Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung Anwendungsgebiete Noradrenalin Altan wird bei Erwachsenen als Notfallarzneimittel zur Wiederherstellung des Blutdrucks bei akuter Hypotonie angewendet.
- Wirkstoff(e)
- Norepinephrin
- Zulassungsinhaber
- Altan Pharmaceuticals Sa
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- C01CA03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung angewendet?
Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung
Anwendungsgebiete
Noradrenalin Altan wird bei Erwachsenen als Notfallarzneimittel zur Wiederherstellung des Blutdrucks bei akuter Hypotonie angewendet.
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Was ist vor der Einnahme von Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung zu beachten?
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
- Hypotonie aufgrund von Blutvolumenmangel (Hypovolämie) (siehe Abschnitt 4.4).
- Das Arzneimittel darf nicht bei einer Narkose mit Cyclopropan oder Halothan angewendet werden, da dies schwerwiegende Herzrhythmusstörungen einschließlich Kammerflimmern verursachen kann. Wechselwirkungen siehe Abschnitt 4.5.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Warnung:
Noradrenalin ist kontraindiziert bei hypotensiven Patienten, bei denen ein Kreislaufkollaps in Verbindung mit Hypovolämie vorliegt, kann jedoch als kurzfristige Notfallmaßnahme zur Aufrechterhaltung der Durchblutung der Koronar- und Zerebralarterien gegeben werden, bis eine Blutvolumenersatztherapie eingeleitet werden kann.
Noradrenalin Altan darf nur über einen Zentralvenenkatheter infundiert werden Das Risiko einer Extravasation mit nachfolgender Gewebenekrose ist dabei sehr gering. Die Infusionsstelle muss regelmäßig kontrolliert werden. Wenn jedoch eine Extravasation auftritt, muss die Infusion sofort gestoppt und der Bereich unverzüglich mit Phentolamin infiltriert werden. Des Weiteren muss der Bereich engmaschig auf Besserung kontrolliert und bezüglich einer weiteren Behandlung bewertet werden, um den ischämischen Effekt rückgängig zu machen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
Generell ist in den folgenden Fällen von Hypotonie und Hypoperfusion eine sorgfältige Beurteilung erforderlich, da gegebenenfalls eine Reduktion der Noradrenalindosis erforderlich ist:
- Schwere Funktionsstörung des linken Ventrikels in Verbindung mit akuter Hypotonie. Zeitgleich zur Diagnostik sollte mit einer unterstützenden Therapie begonnen werden. Noradrenalin sollte Patienten mit kardiogenem Schock und refraktärer Hypotonie vorbehalten bleiben, insbesondere bei nicht-erhöhtem systemischem Gefäßwiderstand.
- Hypotone Patienten mit Thrombosen der Koronar-, Mesenterial- oder peripheren Gefäße, Myokardinfarkt oder Prinzmetal-Angina. Hier muss besondere Vorsicht gelten, da Noradrenalin die begleitende Ischämie verstärken und den infarzierten Bereich vergrößern kann.
- Auftreten von Herzrhythmusstörungen unter der Noradrenalintherapie.
Die langfristige Verabreichung stark wirksamer blutdrucksteigernder Arzneimittel kann zu einer Verringerung des Plasmavolumens führen, was durch eine geeignete kontinuierliche Flüssigkeits- und Elektrolytersatztherapie korrigiert werden sollte. Falls das Plasmavolumen nicht korrigiert wird, kann es bei Abbruch der Noradrenalin-Infusion erneut zu einer Hypotonie kommen, oder der Blutdruck kann unter dem Risiko einer schweren peripheren und viszeralen Gefäßverengung mit verringertem Blutfluss aufrechterhalten werden.
Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit Hyperthyroidismus oder Diabetes mellitus.
In Fällen, in denen Noradrenalin gleichzeitig mit Vollblut oder Plasma verabreicht werden muss, ist Letzteres über eine separate Tropfleitung zu verabreichen.
Ältere Patienten
Ältere Patienten können besonders empfindlich auf die Wirkungen von Sympathomimetika reagieren. Daher ist bei der Anwendung von Noradrenalin bei älteren Menschen Vorsicht geboten.
Sonstige Bestandteile
Dieses Arzneimittel enthält 354 mg Natrium pro Infusionsbeutel, entsprechend 17,7 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Aufgrund seiner Indikationen kann Noradrenalin nötigenfalls während der Schwangerschaft verabreicht werden. Dabei müssen jedoch die pharmakodynamischen Eigenschaften des Wirkstoffs berücksichtigt werden. Noradrenalin kann die Durchblutung der Plazenta beeinträchtigen und fetale Bradykardie hervorrufen. In der Spätphase der Schwangerschaft kann es auch eine kontrahierende Wirkung auf den Uterus ausüben und zu fetaler Asphyxie führen (siehe Abschnitt 5.3).
