operationsstelle).

Das Arzneimittel enthält keinen von-Willebrand-Faktor und eignet sich daher nicht zur Behandlung des von-Willebrand-Jürgens-Syndroms (eine besondere Blutgerinnungsstörung).

Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000

Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung

Anwendungsgebiete

Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A (angeborener Faktor- VIII-Mangel).

Das Produkt enthält keinen von-Willebrand-Faktor und eignet sich daher nicht zur Behandlung des von-Willebrand-Jürgens-Syndroms.

Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 eignet sich für alle Altersklassen vom Neugeborenen bis zu Erwachsenen.

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Was ist vor der Einnahme von Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000 zu beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Recombinate beachten?

Recombinate darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Octocog alfa, Maus-, Rinder- oder Hamsterproteine, oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn allergische Reaktionen auftreten:

  • Es besteht eine geringe Möglichkeit einer anaphylaktischen Reaktion (eine schwere, plötzlich auftretende allergische Reaktion) bei Recombinate. Sie sollten über die frühen Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Ausschlag, Urtikaria, Blasenbildung, generalisierter Juckreiz, Anschwellen von Lippen und Zunge, Atemnot, keuchende Atmung (Giemen), Engegefühl in der Brust, allgemeines Unwohlsein und Schwindel informiert sein. Beim Auftreten dieser Symptome

kann es sich um frühe Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks handeln. Dieser kann sich zusätzlich mit extremem Schwindel, Ohnmacht und extremer Atemnot manifestieren.

Wenn eines dieser Symptome auftritt, muss die Infusion sofort abgebrochen werden. Schwere Symptome wie Atemnot und (Beinahe-)Ohnmachten benötigen unverzüglich eine notfallmedizinische Behandlung.

Wenn eine Überwachung erforderlich ist:

  • Ihr Arzt kann es für notwendig erachten, bestimmte Tests vorzunehmen, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend Faktor-VIII-Spiegel erreichen und aufrechterhalten. Dies ist besonders im Vorfeld einer Operation bedeutsam.

Wenn die Blutung andauert:

Die Bildung von Inhibitoren (Antikörpern) ist eine bekannte Komplikation, die während der Behandlung mit allen Arzneimitteln mit Faktor VIII auftreten kann. Diese Inhibitoren, insbesondere in hohen Konzentrationen, verhindern eine ordnungsgemäße Wirkung des Arzneimittels. Sie oder Ihr Kind werden sorgfältig auf das Entstehen dieser Inhibitoren überwacht. Falls Ihre Blutungen bzw. die Ihres Kindes mit Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 nicht kontrolliert werden können, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Anwendung von Recombinate zusammen mit anderen Arzneimitteln

Nachteilige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wurden nicht beobachtet.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt keine Erfahrungen mit Recombinate bei Schwangerschaft und Stillzeit, da Hämophilie A selten bei Frauen vorkommt. Daher sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Recombinate während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingesetzt werden kann.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieses Produkt die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Geräten/Maschinen beeinträchtigt.

Recombinate enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält 35 mg (1,5 mmol) Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Durchstechflasche. Dies entspricht 1,8 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Das muss bei Patienten, die unter einer natriumkontrollierten Diät stehen, in Betracht gezogen werden.

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den wirksamen Bestandteil oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Bekannte Allergie gegen Rinder-, Maus- oder Hamsterprotein.

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Überempfindlichkeit

Es wurde über schwere allergische Reaktionen bei Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 berichtet. Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Maus-, Rinder- oder Hamsterproteine sollten mit Vorsicht behandelt werden.

Die Patienten sollten über frühe Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Quaddeln, generalisierte Urtikaria, Engegefühl in der Brust, Giemen, niedriger Blutdruck und Anaphylaxie informiert werden. Beim Auftreten allergischer oder anaphylaktischer Reaktionen muss die Injektion/Infusion umgehend abgebrochen werden. Im Falle eines Schocks ist die medizinische Standardbehandlung anzuwenden.

Inhibitoren

Die Bildung neutralisierender Antikörper (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Bei diesen Inhibitoren handelt es sich in der Regel um IgG-Immunglobuline, die gegen die prokoagulatorische Aktivität von Faktor VIII gerichtetet sind und in Bethesda-Einheiten (B.E.) pro ml Plasma mittels eines modifizierten Assays quantifiziert werden.

Das Risiko, Inhibitoren zu entwickeln, korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung sowie der Exposition gegenüber dem Faktor VIII. Das Risiko ist innerhalb der ersten 50 Expositionstage am größten, bleibt aber während des gesamten Lebens weiterhin bestehen, obwohl es nur gelegentlich auftritt.

Die klinische Relevanz der Inhibitorentwicklung ist abhängig vom Titer des Inhibitors, wobei niedrigtitrige Inhibitoren, die nur vorübergehend vorhanden sind oder dauerhaft niedrigtitrig bleiben, ein geringeres Risiko eines ungenügenden klinischen Ansprechens aufweisen als solche mit hohem Titer.

Ganz allgemein sollten alle Patienten, die mit Blutgerinnungsfaktor VIII behandelt wurden, sorgfältig mittels klinischer Befunde und mit geeigneten Labortests hinsichtlich der Entwicklung von Inhibitoren überwacht werden. Wenn der erwartete Faktor-VIII-Spiegel nicht erreicht wird oder die Blutung nicht durch die Verabreichung einer geeigneten Dosis gestillt werden kann, sollte der Patient auf Faktor-VIII-Hemmkörper hin untersucht werden. Bei Patienten mit hohen Inhibitorspiegeln kann die Faktor-VIII-Therapie unwirksam sein und es müssen andere Therapiemöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Die Behandlung solcher Patienten sollte durch Ärzte erfolgen, die Erfahrung mit Hämophilie und mit Inhibitoren gegen Faktor VIII haben.

