Quetiapin TAD 400 mg Retardtabletten

Abbildung Quetiapin TAD 400 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.08.2018
ATC Code N05AH04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

TAD Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Quetiapin-ratiopharm 100 mg Filmtabletten Quetiapin Ratiopharm GmbH
Quetiapin Torrent 400 mg Filmtabletten Quetiapin Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Quetiapin Zentiva 100 mg Filmtabletten Quetiapin Zentiva Pharma GmbH
Quetimos Starterpackung 25 mg + 100 mg Filmtabletten Quetiapin Alfred E.Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)
Quetiapin-CT 25 mg Filmtabletten Quetiapin CT Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Quetiapin TAD enthÀlt den Wirkstoff Quetiapin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Quetiapin TAD kann zur Behandlung verschiedener Krankheiten angewendet werden, wie:

  • Bipolare Depression und depressive Erkrankungen (Episoden einer Major Depression): Hier fĂŒhlen Sie sich traurig. Es kann vorkommen, dass Sie sich niedergeschlagen fĂŒhlen, sich schuldig fĂŒhlen, ohne Kraft sind, Ihren Appetit verlieren oder nicht schlafen können.
  • Manie: Hier können Sie sich möglicherweise sehr aufgeregt, in Hochstimmung, aufgewĂŒhlt, enthusiastisch oder ĂŒberaktiv fĂŒhlen oder ein vermindertes Urteilsvermögen haben und dabei aggressiv oder aufbrausend sein.
  • Schizophrenie: Hier können Sie möglicherweise Dinge hören oder fĂŒhlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind oder Sie können sich ungewöhnlich argwöhnisch, Ă€ngstlich, verwirrt, schuldig, angespannt oder niedergeschlagen fĂŒhlen.

FĂŒr die Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) wird Quetiapin TAD zusĂ€tzlich zu einem anderen Arzneimittel, das bereits fĂŒr die Behandlung dieser Erkrankung angewendet wird, eingenommen.

Auch wenn Sie sich besser fĂŒhlen, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen weiterhin Quetiapin TAD verordnet.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin TAD darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Quetiapin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von Quetiapin TAD sind
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin TAD einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin TAD einnehmen, wenn:

  • Sie oder jemand in Ihrer Familie an Herzproblemen, z. B. Herzrhythmusstörungen, HerzmuskelschwĂ€che oder HerzmuskelentzĂŒndung leiden oder gelitten haben oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzschlag beeinflussen können.
  • Sie niedrigen Blutdruck haben.
  • Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere wenn Sie Ă€lter sind.
  • Sie Probleme mit Ihrer Leber haben.
  • Sie jemals einen Krampfanfall hatten.
  • Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder bei Ihnen das Risiko einer Zuckerkrankheit besteht. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, ĂŒberprĂŒft Ihr Arzt möglicherweise Ihre Blutzuckerwerte, solange Sie Quetiapin TAD einnehmen.
  • Sie wissen, dass die Anzahl Ihrer weißen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Arzneimittel oder aus anderer Ursache entstanden).
  • Sie ein Ă€lterer Patient mit Demenz (Verlust von Hirnfunktionen) sind. Wenn dieses auf Sie zutrifft, sollte Quetiapin TAD nicht eingenommen werden, da die Gruppe der Arzneimittel, zu der Quetiapin TAD gehört, bei Ă€lteren Patienten mit Demenz das Risiko fĂŒr SchlaganfĂ€lle oder in einigen FĂ€llen das Sterberisiko erhöhen kann.
  • Sie ein Ă€lterer Patient mit Parkinson-Krankheit sind.
  • Sie oder jemand in Ihrer Familie schon einmal Blutgerinnsel hatten, denn Arzneimittel wie dieses werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht.
  • Sie eine Erkrankung haben oder hatten, bei der Sie fĂŒr kurze Zeit aufgehört haben, wĂ€hrend Ihres normalen Nachtschlafes zu atmen (eine sogenannte „Schlafapnoe“) und
    Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihre normale Hirnfunktion dÀmpfen
    („Beruhigungsmittel“).
  • Sie eine Erkrankung haben oder hatten, bei der Sie Ihre Blase nicht komplett leeren können („Harnverhalt“), wenn Sie eine vergrĂ¶ĂŸerte Prostata, einen Darmverschluss oder einen erhöhten Augeninnendruck haben. Diese Erkrankungen werden manchmal
    von Arzneimitteln zur Behandlung bestimmter Erkrankungen (sogenannten „Anticholinergika“) hervorgerufen, die Einfluss auf die Funktion der Nervenzellen haben.
  • Sie in der Vergangenheit Alkohol oder Drogen missbrĂ€uchlich angewendet haben.

