Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Was ist Lenalidomid Heumann? Lenalidomid Heumann enthält den Wirkstoff Lenalidomid. Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Funktionsweise des Immunsystems beeinflussen. Wofür wird Lenalidomid Heumann angewendet?
- Wirkstoff(e)
- Lenalidomid
- Zulassungsinhaber
- Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- L04AX04
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln angewendet?
Was ist Lenalidomid Heumann? Lenalidomid Heumann enthält den Wirkstoff Lenalidomid. Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Funktionsweise des Immunsystems beeinflussen. Wofür wird Lenalidomid Heumann angewendet? Lenalidomid Heumann wird angewendet bei Erwachsenen mit
- multiplem Myelom - myelodysplastischem Syndrom - Mantelzell-Lymphom - follikulärem Lymphom Multiples Myelom Ein multiples Myelom ist eine Krebsart, die bestimmte weiße Blutzellen betrifft, die als Plasmazellen bezeichnet werden. Diese Zellen sammeln sich im Knochenmark an und teilen sich unkontrolliert. Dadurch können die Knochen und Nieren geschädigt werden.
Das multiple Myelom kann im Allgemeinen nicht geheilt werden. Allerdings können die Anzeichen und Symptome stark abgeschwächt werden oder eine Zeitlang sogar ganz verschwinden. In diesem Fall spricht man von einer „Remission“. Neu diagnostiziertes multiples Myelom – bei Patienten nach einer Knochenmarktransplantation In diesem Anwendungsgebiet wird Lenalidomid Heumann allein und nach angemessener Erholung von der Transplantation als Erhaltungstherapie angewendet. Neu diagnostiziertes multiples Myelom – bei Patienten, bei denen keine Knochenmarktransplantation durchgeführt werden kann Lenalidomid Heumann wird zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen, wie u. a.:
Zu Beginn der Behandlung nehmen Sie diese anderen Arzneimittel zusammen mit Lenalidomid Heumann ein, später nehmen Sie nur noch Lenalidomid Heumann ein. Wenn Sie 75 Jahre oder älter sind, oder wenn Ihre Nierenfunktion mäßig bis stark eingeschränkt ist, wird Sie Ihr Arzt vor Behandlungsbeginn sorgfältig untersuchen. Multiples Myelom – bei Patienten, die zuvor bereits eine Behandlung erhalten haben Lenalidomid Heumann wird in Kombination mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel Dexamethason eingenommen. Lenalidomid Heumann kann die Verschlimmerung der Anzeichen und Symptome des multiplen Myeloms aufhalten. Es wurde außerdem gezeigt, dass Lenalidomid Heumann das Wiederauftreten des multiplen Myeloms nach erfolgter Behandlung verzögert. Myelodysplastische Syndrome (MDS) Unter MDS wird eine Gruppe von verschiedenen Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks zusammengefasst. Die Blutzellen entwickeln sich anormal und können ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen. Die betroffenen Patienten können eine Reihe von Zeichen und Symptomen aufweisen, darunter eine niedrige Zahl roter Blutzellen (Anämie), sie benötigen Bluttransfusionen und haben ein erhöhtes Infektionsrisiko. Lenalidomid Heumann wird allein angewendet zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit diagnostizierten MDS, wenn die folgenden Kriterien alle erfüllt sind:
Lenalidomid Heumann kann die Anzahl von gesunden roten Blutzellen, die im Körper gebildet werden, erhöhen, indem es die Anzahl der anormalen Zellen verringert:
- dies kann die Anzahl der benötigten Bluttransfusionen senken, möglicherweise sind auch gar keine Transfusionen mehr notwendig.
Mantelzell-Lymphom (MCL) MCL ist eine Krebserkrankung eines Teils des Immunsystems (Lymphgewebe). Sie geht von bestimmten weißen Blutzellen, den sogenannten „B-Lymphozyten“ oder B-Zellen, aus. Beim MCL wachsen die B-Zellen in unkontrollierter Weise und reichern sich im Lymphgewebe, im Knochenmark oder im Blut an. Lenalidomid Heumann allein wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten angewendet, die mit anderen Arzneimitteln vorbehandelt sind. Follikuläres Lymphom (FL) Das FL ist ein langsam wachsender Krebstumor der B-Lymphozyten. Diese Zellen gehören zu den weißen Blutzellen, die für die Infektionsbekämpfung des Körpers zuständig sind. Wenn Sie ein FL haben, können sich zu viele dieser B-Lymphozyten in Ihrem Blut, Knochenmark, in den Lymphknoten und in der Milz anreichern. Lenalidomid Heumann wird zusammen mit einem anderen Arzneimittel namens Rituximab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom angewendet. Wie wirkt Lenalidomid Heumann? Lenalidomid Heumann wirkt durch Beeinflussung des Immunsystems des Körpers und durch direkten Angriff an der Krebserkrankung. Es wirkt auf verschiedene (Arten und) Weisen:
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Was ist vor der Einnahme von Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln zu beachten?