Kardiovaskuläre Ereignisse

Bei Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren kann eine Substitutionstherapie mit FVIII das kardiovaskuläre Risiko erhöhen.

Katheter-assoziierte Komplikationen

Wenn ein zentralvenöser Katheter (ZVK) erforderlich ist, sollte das Risiko von Katheter-assoziierten Komplikationen einschließlich lokaler Infektionen, Bakteriämie und Katheter-assoziierten Thrombosen berücksichtigt werden.

Kinder und Jugendliche

Die besonderen Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei pädiatrischen Patienten unterscheiden sich nicht von denen bei Erwachsenen.

Dieses Arzneimittel enthält 35 mg (1,5 mmol) Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 1,8 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g mit der Nahrung. Dies muss bei Patienten, die unter einer natriumkontrollierten Diät stehen, in Betracht gezogen werden.

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Mit Faktor VIII wurden keine Reproduktionsstudien an Tieren durchgeführt. Aufgrund des seltenen Auftretens von Hämophilie A bei Frauen liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Faktor VIII bei Schwangeren und stillenden Müttern vor. Daher sollte Faktor VIII bei Schwangeren und während der Stillzeit nur dann angewandt werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (bei 2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

Im Umkarton aufbewahren, um das Produkt vor Licht zu schützen.

Innerhalb der Laufzeit darf das Produkt bis zu sechs Monate bei 15 °C bis 25 °C gelagert werden. Nach Lagerung bei Raumtemperatur (15 °C bis 25 °C) nicht wieder kühlen. Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Das Präparat wird nach Auflösen mit dem mitgelieferten, sterilisierten Wasser für Injektionszwecke intravenös verabreicht. Hierfür sollte die mitgelieferte Einmalspritze aus Kunststoff verwendet werden.

  • Das Präparat innerhalb von drei Stunden nach dem Auflösen verwenden.
  • Das Produkt nach dem Auflösen nicht mehr kühlen.
  • Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial gemäß den lokalen Vorschriften entsorgen.
  • Die Lösung soll klar oder leicht opaleszent sein. Trübe Lösungen oder solche mit Niederschlag dürfen nicht verwendet werden. Rekonstituiertes Produkt vor Verabreichung visuell auf Schwebeteilchen oder Verfärbung überprüfen.
  • Nicht verwenden, wenn das Produkt, seine sterile Barriere oder seine Verpackung beschädigt ist oder Zeichen von Veränderungen aufweist.

AUFLÖSEN: AUF ASEPTISCHE ARBEITSWEISE ACHTEN

  Rekonstitution mit dem BAXJECT II     Rekonstitution mit Nadeln  
       
           
  1. Recombinate Antihämophilie Faktor 1. Recombinate Antihämophilie Faktor
  (rekombinant) 1000 (Pulver) und das sterilisierte   (rekombinant) 1000 (Pulver) und das
  Wasser für Injektionszwecke (Lösungsmittel) auf   sterilisierte Wasser für Injektionszwecke
  15 °C bis 25 °C bringen.   (Lösungsmittel) auf 15 °C bis 25 °C
        bringen.
  2. Schutzkappen von den Pulver- und 2. Schutzkappen von den Pulver- und
  Lösungsmittelflaschen entfernen.   Lösungsmittelflaschen entfernen.
  3. Gummistopfen mit Alkoholtupfer reinigen. 3. Gummistopfen mit Alkoholtupfer
  Stellen Sie die Durchstechflaschen auf eine   reinigen. Stellen Sie die
  gerade Oberfläche.   Durchstechflaschen auf eine gerade
        Oberfläche.
  4. Die Verpackung des BAXJECTs II öffnen, indem 4. Die Schutzkappen von einem Ende der
  die Schutzfolie abgezogen wird, ohne dabei den   doppelseitigen Nadel entfernen und
  Packungsinhalt zu berühren (Abb. a). Den   dieses Ende der Nadel durch den
  BAXJECT II noch nicht aus der Verpackung   Gummistopfen stechen.
  nehmen.      
  5. Die Packung nach unten drehen und den 5. Die Schutzkappe vom anderen Ende der
  durchsichtigen Plastikdorn durch den   doppelseitigen Nadel entfernen und das
  Gummistopfen der Lösungsmittelflasche   Lösungsmittel kopfüber über die
  drücken. Fassen Sie die Verpackung am Rand   Recombinate Antihämophilie Faktor
  und ziehen Sie den BAXJECT II heraus (Abb. b).   (rekombinant) 1000-Flasche halten.
  Noch nicht die blaue Kappe vom BAXJECT II   Dann schnell das freie Ende der Nadel
  entfernen.   durch den Stopfen der Recombinate
        Antihämophilie Faktor (rekombinant)
        1000-Flasche stechen. Das Vakuum
        wird das Lösungsmittel in die
        Recombinate Antihämophilie Faktor
        (rekombinant) 1000-Flasche ziehen.
       
  6. Das System, bestehend aus dem BAXJECT II 6. Beide Durchstechflaschen trennen,
  und der daran fixierten Lösungsmittelflasche, nun   indem die Nadel aus dem Gummistopfen
  so wenden, dass sich die Lösungsmittelflasche   der Lösungsmittel-Flasche gezogen
  oberhalb des BAXJECT II befindet. Den weißen   wird. Dann die Nadel von der
  Plastikdorn durch den Stopfen der Recombinate   Recombinate Antihämophilie Faktor
  Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000-   (rekombinant) 1000-Flasche entfernen.
  Flasche stechen. Das Vakuum wird das   So lange vorsichtig schwenken, bis das
  Lösungsmittel in die Recombinate   ganze Material gelöst ist. Sicherstellen,
  Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000-   dass Recombinate Antihämophilie
  Flasche ziehen (Abb. c).   Faktor (rekombinant) 1000 vollständig
        aufgelöst ist, da sonst Wirksubstanz
        durch die Filternadel zurückgehalten
        wird.

