Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen …
- Wirkstoff(e)
- Enoxaparin
- Zulassungsinhaber
- Venipharm
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- B01AB05
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze angewendet?
Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze
Wirkstoff: Enoxaparin-Natrium
Anwendungsgebiete
Enoxaparin Ledraxen wird angewendet bei Erwachsenen zur:
- Prophylaxe venöser thromboembolischer Erkrankungen bei chirurgischen Patienten mit mäßigem und hohem Risiko, insbesondere bei Patienten, die sich einer orthopädischen, allgemeinchirurgischen oder Tumoroperation unterziehen,
- Prophylaxe einer venösen thromboembolischen Erkrankung bei Patienten mit einer akuten Erkrankung (wie z.B. akutes Herzversagen, Ateminsuffizienz, schwerer Infektionen sowie rheumatischer Erkrankungen) und eingeschränkter Mobilität mit erhöhtem Risiko für eine venöse Thromboembolie
- Therapie tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) unter Ausschluss einer Lungenembolie, die voraussichtlich einer Thrombolysetherapie oder Operation bedarf.
- Langzeitbehandlung tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) und Rezidivprophylaxe bei Patienten mit einer aktiven Tumorerkrankung.
- Vorbeugung von Blutgerinnseln im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse.
-
Akutes Koronarsyndrom:
- Therapie der instabilen Angina pectoris und des Nicht-ST-Hebungs-Myokardinfarktes (NSTEMI) in Kombination mit oraler Gabe von Acetylsalicylsäure.
- Therapie des akuten ST-Hebungs-Myokardinfarktes (STEMI) einschließlich bei Patienten, die medikamentös oder zunächst medikamentös mit nachfolgender perkutaner Koronarintervention (PCI) versorgt werden.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze
Enoxaparin-Natrium
Enoxaparin Ledraxen enthält den Wirkstoff Enoxaparin-Natrium. Dieser ist ein niedermolekulares Heparin (NMH).
Enoxaparin Ledraxen wirkt auf zwei Arten:
- Es verhindert, dass bereits bestehende Blutgerinnsel größer werden. Dies unterstützt Ihren Körper bei deren Abbau und verhindert, dass sie gesundheitlichen Schaden anrichten.
- Es verhindert die Neubildung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut.
Enoxaparin Ledraxen wird angewendet, um:
- Blutgerinnsel in den Blutgefäßen zu behandeln,
-
die Bildung von Blutgerinnseln in den folgenden Situationen zu verhindern:
vor und nach Operationen
- wenn Sie sich aufgrund einer akuten Erkrankung für einige Zeit nur eingeschränkt bewegen können
- wenn Sie aufgrund einer Krebserkrankung ein Blutgerinnsel hatten, um die Bildung weiterer Gerinnsel zu verhindern.
- die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern, wenn Sie an einer instabilen Angina Pectoris leiden (Zustand, in dem das Herz nicht ausreichend mit Blut versorgt wird), oder nach einem Herzinfarkt
- zu verhindern, dass sich Blutgerinnsel in den Schläuchen des Dialysegeräts (wird bei Patienten mit schweren Nierenproblemen eingesetzt) bilden.
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Was ist vor der Einnahme von Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze zu beachten?
Gegenanzeigen
Enoxaparin-Natrium darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Enoxaparin-Natrium, Heparin oder Heparinderivate, einschließlich anderer niedermolekularer Heparine (NMH), oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,
- Vorgeschichte einer allergisch bedingten heparininduzierten Thrombozytopenie (HIT), die entweder innerhalb der letzten 100 Tage aufgetreten ist oder beim Nachweis zirkulierender Antikörper (siehe auch Abschnitt 4.4),
- akuter, klinisch relevanter Blutung und Zuständen mit hohem Blutungsrisiko, einschließlich kürzlich aufgetretenem hämorrhagischen Schlaganfall, Magen- oder Darmulzera, maligner Neoplasie mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich zurückliegenden Operationen am Gehirn, der Wirbelsäule oder dem Auge, bekannten oder vermuteten Ösophagusvarizen, arteriovenösen Missbildungen, Vaskuläraneurysmen oder schweren intraspinalen oder intrazerebralen vaskulären Anomalien,
- Peridural-/Spinalanästhesien oder lokal-regionalen Anästhesien, wenn Enoxaparin-Natrium in den letzten 24 Stunden in therapeutischen Dosen angewendet wurde (siehe Abschnitt 4.4).
Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Allgemeiner Hinweis
Enoxaparin-Natrium kann nicht austauschbar (Einheit für Einheit) mit anderen NMH verwendet werden. Diese Arzneimittel unterscheiden sich bezüglich des Herstellungsprozesses, des Molekulargewichts, der spezifischen Anti-Xa- und Anti-IIa-Aktivität, der Einheiten, der Dosierung und der klinischen Wirksamkeit und Sicherheit. Dies führt zu Unterschieden in ihrer Pharmakokinetik und damit verbundenen biologischen Aktivität (z. B. anti-Thrombin-Aktivität, Interaktionen der Blutplättchen). Besondere Aufmerksamkeit und die Einhaltung der für jedes Arzneimittel spezifischen Gebrauchsanweisungen sind daher erforderlich.
- Vorgeschichte einer HIT (> 100 Tage)
Die Anwendung von Enoxaparin-Natrium bei Patienten, bei denen in der Vergangenheit eine immunvermittelte HIT innerhalb der letzten 100 Tage aufgetreten ist oder bei denen zirkulierende Antikörper nachgewiesen wurden, ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Zirkulierende Antikörper können über mehrere Jahre bestehen bleiben.
Bei Patienten, die eine durch die Anwendung von Heparin verursachte Thrombozytopenie in der Vorgeschichte (> 100 Tage) ohne zirkulierende Antikörper aufweisen, ist Enoxaparin-Natrium mit äußerster Vorsicht anzuwenden. Eine Entscheidung hinsichtlich der Anwendung von Enoxaparin-Natrium darf in diesen Fällen nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung, und nachdem eine heparinunabhängige alternative Therapie (z. B. Danaparoid-Natrium oder Lepirudin) in Betracht gezogen wurde, getroffen werden.
Überwachung der Thrombozytenzahl
Bei Tumorpatienten mit einer Thrombozytenzahl unter 80 g/l kann eine Antikoagulationsbehandlung nur anhand einer individuellen Bewertung des Patienten erwogen werden und eine sorgfältige Überwachung wird empfohlen.
Das Risiko einer antikörpervermittelten HIT besteht auch bei der Anwendung von niedermolekularen Heparinen. Sollte eine Thrombozytopenie auftreten, ist dies üblicherweise zwischen dem 5. und 21. Tag der
Enoxaparin-Natrium-Behandlung der Fall.
Das Risiko einer HIT ist bei postoperativen Patienten und vor allem nach Herzoperationen und bei Tumorpatienten erhöht.
Daher wird empfohlen, vor Beginn der Therapie mit Enoxaparin-Natrium und anschließend im Verlauf der Therapie regelmäßig die Thrombozytenzahl zu bestimmen.
Beim Auftreten von klinischen Symptomen, die eine HIT vermuten lassen (jeder neue Vorfall einer arteriellen und/oder venösen Thromboembolie, jede schmerzhafte Hautläsion an der Injektionsstelle, jede allergische oder anaphylaktoide Reaktion während der Behandlung), sollte die Thrombozytenzahl überprüft werden. Patienten müssen über diese Symptome aufgeklärt werden und müssen bei deren Auftreten umgehend ihren Arzt konsultieren.
Wird eine signifikante Abnahme der Thrombozytenzahl (30 bis 50 % des Ausgangswerts) festgestellt, muss die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium sofort abgesetzt und der Patient auf eine heparinunabhängige alternative Antikoagulationstherapie umgestellt werden.
- Blutungen
Wie bei anderen Antikoagulanzien kann eine Blutung überall auftreten. Wenn es zu einer Blutung kommt, sollte deren Ursprung lokalisiert und eine geeignete Therapie eingeleitet werden.