Informieren Sie Ihren Arzt unverzĂŒglich, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzeichen auftritt, nachdem Sie Quetiapin TAD eingenommen haben:

  • eine Kombination aus Fieber, starker Muskelsteifheit, Schwitzen oder eingetrĂŒbtem
    Bewusstsein (eine Störung, die als “malignes neuroleptisches Syndrom” bezeichnet wird). Es kann eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich sein.
  • unkontrollierbare Bewegungen, hauptsĂ€chlich Ihres Gesichtes oder der Zunge.
  • Schwindel oder ein starkes SchlĂ€frigkeitsgefĂŒhl. Dies kann bei Ă€lteren Patienten zu einem erhöhten Risiko fĂŒr unfallbedingte Verletzungen (StĂŒrzen) fĂŒhren.
  • KrampfanfĂ€lle.
  • eine lang andauernde und schmerzhafte Erektion (Priapismus).

Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp verursacht werden. Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden haben:

  • Fieber, grippeĂ€hnliche Symptome, Halsschmerzen oder eine andere Infektion, da die Ursache hierfĂŒr eine sehr verringerte Anzahl an weißen Blutzellen sein kann. Möglicherweise ist es daher erforderlich, Quetiapin TAD abzusetzen und/oder die Beschwerden zu behandeln.
  • Verstopfung mit anhaltenden Bauchschmerzen oder Verstopfung, die auf eine Behandlung nicht angesprochen hat, da dies möglicherweise zu einem schwerwiegenderen Darmverschluss fĂŒhrt.

Gedanken sich das Leben zu nehmen und Verschlimmerung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Behandlung verstĂ€rkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch lĂ€nger. Diese Gedanken können auch verstĂ€rkt sein, wenn Sie plötzlich aufhören, Ihre Arzneimittel einzunehmen. Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr das Auftreten von Gedanken, sich das Leben zu nehmen und/oder der Neigung, sich selbst zu verletzen, bei jungen Erwachsenen mit Depressionen im Alter bis 25 Jahre gezeigt.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzĂŒglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Sie können es möglicherweise als hilfreich empfinden, einem Verwandten oder guten Freund zu erzĂ€hlen, dass Sie depressiv sind und sie zu bitten, die Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie gegebenenfalls auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen ĂŒber VerhaltensĂ€nderungen bei Ihnen machen.

Schwere kutane Nebenwirkungen (SCARs)

Bei der Anwendung dieses Arzneimittels wurde sehr selten ĂŒber schwere Hautreaktionen (SCARs) berichtet, die lebensbedrohlich oder tödlich sein können. Diese manifestieren sich hĂ€ufig durch:

  • Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), ein ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und AbschĂ€len der Haut, insbesondere im Bereich von Mund, Nase, Augen und Genitalien
  • Toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN), eine schwerwiegendere Form, die ein ausgedehntes AbschĂ€len der Haut verursacht
  • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), begleitet von grippeĂ€hnlichen Symptomen mit Hautausschlag, Fieber, vergrĂ¶ĂŸerten Lymphknoten und abnormalen Bluttestergebnissen (einschließlich erhöhter Anzahl von weißen Blutkörperchen [Eosinophilie] und Leberenzymen)

Falls eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, nehmen Sie Quetiapin TAD nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Gewichtszunahme

Bei Patienten, die Quetiapin TAD einnehmen, wurde eine Gewichtszunahme beobachtet. Sie und Ihr Arzt sollten regelmĂ€ĂŸig Ihr Gewicht ĂŒberprĂŒfen.

Kinder und Jugendliche

Quetiapin TAD ist nicht fĂŒr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vorgesehen.

Einnahme von Quetiapin TAD zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Quetiapin TAD nicht ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen.
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen).
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen).
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck.
  • Arzneimittel, die Barbiturate enthalten (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schlafstörungen).
  • Thioridazin-haltige oder Lithium-haltige Arzneimittel (andere antipsychotisch wirkende Arzneimittel).
  • Arzneimittel, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben, z. B. Arzneimittel, die ein Ungleichgewicht der Elektrolyte (niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel) auslösen können, wie Diuretika (harntreibende Tabletten) oder bestimmte Antibiotika (Arzneimittel gegen Infektionen).
  • Arzneimittel, die eine Verstopfung verursachen können.
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Erkrankungen (sogenannte „Anticholinergika“), die Einfluss auf die Funktion der Nervenzellen haben.

