Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
MENOGON HP wird als Injektionslösung in einem Fertigpen geliefert. Die Injektion wird unter die Haut gegeben ("subkutane" Injektion), normalerweise in den Bauch. Der Wirkstoff in MENOGON HP ist hochgereinigt und wird als Menotropin bezeichnet.
- Wirkstoff(e)
- Menotropin
- Zulassungsinhaber
- Ferring GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- G03GA02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung im Fertigpen angewendet?
MENOGON HP wird als Injektionslösung in einem Fertigpen geliefert. Die Injektion wird unter die Haut gegeben ("subkutane" Injektion), normalerweise in den Bauch.
Der Wirkstoff in MENOGON HP ist hochgereinigt und wird als Menotropin bezeichnet. Menotropin wird aus dem Urin von postmenopausalen Frauen gewonnen und enthält drei Hormone: Follikelstimulierendes Hormon (FSH), humanes Choriongonadotropin (hCG) und luteinisierendes Hormon (LH).
hCG, das aus dem Urin schwangerer Frauen gewonnen wird, kann hinzugefügt werden, um zur gesamten LH-Bioaktivität beizutragen.
FSH, hCG und LH sind natürliche Hormone, die im Körper von Frauen produziert werden. Sie unterstützen die normale Funktion der Fortpflanzungsorgane.
MENOGON HP wird zur Behandlung weiblicher Unfruchtbarkeit (Infertilität) in den folgenden zwei Fällen angewendet:
- Frauen, die nicht schwanger werden können, weil ihre Eierstöcke keine Eizellen produzieren (auch bei polyzystischem Ovarialsyndrom). MENOGON HP wird bei Frauen angewendet, die auf das Arzneimittel Clomifencitrat zur Behandlung ihrer Unfruchtbarkeit nicht angesprochen haben.
- Frauen, die sich einer Behandlungsmethode der assistierten Reproduktionstechnik (ART) unterziehen [einschließlich „In-vitro-Fertilisation“ (IVF)/Embryotransfer (ET), Gameten- Intra-Fallopian-Transfer (GIFT) und „Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion“ (ICSI)].
MENOGON HP hilft den Eierstöcken, viele Eibläschen ("Follikel") zu bilden, in denen sich eine Eizelle entwickeln kann ("multiple Follikelentwicklung").
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Was ist vor der Einnahme von MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung im Fertigpen zu beachten?
Untersuchungen vor der Behandlung mit MENOGON HP
Vor der Behandlung sollten die Ursachen für Ihre Unfruchtbarkeit bzw. die Ihres Partners überprüft werden. Insbesondere sollten Sie auf die folgenden Erkrankungen untersucht werden, damit Sie optimal behandelt werden können:
- Unterfunktion der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde
- Überproduktion des Hormons Prolaktin („Hyperprolaktinämie“)
- Tumoren der Hirnanhangdrüse (diese liegt an der Unterseite des Gehirns)
- Tumoren des „Hypothalamus“ (ein Bereich im Zwischenhirn unterhalb des „Thalamus“).
Wenn Sie unter einer der oben genannten Erkrankungen leiden, informieren Sie bitte Ihren
Arzt, bevor Sie mit der Behandlung mit MENOGON HP beginnen.
MENOGON HP darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen Menotropin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie Tumoren der Gebärmutter, Eierstöcke, Brustdrüsen oder Teilen des Gehirns, wie z.B. der Hirnanhangdrüse oder des Hypothalamus haben
- wenn Sie Eierstockzysten oder vergrößerte Eierstöcke haben, die nicht mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) zusammenhängen
- wenn Sie Missbildungen der Gebärmutter oder anderer Fortpflanzungsorgane haben
- wenn Sie Blutungen aus der Scheide unbekannter Ursache haben
- wenn Sie Uterusmyome haben (gutartige Tumoren in der Gebärmutter)
- wenn Sie schwanger sind oder stillen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Ovarielles Hyperstimulations-Syndrom (OHSS)
Eine schwerwiegende Nebenwirkung dieses Arzneimittels, insbesondere bei Frauen mit PCOS, ist das „Ovarielle Hyperstimulations-Syndrom“ oder „OHSS“ (siehe Abschnitt 4).
