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Medikamente

Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze

Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Nicht mehr verfügbar

Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze ist nicht mehr im Handel oder nicht mehr zugelassen. Die Angaben auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke nach einer Alternative.

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Gebrauchsinformation

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Was ist vor der Einnahme von Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze zu beachten?

Halimatoz darf nicht angewendet werden

• wenn Sie allergisch gegenüber dem Wirkstoff Adalimumab oder einem der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (aufgelistet in Abschnitt 6).

• wenn Sie an einer schweren Infektion wie aktiver Tuberkulose, Sepsis (Blutvergiftung) oder einer anderen opportunistischen Infektion (ungewöhnliche Infektion, die im Zusammenhang mit einer Schwächung des Immunsystems auftritt) erkrankt sind. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn bei Ihnen Anzeichen von Infektionen, z. B. Fieber, Wunden, Abgeschlagenheit, Zahnprobleme, vorliegen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

• wenn Sie an mäßiger bis schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erkrankt sind. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt über zurückliegende oder bestehende ernsthafte Herzb schw rden berichten (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

• Sollten bei Ihnen allergische Reaktionen auftreten mit Anzeichen,zugelassenwie Engegefühl in der Brust,
  pfeifende Atemgeräusche, Benommenheit/Schwindel, Schw llungen oder Hautausschlag,
  sollten Sie Halimatoz nicht weiter anwenden und sich unv rzüglich mit Ihrem Arzt in
  Verbindung setzen, da diese Reaktionen in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein können.
Infektion länger
•  
Wenn Sie an einer Infektion erkrankt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der
  Halimatoz-Behandlung beginnen. Au dann, wenn Sie die Infektion schon länger haben, oder
  die Infektion örtlich begrenzt ist (z. B. ein Unterschenkelgeschwür). Wenn Sie unsicher sind,
  fragen Sie Ihren Arzt. nicht
•  
Während der Behandlung mit Halimatoz können Sie leichter an Infektionen erkranken. Das
  Risiko kann sich zusä zlich erhöhen, wenn Ihre Lungenfunktion verringert ist. Diese Infektionen
  können schwer se und umfassen Tuberkulose, Infektionen, die durch Viren, Pilze, Parasiten
  oder Bakterien oder andere ungewöhnliche Infektionserreger verursacht werden, sowie Sepsis
  (Blutvergiftung).  
• Diese I fektionen können in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein. Es ist wichtig, dass Sie Ihren
  informieren, wenn bei Ihnen Anzeichen wie Fieber, Wunden, Abgeschlagenheit oder

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Halimatoz anw nd . Allergische Reaktion

ArzneiZahnproblememittelauftreten. Ihr Arzt kann ein kurzzeitiges Absetzen der Halimatoz-Behandlung empfehlen.

Tuberkulose (TB)

Ihr Arzt wird Sie vor Beginn der Behandlung mit Halimatoz auf Anzeichen und Krankheitserscheinungen einer Tuberkulose untersuchen, da bei mit Adalimumab behandelten Patienten von Tuberkulosefällen berichtet wurde. Zu dieser gründlichen Untersuchung gehören die Aufnahme einer umfassenden medizinischen Vorgeschichte und geeignete Tests (z. B. eine Röntgen-Aufnahme des Brustkorbs und ein Tuberkulintest). Die Durchführung und Ergebnisse dieser Tests sollten in Ihrem Patientenpass dokumentiert werden. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie jemals Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engem Kontakt zu jemandem standen, der Tuberkulose hatte. Tuberkulose kann sich während der Behandlung entwickeln, sogar wenn Sie eine vorbeugende Behandlung gegen Tuberkulose bekommen

haben. Sollten Anzeichen einer Tuberkulose (anhaltender Husten, Gewichtsverlust, Teilnahmslosigkeit, leichtes Fieber) oder einer anderen Infektion während oder nach der Behandlung auftreten, benachrichtigen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Reisen/wiederkehrende Infektionen

  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich in Regionen aufgehalten haben oder in Regionen gereist sind, in denen Pilzinfektionen häufig vorkommen (z. B. Histoplasmose, Kokzidioidomykose oder Blastomykose).
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit unter wiederkehrenden Infektionen oder anderen Krankheiten litten, die das Risiko einer Infektion erhöhen.
Hepatitis-B-Virus      
• Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Träger des Hepatitis-B-Virus (HBV) sind, wenn Sie
  eine aktive HBV-Infektion haben oder wenn Sie ein erhöhtes Risiko für eine HBV-Infektion
  aufweisen. Ihr Arzt sollte Sie auf HBV untersuchen. Adalimumab kann einem erneuten
  Ausbruch einer HBV-Infektion bei Personen führen, die dieses Virus tragen. In einigen seltenen
  Fällen, besonders bei der zusätzlichen Anwendung von weiteren Arzn imitt ln, die das
  körpereigene Abwehrsystem unterdrücken, kann der erneute Ausbruch einer HBV-Infektion
  lebensbedrohend sein. zugelassen
Personen über 65 Jahre
• Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, können Sie für Infektion anfälliger sein, während Sie
  Halimatoz nehmen. Sie und Ihr Arzt sollten besonders auf Anzeichen einer Infektion achten,
  während Sie mit Halimatoz behandelt werden. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren,
  wenn Sie Anzeichen von Infektionen wie Fieber, Wunden, Gefühl der Müdigkeit oder
  Zahnprobleme bekommen. länger
Chirurgische oder zahnmedizinische Eingriffe
• Vor einer Operation oder ei er Zahnbehandlung informieren Sie bitte Ihren Arzt über Ihre
  Behandlung Halimatoz. Ihr Arzt kann ein kurzzeitiges Absetzen der Halimatoz-Behandlung
  empfehlen.     nicht
       
Demyelinisierende Erkrankungen  
• Wenn Sie   de yelinisierende Erkrankung (eine Erkrankung, die die Schutzschicht um die
  Nerven b inträchtigt) wie . B. multiple Sklerose haben oder entwickeln, wird Ihr Arzt
  entscheide , ob Sie Halimatoz erhalten bzw. weiter anwenden sollten. Informieren Sie bitte

ArznumgehendeimittelIhren Arzt, wenn es bei Ihnen zu Anzeichen wie verändertem Sehvermögen oder

K aftlosigkeit in den Armen oder Beinen kommt oder wenn sich Körperteile taub oder kribbelig anfühlen.