7. So lange vorsichtig schwenken, bis das ganze Material gelöst ist. Sicherstellen, dass Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 vollständig aufgelöst ist, da sonst Wirksubstanz durch den im Medizinprodukt enthaltenen Filter zurückgehalten wird. Das Produkt löst sich schnell auf (normalerweise innerhalb einer Minute).

VERABREICHUNG: AUF ASEPTISCHE ARBEITSWEISE ACHTEN

Es wird empfohlen, die Verabreichung innerhalb Es wird empfohlen, die Verabreichung innerhalb
von drei Stunden nach dem Auflösen zu beginnen von drei Stunden nach dem Auflösen zu
und Recombinate Antihämophilie Faktor beginnen und Recombinate Antihämophilie
(rekombinant) 1000 im aufgelösten Zustand nicht zu Faktor (rekombinant) 1000 im aufgelösten
kühlen. Rekonstituiertes Produkt vor der Zustand nicht zu kühlen. Rekonstituiertes
Anwendung auf Partikel und Verfärbung prüfen. Produkt vor der Anwendung auf Partikel und
Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) Verfärbung prüfen. Recombinate Antihämophilie
1000 kann farblos bis leicht gelblich sein. Faktor (rekombinant) 1000 kann farblos bis
    leicht gelblich sein.
Die blaue Schutzkappe vom BAXJECT II 1. Die Filternadel an die Fertigspritze
. abziehen. KEINE LUFT IN DIE   anschließen und den Kolben zurückziehen,
  FERTIGSPRITZE AUFZIEHEN. Die Spritze mit   um Luft in die Spritze aufzuziehen.
  dem BAXJECT II verbinden (Abb. d).    
Das System umdrehen (so dass sich die Produkt- 2. Die Filternadel in das rekonstituierte
. Flasche oben befindet). Durch langsames   Recombinate Antihämophilie Faktor
  Zurückziehen des Kolbens das Konzentrat in die   (rekombinant) 1000 einstechen.
  Spritze aufziehen (Abb. e.)    
Die Spritze entfernen. 3. Luft in die Durchstechflasche injizieren
.     und dann das rekonstituierte Material in
      die Spritze aufziehen.
Das Infusionsset an die Spritze anschließen. 4. Die Filternadel abziehen und verwerfen.
. Langsam intravenös injizieren. Die   Das Infusionsset an die Spritze
  Zubereitung kann mit einer   anschließen. Intravenös injizieren. Die
  Infusionsgeschwindigkeit von bis zu 10 ml   Zubereitung kann mit einer
  pro Minute verabreicht werden. Die   Infusionsgeschwindigkeit von bis zu 10 ml
  Pulsfrequenz des Patienten sollte vor und   pro Minute verabreicht werden. Die
  während der Verabreichung von   Pulsfrequenz des Patienten sollte vor und
  Recombinate Antihämophilie Faktor   während der Verabreichung von
  (rekombinant) 1000 gemessen werden. Eine   Recombinate Antihämophilie Faktor
  deutliche Erhöhung der Pulsfrequenz kann   (rekombinant) 1000 gemessen werden.
  durch Verlangsamen oder zeitweiliges   Eine deutliche Erhöhung der Pulsfrequenz
  Unterbrechen der Injektion meist sofort   kann durch Verlangsamen oder
  wieder gesenkt werden (siehe Abschnitte 4.4   zeitweiliges Unterbrechen der Injektion
  und 4.8).   meist sofort wieder gesenkt werden (siehe
      Abschnitte 4.4 und 4.8).
Abb. d Abb. e 5. Zur Entnahme des rekonstituierten
      Recombinate Antihämophilie Faktor
      (rekombinant) 1000 muss für jede weitere
      Durchstechflasche eine neue Filternadel
      benutzt werden.
       

Wie wird Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000 angewendet?

Ihre Recombinate-Therapie sollte von einem in der Hämophilie-A-Behandlung erfahrenen Arzt geleitet werden.

Dosierung zur Blutungsprophylaxe

Wenn Sie Recombinate zur Vorbeugung einer Blutung (Prophylaxe) erhalten, wird Ihr Arzt die für Sie geeignete Dosis berechnen und Ihnen diese mitteilen. Er/Sie wird dies nach Ihren individuellen Bedürfnissen ermitteln. Die normale Dosis beträgt zwischen 20 und 40 I.E. Octocog alfa pro Kilogramm Körpergewicht, verabreicht in Abständen von 2 bis 3 Tagen. In Einzelfällen können jedoch, besonders bei jüngeren Patienten, kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirksamkeit von Recombinate unzulänglich ist, konsultieren Sie Ihren Arzt.

Dosierung zur Blutungsbehandlung

Wenn Sie Recombinate zur Behandlung einer Blutung erhalten, wird Ihr Arzt die für Sie geeignete Dosis errechnen. Er/Sie wird dies mittels der unten angegebenen Formel ermitteln:

Erforderliche I.E. = Körpergewicht (Kilogramm) x gewünschter Faktor-VIII-Anstieg (% des Normalwertes) x 0,5

Die folgende Tabelle gibt Richtlinien für die erforderlichen, minimalen Faktor-VIII-Plasmaspiegel.

Im Falle eines der aufgeführten Blutungsereignisse sollte die Faktor-VIII-Aktivität während des entsprechenden Zeitraumes nicht unter den angegebenen Wert (in % des Normalwertes) fallen. Unter bestimmten Umständen können höhere Mengen als die errechnete Dosis erforderlich sein, besonders bei niedrigtitrigen Inhibitoren.

