Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Mucosiffa® Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension für Rinder Zur Immunisierung weiblicher Rinder zur Verhinderung der Geburt persistent infizierter Kälber, verursacht durch transplazentare Infektion des Fetus mit BVDV-1 (fetaler Schutz).
- Zulassungsinhaber
- CEVA TIERGESUNDHEIT GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Mucosiffa angewendet?
Mucosiffa®
Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension für Rinder
Zur Immunisierung weiblicher Rinder zur Verhinderung der Geburt persistent infizierter Kälber, verursacht durch transplazentare Infektion des Fetus mit BVDV-1 (fetaler Schutz).
Der Wirksamkeitsnachweis des fetalen Schutzes erfolgte durch eine Testinfektion mit einem BVD- Virus des Genotyps 1 an tragenden Rindern 18 Wochen nach Impfung mit Mucosiffa. Bei allen Feten der Kontrolltiere (ungeimpfte Muttertiere) wurde BVDV-1 nachgewiesen. Alle Feten der geimpften Muttertiere waren BVDV-frei.
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Was ist vor der Einnahme von Mucosiffa zu beachten?
Nicht anwenden bei kranken sowie mit Ekto- oder Endoparasiten befallenen Tieren.
Wie wird Mucosiffa angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zur intramuskulären Anwendung.
Eine Dosis zu 2 ml ist entsprechend den folgenden Impfplänen zu verabreichen:
1. K ä l b e r und J u n g r i n d e r
Grundimmunisierung:
Kälber von ungeimpften Muttertieren:
- erste Injektion ab dem Alter von 8 Tagen
- zweite Injektion im Alter ab 6 Monaten
Kälber von geimpften Muttertieren:
- erste Injektion ab dem Alter von 2 bis 3 Monaten
- zweite Injektion im Alter ab 6 Monaten
Jungrinder ab dem Alter von 6 Monaten:
eine einmalige Injektion
Wiederholungsimpfungen: - eine Injektion jährlich.
2. Z u c h t t i e r e
Grundimmunisierung:
- eine einmalige Injektion ab dem Alter von 6 Monaten
Die Immunisierung zum fetalen Schutz sollte spätestens 4 Wochen vor dem Belegen oder Besamen abgeschlossen sein, um einen Schutz vor transplazentaren Infektionen zu haben. Tiere, die weniger
Zulassungsnummer: PEI.V.03518.01.1
als 4 Wochen vor der Besamung oder die in der frühen Trächtigkeit geimpft werden, sind möglicherweise nicht vor einer fetalen BVDV-Infektion geschützt.
Wiederholungsimpfungen:
- spätestens 3 Wochen vor der Belegung oder Besamung.
Die gebrauchsfertige Suspension durch Auflösen des Lyophilisats in dem mitgelieferten Lösungsmittel herstellen.
Zum Auflösen des Impfstoffes und zur Injektion nur sterile, antiseptika- und/oder desinfektionsmittelfreie Materialien verwenden.
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Welche Nebenwirkungen hat Mucosiffa?
Keine bekannt.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Mucosiffa aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Kühl lagern und transportieren (+2 C bis +8 C). Vor Licht schützen. Nicht einfrieren.
Haltbarkeit nach Rekonstitution gemäß den Anweisungen: Den Impfstoff unmittelbar verwenden.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Weitere Informationen zu Mucosiffa
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Nur gesunde Tiere impfen.
Die wichtigsten Maßnahmen bei der Eradikation der BVD/MD sind die Identifikation und das Ausmerzen persistent infizierter Tiere. Die sichere Diagnose einer persistenten Infektion kann nur nach einer weiteren Blutuntersuchung im Abstand von mindestens drei Wochen gestellt werden. In molekular-diagnostischen Tests wurden BVDV-Impfstamm positive Ohrstanzen bei einer begrenzten Anzahl von neugeborenen Kälbern angezeigt. Zusätzliche Labortests zur Unterscheidung des Impfvirusstamms von Feldvirus sind verfügbar.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren: Übliche Vorgehensweise beim Umgang mit Tieren beachten.
Falls sich nicht geimpfte, gravide Tiere im Bestand befinden, ist die Möglichkeit der vorübergehenden Ausscheidung von Impfvirus zu berücksichtigen.
Der Impfstoff wurde nicht an Zuchtbullen getestet und sollte deshalb nicht bei Zuchtbullen angewendet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit:
Mucosiffa kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
Zulassungsnummer: PEI.V.03518.01.1
Es wird jedoch empfohlen, vor der Trächtigkeit zu impfen, um den Schutz vor persistenter Infektion des Fetus sicherzustellen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes vor.
Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes verwendet werden sollte, muss daher fallweise entschieden werden.
Inkompatibilitäten:
Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen mit Ausnahme des für die Anwendung des Tierimpfstoffes mitgelieferten Lösungsmittels.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