Enoxaparin-Natrium ist, wie auch alle anderen Antikoagulanzien, mit Vorsicht anzuwenden bei Zuständen mit erhöhtem Blutungsrisiko wie:
- Störungen der Hämostase,
- peptische Ulzera in der Vorgeschichte,
- kürzlich aufgetretener ischämischer Schlaganfall,
- schwere arterielle Hypertonie,
- kürzlich aufgetretene diabetische Retinopathie,
- neurochirurgische oder ophthalmologische Eingriffe,
- gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln mit Wirkung auf die Hämostase (siehe Abschnitt 4.5).
Laboruntersuchungen
In prophylaktischen Dosen gegen venöse Thromboembolien hat Enoxaparin-Natrium keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungszeit und allgemeine Gerinnungsparameter, die Thrombozytenaggregation oder die Bindung von Fibrinogen an Thrombozyten.
Bei der Anwendung von Enoxaparin-Natrium in höheren Dosen kann es zu einer Verlängerung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) und der aktivierten Gerinnungszeit (ACT) kommen. Es besteht keine lineare Korrelation zwischen einer verlängerten aPTT und ACT und einer zunehmenden antithrombotischen Aktivität von Enoxaparin-Natrium. Daher sind Verlängerungen der aPTT und ACT ungeeignet und unzuverlässig in der Überwachung der Enoxaparin-Natrium-Aktivität.
- Peridural-/Spinalanästhesie bzw. Lumbalpunktion
Peridural-/Spinalanästhesien oder Lumbalpunktionen dürfen innerhalb von 24 Stunden nach der Gabe von Enoxaparin-Natrium in therapeutischen Dosen nicht durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.3).
Es wurden Fälle von Spinalhämatomen im Rahmen einer gleichzeitigen Anwendung von Enoxaparin- Natrium bei Patienten, die eine Peridural-/Spinalanästhesie oder Lumbalpunktion erhielten, berichtet mit der Folge einer langfristigen oder dauerhaften Paralyse. Solche Komplikationen sind bei der Anwendung von Enoxaparin-Natrium in Dosen von 4.000 IE (40 mg) pro Tag oder weniger selten. Das Risiko für ein solches Ereignis ist erhöht, wenn nach einem operativen Eingriff ein epiduraler Dauerkatheter gesetzt oder gleichzeitig andere Arzneimittel mit Einfluss auf die Hämostase wie nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) angewendet werden, bei traumatischen oder wiederholten periduralen oder spinalen Punktionen sowie bei Patienten mit Wirbelsäulendeformation oder Operationen an der Wirbelsäule in der Vorgeschichte.
Zur Verminderung eines potentiellen Blutungsrisikos bei der gleichzeitigen Anwendung von Enoxaparin- Natrium und einer periduralen/spinalen Anästhesie oder Analgesie oder Lumbalpunktion ist das pharmakokinetische Profil des Arzneimittels zu berücksichtigen (siehe Abschnitt 5.2). Das Setzen oder Entfernen eines periduralen Katheters oder der Punktionsnadel bei einer Lumbalpunktion wird am besten zu einem Zeitpunkt durchgeführt, an dem die antithrombotische Wirkung von Enoxaparin-Natrium niedrig ist,
jedoch ist das genaue Zeitintervall bis zum Erreichen einer ausreichend niedrigen antikoagulatorischen Wirkung bei den einzelnen Patienten nicht bekannt. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15−30
ml/min sind zusätzliche Überlegungen notwendig, da die Elimination von Enoxaparin-Natrium verlängert ist (siehe Abschnitt 4.2).
Wenn der Arzt entscheidet, in Verbindung mit einer Peridural-/Spinalanästhesie, -analgesie oder einer Lumbalpunktion ein Antikoagulans zu verabreichen, muss der Patient regelmäßig überwacht werden, um jegliche Anzeichen und Symptome neurologischer Beeinträchtigungen wie Rückenschmerzen,
sensorische oder motorische Störungen (Gefühllosigkeit oder Schwäche in den unteren Extremitäten), Darm- und/oder Blasenfunktionsstörung zu erkennen. Patienten sind anzuweisen, unverzüglich das medizinische Fachpersonal oder den Arzt zu informieren, wenn sie eines der oben angeführten Anzeichen oder Symptome bemerken. Bei Verdacht auf Anzeichen oder Symptome eines Spinalhämatoms sind unverzüglich diagnostische und therapeutische Maßnahmen einzuleiten, einschließlich der Erwägung einer spinalen Dekompression, auch wenn diese Behandlung neurologischen Folgeschäden nicht vorbeugen bzw. entgegenwirken kann.
Hautnekrosen und kutane Vaskulitis
Hautnekrosen und kutane Vaskulitis wurden im Zusammenhang mit NMH berichtet und sollten zum unverzüglichen Absetzen der Behandlung führen.
- Perkutane Koronarintervention
Zur Minimierung des Blutungsrisikos nach der vaskulären Anwendung von Instrumenten im Rahmen der Behandlung einer instabilen Angina pectoris, eines NSTEMI und eines akuten STEMI sind die empfohlenen Intervalle zwischen den Enoxaparin-Natrium-Dosen genau einzuhalten. Es ist wichtig, nach der PCI eine Hämostase an der Punktionsstelle zu erreichen. Wenn ein Gefäßverschlusssystem verwendet wird, kann die Gefäßschleuse sofort entfernt werden. Wird eine manuelle Kompressionsmethode angewendet, sollte die Gefäßschleuse 6 Stunden nach der letzten i.v./s.c. Injektion von Enoxaparin-Natrium entfernt werden. Bei Fortsetzung der Behandlung mit Enoxaparin-Natrium sollte die nächste geplante Dosis frühestens 6 bis 8 Stunden nach Entfernen der Gefäßschleuse verabreicht werden. Die Stelle des Eingriffs soll danach auf Anzeichen einer Blutung oder eines Hämatoms beobachtet werden.
Akute infektiöse Endokarditis
Die Anwendung von Heparin wird bei Patienten mit akuter infektiöser Endokarditis aufgrund des Risikos einer Hirnblutung üblicherweise nicht empfohlen. Sollte eine Anwendung trotzdem als absolut notwendig erachtet werden, darf eine Entscheidung erst nach einer sorgfältigen individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung getroffen werden.
- Mechanische künstliche Herzklappen
Es liegen keine ausreichenden Studien zur Thromboseprophylaxe mit Enoxaparin-Natrium bei Patienten mit mechanischen künstlichen Herzklappen vor. Einzelfälle von Thrombosen an der künstlichen Herzklappe wurden bei Patienten mit mechanischen künstlichen Herzklappen, die mit Enoxaparin-Natrium als Thromboseprophylaxe behandelt wurden, berichtet. Störfaktoren, darunter Grunderkrankungen und unzureichende klinische Daten, begrenzen die Bewertung dieser Fälle. Einige dieser Fälle waren schwangere Frauen, bei denen die Thrombose zum mütterlichen und fetalen Tod führte.
Schwangere mit mechanischen künstlichen Herzklappen
Die Anwendung von Enoxaparin-Natrium als Thromboseprophylaxe bei Schwangeren mit mechanischen künstlichen Herzklappen wurde nicht ausreichend untersucht. In einer klinischen Studie mit Schwangeren mit mechanischen künstlichen Herzklappen und unter Behandlung mit Enoxaparin-Natrium (100 IE/kg (1 mg/kg) zweimal täglich) zur Reduktion des Thromboembolierisikos entwickelten 2 von 8 Frauen ein Blutgerinnsel, welches die Herzklappe blockierte und schließlich zum Tod der Mutter sowie des Feten führte. Weiterhin wurde nach der Markteinführung vereinzelt über Herzklappenthrombosen bei Schwangeren mit mechanischen künstlichen Herzklappen während der Anwendung von Enoxaparin-Natrium als Thromboseprophylaxe berichtet. Schwangere mit mechanischen künstlichen Herzklappen haben möglicherweise ein höheres Risiko für Thromboembolien.
- Ältere Patienten
Im prophylaktischen Dosisbereich wird bei älteren Patienten keine erhöhte Blutungsneigung beobachtet. Bei älteren Patienten (insbesondere Patienten ab 80 Jahren) kann im therapeutischen Dosisbereich das Risiko für Blutungskomplikationen erhöht sein. Es wird eine sorgfältige klinische Überwachung und eine Dosisreduktion für Patienten ab 75 Jahren, die wegen eines STEMI behandelt werden, empfohlen (siehe Abschnitte 4.2 und 5.2).