Impfungen

Gewisse Impfstoffe enthalten lebende, jedoch abgeschwächte Formen von krankheitserregenden Bakterien und Viren und sollten während der Behandlung mit Halimatoz nicht verwendet werden, da sie Infektionen verursachen können. Besprechen Sie jede Impfung vorher mit Ihrem Arzt. Bei Kindern wird empfohlen, nach Möglichkeit vor Behandlungsbeginn mit Halimatoz alle anstehenden Impfungen zu verabreichen. Wenn Sie Halimatoz während der Schwangerschaft erhalten haben, hat Ihr Säugling eventuell ein erhöhtes Risiko, während ungefähr der ersten 5 Monate nach der letzten Halimatoz-Dosis, die Sie während der Schwangerschaft erhalten hatten, eine Infektion zu bekommen. Es ist wichtig, dass Sie den Ärzten des Kindes und anderem Fachpersonal im Gesundheitswesen mitteilen, dass Sie

Halimatoz während der Schwangerschaft angewendet haben, so dass diese darüber entscheiden können, ob Ihr Säugling eine Impfung erhalten sollte.

Herzschwäche

  • Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie schwerwiegende Herzprobleme haben oder gehabt haben. Wenn Sie eine leichte Herzschwäche (Herzinsuffizienz) haben und mit Halimatoz behandelt werden, muss Ihre Herzschwäche sorgfältig durch Ihren Arzt überwacht werden. Entwickeln Sie neue oder sich verschlechternde Symptome einer Herzschwäche (z. B. Kurzatmigkeit oder Anschwellen der Füße), müssen Sie sofort mit Ihrem Arzt sprechen.
• Die körpereigene Produktion von Blutzellen, die Infektionen bekämpfen oder beim Stoppen von
  Blutungen helfen, kann bei einigen Patienten vermindert sein. Wenn Sie anhaltendes Fieber
• Es gab sehr selten Fälle bestimmter Krebsarten bei Kinde undzugelassenErwachsenen, die Adalimumab
  oder andere TNFα-Hemmer erhielten. Patienten mit schw ren Verlaufsformen der
  rheumatoiden Arthritis und langjährig bestehender Erkrankung können ein im Vergleich zum
  Durchschnitt erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Lymphoms und von Leukämie
  (Krebsarten, die die Blutzellen und das Knoche mark betreffen) aufweisen. Wenn Sie
  Halimatoz anwenden, kann sich Ihr Risiko, Lymphome, Leukämie oder andere Krebsformen zu
  entwickeln, möglicherweise erhöhen. In sellängerenen Fällen wurde bei Patienten, die mit
•     nicht  
Es wurden außerdem b Patienten unter Adalimumab-Therapie Fälle von Hauttumoren, die
  keine Melanome waren, b obachtet. Falls während oder nach der Behandlung neue geschädigte
  Hautstellen auftreten oder vorhandene Male oder geschädigte Stellen ihr Erscheinungsbild
  verändern, infor ieren Sie bitte Ihren Arzt.  
• Bei Pati nt einer besonderen Art von Lungenerkrankung, der chronischen obstruktiven
  Lunge erkrankung (COPD), sind unter Behandlung mit einem anderen TNFα-Hemmer
  Krebsarten aufgetreten, die keine Lymphome waren. Wenn Sie COPD haben oder wenn Sie
  sta k rauchen, sollten Sie Ihrem Arzt besprechen, ob die Behandlung mit einem
  ArzneimittTNFα-Hemmer für Sieelgeeignet ist.  
Autoimmunerkrankungen    

In seltenen Fällen kann die Behandlung mit Halimatoz ein lupusähnliches Syndrom auslösen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, falls Symptome wie ein anhaltender, nicht erklärbarer Hautausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen oder Müdigkeit auftreten.

Kinder und Jugendliche

  • Wenden Sie Halimatoz nicht bei Kleinkindern mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis an, die jünger als 2 Jahre sind.
  • Wenden Sie Halimatoz nicht bei Kleinkindern mit Plaque-Psoriasis oder Colitis ulcerosa an, die jünger als 4 Jahre sind.
  • Wenden Sie Halimatoz nicht bei Kindern mit Morbus Crohn an, die jünger als 6 Jahre sind.
  • Wenn eine andere Dosis als 40 mg empfohlen ist, darf die 40-mg-Fertigspritze nicht verwendet werden.

Anwendung von Halimatoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder Sie beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Halimatoz kann zusammen mit Basistherapeutika (wie Methotrexat, Sulfasalazin, Hydroxychloroquin, Leflunomid und injizierbaren Goldzubereitungen) und mit Kortikosteroiden oder Schmerzmitteln, einschließlich nicht steroidhaltiger entzündungshemmender Antirheumatika (NSAR), verwendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit   zugelassen
• Sie sollten eine geeignete Verhütungsmethode in Erwä ung ziehen, um nicht schwanger zu
  werden, und bis mindestens 5 Monate nach der letzten Dosis von Halimatoz verhüten.
• Wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu
  werden, fragen Sie Ihren Arzt vor Anwendung dieses Arzneimittels um Rat.
      länger
• Halimatoz sollte während einer Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies erforderlich ist.
• Laut einer Studie mit Schwa geren bestand bei Kindern von Müttern, die während der
  Schwangerschaft Ada imumabnichtbehandelt wurden, kein höheres Risiko für Geburtsfehler als
  bei Kindern von Müttern der gleichen Erkrankung, die nicht mit Adalimumab behandelt wurden.
• Halimatoz kann während der Stillzeit angewendet werden.
• Wenn Sie Hal atoz während einer Schwangerschaft erhalten, hat Ihr Säugling eventuell ein
  erhöhtes Risiko, eine Infektion zu bekommen.  
• Es ist wichtig, dass Sie vor einer Impfung Ihres Säuglings die Ärzte des Kindes und anderes
  Fachpersonal Gesundheitswesen darüber informieren, dass Sie Halimatoz während der
  Schwangerschaft angewendet haben. Weitere Information siehe im Abschnitt zu Impfungen
  Arzneimittelunter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.  