Tabelle 1: Dosierungsschema

  Schweregrad der Blutung/Art des chirurgischen Erforderli Häufigkeit der
  Eingriffs cher
  Anwendung
    Faktor-VIII-
     
    Plasmaspiegel  
    (% des  
    Normalwertes  
    oder I.E./dl)  
  Blutung    
       
  Beginnende Gelenkblutungen, Muskelblutungen oder 20 – 40 Infusion alle 12 bis
  Blutungen im Mund 24 Stunden über 1 bis
   
      3 Tage, bis die
      Blutung, angezeigt
      durch Schmerzen,
      steht oder
      Wundheilung erreicht
      ist.
       
  Ausgeprägtere Gelenkblutungen, Muskelblutungen oder 30 – 60 Infusion alle 12 bis
  Hämatome 24 Stunden
   
      wiederholen,
      normalerweise 3
      Tage lang oder
      länger, bis
      Schmerzen und
      Behinderungen
      beseitigt sind.
       
  Lebensbedrohliche Blutungen wie intrakraniale Blutungen, 60 – 100 Infusion alle 8 bis 24
  Blutungen in den Hals, starke abdominelle Blutungen Stunden wiederholen,
   
      bis die Gefahr für den
      Patienten vorüber ist.
       

Chirurgische Eingriffe

Kleinere Eingriffe, einschließlich Zahnextraktion 30 – 60 Einzelinfusion plus  
  orale  
     
    antifibrinolytische  
    Therapie innerhalb  
    1 Stunde ist bei ca. 70  
    % der Fälle  
    ausreichend. Alle 24  
    Stunden, für  
    mindestens 1 Tag, bis  
    die Wundheilung  
    erreicht ist.  
       
Größere Eingriffe 80 – 100 Infusion alle 8 bis 24  
  Stunden – je nach  
  (prä- und  
  Stand der  
  postoperativ)  
  Wundheilung –  
     
    wiederholen.  
       
       

Anwendung bei Kindern

Recombinate ist geeignet für die Anwendung bei Erwachsenen sowie Kindern jeden Alters, einschließlich Neugeborenen. Die oben angegebenen Dosierungsempfehlungen zur Blutungsbehandlung gelten sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Zur Vorbeugung einer Blutung (Prophylaxe) können in manchen Fällen kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen als übliche erforderlich sein. Die üblichen Dosen liegen zwischen 20 bis 40 I.E. Faktor VIII pro kg Körpergewicht im Abstand von 2 bis 3 Tagen.

Überwachung durch Ihren Arzt

Ihr Arzt kann es für notwendig erachten, bestimmte Tests vorzunehmen, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend hohe Faktor-VIII-Spiegel haben. Dies ist besonders im Vorfeld einer größeren Operation bedeutsam.

Patienten mit Faktor VIII-Inhibitoren

Wird die erwartete Faktor-VIII-Konzentration im Patientenplasma nicht erreicht, oder kommt die Blutung auch nach einer erhöhten Dosis nicht zum Stillstand, so ist vom Vorhandensein eines Inhibitors auszugehen. Ihr Arzt wird die Anwesenheit eines Inhibitors überprüfen.

Wenn Sie Faktor-VIII-Inhibitoren entwickelt haben, benötigen Sie möglicherweise viel höhere Dosen Recombinate, um Ihre Blutung zu kontrollieren. Wenn die Blutung damit nicht zum Stillstand gebracht werden kann, wird Ihr Arzt möglicherweise den Einsatz eines anderen Produktes in Betracht ziehen.

Erhöhen Sie nicht die Dosis von Recombinate, um eine Blutung zu stillen, ohne Ihren Arzt zu konsultieren.

Art der Anwendung

Recombinate wird nach dem Auflösen mit dem Lösungsmittel in eine Vene (intravenös) verabreicht, indem es Ihnen von Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal entweder injiziert oder infundiert wird.

Die Verabreichungsgeschwindigkeit sollte sich nach dem Wohlbefinden des Patienten richten. Sie kann bis zu 10 ml pro Minute betragen.

Häufigkeit der Verabreichung

Ihr Arzt wird Sie darüber informieren, wie oft und in welchen Zeitabständen Sie Recombinate benötigen. Er wird dies individuell nach Ihren Erfordernissen berechnen.

Dauer der Behandlung

Normalerweise ist eine lebenslange Behandlung mit Recombinate erforderlich.

Wenn Sie eine größere Menge Recombinate angewendet haben, als Sie sollten

Symptome durch Überdosierung sind nicht bekannt. Wenn Sie Zweifel oder Bedenken haben, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Recombinate vergessen haben

  • Nehmen Sie keine doppelte Dosis, um die vergessene Recombinate-Verabreichung nachzuholen.
  • Nehmen Sie unverzüglich die nächste reguläre Verabreichung vor und fahren Sie mit den normalen Intervallen fort, wie von Ihrem Arzt angegeben.

Wenn Sie die Anwendung von Recombinate abbrechen

Beenden Sie die Behandlung mit Recombinate nicht, ohne Ihren Arzt zu konsultieren. Sie könnten lebensbedrohliche Blutungen erleiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittel haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Die Therapie sollte unter der Aufsicht eines in der Hämophilie-Behandlung erfahrenen Arztes erfolgen.

Behandlungsüberwachung

Zur Festlegung der benötigten Dosis und Infusionshäufigkeiten werden geeignete Bestimmungen der Faktor-VIII-Spiegel im Verlauf der Behandlung empfohlen. Das Ansprechen der jeweiligen Patienten auf Faktor VIII kann variieren, was sich an unterschiedlichen Halbwertszeiten und Recoveries zeigt. Die Dosierung auf Basis des Körpergewichts muss bei unter- oder übergewichtigen Patienten eventuell angepasst werden. Eine sorgfältige Überwachung der Substitutionstherapie in Form von Gerinnungsanalysen (Plasmafaktor-VIII-Aktivität) ist besonders bei größeren chirurgischen Eingriffen unabdingbar.