Eingeschränkte Nierenfunktion
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist die Exposition gegenüber Enoxaparin-Natrium erhöht, was mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden ist. Bei diesen Patienten wird eine sorgfältige klinische Überwachung empfohlen und eine Überwachung der biologischen Aktivität durch Messung der Anti-Xa- Aktivität sollte in Betracht gezogen werden (siehe Abschnitte 4.2 und 5.2).
Aufgrund fehlender Daten in dieser Gruppe wird Enoxaparin-Natrium bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 15 ml/min) nicht empfohlen außer zur Prävention einer
Thrombusbildung im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse.
Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 15−30 ml/min) wird aufgrund der signifikant erhöhten Konzentration von Enoxaparin-Natrium im Serum empfohlen, im therapeutischen und prophylaktischen Dosisbereich die Dosis anzupassen (siehe Abschnitt 4.2).
Es wird keine Dosisanpassung bei Patienten mit mäßig (Kreatinin-Clearance 30−50 ml/min) oder leicht (Kreatinin-Clearance 50−80 ml/min) eingeschränkter Nierenfunktion empfohlen.
- Eingeschränkte Leberfunktion
Enoxaparin-Natrium sollte bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen wegen eines erhöhten Blutungsrisikos mit Vorsicht angewendet werden. Eine Dosisanpassung, die auf der Überwachung der Anti-Xa-Werte beruht, ist bei Patienten mit Leberzirrhose unzuverlässig und wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 5.2).
Patienten mit geringem Körpergewicht
Ein Anstieg der Konzentration von Enoxaparin-Natrium wurde nach der Anwendung prophylaktischer (nicht an das Gewicht adjustierter) Dosen bei weiblichen (< 45 kg) und männlichen (< 57 kg) Patienten mit geringem Körpergewicht beobachtet, was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann. Deshalb wird eine sorgfältige klinische Überwachung dieser Patienten empfohlen (siehe Abschnitt 5.2).
- Adipöse Patienten
Adipöse Patienten haben ein erhöhtes Risiko für eine Thromboembolie. Die Sicherheit und Wirksamkeit prophylaktischer Dosen bei adipösen Patienten (BMI > 30 kg/m2) ist nicht vollständig bestimmt worden und es besteht kein Konsens hinsichtlich einer Dosisanpassung. Diese Patienten sollten sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie überwacht werden.
Hyperkaliämie
Heparin kann die Aldosteronsekretion der Nebenniere unterdrücken und so zu einer Hyperkaliämie führen (siehe Abschnitt 4.8), insbesondere bei Patienten mit Diabetes mellitus, chronischer Niereninsuffizienz, vorbestehender metabolischer Azidose oder solchen unter Behandlung mit Arzneimitteln, die bekanntermaßen den Kaliumspiegel erhöhen (siehe Abschnitt 4.5). Die Kaliumspiegel im Plasma sollten regelmäßig überprüft werden, besonders bei gefährdeten Patienten.
- Rückverfolgbarkeit
NMH sind biologische Arzneimittel. Um die Rückverfolgbarkeit von NMH zu verbessern, wird empfohlen, dass Ärzte den Handelsnamen und die Chargennummer des verabreichten Arzneimittels in die Patientenakte aufnehmen.
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".
- Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurde mit nicht bekannter Häufigkeit im Zusammenhang mit der Behandlung mit Enoxaparin berichtet. Zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten auf die Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden. Beim Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf diese Reaktionen hindeuten, sollte Enoxaparin sofort abgesetzt und falls erforderlich eine alternative Behandlung in Erwägung gezogen werden.
Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Beim Menschen gibt es keinen Anhalt dafür, dass Enoxaparin im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimenon die Plazentaschranke passiert. Zum ersten Trimenon liegen keine Daten vor.
Tierexperimentelle Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf Fetotoxizität oder Teratogenität (siehe Abschnitt 5.3). Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen haben gezeigt, dass Enoxaparin nur in geringem Umfang die mütterliche Plazenta passiert.
Enoxaparin-Natrium sollte während der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn der Arzt eine klare Notwendigkeit festgestellt hat.
Schwangere Frauen, die Enoxaparin-Natrium erhalten, sollten sorgfältig auf Anzeichen von Blutungen oder übermäßiger Antikoagulation untersucht werden und vor dem hämorrhagischen Risiko gewarnt werden.
Insgesamt deuten die Daten nicht auf ein erhöhtes Risiko für Blutungen, Thrombozytopenie oder Osteoporose im Vergleich zu dem Risiko von Nichtschwangeren hin, anders als es bei Schwangeren mit künstlichen Herzklappen beobachtet wurde (siehe Abschnitt 4.4).
Wenn eine Periduralanästhesie geplant ist, wird empfohlen, die Enoxaparin-Natrium-Behandlung vorher abzusetzen (siehe Abschnitt 4.4).
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Enoxaparin-Natrium unverändert in die Muttermilch übergeht. Bei laktierenden Ratten treten Enoxaparin-Natrium oder dessen Metaboliten nur in sehr geringem Umfang in die Milch über. Eine Resorption nach oraler Aufnahme von Enoxaparin-Natrium ist unwahrscheinlich. Enoxaparin Ledraxen kann während der Stillzeit angewendet werden.
Fertilität
Es liegen keine klinischen Daten hinsichtlich der Fertilität bei Anwendung von Enoxaparin-Natrium vor. In tierexperimentellen Untersuchungen konnte diesbezüglich keine Auswirkung festgestellt werden (siehe Abschnitt 5.3).
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25 °C lagern. Nicht einfrieren.
Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zur einmaligen Verwendung bestimmt. Nicht verwendetes Arzneimittel ist zu verwerfen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
HINWEISE ZUR HANDHABUNG: FERTIGSPRITZE
Eine sachgemäße Anwendung der Spritzen ist erforderlich, um das Risiko des Auftretens von Schmerzen und Blutergüssen an der Injektionsstelle zu verringern. Befolgen Sie die Anweisungen genau.
Anweisungen für Spritzen ohne Sicherheitssystem
Vorbereitung der Injektionsstelle:
Waschen Sie Ihre Hände und trocknen Sie sie ab, bevor Sie die Injektion durchführen. Verwenden Sie einen Wattebausch, um den Bereich zu reinigen (ohne zu reiben), der für die Injektion ausgewählt wurde. Wählen Sie für jede Injektion einen anderen Bauchbereich aus.
- Entfernen Sie die Schutzkappe von der Nadel.
Ein Tropfen kann an der Nadelspitze austreten. Wenn dies der Fall ist, schütteln Sie diesen vor der Injektion ab, indem Sie leicht auf den Spritzenkörper klopfen (mit der Nadel nach unten weisend).
Führen Sie die Injektion durch:
Die Fertigspritze ist gebrauchsfertig. Wählen Sie eine Stelle auf der rechten oder linken Seite Ihres Bauchs aus. Diese sollte in mindestens 5 cm Entfernung seitlich von Ihrem Bauchnabel liegen. Halten Sie die Spritze so, dass die Nadel nach unten (vertikal in einem 90º Winkel), in eine mit Daumen und Zeigefinger abgehobene Hautfalte zeigt. Die Hautfalte muss während der gesamten Injektion festgehalten werden.
- Danach die Spritze sofort im geeigneten Behälter entsorgen.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Anweisungen für Spritzen mit Sicherheitssystem
Vorbereitung der Injektionsstelle:
Waschen Sie Ihre Hände und trocknen Sie sie ab, bevor Sie die Injektion durchführen. Verwenden Sie einen Wattebausch, um den Bereich zu reinigen (ohne zu reiben), der für die Injektion ausgewählt wurde. Wählen Sie für jede Injektion einen anderen Bauchbereich aus.
• Klappen Sie zunächst den Nadelschutzfänger etwa 90 Grad zur Seite.
Wichtig: Entfernen Sie die Kappe nicht, bevor der Fänger zur Seite geklappt ist.
- Entfernen Sie die Schutzkappe von der Nadel.
Ein Tropfen kann an der Nadelspitze austreten. Wenn dies der Fall ist, schütteln Sie diesen vor der Injektion ab, indem Sie leicht auf den Spritzenkörper klopfen (mit der Nadel nach unten weisend).