Sie dürfen Halimatoz nicht zusammen mit Arzneimitteln verwenden, die als Wirkstoffe Anakinra oder Abatacept enthalten, da ein erhöhtes Risiko einer schwerwiegenden Infektion besteht. Die Kombination von Adalimumab oder anderen TNF-Antagonisten mit Anakinra oder Abatacept wird nicht empfohlen, da ein mögliches erhöhtes Risiko für Infektionen, inklusive schw rer Infektionen, und für andere mögliche Arzneimittelwechselwirkungen besteht. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Halimatoz kann einen geringen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen haben. Bei der Anwendung von Halimatoz kann das Sehvermögen beeinträchtigt sein und es kann das Gefühl auftreten, dass sich der Raum dreht (Schwindel).

Halimatoz enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 0,8 ml Dosis, das heißt es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Halimatoz ist als Pen mit 40 mg sowie als Fertigspritzen mit 20 mg und 40 mg verfügbar, mit denen Patienten eine volle 20-mg- oder 40-mg-Dosis verabreichen können.

Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, ankylosierende Spondylitis oder axiale Spondyloarthritis, bei der im Röntgenbild noch keine Verknöcherung nachweisbar i t

Alter und Körpergewicht   Wie viel und wie häufig zu Hinweise
      verabreichen?  
Erwachsene     40 mg jede zweite Woche als Während Sie Halimatoz bei
      Einzeldosis rheumatoid r Arthritis
        anwenden, wird die Gabe von
        Methotrexat fortgesetzt. Sollte
        Ihr Arzt die Gabe von
      länger zugelassenMethotrexat als nicht geeignet
      erachten, kann Halimatoz auch
      alleine angewendet werden.
      Falls Sie an rheumatoider
      Arthritis erkrankt sind und kein
      Methotrexat begleitend zu Ihrer
       
      nicht Behandlung mit Halimatoz
      erhalten, kann Ihr Arzt sich für
      eine Halimatoz-Gabe von 40 mg
      jede Woche oder 80 mg jede
      zweite Woche entscheiden.
   
Polyartikuläre juvenile d opathische Arthritis  
Alter und Körpergewicht   Wie viel und wie häufig zu Hinweise
      verabreichen?  
Kinder, Jugendliche und   40 mg jede zweite Woche Entfällt
Erwachsene ab einem Alter von      
2 Jahren em      
Körpe gewicht von 30 kg oder      
mehr        
Arzneimittel      
Kinder, Jugendliche und   20 mg jede zweite Woche Entfällt
Erwachsene ab einem Alter von      
2 Jahren mit einem      
Körpergewicht von 10 kg bis      
unter 30 kg        

Enthesitis-assoziierte Arthritis

Alter und Körpergewicht Wie viel und wie häufig zu Hinweise
  verabreichen?  
Kinder, Jugendliche und 40 mg jede zweite Woche Entfällt
Erwachsene ab einem Alter von    
6 Jahren mit einem    
Körpergewicht von 30 kg oder    
mehr    
Kinder und Jugendliche ab 20 mg jede zweite Woche Entfällt
einem Alter von 6 Jahren mit    
einem Körpergewicht von 15 kg    
bis unter 30 kg    
     
Psoriasis    
Alter und Körpergewicht Wie viel und wie häufig zu Hinweise
  verabreichen?  
Erwachsene Anfangsdosis von 80 mg (als Sie sollten H im toz so lange
  zwei Injektionen à 40 mg an spritzen, wie Sie dies mit Ihrem
  einem Tag), gefolgt von 40 mg Arzt b sprochen haben. Wenn
  jede zweite Woche, beginnend diese Dosis nicht gut genug
  eine Woche nach der wirkt, kann Ihr Arzt die
  Anfangsdosis. Dosierung auf 40 mg jede
    zugelassenWoche oder 80 mg jede zweite
    Woche erhöhen.
   
Plaque-Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen  
Alter und Körpergewicht Wie viel und wie h ufig zu Hinweise
  verabreichen? länger  
Kinder und Jugendliche Anfangsdosis von 40 mg, Entfällt
zwischen 4 und 17 Jahren mit gefolgt von 40 mg eine Woche  
einem Körpergewicht von 30 kg später.  
oder mehr Danachnichtbeträgt die übliche  
  Dosierung 40 mg jede zweite  
  Woche.  
Kinder und Jugendliche Anfangsdosis von 20 mg, Entfällt
zwischen 4 und 17 Jahren gefolgt von 20 mg eine Woche  
einem Körpergew cht von 15 kg später.  
bis unter 30 kg    
Arzneimittel Danach beträgt die übliche  
Dosierung 20 mg jede zweite  
Woche.  

Hidradenitis suppurativa (Acne inversa)

Alter und Körpergewicht   Wie viel und wie häufig zu Hinweise
    verabreichen?  
Erwachsene   Anfangsdosis von 160 mg (als Es wird empfohlen, dass Sie an
    vier Injektionen à 40 mg an den betroffenen Stellen täglich
    einem Tag oder als zwei eine antiseptische Waschlösung
    Injektionen à 40 mg pro Tag an anwenden.
    zwei aufeinanderfolgenden  
    Tagen), gefolgt von einer Dosis  
    von 80 mg (als zwei Injektionen  
    à 40 mg an einem Tag) zwei  
    Wochen später.  
    Nach zwei weiteren Wochen  
    wird die Behandlung mit einer  
    Dosierung von 40 mg jede  
    Woche oder 80 mg jede zweite  
    Woche nach Anweisung Ihres  
    Arztes fortgesetzt.  
Jugendliche zwischen 12 und   Anfangsdosis von 80 mg (als Wenn di Dosis nicht gut
17 Jahren mit einem   zwei Injektionen à 40 mg an genug wirkt, kann Ihr Arzt die
Körpergewicht von 30 kg oder   einem Tag), gefolgt 40 mg jede Dosierung auf 40 mg jede
mehr   zweite Woche, beginnend eine Woche oder 80 mg jede zweite
    Woche später. zugelassenWoche erhöhen.
    länger Es wird empfohlen, dass Sie an
    den betroffenen Stellen täglich
    eine antiseptische Waschlösung
    anwenden.
       