Vor dem Beginn der Behandlung mit Lenalidomid Heumann müssen Sie die Gebrauchsinformationen von allen Arzneimitteln durchlesen, die in Kombination mit Lenalidomid Heumann anzuwenden sind. Lenalidomid Heumann darf nicht eingenommen werden,
Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie Lenalidomid Heumann nicht einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Lenalidomid Heumann einnehmen:
- wenn Sie schon einmal ein Blutgerinnsel hatten während der Behandlung besteht für Sie in diesem Fall ein erhöhtes Risiko, dass sich Gerinnsel in den Venen und Arterien bilden; - wenn Sie Anzeichen einer Infektion wie Husten oder Fieber haben; - wenn Sie eine Virusinfektion haben oder früher einmal eine Virusinfektion hatten, insbesondere eine Hepatitis-B-Infektion, Windpocken, Gürtelrose oder eine HIV-Infektion. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. Die Behandlung mit Lenalidomid Heumann kann dazu führen, dass das Virus bei Patienten, die das Virus in sich tragen, wieder aktiviert wird. Dies führt zum Wiederauftreten der Infektion. Ihr Arzt sollte überprüfen, ob Sie schon einmal eine Hepatitis-B- Infektion hatten. - wenn bei Ihnen schon einmal mehrere der folgenden Symptome gleichzeitig aufgetreten sind: ausgedehnter Hautausschlag, rote Haut, hohes Fieber, grippeartige Symptome, Anstieg der Leberenzyme, Blutanomalien (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten. Dies sind Anzeichen einer schweren Hautreaktion, die als Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen oder auch als DRESS oder Arzneimittelüberempfindlichkeits-Syndrom bezeichnet wird (siehe auch Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal vor Beginn der Behandlung darüber informieren. Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal unverzüglich, wenn während oder nach der Behandlung Folgendes auftreten sollte:
- verschwommenes Sehen, Verlust des Sehvermögens oder Doppeltsehen, Sprachschwierigkeiten, Schwäche in einem Arm oder Bein, Veränderungen Ihrer Gangart oder Gleichgewichtsprobleme, dauerhaftes Taubheitsgefühl, verminderte Sinnesempfindung oder Verlust der Sinnesempfindung, Gedächtnisverlust oder Verwirrtheit. Dies können Symptome einer schweren und potentiell tödlichen Hirnerkrankung sein, die als progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) bezeichnet wird. Wenn Sie diese Symptome bereits vor der Behandlung mit Lenalidomid Heumann hatten, informieren Sie Ihren Arzt über jegliche Veränderungen Ihrer Symptome. - Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Schmerzen in der Brust, schnellerer Herzschlag oder Schwellung in den Beinen oder Knöcheln. Dies können Anzeichen einer schweren Erkrankung, bekannt als pulmonale Hypertonie (siehe Abschnitt 4.), sein. Untersuchungen und Kontrollen Vor und während der Behandlung mit Lenalidomid Heumann werden bei Ihnen regelmäßige Blutuntersuchungen durchgeführt. Das ist notwendig, weil Lenalidomid Heumann dazu führen kann, dass die Zahl der Blutzellen, die helfen, eine Infektion zu bekämpfen (weiße Blutzellen) und die Zahl der Blutplättchen, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind, abnehmen können. Ihr Arzt wird Sie zu einer Blutuntersuchung auffordern:
- vor der Behandlung
- während der ersten 8 Wochen der Behandlung wöchentlich - danach mindestens einmal monatlich. Vor und während der Behandlung mit Lenalidomid können Sie auf Anzeichen eines kardiopulmonalen Problems untersucht werden. Für Patienten mit MDS, die Lenalidomid Heumann einnehmen Wenn Sie an MDS leiden, besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine fortgeschrittenere Erkrankung entwickeln, die als akute myeloische Leukämie (AML) bezeichnet wird. Außerdem ist nicht bekannt, inwiefern Lenalidomid Heumann die Wahrscheinlichkeit beeinflusst, dass Sie eine AML entwickeln. Ihr Arzt wird deshalb möglicherweise Untersuchungen durchführen, um nach Anzeichen zu suchen, die eine bessere Prognose des Risikos, dass Sie während Ihrer Behandlung mit Lenalidomid Heumann eine AML entwickeln könnten, erlauben. Für Patienten mit MCL, die Lenalidomid Heumann einnehmen Ihr Arzt wird einen Bluttest bei Ihnen anordnen:
Für Patienten mit FL, die Lenalidomid Heumann einnehmen Ihr Arzt wird einen Bluttest bei Ihnen anordnen:
Ihr Arzt kann gegebenenfalls prüfen, ob bei Ihnen insgesamt eine große Tumormenge im Körper, einschließlich im Knochenmark, vorliegt. Dies könnte dazu führen, dass die Tumore zerfallen und zu ungewöhnlich hohen Spiegeln von chemischen Substanzen im Blut führen, die wiederum zu Nierenversagen führen können (diesen Zustand bezeichnet man als „Tumorlyse-Syndrom“). Ihr Arzt wird Sie gegebenenfalls auf Hautveränderungen wie rote Flecken oder Ausschläge untersuchen. In Abhängigkeit von den Ergebnissen Ihrer Blutuntersuchungen und Ihres Allgemeinzustandes wird Ihr Arzt eventuell die Lenalidomid Heumann-Dosis anpassen oder die Behandlung beenden. Wenn bei Ihnen die Erkrankung erstmals festgestellt wurde, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung Ihres Alters und weiterer bei Ihnen bereits vorliegender Erkrankungen anpassen. Blutspenden Sie dürfen während der Behandlung und für mindestens 7 Tage nach Ende der Behandlung kein Blut spenden.