Führen Sie die Injektion durch:
Die Fertigspritze ist gebrauchsfertig. Wählen Sie einen Bereich auf der rechten oder linken Seite Ihres Bauches. Dieser sollte mindestens 5 cm von Ihrem Bauchnabel (Nabel) entfernt und zu Ihren Seiten hin sein. Halten Sie die Spritze so, dass die Nadel nach unten (vertikal in einem 90º Winkel) in eine mit Daumen und Zeigefinger abgehobene Hautfalte zeigt. Die Hautfalte muss während der gesamten Injektion festgehalten werden.
- Sichern Sie die Nadel:
Setzen Sie den Fänger mit einer Hand auf eine feste Fläche auf. Wichtig: Benutzen Sie nicht Ihren Finger, um die Nadel im Fänger zu sichern. Drücken Sie den Fänger anschließend hinunter. Biegen Sie den Fänger bis die Nadel hörbar in das Kunststoffteil einrastet.
Danach die Spritze sofort im geeigneten Behälter entsorgen.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Was sollten Sie vor der Anwendung von Enoxaparin Ledraxen beachten?
Enoxaparin Ledraxen darf nicht angewendet werden, wenn:
-
Sie sind allergisch sind gegen:
- Enoxaparin Natrium oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels
- Heparin oder andere niedermolekulare Heparine wie Nadroparin, Tinzaparin oder
Dalteparin.
Anzeichen einer allergischen Reaktion sind: Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Mundhöhle, des Rachens oder der Augen.
- Sie innerhalb der letzten 100 Tage auf Heparin mit einem starken Rückgang der Anzahl Ihrer Blutgerinnungszellen (Blutplättchen) reagiert haben,
- Sie Antikörper gegen Enoxaparin in Ihrem Blut haben
-
Sie an einer starken Blutung leiden oder wenn Sie ein hohes Blutungsrisiko haben, wie:
Magengeschwür, kürzlich erfolgte Operationen am Gehirn oder den Augen oder kürzlich aufgetretener Schlaganfall, der durch eine Hirnblutung verursacht wurde.
-
Sie Enoxaparin Ledraxen zur Behandlung von Blutgerinnseln in Ihrem Körper anwenden und Sie sich innerhalb von 24 Stunden:
- einer Spinal- oder Lumbalpunktion unterziehen
- einer Operation unter Spinal-/Periduralanästhesie unterziehen.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, wenden Sie Enoxaparin Ledraxen nicht an.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung mit Enoxaparin Ledraxen mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Enoxaparin Ledraxen darf nicht gegen andere Arzneimittel der Gruppe der niedermolekularen Heparine (NMH) ausgetauscht werden. Dies liegt daran, dass sie nicht exakt gleich sind und nicht die gleiche Aktivität und Anwendungsempfehlungen besitzen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enoxaparin Ledraxen anwenden, wenn:
- Sie jemals mit einem starken Rückgang der Anzahl Ihrer Blutgerinnungszellen (Blutplättchen), verursacht durch Heparin, reagiert haben,
- Ihnen eine künstliche Herzklappe eingesetzt wurde,
- Sie eine Endokarditis (eine Infektion der inneren Herzwand) haben,
- Sie jemals ein Geschwür im Magen gehabt haben,
- Sie kürzlich einen Schlaganfall gehabt haben,
- Sie einen hohen Blutdruck haben,
- Sie zuckerkrank sind oder Probleme mit den Blutgefäßen im Auge durch Ihre Zuckerkrankheit haben (genannt „diabetische Retinopathie“),
- Sie kürzlich am Auge oder Gehirn operiert wurden,
- Sie älter (über 65 Jahre) sind und insbesondere, wenn Sie über 75 Jahre alt sind,
- Sie eine Nierenerkrankung haben,
- Sie eine Lebererkrankung haben,
- Sie unter- oder übergewichtig sind,
Ihr Kaliumspiegel im Blut erhöht ist (dies kann mit einem Bluttest überprüft werden),
- Sie derzeit Arzneimittel, die Blutungen beeinflussen, anwenden (siehe Abschnitt „Anwendung von Enoxaparin Ledraxen zusammen mit anderen Arzneimitteln“),
- Sie Probleme mit Ihrer Wirbelsäule haben oder Sie jemals an der Wirbelsäule operiert wurden.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Anwendung von Enoxaparin Ledraxen mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".
Untersuchungen und Kontrollen
Möglicherweise wird bei Ihnen eine Blutuntersuchung vor Therapiebeginn und von Zeit zu Zeit während der Therapie mit diesem Arzneimittel durchgeführt. Dies dient der Bestimmung des Blutgerinnungszellenspiegels (Blutplättchen) und des Kaliumspiegels in Ihrem Blut.
Anwendung von Enoxaparin Ledraxen zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Warfarin -–Verwendung zur Blutverdünnung,
- Acetylsalicylsäure (ASS), Clopidogrel oder andere Arzneimittel, die zur Verhinderung einer Blutgerinnselbildung eingesetzt werden (siehe auch Abschnitt 3. „Wechsel der Antikoagulationsbehandlung“),
- Dextran zur Injektion -–Verwendung als Blutersatz,
- Ibuprofen, Diclofenac, Ketorolac oder andere Arzneimittel bekannt als nicht steroidale Antirheumatika, die zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen bei Arthritis und anderen Erkrankungen verwendet werden,
- Prednisolon, Dexamethason oder andere Arzneimittel, die zur Behandlung von Asthma, rheumatoider Arthritis und anderen Erkrankungen verwendet werden,
- Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, wie Kaliumsalze, Wassertabletten, einige Arzneimittel gegen Herzerkrankungen.
Operationen und Anästhetika
Wenn bei Ihnen eine Spinal- oder Lumbalpunktion oder eine Operation mit Anwendung von Peridural- oder Spinalanästhetika geplant ist, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Enoxaparin Ledraxen anwenden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenn Sie schwanger sind und eine mechanische Herzklappe besitzen, kann das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht sein. Ihr Arzt sollte dies mit Ihnen besprechen.
Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittel beginnen.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Enoxaparin Ledraxen wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Enoxaparin Ledraxen hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Es wird empfohlen, dass der Handelsname und die Chargennummer des von Ihnen verwendeten Arzneimittels von Ihrem Arzt erfasst werden.
Wie wird Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze angewendet?
Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Prophylaxe venöser thromboembolischer Erkrankungen bei chirurgischen Patienten mit mäßigem und hohem Risiko
Durch ein validiertes Risikostratifizierungsmodell kann ein individuelles Thromboembolierisiko abgeschätzt werden.
Bei Patienten mit mäßigem Risiko für Thromboembolien beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 2.000 IE (20 mg) Enoxaparin-Natrium mittels subkutaner (s.c.) Injektion. Eine präoperative Gabe der ersten Injektion (zwei Stunden vor der Operation) von 2.000 IE (20 mg) Enoxaparin-Natrium hat sich als wirksam und sicher bei Operationen mit mäßigem Risiko erwiesen.
Die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium bei Patienten mit mäßigem Risiko sollte für einen Mindestzeitraum von 7 bis 10 Tagen beibehalten werden, unabhängig vom Regenerationsstatus (z. B. Mobilität). Die Prophylaxe sollte so lange fortgesetzt werden, bis der Patient keine signifikant eingeschränkte Mobilität mehr aufweist.
Bei Patienten mit hohem Risiko für Thromboembolien beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin-Natrium mittels s.c. Injektion, unter Bevorzugung eines Therapiebeginns 12 Stunden vor der Operation. Wenn der Beginn der präoperativen Prophylaxe mit Enoxaparin-Natrium früher als 12 Stunden vor der Operation erforderlich ist (z. B. ein Patient mit hohem Risiko, der auf einen aufgeschobenen orthopädischen Eingriff wartet), sollte die letzte Injektion nicht später als 12 Stunden vor der Operation verabreicht werden und erst 12 Stunden nach der Operation wieder
aufgenommen werden.
- Bei Patienten, die sich einem größeren orthopädischen Eingriff unterziehen, wird eine verlängerte Thromboseprophylaxe von bis zu 5 Wochen empfohlen.
- Bei Patienten mit einem hohen venösen Thromboembolierisiko, die sich einer Tumoroperation im abdominalen oder zum Becken gehörenden Bereich unterziehen, wird eine verlängerte Thromboseprophylaxe von bis zu 4 Wochen empfohlen.