Morbus Crohn    
Alter und Körpergewicht   W e v el und wie häufig zu Hinweise
    verabreichen?  
Erwachsene   Anfangsdosis von 80 mg (als Wenn diese Dosis nicht gut
Arzneimittel   nicht  
  zwei Injektionen à 40 mg an genug wirkt, kann Ihr Arzt die
  einem Tag), gefolgt von 40 mg Dosierung auf 40 mg jede
  jede zweite Woche, beginnend Woche oder 80 mg jede zweite
  zwei Wochen später. Woche erhöhen.
  Wenn ein schnelleres  
  Ansprechen erforderlich ist,  
  kann Ihr Arzt eine Anfangsdosis  
  von 160 mg (als vier Injektionen  
  à 40 mg an einem Tag oder als  
  zwei Injektionen à 40 mg pro  
  Tag an zwei  
     
    aufeinanderfolgenden Tagen)  
    verschreiben, gefolgt von 80 mg  
    (als zwei Injektionen à 40 mg an  
    einem Tag) zwei Wochen  
    später.  
    Danach beträgt die übliche  
    Dosierung 40 mg jede zweite  
    Woche.  

Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen

Alter und Körpergewicht Wie viel und wie häufig zu Hinweise
  verabreichen?  
Kinder und Jugendliche Anfangsdosis von 80 mg (als Wenn diese Dosis nicht gut
zwischen 6 und 17 Jahren mit zwei Injektionen à 40 mg an genug wirkt, kann der Arzt die
einem Körpergewicht von 40 kg einem Tag), gefolgt von 40 mg Dosierung auf 40 mg jede
oder mehr jede zweite Woche, beginnend Woche oder 80 mg jede zweite
  zwei Wochen später. Woche erhöhen.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Arzneimittel

Wenn ein schnelleres Ansprechen erforderlich ist, kann Ihr Arzt eine Anfangsdosis von 160 mg (als vier Injektionen à 40 mg an einem Tag oder als zwei Injektionen à 40 mg pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen) verschreiben, gefolgt von 80 mg (als zwei Injektionen à 40 mg an einem Tag) zwei Wochen später.

Anfangsdosis von 40 m , gefolgt von 20 mg jede zweite

Danach beträgt die übliche Dosierung 40 mglängerjede zw ite Woche.

Woche, beginnend zwei

nichtWochen spä er. Wenn ein sc nelleres

Anspre hen erforderlich ist,

ka Ihr Arzt eine Anfangsdosis von 80 mg (als zwei Injektionen à 40 mg an einem Tag) verschreiben, gefolgt von 40 mg zwei Wochen später.

Danach beträgt die übliche Dosierung 20 mg jede zweite Woche.

zugelassen

Wenn diese Dosis nicht gut genug wirkt, kann der Arzt die Dosishäufigkeit auf 20 mg jede Woche erhöhen.

Colitis ulcerosa

Alter und Körpergewicht   Wie viel und wie häufig zu Hinweise
    verabreichen?  
Erwachsene   Anfangsdosis von 160 mg (als Wenn diese Dosis nicht gut
    vier Injektionen à 40 mg an genug wirkt, kann Ihr Arzt die
    einem Tag oder als zwei Dosierung auf 40 mg jede
    Injektionen à 40 mg pro Tag an Woche oder 80 mg jede zweite
    zwei aufeinanderfolgenden Woche erhöhen.
    Tagen), gefolgt von 80 mg (als  
    zwei Injektionen à 40 mg an  
    einem Tag) zwei Wochen  
    später.  
    Danach beträgt die übliche  
    Dosierung 40 mg jede zweite  
    Woche.  
       
Nicht infektiöse Uveitis    
Alter und Körpergewicht   Wie viel und wie häufig zu Hinw ise
    verabreichen?  
Erwachsene   Anfangsdosis von 80 mg (als Bei nicht infektiöser Uveitis
    zwei Injektionen à 40 mg), können Kortikosteroide oder
    gefolgt von 40 mg jede zweite zugelassenandere Arzneimittel, die das
    Woche, beginnend eine Woche körpereigene Abwehrsystem
    nach der Anfangsdosis. beeinflussen, während der
    länger Behandlung mit Halimatoz
    weiter genommen werden.
    Halimatoz kann auch alleine
    angewendet werden.
     
      Sie sollten Halimatoz so lange
      spritzen, wie Sie dies mit Ihrem
      Arzt besprochen haben.
Kinder und Jugendliche ab   40 mg jede zweite Woche Der Arzt kann auch eine
    nicht  
einem Alter von 2 Jahren   gemeinsam mit Methotrexat Anfangsdosis von 80 mg
einem Körpergewicht von 30 kg     verschreiben, die eine Woche
oder mehr     vor Beginn der üblichen Dosis
      verabreicht werden kann.
Kinder und Jugendl che ab   20 mg jede zweite Woche Der Arzt kann auch eine
einem Alter von 2 Jahren   gemeinsam mit Methotrexat Anfangsdosis von 40 mg
einem Körpergewicht unter     verschreiben, die eine Woche
30 kg     vor Beginn der üblichen Dosis
Arzneimittel     verabreicht werden kann.
Art der Anwendung    

Halimatoz wird unter die Haut gespritzt (subkutane Injektion).

Eine genaue Anleitung zur Injektion von Halimatoz finden Sie in Abschnitt 7, „Anweisung für die Anwendung“.