Kinder und Jugendliche Lenalidomid Heumann wird nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen. Ältere Menschen und Patienten mit Nierenproblemen Bei Patienten, die 75 Jahre oder älter sind oder an einer mittelschweren bis schweren Nierenerkrankung leiden, wird der Arzt eine sorgfältige Untersuchung durchführen, bevor die Behandlung beginnt. Einnahme von Lenalidomid Heumann zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Das ist notwendig, weil Lenalidomid Heumann die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Andererseits können auch andere Arzneimittel die Wirkung von Lenalidomid Heumann beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal insbesondere dann, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
Schwangerschaft, Stillzeit und Empfängnisverhütung – Informationen für Frauen und Männer Schwangerschaft Für Frauen, die Lenalidomid Heumann einnehmen
Für Männer, die Lenalidomid Heumann einnehmen
- Wenn Ihre Partnerin schwanger wird, während Sie selbst gerade Lenalidomid Heumann einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt sofort informieren. Es wird empfohlen, dass auch Ihre Partnerin einen Arzt aufsucht. - Auch Sie müssen zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung anwenden (siehe „Empfängnisverhütung“). Stillzeit Sie dürfen nicht stillen, während Sie Lenalidomid Heumann einnehmen, da nicht bekannt ist, ob Lenalidomid in die Muttermilch übergeht.
Empfängnisverhütung Für Frauen, die Lenalidomid Heumann einnehmen Vor Beginn der Behandlung müssen Sie Ihren Arzt fragen, ob bei Ihnen die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden können, auch wenn Sie denken, dass dies unwahrscheinlich ist. Wenn bei Ihnen die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden können,
- werden bei Ihnen unter Aufsicht Ihres Arztes Schwangerschaftstests durchgeführt (vor jeder Behandlung, mindestens alle 4 Wochen während der Behandlung und mindestens 4 Wochen nach Ende der Behandlung), außer im Fall einer bestätigten Sterilisation der Eileiter, bei der die Eileiter durchtrennt und verschlossen wurden, damit keine Eizellen mehr in die Gebärmutter gelangen können (Tubensterilisation) UND
- Sie müssen mindestens 4 Wochen vor Behandlungsbeginn, während der Behandlung und bis mindestens 4 Wochen nach Ende der Behandlung zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung anwenden. Ihr Arzt wird Ihnen geeignete Verhütungsmethoden empfehlen. Für Männer, die Lenalidomid Heumann einnehmen Lenalidomid tritt in die menschliche Samenflüssigkeit über. Wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder schwanger werden kann und keine zuverlässigen Verhütungsmethoden verwendet, müssen Sie während der Behandlung und für mindestens 7 Tage nach Ende der Behandlung Kondome verwenden, auch wenn Sie sich einer Vasektomie unterzogen haben. Sie dürfen während der Behandlung und für mindestens 7 Tage nach Ende der Behandlung keinen Samen bzw. kein Sperma spenden. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Sie dürfen kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich benommen, müde, schläfrig oder schwindelig fühlen oder bemerken, dass Sie verschwommen sehen, nachdem Sie Lenalidomid Heumann eingenommen haben. Lenalidomid Heumann enthält Lactose Bitte nehmen Sie Lenalidomid Heumann erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Lenalidomid Heumann enthält Natrium Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Hartkapsel, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“. Lenalidomid Heumann 2,5 mg enthält Allurarot Allurarot (E 129) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Lenalidomid Heumann 5 mg und 7,5 mg enthalten Gelborange S Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Lenalidomid Heumann 10 mg enthält Tartrazin und Gelborange S Tartrazin (E 102) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Für Lenalidomid Heumann 15 mg enthält Tartrazin und Allurarot Tartrazin (E 102) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Allurarot (E 129) kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Lenalidomid Heumann 20 mg enthält Allurarot Allurarot (E 129) kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Wie wird Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Behandlung mit Lenalidomid Heumann muss unter der Aufsicht von Ärzten erfolgen, die Erfahrung in der Behandlung des multiplen Myeloms, MDS, MCL oder FL besitzen.