Prophylaxe venöser Thromboembolien bei Patienten (mit reduzierter Mobilität)
Die empfohlene Dosis Enoxaparin-Natrium beträgt einmal täglich 4.000 IE (40 mg) mittels s.c. Injektion. Die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium wird für mindestens 6 bis 14 Tage, unabhängig vom Regenerationsstatus (z. B. Mobilität), verschrieben. Der Nutzen für eine Therapiedauer von über 14 Tagen ist nicht nachgewiesen.
Therapie tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien
Enoxaparin-Natrium kann s.c. in einer Dosis von entweder einmal täglich 150 IE/kg (1,5 mg/kg) oder zweimal täglich 100 IE/kg (1 mg/kg) verabreicht werden.
Die Wahl der Dosierung sollte anhand einer individuellen Bewertung des Patienten erfolgen, einschließlich dessen Risiko für eine Thromboembolie und für Blutungen. Eine Dosis von 150 IE/kg (1,5 mg/kg) einmal täglich sollte bei Patienten ohne Komplikationen mit einem geringen Risiko für eine erneute venöse Thromboembolie (VTE) angewendet werden. Eine Dosis von 100 IE/kg (1 mg/kg) zweimal täglich sollte bei allen anderen Patienten, wie Patienten mit Adipositas, symptomatischer LE, Tumorerkrankung, rezidivierender VTE oder proximaler (Vena iliaca) Thrombose angewendet werden.
Enoxaparin-Natrium wird über einen Zeitraum von durchschnittlich 10 Tagen verschrieben. Gegebenenfalls sollte eine Therapie mit oralen Antikoagulanzien eingeleitet werden (siehe „Wechsel zwischen Enoxaparin- Natrium und oralen Antikoagulanzien“ am Ende von Abschnitt 4.2).
Ärzte müssen bei Patienten mit aktiver Krebserkrankung bei einer Langzeitbehandlung tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) und Rezidivprophylaxe das individuelle Thromboembolie- und Blutungsrisiko des Patienten sorgfältig abwägen.
Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 100 IE/kg (1 mg/kg) mittels s.c. Injektion für 5 bis 10 Tage, gefolgt von einer s.c. Injektion von einmal täglich 150 IE/kg (1,5 mg/kg) für bis zu 6 Monate. Der Nutzen einer kontinuierlichen Antikoagulanzientherapie sollte nach einer Behandlungsdauer von 6 Monaten neu evaluiert werden.
Prävention extrakorporaler Thromben während der Hämodialyse
Die empfohlene Dosis beträgt 100 IE/kg (1 mg/kg) Enoxaparin-Natrium.
Bei Hämodialysepatienten mit einem hohen Blutungsrisiko sollte die Dosis auf 50 IE/kg (0,5 mg/kg) bei doppeltem Gefäßzugang oder auf 75 IE/kg (0,75 mg/kg) bei einfachem Gefäßzugang gesenkt werden.
Bei der Dialyse sollte Enoxaparin-Natrium zu Beginn der Sitzung über den arteriellen Schenkel des Dialysekreislaufs zugeführt werden. Die Wirkung dieser Dosis ist für gewöhnlich für eine vierstündige Sitzung ausreichend; sollten sich jedoch Fibrinablagerungen bilden, wie z. B. bei einer länger als gewöhnlich dauernden Sitzung, kann eine weitere Dosis von 50 bis 100 IE/kg (0,5 bis 1 mg/kg) gegeben werden.
Es liegen keine Daten für Patienten, die Enoxaparin-Natrium zur Thromboseprophylaxe oder Behandlung anwenden und zusätzlich zur Hämodialysesitzung erhalten, vor.
Akutes Koronarsyndrom: Therapie der instabilen Angina pectoris, des NSTEMI und des akuten STEMI
-
Die empfohlene Dosis zur Behandlung einer instabilen Angina pectoris und eines NSTEMI beträgt 100 IE/kg (1 mg/kg) Enoxaparin-Natrium mittels s.c. Injektion alle 12 Stunden in Kombination mit einer antithrombozytären Therapie. Die Behandlung sollte mindestens 2 Tage erfolgen und bis zur klinischen Stabilisierung fortgesetzt werden. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 2 bis 8 Tage. Acetylsalicylsäure wird, sofern keine Kontraindikationen vorliegen, in einer Aufsättigungsdosis von initial 150 bis 300 mg oral (Patienten, die vorher nicht Acetylsalicylsäure eingenommen haben) und in einer Erhaltungsdosis von 75 bis 325 mg täglich über einen längeren Zeitraum für alle Patienten empfohlen, unabhängig von der Behandlungsstrategie.
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Die empfohlene Dosis zur Behandlung eines akuten STEMI ist eine intravenöse (i.v.) Einzelinjektion von 3.000 IE (30 mg) als Bolus und einer zusätzlichen s.c. Gabe von 100 IE/kg (1 mg/kg) zu Beginn, gefolgt von einer s.c. Gabe 100 IE/kg (1 mg/kg) alle 12 Stunden (jeweils maximal 10.000 IE (100 mg) für die ersten beiden s.c. Dosen). Eine angemessene antithrombozytäre Therapie, wie mit Acetylsalicylsäure (75 mg bis 325 mg einmal täglich oral), sollte gleichzeitig erfolgen sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Es wird empfohlen, die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium über 8 Tage oder bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus fortzuführen, je nachdem welcher Zeitpunkt früher liegt. Bei Gabe zusammen mit einem Thrombolytikum (fibrinspezifisch oder nicht fibrinspezifisch) sollte Enoxaparin-Natrium zwischen 15 Minuten vor und 30 Minuten nach Beginn der fibrinolytischen Therapie gegeben werden.
- Für Dosierungsempfehlungen bei Patienten ≥ 75 Jahren siehe unter „Ältere Patienten“.
- Für Patienten mit perkutaner Koronarintervention (PCI) gilt: Wenn die letzte s.c. Gabe von Enoxaparin-Natrium weniger als 8 Stunden vor der Ballondilatation gegeben wurde, ist keine weitere Dosis erforderlich. Wenn die letzte s.c. Gabe mehr als 8 Stunden vor der Ballondilatation gegeben wurde, sollte ein i.v. Bolus von 30 IE/kg (0,3 mg/kg) Enoxaparin- Natrium verabreicht werden.
-
Die empfohlene Dosis zur Behandlung eines akuten STEMI ist eine intravenöse (i.v.) Einzelinjektion von 3.000 IE (30 mg) als Bolus und einer zusätzlichen s.c. Gabe von 100 IE/kg (1 mg/kg) zu Beginn, gefolgt von einer s.c. Gabe 100 IE/kg (1 mg/kg) alle 12 Stunden (jeweils maximal 10.000 IE (100 mg) für die ersten beiden s.c. Dosen). Eine angemessene antithrombozytäre Therapie, wie mit Acetylsalicylsäure (75 mg bis 325 mg einmal täglich oral), sollte gleichzeitig erfolgen sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Es wird empfohlen, die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium über 8 Tage oder bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus fortzuführen, je nachdem welcher Zeitpunkt früher liegt. Bei Gabe zusammen mit einem Thrombolytikum (fibrinspezifisch oder nicht fibrinspezifisch) sollte Enoxaparin-Natrium zwischen 15 Minuten vor und 30 Minuten nach Beginn der fibrinolytischen Therapie gegeben werden.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Enoxaparin-Natrium bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen.
Ältere Patienten
Bei allen Anwendungsgebieten außer bei der Behandlung des STEMI ist bei älteren Patienten keine Dosisreduktion erforderlich, es sei denn, es liegt eine eingeschränkte Nierenfunktion vor (siehe unten „Eingeschränkte Nierenfunktion“ und Abschnitt 4.4).
Für die Behandlung des akuten STEMI bei älteren Patienten ≥ 75 Jahren darf kein anfänglicher i.v. Bolus gegeben werden. Die Behandlung wird mit 75 IE/kg (0,75 mg/kg) s.c. alle 12 Stunden begonnen (jeweils maximal 7.500 IE (75 mg) für die ersten beiden s.c. Dosen, gefolgt von 75 IE/kg (0,75 mg/kg) s.c. für alle weiteren Dosen). Für die Dosierung bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion siehe unten „Eingeschränkte Nierenfunktion“ und Abschnitt 4.4.
