Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
MENOPUR ist ein Pulver, das mit einer Flüssigkeit (Lösungsmittel) vor dem Gebrauch gemischt werden muss. Die fertige Lösung wird als Injektion unter die Haut oder in den Muskel gegeben. Der Wirkstoff in MENOPUR ist hochgereinigt und wird als Menotropin bezeichnet.
- Wirkstoff(e)
- Menotropin
- Zulassungsinhaber
- Ferring GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- G03GA02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird MENOPUR 75 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung angewendet?
MENOPUR ist ein Pulver, das mit einer Flüssigkeit (Lösungsmittel) vor dem Gebrauch gemischt werden muss. Die fertige Lösung wird als Injektion unter die Haut oder in den Muskel gegeben.
Der Wirkstoff in MENOPUR ist hochgereinigt und wird als Menotropin bezeichnet. Menotropin wird aus dem Urin von Frauen nach den Wechseljahren gewonnen und enthält drei Hormone: Follikelstimulierendes Hormon (FSH), humanes Choriongonadotropin (hCG) und luteinisierendes Hormon (LH).
hCG, das aus dem Urin schwangerer Frauen gewonnen wird, kann hinzugefügt werden, um zur gesamten LH-Bioaktivität beizutragen.
FSH, hCG und LH sind natürliche Hormone, die im Körper von Frauen produziert werden. Sie unterstützen die normale Funktion der Fortpflanzungsorgane.
MENOPUR wird zur Behandlung der weiblichen Unfruchtbarkeit (Infertilität) in den folgenden zwei Fällen angewendet:
- Frauen, die nicht schwanger werden können, weil ihre Eierstöcke keine Eizellen produzieren (auch bei polyzystischem Ovarialsyndrom). MENOPUR wird bei Frauen angewendet, die auf das Arzneimittel Clomifencitrat zur Behandlung ihrer Unfruchtbarkeit nicht angesprochen haben.
-
Frauen, die sich einer Behandlungsmethode der assistierten Reproduktionstechnik (ART) unterziehen
[einschließlich „In-vitro-Fertilisation“ (IVF)/“Embryotransfer“ (ET), „Gameten-Intra-Fallopian-
Transfer“ (GIFT) und „Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion“ (ICSI)].
MENOPUR hilft den Eierstöcken, viele Eibläschen ("Follikel") zu bilden, in denen sich eine Eizelle entwickeln kann. ("multiple Follikelentwicklung".
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Was ist vor der Einnahme von MENOPUR 75 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung zu beachten?
Vor der Behandlung mit MENOPUR sollten die Ursachen für Ihre Unfruchtbarkeit bzw. die Ihres Partners überprüft werden. Insbesondere sollten Sie auf die folgenden Erkrankungen untersucht werden, damit Sie optimal behandelt werden können:
- Unterfunktion der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde
- Überproduktion des Hormons Prolaktin („Hyperprolaktinämie“)
- Tumoren der Hirnanhangdrüse (diese liegt an der Unterseite des Gehirns)
- Tumoren des „Hypothalamus“ (ein Bereich im Zwischenhirn unterhalb des „Thalamus“).
Wenn Sie unter einer der oben genannten Erkrankungen leiden, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor
Sie mit der Behandlung mit MENOPUR beginnen.
MENOPUR darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Menotropin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie Tumoren der Gebärmutter, Eierstöcke, Brustdrüsen oder Teilen des Gehirns, wie z.B. der Hirnanhangdrüse oder des Hypothalamus haben
- wenn Sie Eierstockzysten oder vergrößerte Eierstöcke haben, die nicht mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) zusammenhängen
- wenn Sie Missbildungen der Gebärmutter oder anderer Fortpflanzungsorgane haben
- wenn Sie Blutungen aus der Scheide unbekannter Ursache haben
- wenn Sie Uterusmyome haben (gutartige Tumoren in der Gebärmutter)
- wenn Sie schwanger sind oder stillen
- bei vorzeitiger Menopause
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt
- beim Auftreten von Unterleibsschmerzen
- beim Auftreten von Unterleibsschwellungen
- beim Auftreten von Übelkeit
- beim Auftreten von Erbrechen
- beim Auftreten von Durchfall
- bei Gewichtszunahme
- beim Auftreten von Atembeschwerden
- bei verminderter Harnausscheidung
Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, auch wenn diese Symptome erst einige Tage nach der letzten Injektion auftreten. Sie können Anzeichen einer möglicherweise schwerwiegenden gesteigerten Aktivität in den Eierstöcken sein.