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen von OHSS bei sich entdecken, auch wenn:
- bereits einige Tage nach Ihrer letzten Injektion vergangen sind
- Sie die Anwendung von MENOGON HP beendet haben.
Diese können Anzeichen von möglicherweise schwerwiegenden Nebenwirkungen in Ihren Eierstöcken sein. Sollten diese auftreten, wird Ihr Arzt die Behandlung mit MENOGON HP abbrechen und Sie ins Krankenhaus einweisen.
Die Einhaltung der empfohlenen Dosierung sowie die sorgfältige Überwachung der Behandlung reduzieren das Risiko dieser Symptome.
Untersuchungen und Tests
Während Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden, wird Ihr Arzt normalerweise
Ultraschalluntersuchungen und manchmal Blutuntersuchungen veranlassen, um Ihr Ansprechen auf die Behandlung zu überprüfen.
Schwangerschaftsrisiken
Die Behandlung mit Hormonen wie MENOGON HP kann das Risiko folgender Ereignisse erhöhen:
- Bauchhöhlenschwangerschaft (ektope Schwangerschaft), falls Sie bereits Eileitererkrankungen in der Vergangenheit hatten
- Fehlgeburt
- Mehrlingsschwangerschaften (z.B. Zwillinge oder Drillinge)
- Missbildungen des Babys bei der Geburt (angeborene Missbildungen)
Bei Frauen, die sich einer Behandlung der Unfruchtbarkeit mit mehreren Arzneimitteln unterzogen haben, wurde von Geschwülsten der Eierstöcke und anderer Fortpflanzungsorgane berichtet. Es ist nicht bekannt, ob die Behandlung mit Hormonen wie MENOGON HP diese Probleme verursacht.
Das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln in Ihren Blutgefäßen ist während der Schwangerschaft erhöht, ebenso, wenn Sie sich einer Behandlung der Unfruchtbarkeit unterzogen haben. Weitere Faktoren sind:
- Sie sind übergewichtig
- Sie haben die Blutgerinnungserkrankung „Thrombophilie“
- Sie oder jemand in Ihrer Familie hatte Blutgerinnsel in der Vorgeschichte Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass dies auf Sie zutrifft.
Kinder
Die Anwendung von MENOGON HP bei Kindern ist nicht vorgesehen.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von MENOGON HP kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung von MENOGON HP als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
Anwendung von MENOGON HP zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Clomifencitrat ist ein weiteres Arzneimittel zur Behandlung von Unfruchtbarkeit. Bei gleichzeitiger Anwendung von MENOGON HP und Clomifencitrat kann die Wirkung auf die Eierstöcke verstärkt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenden Sie MENOGON HP nicht an, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es ist unwahrscheinlich, dass MENOGON HP Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von MENOGON HP
MENOGON HP enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung im Fertigpen angewendet?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Frauen, die keinen Eisprung haben:
Ihre Behandlung beginnt innerhalb der ersten sieben Tage Ihres Menstruationszyklusses.
- Tag 1 ist der erste Tag Ihrer Periode.
- Sie erhalten täglich Injektionen für mindestens sieben Tage
Wieviel MENOGON HP?
Die übliche Startdosis liegt zwischen 75 und 150 I.E. täglich.
- Die Dosis wird entsprechend Ihrem Ansprechen angepasst – bis zu 225 I.E.
- Sie erhalten die gewählte Dosis für mindestens sieben Tage, bevor Ihr Arzt sie anpasst.
- Normalerweise wird die Dosis um 37,5 I.E. pro Schritt angepasst, jedoch höchstens um 75 I.E. pro Schritt.
Ihr Arzt wird Ihr Ansprechen auf die Behandlung mit MENOGON HP überwachen. Wenn Sie nach vier Wochen nicht auf die Behandlung ansprechen, wird die Behandlung für diesen Zyklus abgebrochen.
Wenn Sie gut auf MENOGON HP ansprechen:
Sie erhalten eine Injektion des Hormons „humanes Choriongonadotropin“ (hCG).