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Noradrenalin/Metaboliten in die Muttermilch ausgeschieden werden. Zur Anwendung von Noradrenalin in der Stillzeit liegen keine Informationen vor. Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Noradrenalin das Serumprolaktin senken und die Milchproduktion verringern kann (siehe Abschnitt 5.3).
Fertilität
Es wurden keine Studien zur Erhebung von Daten zur Fertilität für Noradrenalin durchgeführt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25° C lagern.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Nur zur einmaligen Anwendung. Nicht verbrauchten Inhalt entsorgen.
Noradrenalin Altan ist bereits verdünnt und gebrauchsfertig. Es muss ohne weitere Verdünnung angewendet werden. Es ist mit einer geeigneten Infusionspumpe zu verabreichen, die das angegebene Mindestvolumen präzise und gleichmäßig mit einer streng kontrollierten Infusionsgeschwindigkeit gemäß der Dosistitrationsanweisung laut Abschnitt 4.2 abgeben kann. Dieses Arzneimittel darf nicht verwendet werden, wenn die Lösung nicht farblos ist oder Ablagerungen enthält.
Die sterile Lösung darf nicht verwendet werden, wenn sie nicht klar ist und Partikel enthält. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Wie wird Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung angewendet?
Dosierung und Art der Anwendung
Blutdruckkontrolle:
Der Blutdruck muss während der gesamten Therapiedauer sorgfältig überwacht und bevorzugt mithilfe arterieller Blutdrucküberwachung kontrolliert werden. Der Patient muss während der gesamten Noradrenalin (Norepinephrin)-Therapie sorgfältig überwacht werden.
Dosierung
Anfangsdosis:
Die Anfangsdosis Noradrenalin-Base liegt üblicherweise zwischen 0,05 und 0,15 Mikrogramm/kg/min.
Dosistitration:
Noradrenalin Altan ist mit einer geeigneten Infusionspumpe zu verabreichen, die das angegebene Mindestvolumen präzise und gleichmäßig mit einer genau kontrollierten Infusionsgeschwindigkeit gemäß der Dosistitrationsanweisung abgeben kann.
Nach der Einleitung der Noradrenalin-Infusion ist die Dosis gemäß der beobachteten blutdrucksteigernden Wirkung in Schritten von 0,05–0,1 μg/kg/min Noradrenalin-Base zu titrieren.
Es gibt große individuelle Unterschiede in der zur Erzielung und Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks erforderlichen Dosis. Das Ziel sollte ein normal niedriger systolischer Blutdruck (100– 120 mmHg) bzw. ein adäquater mittlerer arterieller Blutdruck (über 65 mmHg, je nach Zustand des Patienten) sein.
Eine manuelle, erste Bolusgabe zu Behandlungsbeginn wird nicht empfohlen.
Besondere Vorsicht ist während der Infusion geboten, um eine hämodynamische Instabilität zu vermeiden. Bei andauernder Noradrenalininfusion ist ein Doppelpumpensystem mit erweitertem Set, um das Totraumvolumen zu verringern, zu bevorzugen.
Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung
| Gewicht | Dosierun | Dosierung | Dosierung | Dosierung | ||
| g | (µg/kg/min) | Infusionsges | ||||
| des | (mg/h) | (mg/h) | ||||
| (µg/kg/min) | Noradrenalin | chwindig | ||||
| Patiente | Noradrenalin- | Noradrenalin- | ||||
| Noradrenalin | Tartrat | keit | ||||
| n (kg) | Base | Tartrat | ||||
| Base | (ml/h) | |||||
| 0,05 | 0,1 | 0,15 | 0,3 | 3,75 | ||
| 0,1 | 0,2 | 0,3 | 0,6 | 7,5 | ||
| 0,25 | 0,5 | 0,75 | 1,5 | 18,75 | ||
| 0,5 | 1,5 | 37,5 | ||||
| 75,0 | ||||||
| 0,05 | 0,1 | 0,18 | 0,36 | 4,5 | ||
| 0,1 | 0,2 | 0,36 | 0,72 | 9,0 | ||
| 0,25 | 0,5 | 0,9 | 1,8 | 22,5 | ||
| 0,5 | 1,8 | 3,6 | 45,0 | |||
| 3,6 | 7,2 | 90,0 | ||||
| 0,05 | 0,1 | 0,21 | 0,42 | 5,25 | ||
| 0,1 | 0,2 | 0,42 | 0,84 | 10,5 | ||
| 0,25 | 0,5 | 1,05 | 2,1 | 26,25 | ||
| 0,5 | 2,1 | 4,2 | 52,5 | |||
| 4,2 | 8,4 | 105,0 | ||||
| 0,05 | 0,1 | 0,24 | 0,48 | 6,0 | ||
| 0,1 | 0,2 | 0,48 | 0,96 | 12,0 | ||
| 0,25 | 0,5 | 1,2 | 2,4 | 30,0 | ||
| 0,5 | 2,4 | 4,8 | 60,0 | |||
| 4,8 | 9,6 | 120,0 | ||||
| 0,05 | 0,1 | 0,27 | 0,54 | 6,75 | ||
| 0,1 | 0,2 | 0,54 | 1,08 | 13,5 | ||
| 0,25 | 0,5 | 1,35 | 2,7 | 33,75 | ||
| 0,5 | 2,7 | 5,4 | 67,5 | |||
| 5,4 | 10,8 | 135,0 | ||||
| 0,05 | 0,1 | 0,3 | 0,6 | 7,5 | ||
| 0,1 | 0,2 | 0,6 | 1,2 | 15,0 | ||
| 0,25 | 0,5 | 1,5 | 37,5 | |||
| 0,5 | 75,0 | |||||
| 150,0 | ||||||
h: Stunde
Behandlungsdauer:
Die Behandlung ist solange fortzusetzen, bis eine hochdosierte vasoaktive Behandlung nicht mehr indiziert ist. Danach ist die Infusion allmählich zu reduzieren und später auf eine geringere Konzentration umzustellen. Ein abruptes Absetzen kann akute Hypotonie hervorrufen.
Ältere Patienten
Ältere Patienten können besonders empfindlich auf die Wirkungen von Sympathomimetika reagieren. Daher ist bei der Anwendung von Noradrenalin bei älteren Menschen Vorsicht geboten. Es sollte am unteren Ende des Dosierungsbereiches begonnen werden, um die größere Häufigkeit von verminderter Leber-, Nieren- oder Herzfunktion und Begleiterkrankungen oder anderen medikamentösen Therapien zu berücksichtigen (siehe Abschnitt 4.4).
Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
Es gibt keine Erfahrung zur Behandlung von Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung.
Kinder und Jugendliche
Noradrenalin Altan ist nur für Erwachsene indiziert.
Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Noradrenalin Altan in 100 ml gebrauchsfertiger Infusionslösung bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht nachgewiesen. Es liegen keine Daten vor.
Art der Anwendung
Zur intravenösen Anwendung.
Noradrenalin Altan darf nur als intravenöse Infusion über einen Zentralvenenkatheter verabreicht werden, um das Risiko einer Extravasation mit nachfolgender Gewebenekrose zu minimieren (siehe Abschnitt 4.4). Noradrenalin Altan muss mit kontrollierter Infusionsgeschwindigkeit mithilfe einer Infusionspumpe verabreicht werden.
Noradrenalin Altan darf vor der Anwendung nicht verdünnt werden. Die Infusionslösung wird gebrauchsfertig geliefert. Sie darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Überdosierung
Symptome
Im Falle einer Überdosierung kann es zu folgenden Symptomen kommen: kutane Vasokonstriktion, Dekubitus, Kreislaufkollaps und Hypertonie.
Therapie
Bei auftretenden Nebenwirkungen aufgrund von Überdosierung wird empfohlen, die Dosis, wenn möglich, zu senken.
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Welche Nebenwirkungen hat Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Nicht empfohlene Kombinationen:
- Flüchtige halogenhaltige Anästhetika: schwere ventrikuläre Arrhythmie (gesteigerte kardiale Erregbarkeit) (siehe Abschnitt 4.3).
- Imipramin-Antidepressiva: paroxysmale Hypertonie mit möglicher Arrhythmie (Hemmung der Aufnahme von Sympathomimetika in die sympathischen Fasern).
- Serotoninerg und adrenerg wirkende Antidepressiva: paroxysmale Hypertonie mit möglicher Arrhythmie (Hemmung der Aufnahme von Sympathomimetika in die sympathischen Fasern).
Kombinationen, bei denen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind:
- Nicht-selektive Monooxidase (MAO)-Hemmer: Verstärkung der blutdrucksteigernden Wirkung des Sympathomimetikums, die für gewöhnlich nur mäßig ist. Sie dürfen nur unter engmaschiger medizinischer Überwachung angewendet werden.
