Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
ORALAIR enthält einen Allergenextrakt. Die Behandlung mit ORALAIR soll die immunologische Verträglichkeit gegenüber Gräserpollen erhöhen und damit die Allergiesymptome reduzieren. ORALAIR wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 5 Jahren zur Behandlung der Gräserpollen-Allergie angewendet, die sich durch Schnupfen (Niesen, laufende Nase, juckende …
- Wirkstoff(e)
- Gräserpollen, Wiesenknäuelgras-Pollen-Allergen, Ruchgras-Pollen-Allergen, Weidelgras-Pollen-Allergen +2 weitere
- Zulassungsinhaber
- Medicopharm AG Arzneimittel & Medikal Produkte
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- V01AA02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Oralair 100 IR & 300 IR Sublingualtabletten angewendet?
ORALAIR enthält einen Allergenextrakt. Die Behandlung mit ORALAIR soll die immunologische Verträglichkeit gegenüber Gräserpollen erhöhen und damit die Allergiesymptome reduzieren.
ORALAIR wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 5 Jahren zur Behandlung der Gräserpollen-Allergie angewendet, die sich durch Schnupfen (Niesen, laufende Nase, juckende Nase, verstopfte Nase) mit oder ohne Bindehautentzündung (juckende und tränende Augen) bemerkbar macht.
Vor Beginn der Behandlung wird Ihre Allergie von einem Arzt mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung in Allergieerkrankungen durch geeignete Haut- und/oder Bluttests diagnostiziert.
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Was ist vor der Einnahme von Oralair 100 IR & 300 IR Sublingualtabletten zu beachten?
ORALAIR darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an schwerem und/oder instabilem Asthma leiden,
- wenn Ihr Immunsystem stark geschwächt ist oder Sie an einer Krankheit leiden, die gegen Ihr Immunsystem gerichtet ist,
- wenn Sie eine bösartige Erkrankung (z. B. Krebs) haben,
- wenn Sie Entzündungen im Mund haben.
| Die symptomatische Behandlung (z. B. mit Antihistaminika und/ | Beginne | |
| oder nasalen Kortikosteroiden) kann zusammen mit ORALAIR | ||
| erfolgen. | ||
| Sprechen Sie vor der Einnahme von ORALAIR mit Ihrem Arzt | ||
| oder Apotheker, wenn Sie einen Beta-Blocker einnehmen | ||
| (d. h. eine Gruppe von Arzneimitteln, die oft zur Behandlung | ||
| von Herzkrankheiten und hohem Blutdruck verschrieben wird, | ||
| aber auch in einigen Augentropfen und -Salben enthalten ist), | ||
| da dieses Arzneimittel die Wirksamkeit von Epinephrin zur Be- | ||
| handlung von schwerwiegenden systemischen Reaktionen ver- | ||
| ringern kann. | Große B | |
| Schwangerschaft und Stillzeit | ||
| Schwangerschaft | ||
| Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger | ||
| zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor | ||
| der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker | ||
| um Rat. | ||
| Es gibt keine Erfahrungen mit der Anwendung von ORALAIR | ||
| während der Schwangerschaft. Sie sollten deshalb eine Immun- | Ab dem | |
| therapie nicht beginnen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie | der Fort | |
| dieses Arzneimittel bereits einnehmen und schwanger werden, | fort. | |
| sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt darüber, ob eine Fortsetzung | ||
| der Therapie angebracht ist. | Art der A | |
| Behalte | ||
| Stillzeit | nute lan | |
| Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimit- | herunte | |
| tels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. | gleichze | |
| einer Mi | ||
| Über die Anwendung von ORALAIR während der Stillzeit liegen | über ein | |
| keine Erfahrungen vor. Auswirkungen auf Kinder, die während | ||
| der Behandlung gestillt werden, sind nicht zu erwarten. Sie soll- | Dauer d | |
| ten jedoch keine Immuntherapie beginnen, wenn Sie stillen. | Beginne | |
| Wenn Sie während der Behandlung stillen möchten, sprechen | mit der | |
| Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Fortsetzung der Behandlung für Sie | lensaiso | |
| angebracht ist. | ||
| Es liegen | ||
| Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschi- | bei Patie | |
| nen | ||
| Nach der Einnahme von ORALAIR wurde kein Einluss auf die | Anwend | |
| Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Ma- | Es liegen | |
| schinen beobachtet. | bei Kind | |
| Anwend | ||
| ORALAIR enthält Lactose | Die Dosi | |
| Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit | spricht d | |
| Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Un- | ||
| verträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. | Wenn S | |
| haben, | ||
Wie wird Oralair 100 IR & 300 IR Sublingualtabletten angewendet?
Falls Sie
kann es
Während der Behandlung mit ORALAIR werden Sie Substanzen ausgesetzt, die Reaktionen am Applikationsort und/oder Symptome auslösen können, die den ganzen Körper betrefen können. Sie können mit Reaktionen am Applikationsort (z. B. Juckreiz im Mundraum und Reizungen im Rachenraum) rechnen. Diese Reaktionen setzen normalerweise zu Beginn der Behandlung ein, sind vorübergehend und lassen normalerweise mit der Zeit nach.