Falls diese Symptome schwerwiegender Natur sind, sollte die Infertilitätsbehandlung sofort abgebrochen und Sie ins Krankenhaus eingewiesen werden.
Die Einhaltung der empfohlenen Dosierung sowie die sorgfältige Überwachung der Behandlung reduzieren das Risiko dieser Symptome.
Wenn Sie die Einnahme von MENOPUR beenden, können diese Symptome weiterhin auftreten. Bitte wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn eines dieser Symptome auftritt.
Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel wird Ihr Arzt normalerweise Ultraschalluntersuchungen und manchmal Bluttests durchführen, um Ihr Ansprechen auf die Behandlung zu überwachen.
Die Behandlung mit Hormonen wie MENOPUR kann das Risiko folgender Ereignisse erhöhen:
- Ektope Schwangerschaft (Bauchhöhlenschwangerschaft), falls Sie bereits Eileitererkrankungen in der Vergangenheit hatten
- Fehlgeburt,
- Mehrlingsschwangerschaften (Zwillinge, Drillinge, etc.),
- angeborene Missbildungen (Missbildungen des Babys bei der Geburt).
Bei Frauen, die sich einer Behandlung der Unfruchtbarkeit mit mehreren Arzneimitteln unterzogen haben, wurde von Geschwülsten der Eierstöcke und anderer Fortpflanzungsorgane berichtet. Es ist nicht bekannt, ob die Behandlung mit Hormonen wie MENOPUR diese Probleme verursacht.
Blutgerinnsel in den Blutgefäßen (Venen oder Arterien) tritt bei schwangeren Frauen häufiger auf. Eine
Behandlung der Unfruchtbarkeit kann die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten erhöhen. Dies trifft insbesondere zu, wenn Sie übergewichtig sind oder die Blutgerinnungserkrankung „Thrombophilie“
haben oder wenn jemand in Ihrer Familie (Blutsverwandter) bereits Blutgerinnsel hatte. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie denken, dass dies auf Sie zutrifft.
Kinder
Die Anwendung von MENOPUR bei Kindern ist nicht vorgesehen
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von MENOPUR kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung von MENOPUR als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
Anwendung von MENOPUR zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Clomifencitrat ist ein weiteres Arzneimittel zur Behandlung von Unfruchtbarkeit. Bei gleichzeitiger Anwendung von MENOPUR und Clomifencitrat kann die Wirkung auf die Eierstöcke verstärkt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenden Sie MENOPUR nicht an, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es ist unwahrscheinlich, dass MENOPUR Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von MENOPUR
MENOPUR enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird MENOPUR 75 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung angewendet?
Wenden Sie MENOPUR immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Frauen, die keinen Eisprung haben:
Die Behandlung beginnt innerhalb der ersten 7 Tage des Menstruationszyklus (Tag 1 ist der erste Tag Ihrer Periode). Die Behandlung sollte täglich für mindestens 7 Tage erfolgen.
Die Anfangsdosis liegt im Allgemeinen bei 75 - 150 I.E. MENOPUR täglich (1 – 2 Durchstechflaschen mit Pulver), die Dosis kann jedoch entsprechend Ihrem Ansprechen angepasst werden (bis maximal 225 I.E. - 3 Durchstechflaschen mit Pulver pro Tag). Eine festgelegte Dosis sollte für mindestens 7 Tage gegeben werden, bevor diese durch Ihren Arzt geändert wird. Es wird empfohlen, die Dosis pro Schritt um 37,5 I.E. (eine halbe Durchstechflasche) zu erhöhen (und nicht mehr als 75 I.E.). Die Behandlung sollte für diesen Zyklus abgebrochen werden, wenn nach 4 Wochen keine optimale Reaktion erreicht wird.