Dosierung

Dosierung und Dauer der Substitutionstherapie hängen von der Schwere der Hämostasestörung sowie dem Ort und Ausmaß der Blutung und dem klinischen Zustand des Patienten ab. Die Behandlung sollte in Zusammenarbeit mit einem in Hämostasestörungen erfahrenen Arzt und mit einem Labor erfolgen, das in der Lage ist, AHF im Plasma zu bestimmen.

Die verabreichten Faktor-VIII-Einheiten werden in Internationalen Einheiten (I.E.) angegeben, die sich auf den aktuellen Standard der WHO für Faktor-VIII-Produkte beziehen. Die Faktor-VIII- Aktivität im Plasma wird entweder in Prozent (bezogen auf Normalplasma) ausgedrückt oder in Internationalen Einheiten (bezogen auf einen Internationalen Faktor-VIII-Standard im Plasma). Eine Internationale Einheit (I.E.) an Faktor-VIII-Aktivität entspricht der Menge an Faktor VIII in einem ml normalen, menschlichen Plasma.

Bedarfsbehandlung

Der nach der Gabe von Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 zu erwartende in vivo-Anstieg des Faktor-VIII-Plasmaspiegels in I.E./dl Plasma oder % (Prozent) des Normalwertes kann annähernd geschätzt werden, indem man die verabreichte Dosis pro kg Körpergewicht (I.E./kg) mit zwei multipliziert.

Die Berechnungsmethode wird anhand der folgenden Beispiele aufgezeigt.

Erwarteter Faktor-VIII-Anstieg in % =Anzahl der verabreichten Einheiten x 2 % / I.E./ kg Körpergewicht (kg)

Beispiel für einen 70 kg schweren Erwachsenen: 1 750 I.E. x 2 % / I.E./ kg = ~50 % 70 kg

oder

erforderliche Dosis (I.E.): Körpergewicht (kg) x erwünschter Faktor-VIII-Anstieg in % 2 % / I.E. / kg

Beispiel für ein 40 kg schweres Kind: 40 kg x 70 % = 1 400 I.E.
  2 % / I.E. / kg

Obwohl die Dosis mit Hilfe der obigen Formeln ungefähr abgeschätzt werden kann, wird, wann immer möglich, dringend empfohlen, in geeigneten Zeitabständen entsprechende Laboruntersuchungen einschließlich regelmäßiger Bestimmung der AHF-Aktivität im Patientenplasma durchzuführen, um sicherzustellen, dass ausreichende AHF-Spiegel erreicht und aufrechterhalten werden. Wird die erwartete AHF-Konzentration im Patientenplasma nicht erreicht, oder kommt die Blutung auch nach einer angemessenen Dosis nicht zum Stillstand, so ist vom Vorhandensein eines Inhibitors auszugehen. Mit Hilfe entsprechender Laborverfahren kann ein Inhibitor nachgewiesen und quantifiziert werden. Die Maßeinheit ist definiert als AHF in Internationalen Einheiten, der pro ml Plasma (Bethesda-Einheiten) oder durch das gesamte geschätzte Plasmavolumen neutralisiert wird. Bei einem Inhibitortiter von weniger als 10 Bethesda-Einheiten

pro ml kann der Inhibitor durch eine entsprechend höhere Dosierung von AHF neutralisiert werden. Danach sollte die Verabreichung weiterer Internationaler Einheiten von AHF zur erwarteten Wirkung führen. In dieser Situation ist die gerinnungsanalytische Kontrolle des AHF-Spiegels unerlässlich. Inhibitortiter von über 10 Bethesda-Einheiten pro ml können eine Kontrolle der Hämostase durch AHF entweder unmöglich oder ungeeignet machen, da eine sehr große Dosis erforderlich wäre.

Das folgende Dosierungsschema in Tabelle 1 kann als Richtlinie für Erwachsene und Kinder verwendet werden. Dosis und Anwendungshäufigkeit sollten sich immer nach der klinischen Wirksamkeit im Einzelfall richten.

Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 kann auch zur Blutungsprophylaxe (über einen kurzen oder längeren Zeitraum) verwendet werden; die Indikation hierzu ist vom Arzt für den Einzelfall zu stellen.

Bei den folgenden Blutungsereignissen sollte die Faktor-VIII-Aktivität während des entsprechenden Zeitraums nicht unter den angegebenen Wert für die Aktivität im Plasma abfallen (in <% der Norm><I.E./dl>). Die folgende Tabelle dient als Empfehlung für die Dosierung bei Blutungsereignissen und chirurgischen Eingriffen:

Tabelle 1: Dosierungsschema

  Schweregrad der Blutung / Art Erforderlicher    
  Faktor-VIII-Plasmaspiegel (% Häufigkeit der Anwendung  
    des chirurgischen Eingriffs  
    des Normalwertes oder I.E./dl)    
         
  Blutung      
        Infusion alle 12 – 24 Stunden  
    Beginnende Gelenkblutungen,   über 1 bis 3 Tage, bis die  
    Muskelblutungen oder Blutungen 20 – 40 Blutung (angezeigt durch  
    im Mund   Schmerzen) steht oder  
        Wundheilung erreicht ist.  
        Infusion alle 12 – 24 Stunden  
    Ausgeprägtere Gelenkblutungen,   wiederholen; normalerweise 3  
    Muskelblutungen oder 30 – 60 Tage lang oder länger, bis  
    Hämatome   Schmerzen und Behinderungen  
        beseitigt sind.  
    Lebensbedrohliche Blutungen   Infusion alle 8 – 24 Stunden  
    wie intrakraniale Blutungen,    
    60 – 100 wiederholen, bis die Gefahr für  
    Blutungen in den Hals, starke  
      den Patienten vorüber ist.  
    abdominelle Blutungen    
         
           
    Chirurgische Eingriffe      
           
        Einzelinfusion plus orale  
        antifibrinolytische Therapie  
    Kleinere Eingriffe, einschließlich   innerhalb 1 Stunde ist bei ca. 70  
    30 – 60 % der Fälle ausreichend. Alle  
    Zahnextraktion  
      24 Stunden, für mindestens 1  
         
        Tag, bis die Wundheilung  
        erreicht ist.  
      80 – 100 Infusion alle 8 – 24 Stunden –  
    Größere Eingriffe je nach Stand der Wundheilung  
    (prä- und postoperativ)  
      – wiederholen.  
         