- Die Dosis liegt zwischen 5.000 und 10.000 I.E.
- Sie erhalten die hCG-Injektion einen Tag nach Ihrer letzten MENOGON HP-Injektion.
Sie sollten am Tag der hCG-Gabe und am darauffolgenden Tag Geschlechtsverkehr haben. Alternativ können Spermien direkt in die Gebärmutter eingebracht werden („künstliche Befruchtung“).
• Ihr Arzt wird Sie für mindestens zwei Wochen engmaschig überwachen.
Wenn Sie nicht auf MENOGON HP ansprechen:
- Ihr Arzt wird Ihr Ansprechen auf die Behandlung mit MENOGON HP überwachen.
- Abhängig von Ihrem Ansprechen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit MENOGON HP abzubrechen und keine hCG-Injektion zu geben.
Frauen, die sich der assistierten Reproduktion (ART) unterziehen:
Wenn Sie sich der assistierten Reproduktion unterziehen, werden Sie ein Arzneimittel erhalten, um das Hormon „Gonadorelin-Releasing-Hormon“ (GnRH) zu unterstützen. Dieses Arzneimittel heißt
„GnRH-Agonist“. Die Behandlung mit MENOGON HP sollte ca. zwei Wochen nach Beginn der
Behandlung mit dem GnRH-Agonisten beginnen.
Evtl. erhalten Sie auch ein anderes Arzneimittel, einen sogenannten „GnRH-Antagonisten“.
Die Behandlung mit MENOGON HP sollte an Tag 2 oder 3 des Menstruationszyklusses beginnen (Tag 1 ist der erste Tag Ihrer Periode).
Wieviel MENOGON HP?
MENOGON HP sollte täglich für mindestens fünf Tage angewendet werden.
- Die Anfangsdosis von MENOGON HP liegt normalerweise bei 150 – 225 I.E..
- Diese Dosis kann je nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung angepasst werden – bis maximal 450 I.E. pro Tag
- Die Dosis sollte um nicht mehr als 150 I.E. pro Schritt erhöht werden.
Generell sollte die Behandlung nicht mehr als 20 Tage dauern.
Wenn ausreichend Eibläschen (oder Follikel) vorhanden sind, erhalten Sie eine einmalige Injektion von bis zu 10.000 I.E. hCG, um den Eisprung auszulösen.
Ihr Arzt wird Sie nach der hCG-Injektion für die Dauer von mindesten zwei Wochen engmaschig überwachen.
Ihr Arzt wird Ihr Ansprechen auf die Behandlung mit MENOGON HP überwachen.
- Abhängig von Ihrem Ansprechen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit MENOGON HP abzubrechen und keine hCG-Injektion zu geben.
- In diesem Fall sollten Sie nicht-hormonelle Verhütungsmittel (z.B. Kondom) verwenden. Andernfalls sollten Sie auf Geschlechtsverkehr verzichten, bis Ihre nächste Regelblutung einsetzt.
Wie wird MENOGON HP angewendet?
Befolgen Sie die "Bedienungsanleitung", die in der Packung mit dem Fertigpen enthalten ist, sehr sorgfältig.
Bei Ihrer ersten Injektion von MENOGON HP wird ein Arzt oder medizinisches Fachpersonal anwesend sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie sich die folgenden Injektionen zu Hause selbst geben können - nachdem Sie vollständig eingewiesen wurden.
Sie erhalten MENOGON HP als Injektion unter die Haut ("subkutane" Injektion). Dies geschieht in der Regel in den Bauch. Jeder Fertigpen kann für mehrere Injektionen verwendet werden.
Wenn Sie eine größere Menge MENOGON HP angewendet haben, als Sie sollten
Kontaktieren Sie Ihren Arzt.
Wenn Sie die Anwendung von MENOGON HP vergessen haben
Injizieren Sie nicht die doppelte Menge, sondern kontaktieren Sie Ihren Arzt.