Ist eine optimale Stimulation erreicht, sollte einen Tag nach der letzten MENOPUR-Injektion eine einmalige Injektion von 5.000 bis 10.000 I.E. des Hormons Choriongonadotropin (hCG) gegeben werden. Sie sollten am Tag der hCG-Gabe und am darauffolgenden Tag Geschlechtsverkehr haben. Alternativ können ausgewählte Spermien direkt in die Gebärmutter eingebracht werden (intrauterine Insemination). Ihr Arzt wird Sie nach der hCG-Gabe für mindestens 2 Wochen engmaschig überwachen.
Ihr Arzt wird die Wirkung der MENOPUR-Behandlung überwachen. Entsprechend Ihrem Ansprechen, könnte Ihr Arzt entscheiden, die Therapie mit MENOPUR abzubrechen und kein hCG zu geben. In diesem Fall sollten Sie bis zum Einsetzen der nächsten Regelblutung nicht-hormonelle Verhütungsmittel (z.B. Kondom) verwenden oder auf Geschlechtsverkehr verzichten.
Frauen, die sich der assistierten Reproduktion (ART) unterziehen:
Wenn Sie auch mit einem GnRH-Agonisten (ein Arzneimittel, das das „Gonadotropin-Releasing- Hormon“ (GnRH) in seiner Wirkung unterstützt) behandelt werden, sollte die MENOPUR-Therapie ca. 2 Wochen nach dem Beginn der GnRH-Agonisten-Behandlung beginnen.
Wenn Sie auch mit einem GnRH-Antagonisten behandelt werden, sollte die MENOPUR-Therapie an Tag 2 oder 3 des Menstruationszyklusses beginnen (Tag 1 ist der erste Tag Ihrer Periode).
MENOPUR sollte täglich für mindestens 5 Tage gegeben werden. Die Anfangsdosis liegt im Allgemeinen bei 150 - 225 I.E. (2 - 3 Durchstechflachen mit Pulver) täglich, die Dosis kann jedoch entsprechend Ihrem Ansprechen bis maximal 450 I.E. (6 Durchstechflaschen) täglich angepasst werden. Die Dosis sollte um nicht mehr als 150 I.E. pro Schritt erhöht werden. Generell sollte die Behandlung nicht mehr als 20 Tage dauern.
Ist eine optimale Stimulation erreicht, erhalten Sie eine einmalige Injektion von bis zu 10.000 I.E. des Hormons Choriongonadotropin (hCG), um den Eisprung auszulösen.
Ihr Arzt wird Sie nach der hCG-Injektion für mindestens zwei Wochen engmaschig überwachen.
Ihr Arzt wird die Wirkung der MENOPUR-Behandlung überwachen. Entsprechend Ihrem Ansprechen, könnte Ihr Arzt entscheiden, die Therapie mit MENOPUR abzubrechen und kein hCG zu geben. In diesem Fall sollten Sie bis zum Einsetzen der nächsten Regelblutung nicht-hormonelle Verhütungsmittel (z.B. Kondom) verwenden oder auf Geschlechtsverkehr verzichten.
GEBRAUCHSANWEISUNG:
Falls Ihr Arzt Sie aufgefordert hat, die Injektionen selbst vorzunehmen, befolgen Sie die Anleitungen des Arztes.
Die erste MENOPUR-Injektion sollte unter Aufsicht eines Arztes vorgenommen werden.
AUFLÖSEN VON MENOPUR:
Das MENOPUR Pulver muss vor der Anwendung aufgelöst werden. Das Lösungsmittel wird
zusammen mit dem Pulver geliefert. MENOPUR sollte unmittelbar vor der Anwendung aufgelöst werden.
- Befestigen Sie eine lange, dicke Nadel (Aufziehnadel) an der Spritze.