           

Bei Patienten mit der erwarteten Halbwertszeit für Faktor VIII entspricht dies dem Spitzenwert der AHF-Aktivität. Falls erforderlich, sollte der Spitzenwert eine halbe Stunde nach der Verabreichung des Medikaments ermittelt werden. Bei Patienten mit relativ kurzer Halbwertszeit für Faktor VIII kann es erforderlich sein, die Dosis und/oder die Verabreichungshäufigkeit zu erhöhen.

Auf jeder Durchstechflasche Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 ist die Aktivität des (rekombinanten) Antihämophilie Faktors in I.E. pro Durchstechflasche angegeben.

Diese Stärke bezieht sich auf den internationalen Standard für Faktor-VIII-C-Konzentrat der WHO. Versuche haben gezeigt, dass diese Bestimmungen in Plastikröhrchen und mit Plastikpipetten durchgeführt werden sollten, und dass Substrat mit einem normalen Wert an von-Willebrand-Faktor verwendet werden sollte, um exakte Aktivitätswerte zu erzielen.

Prophylaxe

Zur Langzeitprophylaxe gegen Blutungen bei Patienten mit schwerer Hämophilie A werden üblicherweise Dosen zwischen 20 und 40 I.E. Faktor VIII pro kg Körpergewicht in Abständen von 2 bis 3 Tagen gegeben.

Die Patienten sollten hinsichtlich der Entwicklung eines Faktor-VIII-Inhibitors überwacht werden. Wenn die erwarteten Faktor-VIII-Plasmaspiegel nicht erreicht werden, oder wenn die Blutung mit einer entsprechenden Dosis nicht kontrolliert werden kann, sollte ein Test zur Bestimmung eines Faktor-VIII-Inhibitors vorgenommen werden. Bei Patienten mit hohen Inhibitor-Werten kann die Faktor-VIII-Therapie unwirksam sein, und es sollten andere therapeutische Maßnahmen in Betracht gezogen werden. Die Behandlung solcher Patienten sollte von Ärzten vorgenommen werden, die Erfahrung in der Hämophilie-Behandlung haben. Siehe auch Abschnitt 4.4.

Kinder und Jugendliche

Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 ist geeignet für die Anwendung bei Kindern jeden Alters, einschließlich Neugeborenen (die Sicherheit und Wirksamkeit wurde in Studien sowohl an vorher behandelten als auch an vorher unbehandelten Kindern belegt; siehe Abschnitt 5.1). Bei der Bedarfstherapie unterscheidet sich die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen nicht von der von Erwachsenen. Zur Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer Hämophilie A können in manchen Fällen kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen als üblich erforderlich sein. Die üblichen Dosen liegen zwischen 20 bis 40 I.E. Faktor VIII pro kg Körpergewicht im Abstand von 2 bis 3 Tagen.

Art der Anwendung

Das Präparat wird nach dem Auflösen in dem mitgelieferten Lösungsmittel intravenös verabreicht (siehe auch Abschnitt 6.6). Die rekonstituierte Lösung nicht kühlen. Es wird empfohlen, Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 bei Raumtemperatur innerhalb von 3 Stunden nach dem Auflösen zu verabreichen. Die Infusionsgeschwindigkeit, bis hin zu einer maximalen Geschwindigkeit von 10 ml/Min, richtet sich nach dem Wohlbefinden des Patienten. Vor und während der Verabreichung von Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 sollte die Pulsfrequenz überprüft werden. Bei einer signifikanten Pulserhöhung klingen die Symptome durch Verlangsamen oder kurzes Unterbrechen der Infusion normalerweise schnell wieder ab (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).

Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor Verabreichung, siehe Abschnitt 6.6.

Überdosierung

Symptome durch Überdosierung sind nicht bekannt.

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Welche Nebenwirkungen hat Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Anwendung von Recombinate wurde über folgende Nebenwirkungen berichtet: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Hautrötungen, leichte Müdigkeit, Schwindel, allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, flüchtiger Hautausschlag (Rash), Blutergüsse, Reaktionen an der Einstichstelle, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, Zittern, Fieber, Schmerzen in den Beinen, kalte Hände und Füße, Kribbeln in Händen und Füßen, Halsschmerzen, Ohrinfektionen, Nichtbestehen von Hörtests, Nasenbluten und Blässe.

In seltenen Fällen traten bei Patienten Nebenwirkungen, ähnlich denen bei einer allergischen Überempfindlichkeit auf. Zu den einer Allergie ähnlichen Symptomen gehören:

generalisierte Urtikaria und Quaddeln (Hautausschlag mit schwerem Juckreiz und Blasenbildung), Ausschlag, Kurzatmigkeit, Husten, Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, keuchende Atmung (Giemen), zu niedriger Blutdruck (Hypotension); Bewusstseinsverlust, schneller Herzschlag, schwere Überempfindlichkeitsreaktionen können Schluck- und/oder Atembeschwerden sowie rote Schwellungen im Gesicht und/oder an den Händen verursachen (Anaphylaxie).