Wenn Sie die Anwendung von Halimatoz abbrechen

Wenn Sie eine größere Menge von Halimatoz angewendet haben, als Sie sollten

Falls Sie Halimatoz versehentlich häufiger gespritzt haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker und erläutern Sie ihm, dass Sie mehr als erforderlich gespritzt haben. Nehmen Sie immer die Faltschachtel des Arzneimittels mit, auch wenn sie leer ist.

Wenn Sie die Injektion von Halimatoz vergessen haben

Wenn Sie einmal eine Injektion vergessen haben, sollten Sie die nächste Halimatoz-Dosis spritzen, sobald Ihnen dies auffällt. Spritzen Sie Ihre darauffolgende Dosis an dem ursprünglich vorgesehenen Tag, wie Sie es getan hätten, wenn Sie die Injektion nicht vergessen hätten.

Die Entscheidung, die Anwendung von Halimatoz abzubrechen, müssenzugelassenSie mit Ihrem Arzt besprechen. Die Anzeichen Ihrer Erkrankung können nach Abbruch der Behandlung zurückkehren.

Sollten Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.

Wie ist Halimatoz aufzubewahren?

6.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen sind leicht bis mäßig ausgeprägt. Einige können jedoch auch schwerwiegend sein und müssen behandelt werden. Nebenwirkungen können bis zu vier Monate oder länger nach der letzten Injektion von Halimatoz auftr ten.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen von allergischen Reaktionen oder Herzschwäche bemerken:

• starker Hautausschlag, Nesselsucht; länger
 
• Schwellung im Gesicht, an Händen oder Füßen;
• Schwierigkeiten beim Atmen oder S hlucken;
• Kurzatmigkeit bei Belastung oder im Liegen oder Schwellung der Füße.
  nicht  
Benachrichtigen Sie bitte so bald wie möglich Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
• Anzeichen und Symp ome einer Infektion wie Fieber, Krankheitsgefühl, Wunden,
  Zahnprobleme, Brennen beim Wasserlassen, Gefühl der Schwäche oder Müdigkeit oder Husten;
• Symptome für Nervenprobleme wie Kribbeln, Taubheitsgefühl, Doppeltsehen oder Schwäche in
  Armen oder Be nen;  
• Anzeich für Hautkrebs wie eine Beule oder offene Stelle, die nicht abheilt;
• Anzeichen und Krankheitserscheinungen, die auf eine mögliche Erkrankung des blutbildenden

ArzneimittelSystems hinweisen, wie anhaltendes Fieber, Blutergüsse, Blutungen, Blässe. Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit Adalimumab beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Person von 10 Personen betreffen)

  • Reaktionen an der Injektionsstelle (einschließlich Schmerz, Schwellung, Rötung oder Juckreiz);
  • Infektionen der Atemwege (einschließlich Erkältung, Fließschnupfen, Infektion der Nasennebenhöhlen, Lungenentzündung);
  • Kopfschmerzen;
  • Bauchschmerzen;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Hautausschlag;
  • Schmerzen in den Muskeln.

Häufig (kann bis zu 1 Person von 10 Personen betreffen)

• Schwere Infektionen (einschließlich Blutvergiftung und Virusgrippe);
• Darminfektionen (einschließlich Magen-Darm-Grippe);  
• Infektionen der Haut (einschließlich Entzündung des Unterhautzellgewebes und Gürtelrose);
• Infektionen des Ohres;  
• Infektionen des Mundes (einschließlich Zahninfektionen und Fieberbläschen);
• Infektionen der Fortpflanzungsorgane;  
• Harnwegsinfektion;  
• Pilzinfektionen;  
• Gelenkinfektionen;  
• Gutartige Tumoren;  
• Hautkrebs;  
• Allergische Reaktionen (einschließlich durch Jahreszeiten bedingte Allergie);
• Flüssigkeitsverlust (Dehydratation);  
• Stimmungsschwankungen (einschließlich Depression);  
• Angstgefühl;  
• Schlafstörungen;  
• Empfindungsstörungen (einschließlich Kribbeln, Prickeln oder Taubheitsgefühl);
• Migräne;  
• Symptome einer Nervenwurzelkompression (Hexenschuss, einschließlich Rückenschmerz
  und Beinschmerzen); zugelassen
  • Sehstörungen;
  • Augenentzündung;
  • Entzündung des Augenlides und Anschwellen des Auges;
  • Schwindelgefühl;
  • Herzrasen;
  • Hoher Blutdruck;
  • Hitzegefühl;
  • Blutergüsse;
  • Husten;
  • Asthma;
  • ArzneimittelKurzatmigkeit;
  • Magen-Darm-Blutung n;
  • Verdauungsstörung (Magenverstimmung, Blähungen, Sodbrennen);
  • Saures Aufstoßen;
  • Sicca-Syndrom (einschließlich trockener Augen und trockenem Mund);
  • Juckreiz;
  • Jucke der Hautausschlag;
  • Blaue Flecken;
  • Ent ündung der Haut (wie . B. Ekzeme);
  • Brüchige Finger- und Fußnägel;
  • Vermehrtes Schwitzen;
  • Haarausfall; länger
  • Neuer Ausbruch oder Verschlechterung von Schuppenflechte (Psoriasis);
  • Muskelkrämpfe;
  • Blut im Urin;
  • Nierenprobleme;
  • Schmerzen im Brustraum;
  • Ödeme (Wasseransammlungen im Körper, die zu Hautschwellungen an den betroffenen Stellen führen);
  • Fieber;
  • Verringerung der Blutplättchen, dadurch erhöhtes Risiko für Blutungen oder blaue Flecken;
  • Verzögerte Wundheilung.