Sprechen Sie bitte zunÀchst mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines Ihrer Arzneimittel absetzen.

Einnahme von Quetiapin TAD zusammen mit Nahrungsmitteln, GetrÀnken und Alkohol

  • Die Wirkung von Quetiapin TAD kann durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme beeinflusst werden. Deshalb sollten Sie die Tabletten mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit oder vor dem Schlafengehen einnehmen.
  • Achten Sie darauf, wie viel Alkohol Sie trinken, weil die Kombination von Quetiapin TAD und Alkohol Sie schlĂ€frig machen kann.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, wĂ€hrend Sie Quetiapin TAD einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme von Quetiapin TAD Ihren Arzt um Rat.

Sie sollten Quetiapin TAD in der Schwangerschaft nicht einnehmen, außer wenn es mit Ihrem Arzt besprochen wurde.

Quetiapin TAD sollte nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen.

Bei neugeborenen Babys von MĂŒttern, die Quetiapin TAD im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, können folgende Symptome, die möglicherweise Entzugssymptome sind, auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder - schwĂ€che, SchlĂ€frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ihre Tabletten können Sie schlĂ€frig machen. FĂŒhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, solange Sie Ihre individuelle Reaktion auf die Tabletten nicht kennen.

Quetiapin TAD enthÀlt Lactose und Natrium

Quetiapin TAD enthĂ€lt Lactose, eine Zuckerart. Bitte nehmen Sie Quetiapin TAD erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber bestimmten Zuckern leiden.

50 mg Retardtabletten:

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 8,44 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 0,42 % der fĂŒr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen tĂ€glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

150 mg Retardtabletten:

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 14,53 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 0,73 % der fĂŒr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen tĂ€glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

200 mg Retardtabletten:

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 19,38 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 0,97 % der fĂŒr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen tĂ€glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

300 mg Retardtabletten:

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 29,06 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 1,45 % der fĂŒr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen tĂ€glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

400 mg Retardtabletten:

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 23,46 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 1,17 % der fĂŒr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen tĂ€glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Auswirkungen auf Untersuchungen zu Arzneimitteln im Urin

Wenn bei Ihnen eine Urinuntersuchung auf Arzneimittel durchgefĂŒhrt wird, kann die Einnahme von Quetiapin TAD bei Verwendung bestimmter Testmethoden positive Ergebnisse fĂŒr Methadon oder bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die trizyklische Antidepressiva (TZA) genannt werden, zur Folge haben, auch wenn Sie Methadon oder TZA nicht einnehmen. In diesem Fall kann ein gezielterer Test durchgefĂŒhrt werden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quetiapin TAD immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird ĂŒber Ihre Anfangsdosis entscheiden. Die Erhaltungsdosis (tĂ€gliche Dosis) ist von Ihrer Erkrankung und Ihrem Bedarf abhĂ€ngig. Sie liegt ĂŒblicherweise zwischen 150 mg und 800 mg.

  • Nehmen Sie die Ihnen verordnete Anzahl Tabletten 1-mal tĂ€glich ein.
  • Die Tabletten dĂŒrfen nicht zerteilt, zerkaut oder zerkleinert werden.
  • Schlucken Sie Ihre Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser.
  • Nehmen Sie die Tabletten nicht zu den Mahlzeiten ein (die Einnahme sollte mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit oder vor dem Schlafengehen erfolgen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann die Einnahme erfolgen soll).
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, wĂ€hrend Sie Quetiapin TAD einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht, auch nicht, wenn Sie sich besser fĂŒhlen, außer auf Anraten Ihres Arztes.

Leberprobleme

Wenn Sie Leberprobleme haben, Àndert Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis.