- Selektive MAO-A-Hemmer, Linezolid und Methylenblau: Entsprechend der Wirkung der nicht-selektiven MAO-Hemmer ist auf eine mögliche Verstärkung der blutdrucksteigernden Wirkung zu schließen. Sie dürfen nur unter engmaschiger medizinischer Überwachung angewendet werden
Nebenwirkungen
Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
| Systemorganklasse | Häufig | Gelegentlich | Selten | Sehr | Häufigkeit nicht |
| ≥ 1/100 | ≥ 1/1.000 bis | ≥ 1/10.000 | selten | bekannt | |
| bis | < 1/100 | bis | < 1 / | (ist auf Grundlage der | |
| < 1/10 | < 1/1.000 | 10.000 | verfügbaren Daten | ||
| nicht abschätzbar) | |||||
| Psychiatrische | Angst, Schlaflosigkeit | ||||
| Erkrankungen | |||||
| Erkrankungen des | Kopfschmerzen, | ||||
| Nervensystems | Tremor, Schwindel | ||||
| Augenerkrankungen | Akutes Glaukom (sehr | ||||
| häufig bei Patienten mit | |||||
| einer anatomischen | |||||
| Prädisposition für einen | |||||
| Verschluss des | |||||
| Kammerwinkels) | |||||
| Herzerkrankungen | Tachykardie, | ||||
| Bradykardie | |||||
| (wahrscheinlich als | |||||
| Reflex auf ein | |||||
| Ansteigen des | |||||
| Blutdrucks), | |||||
| Arrhythmie, | |||||
| Palpitationen, erhöhte | |||||
| Kontraktilität des | |||||
| Herzmuskels aufgrund | |||||
| der ß-adrenergen | |||||
| Wirkung auf das Herz | |||||
| (inotrop und | |||||
| chronotrop), akute | |||||
| Herzinsuffizienz, | |||||
| Stress- | |||||
| Kardiomyopathie | |||||
| Gefäßerkrankungen | Arterielle Hypertonie | ||||
| und Gewebehypoxie, | |||||
| ischämische Läsionen | |||||
| aufgrund starker | |||||
| vasokonstriktiver | |||||
| Wirkung (kann zu Kälte | |||||
| und Blässe in den | |||||
| Gliedmaßen und im | |||||
| Gesicht führen), | |||||
| Gangrän der | |||||
| Extremitäten | |||||
| Erkrankungen der | Ateminsuffizienz oder | ||||
| Atemwege, des | Atemnot, Dyspnoe | ||||
| Brustraums und | |||||
| Mediastinums | |||||
| Erkrankungen des | Übelkeit, Erbrechen | ||||
| Gastrointestinaltrakts | |||||
| Erkrankungen der | Harnretention | ||||
| Nieren und Harnwege | |||||
| Allgemeine | Lokal: mögliche | ||||
| Erkrankungen und | Reizung und Nekrose | ||||
| Beschwerden am | an der Injektionsstelle | ||||
| Verabreichungsort |
Die kontinuierliche Verabreichung eines Vasopressors zur Aufrechterhaltung des Blutdrucks ohne Blutvolumensubstitution kann zu den folgenden Symptomen führen:
- schwere periphere und viszerale Vasokonstriktion
- verminderter renaler Blutfluss
- verminderte Urinproduktion
- Hypoxie
- erhöhte Serum-Laktatwerte.
Im Falle von Überempfindlichkeit oder Überdosierung können die folgenden Wirkungen häufiger auftreten: Hypertonie, Photophobie, Retrosternalschmerzen, Rachenschmerzen, Blässe, übermäßiges Schwitzen und Erbrechen.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Wie ist Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung aufzubewahren?
18 Monate
Nach dem ersten Öffnen sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden.
Weitere Informationen zu Noradrenalin Altan 0,04 mg/ml Infusionslösung
Jeder ml Infusionslösung enthält 0,08 mg (80 Mikrogramm) Norepinephrintartrat/Noradrenalintartrat, entsprechend 0,04 mg (40 Mikrogramm) Norepinephrin/Noradrenalin.
Jeder 100-ml-Beutel enthält 8 mg Norepinephrintartrat/Noradrenalintartrat, entsprechend 4 mg Norepinephrin/Noradrenalin.
Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:
Jeder 100-ml-Beutel enthält ca. 354 mg, entsprechend 15,3 mmol Natrium.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
7011005.00.00
17. April 2024
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


