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Medikamente

Human Erythrozytenkonzentrat NRW Herzzentrum leukozytendepletiert und bestrahlt

Human Erythrozytenkonzentrat NRW Herzzentrum leukozytendepletiert und bestrahlt
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

sind akute und chronische Anämien . Für die Indikati- on zur Erythrozytentransfusion lassen sich keine uni- versell anwendbaren unteren Grenzwerte für Hämo- globin oder Hämatokrit festlegen. Die Ursache der Anämie soll möglichst geklärt werden und, falls mög- lich, eine kausale Therapie eingeleitet werden.

Zulassungsinhaber
Herz- und Diabeteszentrum NRW Institut f Laboratoriums- und Transfusionsmedizin

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Human Erythrozytenkonzentrat NRW Herzzentrum leukozytendepletiert und bestrahlt angewendet?

sind akute und chronische Anämien. Für die Indikati- on zur Erythrozytentransfusion lassen sich keine uni- versell anwendbaren unteren Grenzwerte für Hämo- globin oder Hämatokrit festlegen. Die Ursache der Anämie soll möglichst geklärt werden und, falls mög- lich, eine kausale Therapie eingeleitet werden. Die Entscheidung für die Transfusion von Erythrozyten oder für eine andere, gleichwertige Therapie ist ab- hängig vom klinischen Gesamtzustand des Patien- ten.

Das mit mindestens 25 Gy bestrahlte Erythrozyten- konzentrat ist besonders geeignet zur Anwendung bei gefährdeten Patienten, bei denen eine transfusi- onsassoziierte Graft-versus-Host-Reaktion vermie- den werden soll, wie

  • Föten (intrauterine Transfusion)
  • Neugeborenen nach intrauterinen Transfusionen
  • Neugeborenen bei Verdacht auf Immundefizienz
  • Neugeborenen bei postpartaler Austauschtrans- fusion
  • Patienten bei allogener Transplantation hämato- poetischer Stammzellen (aus peripherem Blut, Knochenmark oder Nabelschnurblut)
  • Patienten 7 – 14 Tage vor autologer Stammzel- lentnahme
  • Patienten bei autologer Stammzelltransplantation (bis ca. drei Monate nach Transplantation)
  • Patienten mit schwerem Immundefektsyndrom (SCID)
  • Patienten mit M. Hodgkin und Non-Hodgkin- Lymphomen (alle Stadien)
  • Patienten bei Therapie mit Purin-Analoga (z.B. Fludarabin, Cladribin, Deoxycoformycin)

Empfohlen wird die Verwendung von bestrahlten Erythrozytenkonzentraten für:

  • Patienten mit schwächeren Formen angeborener Immundefizienz
  • Patienten nach allogener Transplantation häma- topoetischer Stammzellen bis zur Immunrekonsti- tution bzw. mindestens 6 Monate nach der Transplantation
  • Patienten mit Graft-versus-Host-Reaktion nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen

Keine ausreichende Evidenz liegt vor für die Ver- wendung von bestrahlten Erythrozytenkonzentraten

bei:

  • Frühgeborenen (bis zur Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche)
  • Patienten mit AIDS, Leukämie und soliden Tumo- ren, inkl. Rhabdomyosarkom und Neuroblastom

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Weitere Informationen zu Human Erythrozytenkonzentrat NRW Herzzentrum leukozytendepletiert und bestrahlt

29.09.2014

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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