Wenn Sie Lenalidomid Heumann in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, entnehmen Sie weitere Informationen über deren Anwendung und Wirkungen bitte den jeweiligen Packungsbeilagen. Behandlungszyklus Lenalidomid Heumann wird an bestimmten Tagen eines Zeitraums von 3 Wochen (21 Tagen) eingenommen.
- Jeder Zeitraum von 21 Tagen wird als „Behandlungszyklus“ bezeichnet. - Je nach Zyklustag nehmen Sie eines oder mehrere der Arzneimittel ein. An manchen Tagen nehmen Sie jedoch keines der Arzneimittel ein. - Nach Abschluss jedes 21-tägigen Zyklus sollten Sie mit dem nächsten 21-tägigen Zyklus beginnen. ODER Lenalidomid Heumann wird an bestimmten Tagen eines Zeitraums von 4 Wochen (28 Tagen) eingenommen.
- Jeder Zeitraum von 28 Tagen wird als „Behandlungszyklus“ bezeichnet. - Je nach Zyklustag nehmen Sie eines oder mehrere der Arzneimittel ein. An manchen Tagen nehmen Sie jedoch keines der Arzneimittel ein. - Nach Abschluss jedes 28-tägigen Zyklus sollten Sie mit dem nächsten 28-tägigen Zyklus beginnen. Wie viel Lenalidomid Heumann ist einzunehmen? Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, werden Sie von Ihrem Arzt darüber informiert:
Wie und wann ist Lenalidomid Heumann einzunehmen?
- Schlucken Sie die Hartkapseln im Ganzen, vorzugsweise mit Wasser. - Die Hartkapseln dürfen nicht zerbrochen, geöffnet oder zerkaut werden. Wenn das Pulver einer zerbrochenen Lenalidomid Heumann-Hartkapsel mit der Haut in Berührung kommt, müssen Sie die Haut sofort gründlich mit Wasser und Seife waschen. Einnahme dieses Arzneimittels Zur Entnahme der Hartkapsel aus der Blisterpackung:
- Drücken Sie die Hartkapsel bitte nur an einem Ende aus der Folie heraus. - Drücken Sie nicht auf die Mitte der Hartkapsel, sonst kann die Hartkapsel zerbrechen. Dauer der Behandlung mit Lenalidomid Heumann Lenalidomid Heumann wird in Behandlungszyklen eingenommen, jeder Zyklus dauert 21 oder 28 Tage (siehe oben „Behandlungszyklus“). Setzen Sie die Behandlungszyklen fort, bis Ihr Arzt sie beendet. Wenn Sie eine größere Menge von Lenalidomid Heumann eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge von Lenalidomid Heumann eingenommen haben, als Ihnen verschrieben wurde, teilen Sie dies Ihrem Arzt sofort mit. Wenn Sie die Einnahme von Lenalidomid Heumann vergessen haben Wenn Sie vergessen haben, Lenalidomid Heumann zu Ihrer gewohnten Zeit einzunehmen, und es sind
- weniger als 12 Stunden vergangen: Nehmen Sie Ihre Hartkapsel sofort ein. - mehr als 12 Stunden vergangen: Nehmen Sie keine Hartkapsel ein. Nehmen Sie die nächste Hartkapsel zur gewohnten Zeit am nächsten Tag. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Brechen Sie die Einnahme von Lenalidomid Heumann ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der nachfolgend genannten schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken – Sie benötigen unter Umständen dringend eine medizinische Behandlung:
- Nesselsucht, Hautausschläge, Anschwellen von Augen, Mund oder Gesicht, Atemnot oder Juckreiz, die Anzeichen von schwerwiegenden allergischen Reaktionen sein können, die als Angioödem und anaphylaktische Reaktion bezeichnet werden - eine schwerwiegende allergische Reaktion, die sich zu Beginn als örtlich begrenzter Hautausschlag äußert, sich dann aber über den gesamten Körper mit großflächigen Hautablösungen ausbreitet (Stevens-Johnson-Syndrom und/oder toxisch epidermale Nekrolyse) - ausgedehnter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, Anstieg der Leberenzyme, Blutanomalien (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten und Beteiligung anderer Organe (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, die auch als DRESS oder Arzneimittel- Hypersensitivitätssyndrom bezeichnet wird). Siehe auch Abschnitt 2. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
