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Medikamente

HIPRAVIAR-B1

HIPRAVIAR-B1
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten

Das Wichtigste in Kürze

Zur aktiven Immunisierung von Hühnern (Broiler, zukünftige Legehennen und Zuchttiere) zur Vorbeugung von durch das Virus der Newcastle-Krankheit verursachten klinischen Symptomen und Todesfällen. Beginn der Immunität: 21 Tage nach der Impfung. Dauer der Immunität: 5 Wochen nach der Impfung (basierend auf serologischen Daten).

Zieltierarten
Hühner.
Wirkstoff(e)
Newcastle-disease-Virus
Zulassungsinhaber
Laboratorios Hipra S.A.
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird HIPRAVIAR-B1 bei Tieren angewendet?

Zur aktiven Immunisierung von Hühnern (Broiler, zukünftige Legehennen und Zuchttiere) zur Vorbeugung von durch das Virus der Newcastle-Krankheit verursachten klinischen Symptomen und Todesfällen.

Beginn der Immunität: 21 Tage nach der Impfung.

Dauer der Immunität: 5 Wochen nach der Impfung (basierend auf serologischen Daten).

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Für welche Tiere ist HIPRAVIAR-B1 zugelassen?

Hühner.

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu HIPRAVIAR-B1

Gegenanzeigen

Keine.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Nur gesunde Tiere impfen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Geimpfte Hühner können den Impfstamm bis zu 14 Tage nach der Impfung ausscheiden. Während dieser Zeit sollte der Kontakt zwischen ungeimpften Tieren und geimpften Hühnern vermieden werden. Daher sollten alle Tiere des Betriebs gleichzeitig geimpft werden.

Es sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um zu vermeiden, dass sich das Impfstoffvirus auf empfängliche Arten wie Puten ausbreitet.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Bei der Verabreichung besonders von Spray sollte das Personal, das sich um die geimpften Hühner kümmert, die allgemeinen Hygienegrundsätze befolgen (Kleidungswechsel, Tragen von Schutzhandschuhen und Desinfizieren der Stiefel) und bei der Handhabung von tierischen Abfällen und Einstreu von kürzlich geimpften Hühnern besondere Vorsicht walten lassen.

Legeperiode:

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Legeperiode ist nicht belegt.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Bei Verabreichung einer zehnfachen Überdosierung wurden außer den in Kapitel "Nebenwirkungen" aufgeführten Symptomen keine weiteren Symptome beobachtet.

Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wie wird HIPRAVIAR-B1 dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Hühner ab dem ersten Lebenstag (Broiler, zukünftige Legehennen und Zuchttiere): 1 Dosis/Tier.

Ein geeignetes Impfprogramm kann vom betreuenden Tierarzt unter Berücksichtigung der Gegebenheiten auf dem jeweiligen Betrieb und seiner Umgebung festgelegt werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Okulonasale Instillation:

Aluminiumverschluss und Stopfen von dem Lyophilisatfläschchen und der Lösungsmittelflasche entfernen. Lyophilisatfläschchen und Lösungsmittelflasche mit dem Verbindungsstück verbinden. Leicht schütteln, bis das Lyophilisat vollständig aufgelöst ist. Nun das Lyophilisatfläschchen und das Verbindungsstück entfernen und den im Lieferumfang enthaltenen Tropfaufsatz auf die Flasche aufsetzen. Dann einen Tropfen des Impfstoffs (0,03 ml) pro Tier in ein Auge oder ein Nasenloch verabreichen (30 ml für 1000 Dosen).

Verabreichung über das Trinkwasser:

Aluminiumverschluss und Stopfen von dem Lyophilisatfläschchen entfernen. Lyophilisat auflösen, indem das Fläschchen zur Hälfte mit kaltem frischem Leitungswasser gefüllt wird. Das Leitungswasser muss frei von Chlor, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und Metallionen sein. Leicht schütteln, bis das Lyophilisat vollkommen aufgelöst ist und die Menge der Suspension, die von den Tieren innerhalb von einer halben bis maximal einer Stunde als Trinkwasser aufgenommen wird, in einen geeigneten Behälter füllen. Dabei ist das Alter der Tiere zu berücksichtigen.