Beenden Sie die Einnahme von ORALAIR und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes bei sich beobachten: Schwerwiegende Symptome, die den Hals beeinträchtigen, oder allergische Symptome, die den gesamten Körper betrefen (also ein plötzliches Auftreten einer Krankheit unter Beteiligung der Haut und/oder der Schleimhäute, Atembeschwerden, anhaltende Bauchschmerzen oder Symptome im Zusammenhang mit einem Abfall des Blutdrucks).
Die Behandlung sollte nur nach Anweisung des Arztes wieder aufgenommen werden.
Andere mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):
Reizung des Rachens, Juckreiz im Mund, Kopfschmerzen.
Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
Asthma, Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Rhinitis (verstopfte Nase, Nasenlaufen, Niesen, Nasenjucken, Nasenbeschwerden), Entzündung der Augen, juckende und/oder wässrige Augen, juckende Ohren, Schwellung oder Juckreiz der Lippen, Schwellung oder Juckreiz oder Schmerzen der Zunge, Beschwerden im Mundraum (beispielsweise Trockenheit, Kribbeln, Taubheitsgefühl, Entzündung, Schmerzen, Blasenbildung oder Schwellungen), Halsbeschwerden (beispielsweise Trockenheit, Unbehagen, Schmerzen, Blasenbildung oder Schwellungen), Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Husten, Beschwerden im Brustkorb, Sodbrennen, Magenbeschwerden, Übelkeit, Juckreiz, Nesselsucht, Atembeschwerden, Verstopfung der Nebenhöhlen, anhaltende Hautbeschwerden wie Trockenheit, Rötungen und Juckreiz, Hautverletzung durch Kratzen, Entzündungen von Mund, Nase und Hals.
Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1 000):
Trockenes Auge, Augenrötung, Schwellung der Augen, Ohrenbeschwerden, Ohreninfektionen, Entzündung von Zahnleisch oder Lippen oder Zunge, Geschwüre der Zunge, Schwellungen des Gaumens, Vergrößerung der Speicheldrüsen, übermäßige Speichelproduktion, Taubheits-, Enge- und/oder Fremdkörpergefühl im Hals, allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht und Hals, Aufstoßen, geschwollene Lymphknoten, Ausschlag, Akne, Fieberbläschen, grippeähnliche Symptome, Veränderungen des Geschmacksinns, Schläfrigkeit, Schwindel, Depressionen, Überempindlichkeit, Niesen, Müdigkeit, Geschwüre im Mundraum.
Selten (1 bis 10 Behandelte von 10 000):
Hitzewallungen, Schwellungen im Gesicht, Zunahme der eosinophilen Blutkörperchen, Angst.
Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Es wurde zusätzlich über Entzündungen der Speiseröhre berichtet.
Die Anzahl der Nebenwirkungen bei Erwachsenen, die in einer klinischen Studie über drei aufeinander folgende Gräserpollen- Saisons mit ORALAIR behandelt wurden, nahm im zweiten und
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
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Wie ist Oralair 100 IR & 300 IR Sublingualtabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ bzw. nach dem auf der Blisterpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Nicht einfrieren.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Oralair 100 IR & 300 IR Sublingualtabletten
Was ORALAIR enthält Der Wirkstof ist ein Gräserpollenallergenextrakt aus: Wiesenknäuelgras (Dactylis glomerata L.), Gewöhnlichem Ruchgras
(Anthoxanthum odoratum L.), Deutschem Weidelgras (Lolium perenne L.), Wiesenrispengras (Poa pratensis L.) und Wiesenlieschgras (Phleum pratense L.). Eine Sublingualtablette enthält 100 IR oder 300 IR.
Der Reaktivitätsindex (IR) gibt die Aktivität an und wird mit einem Hauttest an sensibilisierten Patienten bestimmt.
Die sonstigen Bestandteile sind Mannitol (Ph. Eur), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose- Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat und Lactose-Monohydrat.
Wie ORALAIR aussieht und Inhalt der Packung Sublingualtablette
1 x 3 Sublingualtabletten 100 IR in einer kleinen Blisterpackung + 1 x 28 Sublingualtabletten 300 IR in einer Blisterpackung.
Die Tabletten 100 IR sind leicht gesprenkelt, weiß bis beigefarben mit Prägung „100“ auf beiden Seiten.
Die Tabletten 300 IR sind leicht gesprenkelt, weiß bis beigefarben mit Prägung „300“ auf beiden Seiten.
Die Tabletten sind in Blisterpackungen (Alu/Alu), die mit einem Film (Polyamid/Aluminium/Polyvinylchlorid) überzogen sind, erhältlich.
Einfuhr, Umverpackung und Vertrieb Medicopharm AG
Stangenreiterstr. 4 83131 Nußdorf am Inn Deutschland
Tel.: 08034-30557-0
Fax: 08034-30557-20
Hersteller STALLERGENES
6 rue Alexis de Tocqueville
92160 ANTONY Frankreich
Tel. +33 (0) 1 55 59 20 00
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