Beim Auftreten einer allergischen oder anaphylaktischen Reaktion muss die Infusion sofort abgebrochen und unverzüglich Ihr Arzt konsultiert werden.

Bei Kindern, die zuvor noch nicht mit Faktor VIII behandelt wurden, kommt es sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Patienten) zur Bildung von Inhibitor-Antikörpern (siehe Abschnitt 2). Bei Patienten, die bereits mit Faktor VIII behandelt wurden (mehr als 150 Behandlungstage) tritt dies nur gelegentlich auf (bei weniger als 1 von 100 Patienten). Wenn dies passiert, können Ihre Arzneimittel bzw. die Ihres Kindes möglicherweise nicht mehr richtig wirken, und es kommt zu unstillbaren Blutungen. Wenn dies eintritt, sollten Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen, Tel: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234, Website: www.pei.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Nebenwirkungen

Tabellarische Auflistung von Nebenwirkungen

Die folgende Tabelle führt Nebenwirkungsreaktionen aus Spontanberichten und klinischen Studien auf.

Die unten aufgeführte Tabelle entspricht der MedDRA Systemorganklassifikation (Systemorganklassen [SOC] und Ebene der bevorzugten Bezeichnungen).

Die Häufigkeit wurde nach folgenden Kriterien ermittelt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1 000 bis <1/100), selten (≥1/10 000 bis <1/1 000), sehr selten (<1/10 000) und nicht bekannt (d. h. kann aus den verfügbaren Daten nicht eruiert werden).

  Systemorganklassen   Häufigkeiten   Bevorzugter Begriff in der
  gemäß       MeDRA-Datenbank
  MeDRA-Datenbank        
  Infektionen und   gelegentlich   Ohrinfektionen
parasitäre Erkrankungen    
       
  Erkrankungen des Blutes und   gelegentlich (PTPs) 1   Faktor-VIII- Hemmung
  Lymphsystems   sehr häufig (PUPs)1  
       
  Erkrankungen des Immunsystems   nicht bekannt   anaphylaktische Reaktion
      Überempfindlichkeitsreaktion2
         
      gelegentlich   Schwindelanfälle
        Tremor
         
  Erkrankungen des Nervensystems       Bewusstseinsverlust
        Synkopen
      nicht bekannt  
        Kopfschmerz
         
          Parästhesien
  Herzerkrankungen   nicht bekannt   Zyanose
      Herzrasen
         
    Nasenbluten
    flüchtige Hautrötungen
Gefäßerkrankungen gelegentlich Blutergüsse
niedriger Blutdruck
   
    Blässe
    peripheres Kältegefühl
Erkrankungen der gelegentlich Schmerzen im Hals und
Rachenraum
Atemwege,  
  Atemnot
des Brustraums und  
nicht bekannt Husten
des Mediastinums
  Giemen
   
Erkrankungen des gelegentlich Übelkeit
  Erbrechen
Gastrointestinaltrakts nicht bekannt
Bauchschmerzen
   
    übermäßige Schweißproduktion
  gelegentlich Juckreiz
  Ausschlag
   
Erkrankungen der Haut und des   Makulo-papulöser Ausschlag
Unterhautzellgewebes   Angioödem
  nicht bekannt Urtikaria
  Hautablösungen
   
    Erythem
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- gelegentlich Schmerzen in den Extremitäten
und Knochenerkrankungen
   
  häufig Schüttelfrost
  gelegentlich Müdigkeit
Allgemeine Erkrankungen und Fieber
 
Beschwerden am   Unwohlsein
Verabreichungsort nicht bekannt Reaktionen an der Injektionsstelle
  Brustschmerzen
   
    Beschwerden in der Brust
Untersuchungen gelegentlich abnormale Hörtests

1 Die Häufigkeit basiert auf Studien mit allen FVIII-Produkten, wozu auch Patienten mit schwerer Hämophilie A gehörten. PTPs = vorbehandelte Patienten, PUPs = zuvor unbehandelte Patienten.

2 Frühe Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen sind z. B. Urtikaria, Atemnot, Husten, Beschwerden in der Brust, Giemen, Anaphylaxie, Ausschlag, niedriger Blutdruck, Juckreiz, Schüttelfrost, flüchtige Hautrötungen, Fieber, Zyanose, Herzrasen, Erbrechen, Synkopen und Kopfschmerz. Vorsicht wird angeraten bei Patienten mit bekannten, allergischen Reaktionen auf Bestandteile des Präparates (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Beschreibung einzelner Nebenwirkungen

Bei Patienten mit Hämophilie A, die mit Faktor VIII, einschließlich Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 behandelt werden, können sich neutralisierende Antikörper (Inhibitoren) entwickeln. Bei Auftreten solcher Inhibitoren wird sich dieser Zustand in einer unzureichenden klinischen Wirksamkeit manifestieren. In diesem Fall wird empfohlen, Kontakt mit einem auf Hämophilie spezialisierten Zentrum aufzunehmen.

Kinder und Jugendliche

Mit Ausnahme der Inhibitorbildung bei zuvor unbehandelten pädiatrischen Patienten (PUPs), wurden in klinischen Studien keine altersspezifischen Unterschiede bei den Nebenwirkungen beobachtet.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen, Tel: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234, Website: www.pei.de, anzuzeigen.

Wie ist Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000 aufzubewahren?

Wie ist Recombinate aufzubewahren?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
  • Im Kühlschrank lagern (bei 2 °C – 8 °C).
  • Nicht einfrieren.
  • Im Umkarton aufbewahren, um das Produkt vor Licht zu schützen.
  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Innerhalb der Laufzeit kann das Produkt bis zu 6 Monate bei 15 °C – 25 °C aufbewahrt werden. Nach der Lagerung bei 15 °C – 25 °C nicht wieder kühlen. Recombinate sollte bei Raumtemperatur innerhalb von 3 Stunden nach dem Auflösen verbraucht werden.