- Brechen Sie die Spitze der Lösungsmittelampulle ab. Der Punkt auf der Ampulle soll beim Abbrechen zu Ihnen zeigen.
- Tauchen Sie die Nadel in das Lösungsmittel und ziehen Sie das gesamte Lösungsmittel aus der Ampulle.
- Stechen Sie die Nadel durch den Gummistopfen der Durchstechflasche mit Pulver und injizieren Sie langsam das Lösungsmittel gegen die Innenwand der Durchstechflasche, um Schaumbildung zu vermeiden.
- Das Pulver löst sich schnell auf (innerhalb von 2 Minuten) und bildet eine klare Lösung. Dies passiert schon, wenn nur einige Tropfen der Lösung zugegeben wurden.
-
Schwenken Sie die Lösung, um das Auflösen zu erleichtern. Nicht schütteln, da sich sonst Schaum bilden kann.
Die Lösung darf nicht angewendet werden, falls sie nicht klar ist oder Partikel enthält.
Ziehen Sie die Lösung aus der Durchstechflasche in die Spritze auf.
Wenn Sie mehr als eine Ampulle von MENOPUR pro Injektion verschrieben bekommen haben, können Sie die Lösung (die erste MENOPUR-Lösung) zurück in die Spritze aufziehen und diese in eine zweite Durchstechflasche mit Pulver injizieren. Sie können das mit bis zu drei Durchstechflaschen mit Pulver durchführen, sofern Ihr Arzt Ihnen dieses gesagt hat.
INJEKTION VON MENOPUR:
- Wenn Sie die verschriebene Dosis in der Spritze aufgezogen haben, tauschen Sie die dicke Nadel gegen eine lange, dünne Nadel (Injektionsnadel) aus.
- Halten Sie die Spritze aufrecht mit der Nadel nach oben gerichtet. Klopfen Sie leicht an die Spritze, bis sich die Luft oben angesammelt hat. Drücken Sie den Kolben vorsichtig so weit hinein, bis sich ein Tropfen an der Nadelspitze bildet.
- Ihr Arzt wird Ihnen die Injektionsstelle angeben (Vorderseite des Oberschenkels oder Bauchdecke etc.).
-
Desinfizieren Sie die Injektionsstelle mit einem Alkohol-Tupfer.
Drücken Sie die Haut zu einer Falte zusammen und stechen Sie die Nadel zügig in einem Winkel von 90º in den Körper. Drücken Sie den Kolben langsam hinein, um die Lösung zu injizieren. Entfernen Sie die Nadel.
- Nach dem Entfernen der Spritze drücken Sie gegen die Injektionsstelle, um mögliche Blutungen zu stoppen. Eine vorsichtige Massage der Injektionsstelle hilft, die Lösung unter der Haut zu verteilen.
- Entsorgen Sie gebrauchte Gegenstände nicht im Hausmüll, sondern entsorgen Sie sie auf geeignete Weise.
Wenn Sie eine größere Menge MENOPUR angewendet haben, als Sie sollten
Kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.
Wenn Sie die Anwendung von MENOPUR vergessen haben
Injizieren Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.
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Welche Nebenwirkungen hat MENOPUR 75 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Behandlung mit MENOPUR kann starke Aktivitäten in den Eierstöcken auslösen und zum sogenannten ovariellen Hyperstimulationssyndrom (OHSS) führen. Die trifft besonders bei Frauen mit polyzystischen Ovarien zu. Symptome sind u.a.: Bauchschmerzen, aufgeblähter Bauch, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gewichtszunahme, Atembeschwerden und verminderte Urinausscheidung. In Fällen von schwerem OHSS wurde selten über Flüssigkeitsansammlungen in der Bauchhöhle, im Becken und in der Brusthöhle, Atembeschwerden, vermindertes Wasserlassen, Blutpfropfbildung in Blutgefäßen (Thromboembolie) und Drehung der Eierstöcke (Torsion der Ovarien) berichtet. Falls Sie eines der beschriebenen Symptome an sich feststellen, auch wenn Sie die Behandlung seit einigen Tagen beendet haben, benachrichtigen Sie unverzüglich einen Arzt.
Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) können in Zusammenhang mit der Anwendung diese Arzneimittel auftreten. Die Symptome sind: Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung des Halses und Atembeschwerden. Falls Sie eines der beschriebenen Symptome an sich feststellen, benachrichtigen Sie unverzüglich einen Arzt.
Die folgenden häufigen Nebenwirkungen können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:
- Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- aufgeblähter Bauch
- Beckenschmerzen
- Überstimulation der Eierstöcke (ovarielles Hyperstimulationssyndrom)
- Reaktionen an der Injektionsstelle (Schmerz, Rötung, Bluterguss, Schwellung, Juckreiz)
Die folgenden gelegentlichen Nebenwirkungen können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:
- Erbrechen,
- Bauchbeschwerden,
- Durchfall
- Müdigkeit
- Schwindel
- Ansammlung von Flüssigkeit in den Eierstöcken (Ovarialzysten)
- Beschwerden in den Brüsten (einschließlich Schmerzen, Empfindlichkeit, Schmerzen der Brustwarzen und Schwellungen der Brüste)
- Hitzewallung
Die folgenden seltenen Nebenwirkungen können bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen:
- Akne
- Hautausschlag
Zusätzlich traten folgende Nebenwirkungen nach Markteinführung von MENOPUR auf, deren Häufigkeit nicht bekannt ist (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Sehstörungen
- Fieber
- Unwohlsein
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Gewichtszunahme
- Muskel- und Gelenkschmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen)
- Drehung der Eierstöcke (Ovarialtorsion) als Folge von Überstimulation der Eierstöcke
- Juckreiz
- juckende Quaddeln (Nesselsucht)
- Blutpfropfen als Folge von Überstimulation der Eierstöcke
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist MENOPUR 75 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 25°C lagern. Nicht einfrieren.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Nur zur sofortigen und einmaligen Anwendung nach der Zubereitung bestimmt.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu MENOPUR 75 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
Was MENOPUR enthält
Der Wirkstoff ist hochgereinigtes Menotropin (humanes Menopausengonadotropin, hMG), das der Bioaktivität von 75 I.E. follikelstimulierendem Hormon (FSH) und 75 I.E. luteinisierendem Hormon (LH) entspricht.
Die sonstigen Bestandteile des Pulvers sind:
Lactose-Monohydrat, Polysorbat 20, Natriumhydroxid-Lösung, Salzsäure
Die Bestandteile des Lösungsmittels sind:
Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke, Salzsäure, Natriumhydroxid.
Wie MENOPUR aussieht und Inhalt der Packung
MENOPUR ist ein Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
Eine Packung enthält 5 oder 10 Durchstechflaschen aus Glas mit Pulver und entsprechend jeweils 5 oder 10 Ampullen aus Glas mit je 1 ml farblosem Lösungsmittel.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Ferring GmbH
Wittland 11
24109 Kiel
Mitvertreiber
Ferring Arzneimittel GmbH Fabrikstraße 7
24103 Kiel
Tel.: (0431) - 58 52 - 0
Fax: (0431) - 58 52 - 74
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Belgien, Irland, Luxemburg, Slowakei: Menotrophin Ferring Tschechische Republik: Menotrophin Ferring-Léčiva
Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Island, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Norwegen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Ungarn und Zypern: Menopur Italien: Meropur
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2026.
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Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail-Adresse: info-service@ferring.de
Bitte beachten Sie Folgendes:
Das Pulver kann sich schon nach Zugabe eines Tropfens des Lösungsmittels vollständig auflösen, so dass der Eindruck entstehen könnte, dass kein Pulver in der Durchstechflasche vorhanden war. Geben Sie trotzdem das gesamte Lösungsmittel in die Flasche.
MENOPUR, FERRING und das FERRING-Logo sind Warenzeichen von Ferring B.V. © 2026 Ferring B.V.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


