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Medikamente

Kephalodoron 5%

Kephalodoron 5%
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Kephalodoron® 5 % ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei gefäßbedingten Kopfschmerzen .

Zulassungsinhaber
Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Kephalodoron 5% angewendet?

Kurzzusammenfassung

Kephalodoron® 5 % ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei gefäßbedingten Kopfschmerzen.

Kephalodoron® 5 % ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei gefäßbedingten Kopfschmerzen.

Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Gefäßbedingte Kopfschmerzen, Migräne, Beschwerden nach Gehirnerschütterung; nervöse Erschöpfungszustände, insbesondere solche, die anlagebedingt sind.

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Was ist vor der Einnahme von Kephalodoron 5% zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Kephalodoron® 5 % Tabletten dürfen nicht angewendet werden

  • bei Eisenspeicher- und Eisenverwertungsstörungen,
  • bei Erkrankungen mit einem vermehrten Abbau roter Blutkörperchen (chronische Hämolysen),
  • bei Überempfindlichkeit gegen Weizenstärke oder einen der sonstigen Bestandteile,
  • bei Kindern unter 1 Jahr wegen des Bestandteils Mel (Honig).

Kephalodoron® 5 % Tabletten dürfen nicht angewendet werden

  • bei Eisenspeicher- und Eisenverwertungsstörungen,
  • bei Erkrankungen mit einem vermehrten Abbau roter Blutkörperchen (chronische Hämolysen),
  • bei Überempfindlichkeit gegen Weizenstärke oder einen der sonstigen Bestandteile,
  • bei Kindern unter 1 Jahr wegen des Bestandteils Mel (Honig).

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei neu auftretenden, anhaltenden oder unklaren Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Kinder
Bei Kindern von 1 bis 5 Jahren sollen Kephalodoron® 5 % Tabletten nicht angewendet werden, da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wie alle Arzneimittel sollten Kephalodoron® 5 % Tabletten in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Eisenhaltige Arzneimittel behindern die Resorption von gleichzeitig eingenommen Tetrazyklinen. Während einer Behandlung mit Tetrazyklin-haltigen Arzneimitteln sollten deshalb Kephalodoron® 5 % Tabletten nicht eingenommen werden.

Aluminium-, Calcium- und Magnesium-haltige Antazida (Arzneimittel gegen zu viel Magensäure) und Colestyramin (Arzneimittel zur Behandlung zu hoher Blutfettwerte) vermindern die Aufnahme von Eisen und können deshalb die Wirksamkeit von Kephalodoron® 5 % Tabletten beeinträchtigen.

Dies gilt ebenfalls für schwarzen Tee, Kaffee, Milch oder Alkohol. Kephalodoron® 5 % Tabletten sollen deshalb nicht zusammen mit diesen Flüssigkeiten eingenommen werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Kephalodoron® 5 %
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie die Tabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Weizenstärke kann geringe Mengen an Gluten enthalten, die aber auch für Patienten, die an Zöliakie leiden, als verträglich gelten.

Wie wird Kephalodoron 5% angewendet?

Kurzzusammenfassung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 – 3 mal täglich 1 – 2 Tabletten,
Kinder ab 5 Jahren: 1 – 3 mal täglich 1 Tablette.

Nehmen Sie Kephalodoron® 5 % immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 – 3 mal täglich 1 – 2 Tabletten,
Kinder ab 5 Jahren: 1 – 3 mal täglich 1 Tablette.
Kephalodoron® 5 % Tabletten werden unzerkaut mit Wasser eingenommen.

Dauer der Anwendung
Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 3 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Dauer der Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert eine Rücksprache mit dem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Kephalodoron® 5 % vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.

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Welche Nebenwirkungen hat Kephalodoron 5%?

Kurzzusammenfassung

Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Während der Anwendung von Kephalodoron® 5 % Tabletten kann es evtl. zu Dunkelfärbung des Stuhls kommen. Dies ist durch den Gehalt an Eisen bedingt und völlig unbedenklich.

Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Während der Anwendung von Kephalodoron® 5 % Tabletten kann es evtl. zu Dunkelfärbung des Stuhls kommen. Dies ist durch den Gehalt an Eisen bedingt und völlig unbedenklich.

Bei magenempfindlichen Patienten kann es nach Einnahme von Kephalodoron® 5 % Tabletten in seltenen Fällen zu Druckgefühl kommen. In diesem Fall sind Kephalodoron® 0,1 % Tabletten vorzuziehen.

Wenn Kephalodoron® 5 % Tabletten vor dem Schlucken zerkaut werden, kann es, bedingt durch den Gehalt an Eisen, zu einer Verfärbung der Zähne kommen und Metallgeschmack auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Kephalodoron 5% aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

Die Tabletten sind feuchtigkeitsempfindlich. Nach jeder Entnahme muss das Behältnis daher wieder dicht verschlossen werden.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen
Die Tabletten sind feuchtigkeitsempfindlich. Nach jeder Entnahme muss das Behältnis daher wieder dicht verschlossen werden.

Weitere Informationen zu Kephalodoron 5%

Zusammensetzung
1 Tablette enthält: Wirkstoff: Ferrum-Quarz Ursubstanz 10 mg.
(In 1 g Ursubstanz sind verarbeitet: Ferrum sulfuricum 0,64 g, Mel 0,32 g, Vinum 0,02 g und Quarz 0,16 g.)
Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Weizenstärke, Calciumbehenat.

Darreichungsform und Packungsgrößen
100 Tabletten, 250 Tabletten
Kephalodoron® Tabletten stehen auch in der Stärke 0,1 % zur Verfügung.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Weleda AG, Postfach 1320, D-73503 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171 / 919-414, Fax: 07171 / 919-200, E-Mail: dialog@weleda.de
Stand der Information: März 2014

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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