Eingeschränkte Leberfunktion
Es liegen begrenzte Erfahrungen bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor (siehe Abschnitte 5.1 und 5.2). Die Behandlung sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht erfolgen (siehe Abschnitt 4.4).
Eingeschränkte Nierenfunktion (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2)
Stark eingeschränkte Nierenfunktion
Aufgrund fehlender Daten wird Enoxaparin-Natrium bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 15 ml/min) nicht empfohlen außer zur Prävention einer Thrombusbildung im
extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse.
Dosierungstabelle für Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 15−30 ml/min):
| Indikation | Dosisregime |
| Prophylaxe venöser thromboembolischer | 2.000 IE (20 mg) s.c. einmal täglich |
| Erkrankungen | |
| Therapie tiefer Venenthrombosen und | 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. einmal |
| Lungenembolien | täglich |
| Langzeitbehandlung einer TVT und LE bei | 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. einmal |
| Patienten mit aktiver Tumorerkrankung | täglich |
| Therapie der instabilen Angina pectoris und des | 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. einmal |
| NSTEMI | täglich |
| Therapie des akuten STEMI | 1 x 3.000 IE (30 mg) i.v. Bolus plus |
| (Patienten unter 75 Jahren) | 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. und |
| dann 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. alle | |
| 24 Stunden | |
| Therapie des akuten STEMI | Kein initialer i.v. Bolus, |
| (Patienten ab 75 Jahren) | 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. und |
| dann 100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. alle | |
| 24 Stunden | |
Die empfohlenen Dosisanpassungen gelten nicht für das Anwendungsgebiet Hämodialyse.
Mäßig und leicht eingeschränkte Nierenfunktion
Auch wenn bei Patienten mit mäßig (Kreatinin-Clearance 30–50 ml/min) oder leicht (Kreatinin-Clearance 50–80 ml/min) eingeschränkter Nierenfunktion keine Dosisanpassung empfohlen wird, wird zu einer sorgfältigen klinischen Überwachung geraten.
Art der Anwendung
Enoxaparin Ledraxen darf nicht intramuskulär appliziert werden.
Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien nach Operationen, zur Behandlung von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien, zur Langzeitbehandlung einer TVT und LE bei Patienten mit aktiver Tumorerkrankung, zur Behandlung der instabilen Angina pectoris und des NSTEMI sollte Enoxaparin- Natrium als s.c. Injektion verabreicht werden.
Die Therapie des akuten STEMI wird mit einer einzelnen i.v. Bolusinjektion begonnen, auf die unmittelbar eine s.c. Injektion folgt.
Zur Prävention eines Blutgerinnsels im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse wird Enoxaparin-Natrium über den arteriellen Schenkel des Dialysekreislaufs injiziert.
Die Fertigspritze zur Einmalgabe kann sofort angewendet werden.
Technik der s.c. Injektion:
Die Injektion sollte vorzugsweise am liegenden Patienten vorgenommen werden. Enoxaparin-Natrium wird mittels tiefer s.c. Injektion verabreicht.
Bei Anwendung der Fertigspritze darf die Luftblase vor der Injektion nicht aus der Spritze entfernt werden, um einen Verlust an Arzneistoff zu vermeiden. Wenn die zu injizierende Dosis an das Körpergewicht des Patienten angepasst werden muss, ist eine graduierte Fertigspritze zu verwenden, um das benötigte Volumen nach Verwerfen des Überschusses vor der Injektion zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass es in einigen Fällen nicht möglich ist, eine exakte Dosierung aufgrund der vorgegebenen Graduierung der Spritze zu erreichen. In diesen Fällen soll das Volumen auf die nächstliegende Graduierung aufgerundet werden.
Die Verabreichung sollte zwischen der linken und rechten anterolateralen oder posterolateralen Bauchwand alternieren.
Die Nadel sollte in ihrer ganzen Länge senkrecht in eine Hautfalte, die behutsam zwischen Daumen und Zeigefinger festgehalten wird, eingeführt werden. Die Hautfalte darf erst nach dem Ende der Injektion losgelassen werden. Die Injektionsstelle darf nach Anwendung nicht massiert werden.
Hinweis für Fertigspritzen mit Sicherheitssystem: Das Sicherheitssystem wird am Ende der Injektion manuell aktiviert (siehe Hinweise in Abschnitt 6.6).
Im Fall einer Selbstverabreichung sollte der Patient darauf hingewiesen werden, den Anweisungen in der Packung beiliegenden Gebrauchsinformation zu folgen.
i.v. (Bolus-)Injektion (nur bei akutem STEMI):
Die Therapie des akuten STEMI wird mit einer einzelnen i.v. Bolusinjektion begonnen, auf die unmittelbar eine s.c. Injektion folgt.
Für eine i.v. Injektion kann entweder eine Mehrfachdosis-Durchstechflasche oder eine Fertigspritze verwendet werden.
Enoxaparin-Natrium sollte über einen i.v. Zugang appliziert werden. Es sollte nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder gleichzeitig appliziert werden. Um das mögliche Vermischen von Enoxaparin- Natrium mit anderen Arzneimitteln zu vermeiden, sollte der gewählte i.v. Zugang vor und nach der i.v. Bolusgabe von Enoxaparin-Natrium mit ausreichend Natriumchlorid- oder Dextroselösung gespült werden, um ihn zu reinigen. Enoxaparin-Natrium kann unbedenklich mit isotonischer Natriumchloridlösung oder 5 % Dextrose in Wasser gegeben werden.
• Initialer Bolus 3.000 IE (30 mg)
Bei Verwendung einer graduierten Enoxaparin-Natrium-Fertigspritze für den initialen Bolus von 3.000 IE (30 mg) ist das überschüssige Volumen zu verwerfen, um in der Spritze nur eine Dosis von 3.000 IE (30 mg) zu behalten. Die Dosis mit 3.000 IE (30 mg) kann danach direkt in den i.v. Zugang injiziert werden.
Zusätzlicher Bolus bei PCI, wenn die letzte s.c. Injektion mehr als 8 Stunden vor der Ballondilatation verabreicht wurde
Bei Patienten, die mit einer perkutanen Koronarintervention (PCI) behandelt werden, ist ein zusätzlicher i.v. Bolus von 30 IE/kg (0,3 mg/kg) zu verabreichen, wenn die letzte s.c. Gabe mehr als 8 Stunden vor der Ballondilatation erfolgt ist.
Zur Gewährleistung der Exaktheit des geringen Injektionsvolumens wird empfohlen, den Wirkstoff auf 300
IE/ml (3 mg/ml) zu verdünnen.
Um eine Lösung mit 300 IE/ml (3 mg/ml) mithilfe einer Fertigspritze mit 6.000 IE (60 mg) Enoxaparin- Natrium zu erhalten, wird empfohlen, einen 50-ml-Infusionsbeutels (z. B. mit entweder isotonischer Kochsalzlösung oder 5 % Dextrose in Wasser für Injektionszwecke) folgendermaßen zu verwenden:
30 ml Flüssigkeit sind aus dem Infusionsbeutel mit einer Spritze zu entnehmen und zu verwerfen. Den gesamten Inhalt der 6.000 IE (60 mg) Enoxaparin-Natrium-Fertigspritze in die im Beutel verbleibenden 20 ml injizieren. Der Beutelinhalt ist vorsichtig zu vermischen. Nun ist das benötigte Volumen der verdünnten Lösung mit einer Spritze zur Verabreichung in den i.v. Zugang zu entnehmen.
Nach erfolgter Verdünnung kann das zu injizierende Volumen anhand folgender Formel [Volumen der verdünnten Lösung (ml) = Patientengewicht (kg) x 0,1] oder unter Nutzung der unten stehenden Tabelle berechnet werden. Es wird empfohlen, die verdünnte Lösung unmittelbar vor der Anwendung herzustellen.