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Welche Nebenwirkungen hat MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung im Fertigpen?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS)
Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Anzeichen für ein mögliches OHSS bei sich feststellen:
- Ihr Bauch schmerzt oder ist angeschwollen
- Sie haben Übelkeit oder Erbrechen
- Sie haben Durchfall
- Sie nehmen an Gewicht zu
- Sie haben Atembeschwerden
- Sie müssen seltener Wasser lassen
Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, auch wenn bereits einige Tage seit Ihrer letzten Injektion vergangen sind, oder wenn Sie die Anwendung von MENOGON HP abbrechen. Möglicherweise benötigen Sie dringend ärztliche Behandlung. Diese Nebenwirkungen könnten bedeuten, dass Ihre Eierstöcke überstimuliert wurden, bekannt als Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS). Bei schwerwiegendem OHSS wurde in seltenen Fällen von Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum, Becken oder in der Brusthöhle, Atembeschwerden, verringertem Wasserlassen, Blutgerinnseln in Blutgefäßen (Thromboembolie) und Verdrehen der Eierstöcke (Ovarialtorsion) berichtet.
Allergische Reaktionen:
Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Geschwollener Hals mit Atembeschwerden
Wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich feststellen, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
Andere Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Unwohlsein (Übelkeit)
- Schmerzhafter oder aufgeblähter Bauch
- Beckenschmerzen
- Schmerz, Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Bluterguss an der Einstichstelle
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Unwohlsein (Erbrechen)
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- Müdigkeit (Fatigue)
- Schwindel
- Ansammlung von Flüssigkeit in den Eierstöcken (Ovarialzysten)
- Beschwerden in den Brüsten, wie z.B. Schmerzen, Empfindlichkeit, Spannen und Schwellungen der Brüste sowie Schmerzen der Brustwarzen
- Hitzewallungen
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)
Andere Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Sehstörungen
- Fieber
- Allgemeines Unwohlsein
- Gewichtszunahme
- Schmerzen in Muskeln und Gelenken
- Verdrehen der Eierstöcke (Ovarialtorsion) in Folge von Überstimulation
- juckende Quaddeln (Nesselsucht)
- Blutpfropfen als Folge von Überstimulation der Eierstöcke
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung im Fertigpen aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Fertigpen angegebenen Verfalldatum nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ nicht mehr verwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Vor der ersten Anwendung:
Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C aufbewahren.
Nicht einfrieren.
Nach Anbruch:
Verwenden Sie jeden Fertigpen innerhalb von 28 Tagen nach dem Öffnen. Nicht über 25 °C lagern.
Den Fertigpen immer mit aufgesetzter Kappe aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung im Fertigpen
Was MENOGON HP enthält
Der Wirkstoff ist hochgereinigtes Menotropin (humanes Menopausengonadotropin, hMG).
Ein Fertigpen zur Mehrfachdosierung enthält Menotropin, das der Bioaktivität von 1200 I.E. follikelstimulierendem Hormon (FSH) und 1200 I.E. luteinisierendem Hormon (LH) entspricht.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Phenol, Methionin, Argininhydrochlorid, Polysorbat 20, Natriumhydroxid-Lösung, Salzsäure, Wasser für Injektionszwecke
Wie MENOGON HP aussieht und Inhalt der Packung
MENOGON HP ist eine klare farblose Injektionslösung in einem Fertigpen.
MENOGON HP 1200 I.E. Injektionslösung in einem Fertigpen ist erhältlich in Packungen mit 1 Fertigpen und 21 Injektionsnadeln.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Ferring GmbH
Wittland 11
24109 Kiel
Mitvertreiber
Ferring Arzneimittel GmbH Fabrikstraße 7
24103 Kiel
Tel.: (0431) - 5852 - 0
Fax: (0431) - 58 52 - 74
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Belgien, Irland, Luxemburg, Slowakei: Menotrophin Ferring
Tschechische Republik: Menotrophin Ferring-Léčiva
Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Island, Kroatien, Lettland, Litauen,
Malta, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Ungarn, Zypern:
Menopur
Deutschland: Menogon HP
Italien: Meropur
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2026.
Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail-Adresse: info-service@ferring.de
MENOGON HP, FERRING und das FERRING-Logo sind Warenzeichen von Ferring B.V. © 2026 Ferring B.V.
Redaktionelle Grundsätze
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