Um eine Aufnahme des Impfstoffes innerhalb von 1-2 Stunden zu gewährleisten, sollte den Tieren zur Durstförderung etwa 1-2 Stunden vor der Impfung das Trinkwasser entzogen werden.

Geeignete Trinkwassermenge:  
Alter des Tieres Ungefähre Wassermenge für 1000 Tiere
1 bis 3 Wochen 5 bis 10 Liter
4 bis 9 Wochen 12 bis 23 Liter
10 bis 16 Wochen 27 bis 37 Liter

Verabreichung als Spray:

Das verwendete Sprühgerät auf die benötigte Wassermenge hin überprüfen, da diese sowohl von der Art des Sprühgeräts und als auch von dem Tröpfchendurchmesser abhängt, den es produziert. Die so ermittelte Wassermenge muss zum Anmischen der Dosen in Abhängigkeit von der Anzahl der zu impfenden Tiere verwendet werden.

Aluminiumverschluss und Stopfen von dem Lyophilisatfläschchen entfernen. Sprühgerät mit kaltem frischem Leitungswasser füllen. Das Leitungswasser muss frei von Chlor, Reinigungs- und

Desinfektionsmitteln und Metallionen sein. Die Tiere gleichmäßig aus einem Abstand von 30-40 cm besprühen.

Für Erstimpfungen im Feld sollte grobes Spray verwendet werden (Tröpfchendurchmesser ≥ 100 µm) und für Nachimpfungen sollte ein Tröpfchendurchmesser zwischen 50-80 µm (feines Spray) verwendet

werden.

Geeignete Sprühvolumina:    
  Anzahl an Dosen 1 Tag alte Küken (große Tropfen) Ältere Tiere (kleine Tropfen)
200-250 ml 500-1000 ml
     
10. WARTEZEIT(EN)    
Null Tage.    

Welche Nebenwirkungen kann HIPRAVIAR-B1 beim Tier haben?

Studien zufolge können bei geimpften Vögeln 5-7 Tage nach der Impfung sehr selten Atemwegssymptome auftreten.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt mit.

Wie ist HIPRAVIAR-B1 aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Kühl lagern und transportieren (2°C – 8°C).

Nicht einfrieren.

Vor Licht schützen.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum "Verwendbar bis" nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach Rekonstitution gemäß den Anweisungen: Sofort verbrauchen.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Weitere Informationen zu HIPRAVIAR-B1

Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Zulassungsinhaber und Hersteller, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist: Laboratorios Hipra, S.A.

Avda. la Selva, 135 17170 Amer (Girona) SPANIEN

Bezeichnung des Tierarzneimittels

HIPRAVIAR-B1 Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension für Hühner

Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile

Jede 0,03 ml Dosis enthält:  
Wirkstoff:  
Lebendes Virus der Newcastle-Krankheit, Stamm B1................................................. 106,5 – 107,7 EID50*
* Embryo-infektiöse Dosis 50 %  

Sonstige Bestandteile (enthalten im Lösungsmittel zur okulonasalen Instillation):

Patentblau V (E-131) ……………………………………………………….………… 0,003 mg

Gelbliches Lyophilisat.

Lösungsmittel: Dunkelblaue klare Lösung.

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

September 2021

Weitere Angaben>

Packungsgrößen:

Kartonschachtel mit 10 Durchstechflaschen zu 500, 1000, 2500 oder 5000 Dosen

Kartonschachtel mit 10 Durchstechflaschen zu 1000 Dosen + Kartonschachtel mit 10 Flaschen mit 32 ml Lösungsmittel.

Verbindungsstücke und Tropfaufsätze für die Verabreichung mit Lösungsmittel sind im Lieferumfang enthalten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Mitvertrieb und örtlicher Vertreter des Zulassungsinhabers: HIPRA DEUTSCHLAND GmbH

Münsterstraße 306

40470 Düsseldorf

E-Mail: deutschland@hipra.com Tel. (+49) 0211 698236-0

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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