Ältere Patienten

Wenn Sie Àlter sind, Àndert Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Quetiapin TAD sollte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Quetiapin TAD eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Quetiapin TAD eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verordnet wurde, können Sie sich schlĂ€frig und schwindelig fĂŒhlen und bei Ihnen können unregelmĂ€ĂŸige HerzschlĂ€ge auftreten. Wenden Sie sich bitte unverzĂŒglich an Ihren Arzt oder das nĂ€chstgelegene Krankenhaus. Bitte nehmen Sie die Quetiapin TAD- Retardtabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin TAD vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie es bemerken. Wenn es schon fast Zeit fĂŒr die Einnahme der nĂ€chsten Dosis ist, dann warten Sie so lange. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Tabletteneinnahme nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin TAD abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin TAD plötzlich abbrechen, kann es sein, dass Sie nicht schlafen können (Insomnie) oder Ihnen ist schlecht (Übelkeit) oder Sie können an Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel oder Gereiztheit leiden. Ihr Arzt wird Ihnen unter UmstĂ€nden empfehlen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor die Behandlung beendet wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Sehr hÀufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwindel (kann zu StĂŒrzen fĂŒhren), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
  • SchlĂ€frigkeit (sie kann vergehen, wenn Sie Quetiapin TAD lĂ€nger einnehmen) (kann zu StĂŒrzen fĂŒhren)
  • Absetzsymptome (d. h. Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin TAD beenden) beinhalten Schlaflosigkeit (Insomnie), Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Gereiztheit. Schrittweises Absetzen ĂŒber einen Zeitraum von mindestens 1 bis 2 Wochen ist ratsam.
  • Gewichtszunahme
  • ungewöhnliche Muskelbewegungen. Dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern und GefĂŒhl der Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.
  • Änderungen bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin)

HĂ€ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • erhöhter Herzschlag
  • ein GefĂŒhl von Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern
  • Verstopfung, Magenbeschwerden (Verdauungsstörungen)
  • SchwĂ€chegefĂŒhl
  • Anschwellen von Armen oder Beinen
  • niedriger Blutdruck, wenn Sie aufstehen. Dies kann zu Schwindel oder Ohnmacht fĂŒhren (kann zu StĂŒrzen fĂŒhren).
  • erhöhte Blutzuckerwerte
  • verschwommenes Sehen
  • ungewöhnliche TrĂ€ume und AlbtrĂ€ume
  • vermehrtes HungergefĂŒhl
  • GefĂŒhl der Gereiztheit
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und mit der Sprache
  • Gedanken sich das Leben zu nehmen und eine Verschlimmerung Ihrer Depression
  • Kurzatmigkeit
  • Erbrechen (hauptsĂ€chlich bei Ă€lteren Patienten)
  • Fieber
  • VerĂ€nderung der Menge an SchilddrĂŒsenhormonen in Ihrem Blut
  • Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen
  • Anstieg der Leberenzymwerte gemessen in Ihrem Blut
  • Anstieg der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen FĂ€llen zu folgenden Nebenwirkungen fĂŒhren:
    • Bei MĂ€nnern und Frauen schwellen die BrĂŒste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den BrĂŒsten.
    • Frauen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelmĂ€ĂŸige Regelblutungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • KrampfanfĂ€lle
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, die Blasenbildung, Schwellungen der Haut und Schwellungen im Mundbereich umfassen können
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen (das so genannte Restless Legs Syndrom)
  • Schluckschwierigkeiten
  • unkontrollierbare Bewegungen, hauptsĂ€chlich Ihres Gesichtes oder der Zunge
  • Potenzstörungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • VerĂ€nderung der elektrischen AktivitĂ€t des Herzens, sichtbar im EKG (QT- VerlĂ€ngerung)
  • langsamere Herzfrequenz als normal, die zu Beginn der Behandlung auftreten kann und mit niedrigem Blutdruck und Ohnmacht einhergeht
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Ohnmacht (kann zu StĂŒrzen fĂŒhren)
  • verstopfte Nase
  • Verminderung der Anzahl an roten Blutzellen
  • Verminderung des Natriumgehaltes im Blut
  • Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):

  • eine Kombination aus hoher Körpertemperatur (Fieber), Schwitzen, Muskelsteifheit,
    GefĂŒhl starker Benommenheit oder Ohnmacht (eine Erkrankung, die als „malignes neuroleptisches Syndrom“ bezeichnet wird)
  • gelbliche VerfĂ€rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • LeberentzĂŒndung (Hepatitis)
  • lang anhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Anschwellen der BrĂŒste und unerwartete Milchproduktion in den BrĂŒsten (Galaktorrhö)
  • Menstruationsstörungen
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise ĂŒber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eine dieser Beschwerden bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzĂŒglich Ă€rztlichen Rat ein.
  • Gehen, Sprechen, Essen oder andere AktivitĂ€ten, wĂ€hrend Sie schlafen
  • verminderte Körpertemperatur (Hypothermie)
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse
  • eine Erkrankung (so genanntes „metabolisches Syndrom“), bei der eine Kombination
    aus drei oder mehr der folgenden VerÀnderungen auftreten kann: Zunahme von
    Fetteinlagerungen im Bauchbereich, Verringerung des Blutwertes von „gutem Cholesterin“ (HDL-Cholesterin), Anstieg bestimmter Blutfettwerte, genannt Triglyceride, hoher Blutdruck und Anstieg Ihres Blutzuckerwertes
  • eine Kombination aus Fieber, grippeĂ€hnlichen Symptomen, Halsschmerzen oder einer anderen Infektion mit einer sehr verringerten Anzahl an weißen Blutzellen, eine Erkrankung, die als Agranulozytose bezeichnet wird.
  • Darmverschluss
  • Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):