Gelegentlich (kann bis zu 1 Person von 100 Personen betreffen)

  • Ungewöhnliche Infektionen (Tuberkulose und andere Infektionen), die auftreten, wenn die Widerstandskraft gegenüber Krankheiten vermindert ist (opportunistische Infektionen);
  • Neurologische Infekte (einschließlich viraler Hirnhautentzündung);
  • Augeninfektionen;
  • Bakterielle Infektionen;
  • Entzündung und Infektion des Dickdarms (Divertikulitis);
  • Krebs, darunter Krebs, der das Lymphsystem betrifft (Lymphom) und Melanom (eine Hautkrebsart);
  • Immunstörungen, welche die Lunge, Haut und Lymphknoten betreffenzugelassenkönnen (kommen am häufigsten als Erkrankung namens Sarkoidose vor);
  • Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße);
  • Zittern (Tremor);
  • Neuropathie (Nervenschädigung);
  • Schlaganfall;
  • Doppeltsehen;
  • Hörverlust, Ohrensausen;
  • Unregelmäßiger Herzschlag, wie z. B. übersprungene Schläge;
  • Herzprobleme, die zu Kurzatmigkeit und Anschwellen der Fußknöchel führen können;
  • Herzinfarkt;
  • Eine Ausbuchtung in der Wand einer Hauptarterie,längerEntzündung und Blutgerinnsel in einer Vene, Verstopfung eines Blutgefäßes;
  • Lungenerkrankungen, die sich in Kurzatmigkeit äußern (einschließlich Entzündung);
  • Lungenembolie (Verschluss in einer Lungenarterie);
  • Nicht normale Ansammlung von Flüssigkeit in der Umgebung der Lunge (Pleuraerguss);
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse,nichtdie s arke Schmerzen im Bauchraum und Rücken verursacht;
  • Schluckstörungen;
  • Gesichtsschwellung (Ödem);
  • Gallenblasenentzündung, Gallenste ne;
  • Fettleber (Ansammlung von Fett in den Leberzellen);
  • ArzneimittelNächtliches Schwitzen;
  • Narbenbildung;
  • Abnormaler Muskelabbau;
  • Systemischer Lupus erythematodes (eine Immunerkrankung mit Entzündung von Haut, Herz, Lunge, Gelenken und anderen Organsystemen);
  • Schlafstörung n;
  • Impotenz;
  • Entzü du gen.
  • Leukämie (Krebs, der das Blut und das Knochenmark betrifft);
  • Schwere allergische Reaktionen mit Schock;
  • Multiple Sklerose;
  • Nervenerkrankungen (z. B. Entzündung des Sehnervs und Guillain-Barré-Syndrom, eine Erkrankung, die zu Muskelschwäche, gestörten Sinnesempfindungen, Kribbeln in Armen und Oberkörper führen kann);
  • Herzstillstand;
  • Lungenfibrose (Narbenbildung in der Lunge);
  • Darmperforation (Darmwanddurchbruch);
  • Hepatitis (Leberentzündung);
  • Erneuter Ausbruch von Hepatitis-B-Infektion;
  • Entzündung der Leber, die durch das körpereigene Abwehrsystem ausgelöst wird (Autoimmunhepatitis);
  • Entzündung der Blutgefäße der Haut (kutane Vaskulitis);
  • Stevens-Johnson-Syndrom (lebensbedrohliche Reaktion mit grippeähnlichen Anzeichen und Hautausschlag mit Blasenbildung);
  • Gesichtsschwellung (Ödem) in Verbindung mit allergischen Reaktionen;
  • Entzündlicher Hautausschlag (Erythema multiforme);
  • Lupusähnliches Syndrom;
  • Angioödem (lokalisierte Schwellung der Haut);
  • Lichenoide Hautreaktion (juckender, rötlicher bis violetter Hautausschlag).

Nicht bekannt (die Häufigkeit kann von den verfügbaren Daten nicht abgeleitet werden)

• Hepatosplenales T-Zell-Lymphom (ein selten auftretender Blutkrebs, der oft tödlich i t);
• Merkelzellkarzinom (eine Art von Hautkrebs);  
• Kaposi-Sarkom, eine seltene Krebserkrankung, die mit einer Infektion mit dem humanen
  Herpesvirus 8 assoziiert ist. Das Kaposi-Sarkom tritt am häufigsten in Form von violetten
  Hautläsionen auf;    
• Leberversagen;    
• Verschlechterung einer sogenannten Dermatomyositis (tritt als Ha ta sschlag in Verbindung
  mit Muskelschwäche in Erscheinung).   zugelassen
     
Mit Adalimumab wurden einige Nebenwirkungen beobachtet, die keine Anzeichen haben und nur
durch Bluttests erkannt werden können. Dazu gehören:  
Sehr häufig (kann mehr als 1 Person von 10 Personen betreffen)  
• Verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen;  
• Verringerte Anzahl roter Blutkörperchen; länger  
   
• Erhöhte Blutfettwerte;    
• Erhöhte Werte für Leberenzyme.    
Häufig (kann bis zu 1 Person von 10 Personen betreffen)  
  nicht    
• Erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen;    
• Verringerte Anzahl von Blutplättchen;    
• Erhöhte Harnsäurewerte;    
• Abnormale Blutwerte für Natrium;    
• Niedrige Blutwerte für Kalzium;    
• Niedrige Blutwerte für Phosphat;    
• Hohe Blutzuckerwerte;    
• Hohe Blutwerte für Lactatdehydrogenase;    
• Nachweis von Autoantikörpern im Blut;    
• ArzneimittelHypokaliämie (Kaliummangel im Blut).    

Gelegentlich (kann bis zu 1 Person von 100 Personen betreffen)

erhöhte Bilirubin-Konzentration im Blut (Leberwerte).

Selten (kann bis zu 1 Person von 1.000 Personen betreffen)

  • Verringerte Anzahl weißer und roter Blutkörperchen und geringe Zahl an Blutplättchen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze aufzubewahren?

Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf Etikett/Blister/Faltschachtel nach „EXP“ bzw. „verwe dbar

bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf d tzten
Tag des angegebenen Monats.  
Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren. Nicht schütteln.  
Die Fertigspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht schütz .  
Alternative Lagerung:  
Wenn erforderlich (zum Beispiel, wenn Sie verreisen), darf Halimatozzugelassenfür nicht länger als 21 Tage bei
Raumtemperatur (bis zu 25 °C) und vor Licht geschützt aufbewah t werden. Sobald die Fertigspritze

dem Kühlschrank entnommen wurde, um sie bei Raumtemp ratur zu lagern, muss sie innerhalb dieser 21 Tage verbraucht oder weggeworfen werden, auch wenn sie später in den Kühlschrank zurückgelegt wird.