In den i.v. Zugang zu injizierendes Volumen nach erfolgter Verdünnung auf eine Konzentration von 300 IE (3 mg)/ml
| Gewicht | Erforderliche Dosis | Zu injizierendes | |
| 30 IE/kg (0,3 mg/kg) | Volumen bei einer | ||
| Verdünnung auf eine | |||
| finale Konzentration | |||
| von 300 IE (3 mg)/ml | |||
| [Kg] | [IE] | [mg] | [ml] |
| 13.5 | 4.5 | ||
| 16.5 | 5.5 | ||
| 19.5 | 6.5 | ||
| 22.5 | 7.5 | ||
| 25.5 | 8.5 | ||
| 28.5 | 9.5 | ||
| 31.5 | 10.5 | ||
| 34.5 | 11.5 | ||
| 37.5 | 12.5 | ||
| 40.5 | 13.5 | ||
| 43.5 | 14.5 | ||
- Injektion in den arteriellen Schenkel des Dialysekreislaufs:
Zur Vorbeugung von Blutgerinnseln im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse wird Enoxaparin-Natrium über den arteriellen Schenkel eines Dialysekreislaufs appliziert.
Wechsel zwischen Enoxaparin-Natrium und oralen Antikoagulanzien
• Wechsel zwischen Enoxaparin-Natrium und Vitamin-K-Antagonisten (VKA)
Die klinische Überwachung und Bestimmung von Laborwerten (Prothrombinzeit ausgedrückt als International Normalized Ratio [INR]) muss intensiviert werden, um die Wirkung der VKA zu überwachen.
Da es eine Zeitverzögerung bis zum maximalen Effekt des VKA gibt, sollte die Enoxaparin-Natrium- Therapie in einer konstanten Dosis so lange wie nötig fortgesetzt werden, bis der INR bei zwei aufeinander folgenden Bestimmungen im für das Indikationsgebiet gewünschten therapeutischen Bereich liegt.
Für Patienten, die derzeit einen VKA erhalten, sollte der VKA abgesetzt werden und die erste Dosis von Enoxaparin-Natrium gegeben werden, wenn der INR unter den therapeutischen Bereich gefallen ist.
• Wechsel zwischen Enoxaparin-Natrium und direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK)
Bei Patienten, die mit Enoxaparin-Natrium eingestellt sind, wird Enoxaparin-Natrium abgesetzt und das DOAK seiner Produktinformation entsprechend 0 bis 2 Stunden vor der nächsten theoretischen Enoxaparin- Natrium-Gabe eingenommen.
Bei Patienten, die derzeit ein DOAK erhalten, sollte die erste Dosis Enoxaparin-Natrium zum Zeitpunkt der nächsten theoretischen DOAK-Gabe erfolgen.
Anwendung bei Spinal-/Periduralanästhesie oder Lumbalpunktion
Sollte der Arzt im Rahmen einer Peridural- oder Spinalanästhesie/-analgesie oder Lumbalpunktion eine Antikoagulation verabreichen, empfiehlt sich aufgrund des Risikos von Spinalhämatomen eine sorgfältige neurologische Überwachung (siehe Abschnitt 4.4).
-
Dosierung zur Prophylaxe
Zwischen der letzten Injektion von Enoxaparin-Natrium in prophylaktischen Dosen und der Nadel- oder Katheterplatzierung ist ein punktionsfreies Intervall von mindestens 12 Stunden einzuhalten. Bei kontinuierlichen Verfahren sollte ein vergleichbares Zeitintervall von mindestens 12 Stunden vor
dem Entfernen des Katheters eingehalten werden.
Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15−30 ml/min ist eine Verdoppelung des
Zeitintervalls bis zur Punktion/zum Kathetersetzen oder -Entfernen auf mindestens 24 Stunden in Erwägung zu ziehen.
Die Initiation von Enoxaparin-Natrium 2.000 IE (20 mg) 2 Stunden präoperativ ist nicht vereinbar mit neuroaxialer Anästhesie. -
Dosierung zur Behandlung
Zwischen der letzten Injektion von Enoxaparin-Natrium in therapeutischen Dosen und der Nadel- oder Katheterplatzierung ist ein punktionsfreies Intervall von mindestens 24 Stunden einzuhalten (siehe auch Abschnitt 4.3).
Bei kontinuierlichen Verfahren soll ein ähnliches Zeitintervall von 24 Stunden vor dem Entfernen des
Katheters eingehalten werden.
Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15−30 ml/min ist eine Verdopplung des Zeitintervalls bis zur Punktion/zum Kathetersetzen oder Entfernen auf mindestens 48 Stunden in Erwägung zu ziehen.
Patienten, die das zweimal tägliche Dosierungsschema erhalten (d. h. 75 IE/kg (0,75 mg/kg) zweimal täglich oder 100 IE/kg (1 mg/kg) zweimal täglich), sollten die zweite Enoxaparin-Natrium-Dosis weglassen, um ein ausreichendes Zeitintervall vor dem Setzen oder Entfernen des Katheters zu ermöglichen.
Eine Anti-Xa-Aktivität ist zu den vorgenannten Zeitpunkten noch feststellbar und diese Intervalle garantieren nicht, dass ein rückenmarknahes Hämatom vermieden wird.
Entsprechend ist in Erwägung zu ziehen, für mindestens 4 Stunden nach der Spinal-/ Periduralpunktion bzw.
Katheterentfernung kein Enoxaparin-Natrium zu geben. Das Zeitintervall muss auf Basis einer Nutzen- Risiko-Abwägung, sowohl des Risikos einer Thrombose als auch des Risikos für Blutungen, vor dem Hintergrund des Verfahrens und den Risikofaktoren des Patienten festgelegt werden.
Überdosierung
Anzeichen und Symptome
Bei einer versehentlichen Überdosierung von Enoxaparin-Natrium nach i.v., extrakorporaler oder s.c. Verabreichung können hämorrhagische Komplikationen auftreten. Bei oraler Anwendung selbst hoher Dosen ist eine Resorption von Enoxaparin-Natrium unwahrscheinlich.
Therapiemaßnahmen
Die gerinnungshemmenden Wirkungen können durch langsame i.v. Injektion von Protamin weitgehend neutralisiert werden. Die Protamindosis hängt von der verabreichten Enoxaparin-Natrium Dosis ab: 1 mg Protamin neutralisiert die gerinnungshemmende Aktivität von 100 IE (1 mg) Enoxaparin-Natrium, wenn Enoxaparin-Natrium in den vorangegangenen 8 Stunden verabreicht wurde. Eine Infusion von 0,5 mg Protamin pro 100 IE (1 mg) Enoxaparin-Natrium kann angewendet werden, wenn Enoxaparin-Natrium mehr als 8 Stunden vor der Gabe von Protamin verabreicht wurde oder wenn eine zweite Gabe von Protamin als erforderlich erachtet wird. Liegt die Injektion von Enoxaparin-Natrium mehr als 12 Stunden zurück, ist eine Protamingabe möglicherweise nicht mehr erforderlich. Allerdings kann auch mit hohen Dosen von Protamin die Anti-Xa-Aktivität von Enoxaparin-Natrium nie vollständig neutralisiert werden (maximal etwa 60 %) (siehe in der Fachinformation der jeweiligen Protaminsalze).
s.c./i.v.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Anwendung dieses Arzneimittels
- Normalerweise wird Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal Enoxaparin Ledraxen bei Ihnen anwenden, weil es als Spritze gegeben werden muss.
- Enoxaparin Ledraxen wird in der Regel durch Spritzen unter die Haut (subkutan) gegeben.
- Enoxaparin Ledraxen kann durch Spritzen in Ihre Vene (intravenös) nach bestimmten Arten von Herzinfarkt oder Operationen gegeben werden.
- Enoxaparin Ledraxen kann zu Beginn der Dialysesitzung in den Schlauch, der von Ihrem Körper wegführt, (arterieller Schenkel) gegeben werden.
- Spritzen Sie Enoxaparin Ledraxen nicht in einen Muskel.
Wie viel Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird
- Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel Enoxaparin Ledraxen Sie erhalten. Die Menge hängt davon ab, warum es angewendet wird.
- Wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben, erhalten Sie möglicherweise eine kleinere Menge von Enoxaparin Ledraxen.
1. Behandlung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut
- Die übliche Dosis beträgt 150 IE (1,5 mg) pro kg Körpergewicht einmal pro Tag oder 100 IE (1 mg) pro kg Körpergewicht zweimal täglich.
- Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie Enoxaparin Ledraxen erhalten sollen.
2. Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut während Operationen oder während Zeiten mit eingeschränkter Mobilität aufgrund einer Krankheit
- Die Dosis hängt davon ab, wie wahrscheinlich es ist, dass sich bei Ihnen ein Blutgerinnsel bildet. Sie werden täglich 2.000 IE (20 mg) oder 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin Ledraxen erhalten.