Haltbarkeit nach Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung

  • Das Produkt ist zum einmaligen Gebrauch vorgesehen. Nach dem Auflösen soll das Produkt innerhalb von 3 Stunden verabreicht werden.
  • Nach dem Auflösen nicht mehr kühlen.
    Recombinate nicht verwenden, wenn die Lösung nicht klar und farblos ist.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre. Nach der Rekonstitution darf das Produkt nicht wieder gekühlt werden und sollte innerhalb von drei Stunden verbraucht werden.

Weitere Informationen zu Recombinate Antihaemophilie Faktor (rekombinant) 1000

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Recombinate enthält

  • Der Wirkstoff ist Octocog alfa, rekombinanter Blutgerinnungsfaktor VIII 1000 I.E. (Internationale Einheiten) pro Durchstechflasche bzw. 100 I.E./ml.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Für das Pulver: Humanalbumin, Natriumchlorid, Histidin, Macrogol 3350, Kalziumchlorid- Dihydrat, Salzsäure und Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung.
    • Für das Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke.

Wie Recombinate aussieht und Inhalt der Packung

Recombinate wird als Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung geliefert und ist ein weißes bis cremefarbenes Pulver. Nach der Rekonstitution ist die Lösung klar, farblos und frei von Partikeln. Das Lösungsmittel (sterilisiertes Wasser für Injektionszwecke) ist eine klare und farblose Lösung.

Die Packung enthält 1000 I.E. Pulver zum Auflösen in einem Durchstechfläschchen,

10 ml Lösungsmittel in einem Durchstechfläschchen, ein Medizinprodukt zur Rekonstitution (BAXJECT II), eine sterile Einmalspritze aus Plastik, ein steriles Mini-Infusionsset, 2 Alkoholtupfer und 2 Pflaster.

Alternativ zum BAXJECT II kann ein Nadel-Set zur Rekonstitution zur Verfügung gestellt werden, das eine doppelseitige, sterile Nadel (zum Transfer des Lösungsmittels in die Recombinate-Flasche), eine sterile Filternadel (zum Transfer der rekonstituierten Lösung in die Spritze) enthält.

Einzelpackung.

Pharmazeutischer Unternehmer

Takeda GmbH Byk-Gulden-Straße 2 78467 Konstanz

Telefon: +49 (0) 800 8253325 Telefax: +49 (0) 800 8253329 E-Mail: medinfoEMEA@takeda.com

Hersteller

Baxalta Belgium Manufacturing SA.

Bd. René Branquart 80,

7860 Lessines

Belgien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

folgenden Bezeichnungen im Handel:    
Belgien, Italien: Recombinate 1000 UI/10 ml
Deutschland: Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000
Griechenland, Irland, Malta, Zypern: Recombinate 1000 IU
Niederlande: Recombinate 1000 IE/10 ml
Tschechische Republik: Recombinate  

Herkunftsländer der zur Produktion verwendeten Plasmen

Deutschland, Estland, Finnland, Italien, Kanada, Lettland, Litauen, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigte Staaten von Amerika

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2024.

Weitere Informationsquellen __

Die vorliegende gedruckte Gebrauchsinformation enthält die für die Sicherheit des Arzneimittels relevanten Informationen. Gebrauchsinformationen von Arzneimitteln werden fortlaufend überarbeitet und an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasst. Daher wird im Auftrag und in eigener Verantwortung unseres Unternehmens zusätzlich eine aktuelle digitale Version dieser Gebrauchsinformation unter https://www.gebrauchsinformation4-0.de/ von der Roten Liste Service GmbH bereitgestellt und kann auch mit einem geeigneten mobilen Endgerät/Smartphone durch einen Scan des Matrix-2D-Codes/QR-Codes auf der Arzneimittel-Packung mit der App „Gebrauchsinformation 4.0 (GI 4.0)“, abgerufen werden.

Die folgenden Informationen sind nur für das medizinische Fachpersonal bestimmt:

Octocog alfa 100 I.E. pro ml der rekonstituierten Lösung
Nach Rekonstitution: Eine Durchstechflasche mit 10 ml enthält 1 000 I.E. Octocog alfa

Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 enthält nominal 1 000 I.E. Octocog alfa, rekombinanten Gerinnungsfaktor VIII, pro Durchstechflasche.

Das gebrauchsfertige Produkt enthält pro ml etwa 100 I.E. Octocog alfa, rekombinanten Gerinnungsfaktor VIII, wenn es mit 10 ml sterilisiertem Wasser für Injektionszwecke rekonstituiert wurde.

Die Stärke (I.E.) wird mit dem chromogenen Test gemäß der Europäischen Pharmakopöe gegen den FDA Mega-Standard bestimmt, der gegen den WHO-Standard kalibriert ist. Die spezifische Aktivität von Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 beträgt ungefähr 4 000 – 8 000 I.E./mg Protein.

Recombinate Antihämophilie Faktor (rekombinant) 1000 enthält rekombinanten Gerinnungsfaktor VIII (INN: Octocog alfa). Octocog alfa (rekombinanter Gerinnungsfaktor VIII) ist ein gereinigtes Protein, das aus 2 332 Aminosäuren besteht. Seine Aminosäurensequenz ist vergleichbar mit Faktor VIII, und die post- translationalen Modifikationen ähneln dem plasmatischen Molekül. Rekombinanter Gerinnungsfaktor VIII ist ein Glykoprotein, das durch eine genetisch veränderte Ovarialzell-Linie des Chinesischen Hamsters produziert wird.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:

Eine Durchstechflasche enthält 35 mg (1,5 mmol) Natrium.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

28530.02.00

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Zulassung: 30. Juli 1993

Datum der Verlängerung der Zulassung: 11. Mai 2003

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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