  • starker Hautausschlag, Blasen oder rote Flecken auf der Haut
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktion (so genannte Anaphylaxie), die eine erschwerte Atmung oder einen Schock auslösen kann
  • schnelles Anschwellen der Haut, ĂŒblicherweise im Bereich der Augen, Lippen und des Halses (Angioödem)
  • schwerwiegende blasenbildende Hauterkrankung im Bereich von Mund, Augen und
    Genitalien („Stevens-Johnson-Syndrom“). Siehe Abschnitt 2.
  • unangemessene AusschĂŒttung eines Hormons, das das Urinvolumen kontrolliert
  • Zersetzen von Muskelfasern und Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse)

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • Hautausschlag mit unregelmĂ€ĂŸigen roten Flecken (Erythema multiforme)
  • Schwere, plötzliche allergische Reaktion mit Symptomen wie Fieber und Blasenbildung auf der Haut und AbschĂ€len der Haut (Toxische epidermale Nekrolyse). Siehe Abschnitt 2.
  • Entzugssymptome können bei neugeborenen Babys auftreten, deren MĂŒtter Quetiapin TAD wĂ€hrend der Schwangerschaft einnahmen.
  • Schlaganfall
  • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), bestehend aus ausgedehntem Hautausschlag, hoher Körpertemperatur, Erhöhungen der Leberenzymwerte, abnormalen Blutwerten (Eosinophilie), vergrĂ¶ĂŸerte Lymphknoten mit Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch bekannt als DRESS oder ArzneimittelĂŒberempfindlichkeits-Syndrom). Siehe Abschnitt 2.

Die Gruppe von Arzneimitteln, zu der Quetiapin TAD gehört, kann Herzrhythmusstörungen verursachen, die erheblich sein können und in schwerwiegenden FÀllen tödlich verlaufen.

Manche der Nebenwirkungen können nur erkannt werden, wenn ein Bluttest durchgefĂŒhrt wird. Dazu gehören Änderungen bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerwertes, VerĂ€nderungen der Menge an SchilddrĂŒsenhormonen in Ihrem Blut, erhöhte Leberenzymwerte, eine Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen, Verminderung der Anzahl an roten Blutzellen, Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt), Verminderung des Natriumgehaltes im Blut und ein Anstieg der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen FĂ€llen zu folgenden Nebenwirkungen fĂŒhren:

  • Bei MĂ€nnern und Frauen schwellen die BrĂŒste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den BrĂŒsten.
  • Frauen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelmĂ€ĂŸige Regelblutungen.

Ihr Arzt wird Sie auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchfĂŒhren zu lassen.

Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden hĂ€ufiger oder ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr hÀufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Zunahme der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen FĂ€llen zu folgenden Nebenwirkungen fĂŒhren:

  • Bei Jungen und MĂ€dchen schwellen die BrĂŒste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den BrĂŒsten.
  • MĂ€dchen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelmĂ€ĂŸige Regelblutungen.
  • gesteigerter Appetit
  • Erbrechen
  • ungewöhnliche Muskelbewegungen. Dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern und GefĂŒhl der Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.
  • Erhöhung des Blutdrucks

HĂ€ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • SchwĂ€chegefĂŒhl, Ohnmacht (kann zu StĂŒrzen fĂŒhren)
  • verstopfte Nase
  • GefĂŒhl der Reizbarkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen Quetiapin TAD nach dem auf dem BehĂ€ltnis und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen. FĂŒr Quetiapin TAD sind bezĂŒglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Quetiapin TAD enthÀlt

Der Wirkstoff ist Quetiapin.