Sie sollten das Datum der Erstentnahme der Fertigspritze aus dem Kühlschrank und das

  nicht
6. Inhalt der Packung und w itere Informationen
Was Halimatoz enthält
- Der Wirkstoff st: Adalimumab. Jede Fertigspritze enthält 40 mg Adalimumab in 0,8 ml
  Lösung.
- Die so stigen Bestandteile sind: Adipinsäure, Citronensäure-Monohydrat, Natriumchlorid,
  Mannitol (Ph.Eur.), Polysorbat 80, Salzsäure, Natriumhydroxid und Wasser für
  Injektionszwecke.
  Arzneimittel

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn S e es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Wie Halimatoz aussieht und Inhalt der Packung

Halimatoz 40 mg Injektionslösung (Injektion) in einer Fertigspritze wird als 0,8 ml klare bis leicht opaleszierende, farblose bis leicht gelbliche Lösung geliefert.

Halimatoz wird als transparente Einweg-Glasspritze (Glastyp I) mit einer Edelstahlnadel mit Stichschutz und Fingerauflage, Schutzkappe aus Gummi und einem Kolben aus Kunststoff geliefert. Die Spritze ist mit 0,8 ml Lösung befüllt.

Jede Packung enthält 1 oder 2 Fertigspritzen Halimatoz.

Die Bündelpackung enthält 6 Fertigspritzen Halimatoz (3 Packungen à 2 Spritzen).

България Сандоз България КЧТ Тел.: +359 2 970 47 47 Česká republika Sandoz s.r.o. Tel: +420 225 775 111 Danmark/Norge/Ísland/Sverige Sandoz A/S Tlf:Arzneimittel+45 63 95 10 00 Deutschland Hexal AG Tel: +49 8024 908 0 Eesti Sandoz d.d. Eesti filiaal Tel: +372 665 2400 Ελλάδα Novartis (Hellas) .E.B.E. Τηλ: +30 210 281 17 12 España Sandoz Farmacéutica, S.A. Tel: +34 900 456 856 France Sandoz SAS Tél: +33 1 49 64 48 00 België/Belgique/Belgien Sandoz nv/sa Tél/Tel: +32 2 722 97 97 Sandoz GmbH Schaftenau Biochemiestr. 10 6336 Langkampfen Österreich Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Halimatoz ist als Fertigspritze und als Fertigpen (SensoReady) erhältlich. Pharmazeutischer Unternehmer Sandoz GmbH Biochemiestr. 10 6250 Kundl Österreich Hersteller

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzenzugelassenSie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Lietuva

Sandoz Pharmaceuticals d.d filialas

Tel: +370 5 2636 037

Luxembourg/Luxemburglänger

Sandoz nv/saTél/Tel.: +32 2 722 97 97

Magyarország nicht Sandoz Hungária Kft.

Tel.: +36 1 430 2890

Malta

Sandoz Pharmaceuticals d.d.

Tel: +356 21222872

Nederland

Sandoz B.V.

Tel: +31 36 52 41 600

Österreich

Sandoz GmbH Tel: +43 5338 2000

Polska

Sandoz Polska Sp. z o.o.

Tel.: +48 22 209 70 00

Portugal

Sandoz Farmacêutica Lda.

Tel: +351 21 196 40 00

România

Sandoz SRL

Tel: +40 21 407 51 60

Weitere Informationen zu Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze

7.

Anweisung für die Anwendung

länger

1.

Was ist Halimatoz und wofür w rd es angewendet?

Halimatoz enthält den Wirkstoff Adalimumab,nichtder sich auf das Immunsystem (Abwehrsystem) Ihres Körpers auswirkt.

Halimatoz ist für die Behandlung folgender entzündlicher Erkrankungen vorgesehen:

  • rheumatoide Arthritis,
  • polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis,
  • Enthesitis-assoziierte Arthritis,
  • ankylosierende Spondylitis,
  • axiale Spondyloarthritis, bei der im Röntgenbild noch keine Verknöcherung nachweisbar ist,
  • Pso iasis-Arthritis,
  • Psoriasis,
  • Hidradenitis suppurativa (Acne inversa),
  • Morbus Crohn,
  • Colitis ulcerosa und
  • nicht-infektiöse Uveitis.Arzneimittel

Der Wirkstoff von Halimatoz, Adalimumab, ist ein monoklonaler Antikörper. Monoklonale Antikörper sind Eiweiße, die sich an ein bestimmtes Zielmolekül im Körper binden.

Das Zielmolekül von Adalimumab ist das Eiweiß Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα). Dieses wird bei

den oben genannten entzündlichen Erkrankungen in erhöhten Konzentrationen gebildet. Durch die Bindung an TNFα blockiert Halimatoz dessen Wirkung und verringert den Entzündungsprozess bei

den genannten Erkrankungen.

Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke.

Halimatoz wird angewendet, um die rheumatoide Arthritis bei Erwachsenen zu behandeln. Wenn Sie eine mäßige bis schwere aktive rheumatoide Arthritis haben, werden Ihnen möglicherweise zunächst andere Arzneimittel (Basistherapeutika wie Methotrexat) verabreicht. Wenn diese Arzneimittel nicht gut genug wirken, erhalten Sie Halimatoz, um Ihre rheumatoide Arthritis zu behandeln.

Halimatoz kann auch zur Behandlung einer schweren aktiven und fortschreitenden (progressiven) rheumatoiden Arthritis ohne vorherige Methotrexat-Behandlung eingesetzt werden.

Die polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis und die Enthesitis-zugelassenassoziierte Arthritis sind entzündliche Gelenkserkrankungen, die in der Regel erstmals in der Kindheit auftreten.

Halimatoz kann das Fortschreiten der durch die Erkrankung verursachten Knorpel- und

Knochenschädigungen der Gelenke verlangsamen und die körperliche Funktionsfähigkeit verbe ern.