Lenalidomid Heumann kann die Anzahl der weißen Blutkörperchen, die Infektionen bekämpfen, sowie die der Blutzellen, die die Blutgerinnung fördern (Blutplättchen), reduzieren. Dies kann zu Blutungsstörungen wie Nasenbluten und Blutergüssen führen. Lenalidomid Heumann kann auch Blutgerinnsel in den Venen verursachen (Thrombose). Weitere Nebenwirkungen Es ist wichtig zu beachten, dass es bei einer geringen Anzahl von Patienten zur Entwicklung weiterer Krebsarten kommen kann, und es ist möglich, dass sich dieses Risiko bei einer Behandlung mit Lenalidomid Heumann eventuell erhöht. Daher sollte Ihr Arzt bei der Verschreibung von Lenalidomid Heumann eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung vornehmen. Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- erhöhte Urinausscheidung mit Knochenschmerzen und Schwäche; dies kann ein Anzeichen für eine Nierenerkrankung (Fanconi-Syndrom) sein. - Tumorlysesyndrom – Stoffwechselkomplikationen, zu denen es während der Krebsbehandlung kommen kann und manchmal sogar ohne Behandlung. Verursacht werden diese Komplikationen von den Abbauprodukten absterbender Tumorzellen. Dabei kann es unter anderem zu folgenden Erscheinungen kommen: Veränderungen der Zusammensetzung des Blutes; Anstieg der Kalium-, Phosphat-, Harnsäurekonzentration sowie Abfall der Calciumkonzentration, welche wiederum zu Veränderungen der Nierenfunktion und des Herzschlages, zu Krampfanfällen und in manchen Fällen zum Tod führen können. - erhöhter Blutdruck innerhalb der Blutgefäße, die die Lunge versorgen (pulmonale Hypertonie)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- plötzliche oder leichte, aber stärker werdende Schmerzen im Oberbauch und/oder Rücken, die einige Tage andauern und unter Umständen von Übelkeit, Erbrechen, Fieber und beschleunigtem Puls begleitet sind. Diese Symptome können auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen sein. - Keuchatmung, Kurzatmigkeit oder trockener Husten als mögliche Symptome einer Entzündung des Lungengewebes - Es wurden seltene Fälle von Muskelabbau (Muskelschmerzen, -schwäche oder -schwellung) beobachtet, die zu Nierenproblemen (Rhabdomyolyse) führen können. Einige dieser Fälle traten auf, wenn Lenalidomid Heumann zusammen mit einem Statin (eine bestimmte Gruppe von cholesterinsenkenden Arzneimitteln) angewendet wurde. - eine Erkrankung der Haut, die durch eine Entzündung kleiner Blutgefäße hervorgerufen wird und mit Gelenkschmerzen und Fieber einhergeht (leukozytoklastische Vaskulitis) - Beschädigung der Magen- oder Darmwand. Dies kann zu sehr schwerwiegenden Infektionen führen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwere Bauchschmerzen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Blut im Stuhl oder Veränderungen des Stuhlgangs haben. - Virusinfektionen, einschließlich Herpes Zoster (bekannt als „Gürtelrose“, eine Viruserkrankung, die einen schmerzhaften Hautausschlag mit Blasen verursacht) und das Wiederauftreten einer Hepatitis B-Infektion (was zur Gelbfärbung der Haut und der Augen, zu dunkelbraunem Urin und rechtsseitigen Bauchschmerzen, Fieber sowie Übelkeit und allgemeinem Krankheitsgefühl führen kann) - Abstoßung eines transplantierten soliden Organs (wie etwa Niere, Herz) Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Beschädigungen oder Zeichen von Manipulation an der Verpackung bemerken. Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln
Was Lenalidomid Heumann enthält
