Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
WAS IST PAVERYSAT H BÜRGER UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? 1.1 Paverysat H Bürger ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Leber- Galle-Systems. Anwendungsgebiete Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Gallenleiden und zur unterstützenden Behandlung bei Leberleiden.
- Zulassungsinhaber
- Johannes Bürger Ysatfabrik GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Paverysat H Bürger angewendet?
WAS IST PAVERYSAT H BÜRGER UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
1.1 Paverysat H Bürger ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Leber- Galle-Systems.
Anwendungsgebiete
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Gallenleiden und zur unterstützenden Behandlung bei Leberleiden. Eine Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (z. B. Alkohol). Bei Gallensteinleiden, Verschluss der Gallenwege oder Gelbsucht ist wie bei allen unklaren oder anhaltenden Beschwerden im Oberbauch eine ärztliche Abklärung bzw. Behandlung notwendig.
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Was ist vor der Einnahme von Paverysat H Bürger zu beachten?
Wann dürfen Sie Paverysat H Bürger nicht anwenden?
Paverysat H Bürger ist bei Alkoholkranken nicht anzuwenden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Paverysat H Bürger ist erforderlich
Bei bestehenden Lebererkrankungen oder solchen in der Vorgeschichte, bei gleichzeitiger Anwendung leberschädigender Stoffe, bei Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenemphysem, Ileus und Gallensteinleiden ist Paverysat H Bürger nur nach Rücksprache mit dem Arzt anzuwenden.
Wegen des Alkoholgehaltes soll Paverysat H Bürger bei Epileptikern und bei Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
a) bei Kindern
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb und wegen des Alkoholgehaltes bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
b) Schwangerschaft und Stillzeit
Aufgrund des Bestandteiles Schöllkraut (Chelidonium) sowie des Alkoholgehaltes soll Paverysat H Bürger in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
c) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
Wie wird Paverysat H Bürger angewendet?
WIE IST PAVERYSAT H BÜRGER EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Paverysat H Bürger immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Wie lange sollten Sie Paverysat H Bürger einnehmen?
Auch homöopathische Medikamente sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden. Bei Anwendung über mehr als 4 Wochen sollten die Leberfunktionswerte (Transaminasen) kontrolliert werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Paverysat H Bürger eingenommen haben als Sie sollten
Die Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels kann, insbesondere bei Kleinkindern, zur Alkoholvergiftung führen. In diesem Fall besteht Lebensgefahr, weshalb unverzüglich ein Arzt aufzusuchen ist.
Bei Einnahme des gesamten Flascheninhaltes werden etwa 15 g Alkohol aufgenommen.
Wenn Sie die Einnahme von Paverysat H Bürger vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Einnahme bzw. Anwendung so fort, wie es in dieser Packungsbeilage angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.
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Welche Nebenwirkungen hat Paverysat H Bürger?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Allgemeiner Hinweis
Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.
Bitte informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben.
Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Schöllkraut (Chelidonium), auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie und der Behandlung mit Taraxacum (Löwenzahn).
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
| Sehr häufig | Mehr als 1 von 10 Behandelten |
| Häufig | Weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten |
| Gelegentlich | Weniger als 1 von 100, aber mehr als1 von 1000 Behandelten |
| Selten | Weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten |
| Sehr selten | Weniger als 1 von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle |
In Einzelfällen sind während der Behandlung mit Schöllkrautpräparaten Anstiege der Lebertransaminasen und des Bilirubins bis hin zu einer arzneimittelbedingten Gelbsucht (medikamentös-toxische Hepatitis) beobachtet worden, die sich nach Absetzen des Präparates wieder zurückbildeten.
Wegen der bitterstoffhaltigen Droge Taraxacum (Löwenzahn) können gelegentlich Magenbeschwerden auftreten.
Hinweis:
Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
Wie ist Paverysat H Bürger aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Behältnis angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Stand der Information: Juli 2007
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