Halimatoz wird üblicherweise mit Methotrexat verwendet. Sollte Ihr Arzt die Gabe von Methotrexat als nicht geeignet erachten, kann Halimatoz auch alleine angewendet werden.

Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis und Enthesitis-assoziierte Arthritis

Halimatoz wird angewendet, um die polyartikuläre idiopathische Arthritis bei Kleinkindern, Kindern
und Jugendlichen im Alter von 2 bis 17 Jahren bzw. die Enthesitis-assoziierte Arthritis bei Kindern
und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren zu beha deln. Den Patienten werden möglicherweise
zunächst andere Arzneimittel (Basistherapeutika wie Methotrexat) verabreicht. Wenn diese
Arzneimittel nicht gut genug wirken, erhalten PatientenlängerHalimatoz, um ihre polyartikuläre juvenile
idiopathische Arthritis oder Enthesitis-assoziier e Arthritis zu behandeln.
Ankylosierende Spondylitis und axiale Spondyloarthritis, bei der im Röntgenbild noch keine
Verknöcherung nachweisbar ist  

nicht Die ankylosierende Spondylitis und axiale Spondyloarthritis, bei der im Röntgenbild noch keine

WennArzneimitteldiese nicht gut genug wirken, erhalten Sie Halimatoz, um die Anzeichen und Beschwerden Ihrer Erkrankung zu vermindern.

Verknöcherung nachweisbar is , sind entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule.

Halimatoz wird angewendet, um diese Erkrankungen bei Erwachsenen zu behandeln. Wenn Sie eine ankylosierende Spondylitis oder axiale Spondyloarthritis, bei der im Röntgenbild noch keine Verknöcherung nachweisbar ist, haben, werden Sie zunächst mit anderen Arzneimitteln behandelt.

Plaque-Pso iasis bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen

Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte mit klar abgegrenzten Hautstellen) ist ein entzündlicher Hautzustand, der rote, schuppige, verkrustete Stellen auf der Haut verursacht, die mit silbrigen Schuppen bedeckt sind. Plaque-Psoriasis kann auch die Nägel befallen, sodass diese spröde werden, sich verdicken und sich vom Nagelbett abheben, was schmerzhaft sein kann. Es wird angenommen, dass die Schuppenflechte durch ein Problem mit dem körpereigenen Abwehrsystem verursacht wird. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Produktion von Hautzellen.

Halimatoz wird angewendet, um die mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis bei Erwachsenen zu behandeln. Halimatoz wird auch angewendet, um schwere Plaque-Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 4 und 17 Jahren zu behandeln, bei denen eine äußerliche Behandlung der Haut mit Arzneimitteln und eine Behandlung mit UV-Licht nicht sehr gut gewirkt haben oder nicht

geeignet sind.

Psoriasis-Arthritis

Die Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die in Verbindung mit Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt.

Halimatoz wird angewendet, um die Psoriasis-Arthritis bei Erwachsenen zu behandeln. Halimatoz kann das Fortschreiten der durch die Erkrankung verursachten Knorpel- und Knochenschädigungen der Gelenke verlangsamen und die körperliche Funktionsfähigkeit verbessern.

Hidradenitis suppurativa (Acne inversa) bei Erwachsenen und Jugendlichen

lindern. Möglicherweise bekommen Sie zunächst andere Arzneimittel.zugelassenWenn diese Arzneimittel nicht gut genug wirken, erhalten Sie Halimatoz.

Hidradenitis suppurativa ist eine langfristige und oft schmerzhafte entzündliche Hauterkranku . Zu den Beschwerden gehören unter anderem druckempfindliche Knötchen und Eiteransammlungen (Abszesse), aus denen Eiter austreten kann. Am häufigsten sind bestimmte Bereiche der Haut betroffen, wie z. B. unter den Brüsten, unter den Achseln, an den Innenseiten der Ober chenkel, in

der Leistengegend und am Gesäß. An den betroffenen Stellen kann es auch Vern rbungen kommen.
Halimatoz wird zur Behandlung der Hidradenitis suppurativa bei Erwachsen und Jugendlichen ab
einem Alter von 12 Jahren angewendet. Halimatoz kann die Anzahl Ihrer Knötchen und

Eiteransammlungen verringern und kann die Schmerzen, die oft mit dieser Erkrankung inhergehen,

Morbus Crohn ist eine entzündliche Erkrankung deslängerDarmes.

Morbus Crohn bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen

Halimatoz wird angewendet zur Behandlung von Morbus Crohn bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren. Wenn Sie an Morbus Crohn erkrankt sind, werden Sie

zunächst mit anderen Arzneimitteln behandelt. Wenn Sie nicht ausreichend auf diese Arzneimittel ansprechen, erhalten Sie Halimatoz, um d e Anzeichen und Beschwerden von Morbus Crohn zu vermindern.

Colitis ulcerosa nicht
 
Colitis ulcerosa ist eine en zündliche Erkrankung des Darmes.

HalimatozArznewird angewendet,imittelum Colitis ulcerosa bei Erwachsenen zu behandeln. Wenn Sie an Colitis ulcerosa erkrankt s nd, erhalten Sie zuerst andere Arzneimittel. Wenn diese Arzneimittel nicht gut genug wirken, rhalt Sie Halimatoz, um die Anzeichen und Beschwerden Ihrer Erkrankung zu vermindern.

Nicht infektiöse Uveitis bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen

Die nicht infektiöse Uveitis ist eine entzündliche Erkrankung, die bestimmte Teile des Auges betrifft. Diese Entzündung führt dazu, dass man schlechter sieht und/oder dass man Schwebeteile sieht (schwarze Punkte oder Schlieren, die sich durch das Blickfeld bewegen). Halimatoz wirkt, indem es die Entzündung verringert.

Halimatoz wird angewendet zur Behandlung von

  • Erwachsenen mit nicht infektiöser Uveitis mit einer Entzündung im hinteren Bereich des Auges
  • Kindern ab einem Alter von 2 Jahren mit chronischer nicht infektiöser Uveitis mit einer Entzündung im vorderen Bereich des Auges.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Adalimumab. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Halimatoz 40 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze

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