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Medikamente

Phlebodril Venenkapseln

Phlebodril Venenkapseln
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Beschwerden bei leichten venösen Durchblutungsstörungen wie z.B. leichte Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen. Traditionell pflanzliches Arzneimittel zur symptomatischen Linderung von Jucken und Brennen bei Hämorrhoiden .

Wirkstoff(e)
Mäusedornwurzelstock
Zulassungsinhaber
Pierre Fabre Pharma GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
C05CP04

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Phlebodril Venenkapseln angewendet?

Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Beschwerden bei leichten venösen Durchblutungsstörungen wie z.B. leichte Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen. Traditionell pflanzliches Arzneimittel zur symptomatischen Linderung von Jucken und Brennen bei Hämorrhoiden. Dieses Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für die Anwendungsgebiete registriert ist.

Bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder bei Auftreten anderer als der in dieser Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person aufgesucht werden.

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Was ist vor der Einnahme von Phlebodril Venenkapseln zu beachten?

Phlebodril® Venenkapseln dürfen nicht eingenommen werden

Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Mäusedornwurzelstock oder einen der sonstigen Bestandteile von Phlebodril® Venenkapseln sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Phlebodril® Venenkapseln ist erforderlich

Bei Entzündungen der Haut oder Verhärtungen unter der Haut (subkutane Induration), Geschwüren (Ulcus), plötzlichem Anschwellen eines Beines oder beider Beine, Herzschwäche oder eingeschränkter Nierenfunktion sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Beim Auftreten von Darmblutungen ist ein Arzt aufzusuchen.

Bei Auftreten von Durchfall sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Bei Einnahme von Phlebodril® Venenkapseln mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht untersucht. Für Schwangere und Stillende wird die Einnahme von Phlebodril® Venenkapseln nicht empfohlen. Dabei ist zu beachten, dass auch die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wegen des Risikos in der Frühschwangerschaft sorgfältig abgewogen werden muss.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Phlebodril® Venenkapseln

Dieses Arzneimittel enthält Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Phlebodril® Venenkapseln daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird Phlebodril Venenkapseln angewendet?

Nehmen Sie Phlebodril® Venenkapseln immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene:

2 - 3 x täglich 1 Hartkapsel.

Kinder und Jugendliche: Es gibt keine entsprechende Indikation für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.

Nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut mit etwas Flüssigkeit zu den Mahlzeiten ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Phlebodril® Venenkapseln zu stark oder zu schwach ist.

Wenn die Symptome für mehr als 2 Wochen während der Anwendung des Arzneimittels andauern, sollten Sie einen Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Wenn Sie eine größere Menge Phlebodril® Venenkapseln eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie einmal eine Hartkapsel Phlebodril® Venenkapseln zuviel eingenommen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal die gleiche Menge wie verordnet ein.

Wenn Sie die Einnahme von Phlebodril® Venenkapseln vergessen haben

Nehmen Sie bitte zum nächsten vorgesehenen Einnahmezeitpunkt die verordnete Dosis ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Phlebodril Venenkapseln?

Wie alle Arzneimittel kann Phlebodril® Venenkapseln Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Verdauungstraktes:

Übelkeit, Magen-Darmbeschwerden, Durchfall und eine Darmentzündung (lymphozytäre Colitis) können auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie ist Phlebodril Venenkapseln aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Tablettenbehältnis und Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen :

Nicht über 30 °C lagern.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch:

Monat.

Weitere Informationen zu Phlebodril Venenkapseln

Was Phlebodril® Venenkapseln enthalten:

Der Wirkstoff ist: Mäusedornwurzelstock-Trockenextrakt.

1 Hartkapsel enthält: Wirkstoff:

150 mg Trockenextrakt aus Mäusedornwurzelstock (4,5 – 6,5:1), Auszugsmittel: Wasser.

Die sonstigen Bestandteile sind: Talkum, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Carmellose-Calcium, Gelatine, Titandioxid, Eisen-III-hydroxid-oxid E 172, hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Phlebodril® Venenkapseln aussehen und Inhalt der Packung:

Die hellgelb/dunkelgelben Hartkapseln sind in einer weißen Plastikdose verpackt. Phlebodril® Venenkapseln ist erhältlich in Packungen mit:

50 (N2) und

100 (2 x 50) (N3) Hartkapseln. Öffnen Sie die zweite Dose erst, wenn Sie den Inhalt der ersten aufgebraucht haben.

Pharmazeutischer Unternehmer

Pierre Fabre Pharma GmbH

Jechtinger Str. 13

D-79111 Freiburg

Hersteller

Pierre Fabre Médicament Production

Ètablissement Progipharm

Rue du Lycée,

F-45502 Gien Cedex

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 04/2010

Wie wirken Phlebodril® Venenkapseln?

Phlebodril® Venenkapseln enthalten Auszüge aus dem Wurzelstock des Stechenden Mäusedorns, einer vor allem im Mittelmeerraum vorkommenden Pflanze. Die in dem Extrakt enthaltenen pflanzlichen Wirkstoffe Ruscin und Ruscosid wirken vielfältig auf die Venenfunktion und Venengesundheit:

  • Sie dichten die Venenwände ab und hemmen so den Austritt von Flüssigkeit in das Gewebe (antiexsudative Wirkung).
  • Sie lindern die entzündlichen Vorgänge in der Venen-Innenwand (antiphlogistische Wirkung).
  • Sie erhöhen die Spannung der Venen (venentonisierende Wirkung), was zu einem besseren Blutfluss führt.
  • Darüber hinaus werden Ödeme, also Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe, aktiv ausgeschwemmt (diuretische/antiödematöse Wirkung).

Phlebodril® Venenkapseln helfen somit auf mehrfache Weise bei venösen Durchblutungsstörungen. Sie lindern Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, helfen bei Schwellungen und Juckreiz.

Wie entstehen Venenprobleme?

Die Venen transportieren das Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen. Bindegewebsschwäche, Übergewicht, langes Stehen und Sitzen oder starke Wärmeeinwirkung können die natürliche Spannkraft der Venen schwächen und die Blutzirkulation beeinträchtigen.

Die Folge: Das Blut fließt langsamer, die Venen werden durchlässiger, Flüssigkeit tritt aus. Die Beine schwellen an, fühlen sich schwer und müde an, schmerzen, brennen und jucken.

Tipps für leichte, „frühlings-fitte“ Beine:

  • Wassertreten, Wechselduschen und insbesondere das Tragen von Stützstrümpfen helfen die Stauungen zu beseitigen und die Venen zu trainieren.
  • Vermeiden Sie Übergewicht, denn jedes Kilo zuviel belastet das Venensystem.
  • Legen Sie tagsüber immer mal wieder die Beine hoch, um den Abfluss des gestauten Blutes aus den Venen zu erleichtern.
  • Betätigen Sie sich körperlich. Gehen Sie spazieren oder schwimmen. Machen Sie leichte Radtouren.
  • Vermeiden Sie eine übermäßige Erwärmung Ihrer Beine (z.B. durch Sonneneinstrahlung oder heiße Bäder), da Hitze die Blutgefäße erweitert.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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