Quetiapin TAD 50 mg Retardtabletten:

1 Retardtablette enthÀlt 50 mg Quetiapin (als Quetiapinhemifumarat).

Quetiapin TAD 150 mg Retardtabletten:

1 Retardtablette enthÀlt 150 mg Quetiapin (als Quetiapinhemifumarat).

Quetiapin TAD 200 mg Retardtabletten:

1 Retardtablette enthÀlt 200 mg Quetiapin (als Quetiapinhemifumarat).

Quetiapin TAD 300 mg Retardtabletten:

1 Retardtablette enthÀlt 300 mg Quetiapin (als Quetiapinhemifumarat).

Quetiapin TAD 400 mg Retardtabletten:

1 Retardtablette enthÀlt 400 mg Quetiapin (als Quetiapinhemifumarat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Quetiapin TAD 50 mg Retardtabletten und Quetiapin TAD 400 mg Retardtabletten

Tablettenkern: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Natriumcitrat (Ph. Eur.), Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

FilmĂŒberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 400. Siehe Abschnitt 2 „Quetiapin TAD enthĂ€lt Lactose und Natrium“.

Quetiapin TAD 150 mg Retardtabletten

Tablettenkern: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat (Ph. Eur.) und Magnesiumstearat (Ph. Eur.) FilmĂŒberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3000, Talkum,

Eisen(III)-oxid (E 172) und Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172). Siehe Abschnitt 2

„Quetiapin TAD enthĂ€lt Lactose und Natrium“.

Quetiapin TAD 200 mg Retardtabletten und Quetiapin TAD 300 mg Retardtabletten

Tablettenkern: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat (Ph. Eur.) und Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

FilmĂŒberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3000, Talkum und Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172). Siehe Abschnitt 2 „Quetiapin TAD enthĂ€lt

Lactose und Natrium“.

Wie Quetiapin TAD aussieht und Inhalt der Packung

Quetiapin TAD 50 mg Retardtabletten sind weiße bis fast weiße, kapselförmige, leicht bikonvexe Filmtabletten mit abgeschrĂ€gten Kanten mit der PrĂ€gung 50 auf einer Seite der Tablette. TablettengrĂ¶ĂŸe: Die LĂ€nge betrĂ€gt 16.2 mm und die Dicke 4,0 – 5,2 mm. Quetiapin TAD 150 mg Retardtabletten sind pinkorangefarbene, runde, bikonvexe Filmtabletten mit abgeschrĂ€gten Kanten. TablettengrĂ¶ĂŸe: Der Durchmesser betrĂ€gt 10 mm und die Dicke 4,6 – 6,0 mm.

Quetiapin TAD 200 mg Retardtabletten sind gelbbraune, ovale, bikonvexe Filmtabletten. TablettengrĂ¶ĂŸe: Die LĂ€nge betrĂ€gt 16 mm und die Dicke 5,6 – 7,1 mm.

Quetiapin TAD 300 mg Retardtabletten sind hellbraun gelbe, kapselförmige, bikonvexe Filmtabletten. TablettengrĂ¶ĂŸe: Die LĂ€nge betrĂ€gt 19,1 mm und die Dicke 5,9 – 7,4 mm. Quetiapin TAD 400 mg Retardtabletten sind weiße bis fast weiße, kapselförmige, bikonvexe Filmtabletten mit der PrĂ€gung 400 auf einer Seite der Tablette. TablettengrĂ¶ĂŸe: Die LĂ€nge betrĂ€gt 18,7 – 19,5 mm und die Dicke 5,5 – 7,1 mm.

Quetiapin TAD ist in Packungen mit 10, 30, 50, 60, 90 und 100 Retardtabletten in OPA/Al/PVC//Al-Blisterpackungen erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Straße 5

27472 Cuxhaven

Tel.: (04721) 606-0

Fax: (04721) 606-333

E-Mail: info@tad.de

Hersteller

KRKA, d.d., Novo mesto Ć marjeĆĄka cesta 6

8501 Novo mesto Slowenien

oder

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Straße 5

27472 Cuxhaven

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Name des MitgliedstaatesName des Arzneimittels
DĂ€nemark, Finnland, Island, SchwedenOuetiapin Krka
BelgienOuetiapine Krka
BulgarienKBEHTHAKC SR
Tschechische RepublikKventiax Prolong
Estland, Polen, Slowakei, SlowenienKventiax SR
FrankreichOuétiapine Krka LP
GriechenlandArezil XR
IrlandOuentiax SR
DeutschlandOuetiapin TAD
ItalienQuentiax
Lettland, LitauenKventiax
ÖsterreichOuetiapin HCS
Portugal, SpanienOuetiapina Krka
RumÀnienKventiax EP

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im September 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2022

Quelle: Quetiapin TAD 400 mg Retardtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.08.2018
ATC Code N05AH04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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