Kapselinhalt: Lactose, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] Kapselhülle: Lenalidomid Heumann 2,5 mg: Brillantblau FCF (E 133), Erythrosin (E 127), Allurarot (E 129), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Titandioxid (E 171) und Gelatine Lenalidomid Heumann 5 mg: Brillantblau FCF (E 133), Gelborange S (E 110), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Titandioxid (E 171) und Gelatine Lenalidomid Heumann 7,5 mg: Brillantblau FCF (E 133), Erythrosin (E 127), Gelborange S (E 110), Titandioxid (E 171) und Gelatine Lenalidomid Heumann 10 mg: Brillantblau FCF (E 133), Allurarot (E 129), Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Titandioxid (E 171) und Gelatine Lenalidomid Heumann 15 mg: Brillantblau FCF (E 133), Allurarot (E 129), Tartrazin (E 102), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Titandioxid (E 171) und Gelatine Lenalidomid Heumann 20 mg: Brillantblau FCF (E 133), Allurarot (E 129), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Titandioxid (E 171) und Gelatine Lenalidomid Heumann 25 mg: Titandioxid (E 171) und Gelatine Drucktinte: Schellack (wachsfrei, gebleicht), Propylenglycol, Eisen(II,III)-oxid (E 172) und Kaliumhydroxid. Wie Lenalidomid Heumann aussieht und Inhalt der Packung
Lenalidomid Heumann 2,5 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 2,5 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 4 mit einer Länge von ca. 14 – 15 mm. Die Kapseln bestehen aus einem dunkelblauen, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem hellorangen, opaken Unterteil mit schwarzem Aufrduck „637“, gefüllt mit weißem Pulver. Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 5 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 2 mit einer Länge von 18 – 19 mm. Die Kapseln bestehen aus einem grünen, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem hellbraunen, opaken Unterteil mit schwarzem Aufdruck „638", gefüllt mit weißem Pulver. Lenalidomid Heumann 7,5 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 7,5 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 1 mit einer Länge von 19 – 20 mm. Die Kapseln bestehen aus einem violetten, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem pinken, opaken Unterteil mit schwarzem Aufdruck „643", gefüllt mit weißem Pulver. Lenalidomid Heumann 10 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 10 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 0 mit einer Länge von 21 – 22 mm. Die Kapseln bestehen aus einem gelben, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem grauen, opaken Unterteil mit schwarzem Aufdruck „639", gefüllt mit weißem Pulver. Lenalidomid Heumann 15 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 15 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 2 mit einer Länge von 18 – 19 mm. Die Kapseln bestehen aus einem braunen, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem grauen, opaken Unterteil mit schwarzem Aufdruck „640", gefüllt mit weißem Pulver. Lenalidomid Heumann 20 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 20 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 1 mit einer Länge von 19 – 20 mm. Die Kapseln bestehen aus einem dunkelroten, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem hellgrauen, opaken Unterteil mit schwarzem Aufdruck „641", gefüllt mit weißem Pulver. Lenalidomid Heumann 25 mg Hartkapseln Lenalidomid Heumann 25 mg Hartkapseln sind Kapseln der Größe 0 mit einer Länge von 21 – 22 mm. Die Kapseln bestehen aus einem weißen, opaken Oberteil mit schwarzem Aufdruck „LP“ und einem weißen, opaken Unterteil mit schwarzem Aufdruck „642", gefüllt mit weißem Pulver. Umkarton mit PVC/PCTFE/Alu-Blisterpackungen mit je 7 oder 21 Hartkapseln. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Pharmazeutischer Unternehmer HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG Südwestpark 50 · 90449 Nürnberg E-Mail: info@heumann.de Mitvertrieb: Heunet Pharma GmbH Südwestpark 50 90449 Nürnberg
Hersteller Pharmadox Healthcare Ltd. KW20A Kordin Industrial Park Paola PLA 3000 Malta oder Adalvo Limited Malta Life Sciences Park, Building 1, Level 4, Sir Temi Zammit Buildings, San Gwann SGN 3000, Malta Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2024. Verschreibungspflichtig
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


