Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Methocarbamol-neuraxpharm enthält den Wirkstoff Methocarbamol. Methocarbamol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Muskelrelaxanzien bezeichnet werden. Methocarbamol-neuraxpharm wird angewendet zur symptomatischen Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago).
- Wirkstoff(e)
- Methocarbamol
- Zulassungsinhaber
- neuraxpharm Arzneimittel GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- M03BA03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Methocarbamol-neuraxpharm 1500 mg Filmtabletten angewendet?
Methocarbamol-neuraxpharm enthält den Wirkstoff Methocarbamol. Methocarbamol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Muskelrelaxanzien bezeichnet werden. Methocarbamol-neuraxpharm wird angewendet zur symptomatischen Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago). Methocarbamol-neuraxpharm wird angewendet bei Erwachsenen.
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Was ist vor der Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm 1500 mg Filmtabletten zu beachten?
Methocarbamol-neuraxpharm darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Methocarbamol, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei komatösen oder präkomatösen Zuständen.
- wenn Sie an einer Erkrankung des Zentralnervensystems leiden.
- wenn Sie an einer krankhaften Muskelschwäche (Myasthenia gravis) leiden.
- bei einer Neigung zu epileptischen Krampfanfällen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Methocarbamol-neuraxpharm einnehmen
wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion und/oder einer eingeschränkten Leberfunktion leiden.
Beeinflussung von Laboruntersuchungen
Methocarbamol kann eine Farbinterferenz bei Laboruntersuchungen auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verursachen.
Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Methocarbamol mit zentralwirksamen Arzneimitteln wie Barbituraten, Opioiden und Appetitzüglern kann es zu einer wechselseitigen Wirkungsverstärkung kommen.
Die Wirkung von Anticholinergika, wie z. B. Atropin und anderen psychotropen Arzneimitteln, kann durch Methocarbamol verstärkt werden.
Methocarbamol kann die Wirkung von Pyridostigminbromid abschwächen. Daher darf Methocarbamol bei Patienten mit krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis), insbesondere bei solchen, die mit Pyridostigmin behandelt werden, nicht angewendet werden.
Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm zusammen mit Alkohol
Die Einnahme von Methocarbamol zusammen mit Alkohol kann die Wirkung des Arzneimittels verstärken.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Methocarbamol während der Schwangerschaft vor. Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Sie Methocarbamol-neuraxpharm während der Schwangerschaft nicht einnehmen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Methocarbamol und/oder seine Abbaustoffe beim Menschen in die Muttermilch übergehen. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Sie Methocarbamol-neuraxpharm nicht einnehmen, falls Sie stillen.
Fortpflanzungsfähigkeit
Über den Einfluss von Methocarbamol auf die Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen liegen keine Daten vor.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Methocarbamol-neuraxpharm hat einen mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Bevor Sie in Betracht ziehen, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, sollten Sie Ihren gesundheitlichen Zustand und die möglichen Nebenwirkungen von Methocarbamol-neuraxpharm bedenken.
Daher sollten Sie diese Tätigkeiten so lange nicht ausführen, bis Sie die Erfahrung gemacht haben, dass keine entsprechenden Nebenwirkungen, wie z. B. Schwindel oder Schläfrigkeit, bei Ihnen auftreten.
Methocarbamol-neuraxpharm enthält Lactose
Bitte nehmen Sie Methocarbamol-neuraxpharm erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Methocarbamol-neuraxpharm enthält Phospholipide aus Sojabohnen (E 322)
Phospholipide aus Sojabohnen können sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.
Wie wird Methocarbamol-neuraxpharm 1500 mg Filmtabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene 3-mal täglich 1500 mg (entsprechend 3-mal täglich eine Filmtablette).
Zu Beginn der Behandlung wird eine Dosis von 4-mal täglich 1500 mg (entsprechend 4-mal täglich eine Filmtablette) empfohlen.
In sehr schweren Fällen können bis zu 7500 mg Methocarbamol pro Tag eingenommen werden.
Art der Anwendung
Methocarbamol-neuraxpharm ist zum Einnehmen.
Nehmen Sie die Filmtabletten mit ausreichend Wasser ein.
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Symptomen der Muskelverspannung, soll jedoch 30 Tage nicht überschreiten.
Wenn Sie eine größere Menge von Methocarbamol-neuraxpharm eingenommen haben, als Sie sollten
Informieren Sie Ihren Arzt. Er wird über die notwendigen Maßnahmen entscheiden.
Wenn Sie die Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm abbrechen
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie beabsichtigen die Behandlung mit Methocarbamol- neuraxpharm zu beenden. Besondere Auswirkungen eines Abbruchs der Behandlung sind nicht zu erwarten.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Methocarbamol-neuraxpharm 1500 mg Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Mögliche Nebenwirkungen
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Rötung der Augen (Bindehautentzündung)
- Kopfschmerz, Schwindel, metallischer Geschmack
- niedriger Blutdruck
- Nasenschleimhautschwellung
- angioneurotisches Ödem (akut auftretende Schwellung von Gewebs- bzw. Hautanteilen)
- Juckreiz, Ausschlag, Nesselsucht
- Fieber
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Anaphylaktische Reaktionen (allergische Überempfindlichkeitsreaktionen)
- Appetitlosigkeit
- Unruhe, Angstzustände, Verwirrtheit
- Ohnmacht, Augenflattern, Benommenheit, Zittern, Krampfanfall
- Sehverschlechterung, Doppeltsehen
- langsamer Herzschlag
- Hitzewallungen
- Brechreiz, Erbrechen
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): - Schläfrigkeit, Koordinationsstörungen
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Methocarbamol-neuraxpharm 1500 mg Filmtabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
PVC//Aluminium Blisterpackungen:
Nicht über 30 °C lagern.
ACLAR// Aluminium Blisterpackungen:
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Methocarbamol-neuraxpharm 1500 mg Filmtabletten
Was Methocarbamol-neuraxpharm enthält
Der Wirkstoff ist Methocarbamol.
Jede Filmtablette enthält 1500 mg Methocarbamol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, Povidon K 30, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]
Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Talkum, Macrogol 3350, Phospholipide aus Sojabohnen
Wie Methocarbamol-neuraxpharm aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, bikonvexe, längliche Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Methocarbamol-neuraxpharm ist in Packungen mit 10, 20, 24, 48, 50, 96; 100 oder 100 (2 x 50) Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
neuraxpharm Arzneimittel GmbH Elisabeth-Selbert-Straße 23 40764 Langenfeld
Tel. 02173 / 1060 - 0 Fax 02173 / 1060 - 333
Hersteller
Laboratorios Lesvi, SL
Avda. Barcelona 69
08970 Sant Joan Despí, Barcelona
Spanien
neuraxpharm Arzneimittel GmbH Elisabeth-Selbert-Straße 23 40764 Langenfeld
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2021.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