- Wenn Sie sich einer Operation unterziehen, erhalten Sie Ihre erste Spritze in der Regel entweder 2 Stunden oder 12 Stunden vor dem Eingriff.
- Wenn Sie sich aufgrund Ihrer Krankheit nur eingeschränkt bewegen können, erhalten Sie für gewöhnlich täglich 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin Ledraxen.
- Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie Enoxaparin Ledraxen erhalten sollen.
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Welche Nebenwirkungen hat Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen:
Arzneimittel mit Wirkung auf die Hämostase (siehe Abschnitt 4.4)
Es wird empfohlen, einige Arzneimittel, die die Hämostase beeinflussen, vor der Therapie mit Enoxaparin- Natrium abzusetzen, sofern ihre Anwendung nicht zwingend erforderlich ist. Wenn eine gleichzeitige Behandlung erforderlich ist, sollte die Anwendung von Enoxaparin-Natrium gegebenenfalls unter sorgfältiger klinischer und labordiagnostischer Überwachung erfolgen. Zu diesen Arzneimitteln zählen:
- systemische Salicylate, Acetylsalicylsäure in entzündungshemmenden Dosen und NSAR einschließlich Ketorolac,
- andere Thrombolytika (z. B. Alteplase, Reteplase, Streptokinase, Tenecteplase, Urokinase) und Antikoagulanzien (siehe Abschnitt 4.2).
Gleichzeitige Anwendung mit Vorsicht:
Folgende Arzneimittel können mit Vorsicht gleichzeitig mit Enoxaparin-Natrium angewendet werden:
weitere Arzneimittel mit Wirkung auf die Hämostase, beispielsweise:
- Thrombozytenaggregationshemmer einschließlich Acetylsalicylsäure in einer aggregationshemmenden Dosis (kardioprotektiv), Clopidogrel, Ticlopidin und Glykoprotein-IIb/IIIa-Antagonisten indiziert beim akuten Koronarsyndrom wegen des Blutungsrisikos,
- Dextran 40,
-
systemische Glukokortikoide.
- Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen:
Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen, und Enoxaparin-Natrium können unter sorgfältiger klinischer und labordiagnostischer Überwachung gleichzeitig angewendet werden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Nebenwirkungen
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Enoxaparin-Natrium wurde an mehr als 15.000 Patienten, die Enoxaparin-Natrium in klinischen Studien erhielten, untersucht. Diese Studien umfassten 1.776 Patienten mit einem Risiko für eine thromboembolische Komplikation, die Enoxaparin nach einer orthopädischen oder Bauchoperation zur Prävention tiefer Beinvenenthrombosen erhielten, 1.169 Patienten, die aufgrund einer akuten Erkrankung eine erheblich eingeschränkte Mobilität aufwiesen und Enoxaparin zur Prävention tiefer Beinvenenthrombosen erhielten, 559 Patienten, denen Enoxaparin zur Behandlung einer TVT mit oder ohne Lungenembolien verabreicht wurde, 1.578 Patienten, die Enoxaparin zur Behandlung einer instabilen Angina pectoris oder eines Nicht-Q- Wellen Myokardinfarktes erhielten, und 10.176 Patienten, die Enoxaparin zur Behandlung eines akuten STEMI erhielten.
Die Dosierungsschemata von Enoxaparin-Natrium, die während dieser klinischen Studien verabreicht wurden, variierten je nach Indikation. Die Enoxaparin-Natrium-Dosis betrug 4.000 IE (40 mg) s.c. einmal täglich für die Prävention tiefer Beinvenenthrombosen nach Operationen oder bei Patienten mit akuter Erkrankung und erheblich eingeschränkter Mobilität. Bei der Behandlung einer TVT mit oder ohne Lungenembolie wurden Patienten unter Enoxaparin-Natrium-Behandlung entweder 100 IE/kg (1 mg/kg) s.c. alle 12 Stunden oder 150 IE/kg (1,5 mg/kg) s.c. einmal täglich verabreicht. In klinischen Studien zur Behandlung einer instabilen Angina pectoris oder eines Nicht-Q-Wellen Myokardinfarktes wurde als Dosierung die Gabe von 100 IE/kg (1 mg/kg) s.c. alle 12 Stunden und in der klinischen Studie zur Behandlung des akuten STEMI die Gabe von 3.000 IE (30 mg) i.v. als Bolus gefolgt von 100 IE/kg (1 mg/kg) s.c. alle 12 Stunden gewählt.
Die in klinischen Studien am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Blutungen, Thrombozytopenie und Thrombozytose (siehe Abschnitt 4.4 und „Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen“ unten).
Das Sicherheitsprofil von Enoxaparin für die Langzeitbehandlung einer TVT und LE bei Patienten mit aktiver Tumorerkrankung ist ähnlich wie das Sicherheitsprofil für die Therapie einer TVT und LE.
Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurde im Zusammenhang mit Enoxaparin- Behandlung berichtet (siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Die in klinischen Studien beobachteten und nach der Markteinführung (* indiziert Nebenwirkungen aus Post- Marketing-Erfahrungen) berichteten Nebenwirkungen sind nachstehend aufgeführt.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100), selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Organklasse werden die Nebenwirkungen nach absteigendem Schweregrad aufgeführt.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Häufig: Blutung, Blutungsanämie*, Thrombozytopenie, Thrombozytose
- Selten: Eosinophilie*, Fälle von immunologisch bedingter allergischer Thrombozytopenie mit Thrombose; manchmal ging die Thrombose mit den Komplikationen Organinfarkt oder Ischämie der Gliedmaßen einher (siehe Abschnitt 4.4)
Erkrankungen des Immunsystems
- Häufig: allergische Reaktionen
- Selten: anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich Schock*
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Kopfschmerzen*
Gefäßerkrankungen
- Selten: Spinalhämatom* (oder rückenmarksnahe Hämatome). Diese Reaktionen führten zu neurologischen Schäden verschiedenen Umfangs, einschließlich langfristiger oder dauerhafter Paralyse (siehe Abschnitt 4.4).
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr häufig: Leberenzyme erhöht (überwiegend Transaminasen > 3-Fachen der oberen Grenze der
Normwerte)
- Gelegentlich: hepatozelluläre Leberschädigung*
- Selten: cholestatischer Leberschaden*
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Häufig: Urtikaria, Pruritus, Erythem
- Gelegentlich: bullöse Dermatitis
-
Selten: Alopezie*, kutane Vaskulitis*, Hautnekrose*, meist im Bereich der Injektionsstelle (diesen Phänomenen gingen in der Regel eine infiltrierte und schmerzhafte Purpura bzw. erythematöse Plaques voraus); Knötchen an der Injektionsstelle* (entzündliche noduläre Veränderungen, die keine zystischen Einschlüsse von Enoxaparin darstellten). Diese verschwinden nach einigen Tagen und sollten keinen Grund für einen Behandlungsabbruch darstellen.
Nicht bekannt: Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Selten: Osteoporose* nach Langzeittherapie (länger als 3 Monate)
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Häufig: Hämatom an der Injektionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, andere Reaktionen an der Injektionsstelle (wie Ödeme, Blutungen, Überempfindlichkeit, Entzündungen, Schwellungen, Schmerzen)
- Gelegentlich: lokale Reizung, Hautnekrose an der Injektionsstelle
Untersuchungen
Selten: Hyperkaliämie* (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5)
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Blutungen
Dazu gehörten schwere Blutungen, die bei maximal 4,2 % der Patienten (chirurgische Patienten) berichtet wurden. Einige dieser Fälle verliefen tödlich. Bei chirurgischen Patienten wurden Blutungskomplikationen als schwer definiert, wenn (1) die Blutung ein klinisch bedeutsames Ereignis verursachte oder (2) die Blutung von einem Abfall der Hämoglobinwerte um ≥ 2 g/dl oder einer Transfusion von mindestens 2 Einheiten eines Blutprodukts begleitet wurde. Eine retroperitoneale oder intrakranielle Blutung wurde immer als schwer eingestuft.
Wie bei anderen Antikoagulanzien kann eine Blutung beim Vorhandensein entsprechender Risikofaktoren auftreten: z. B. Organläsionen mit Blutungsneigung, invasive Verfahren oder gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die die Hämostase beeinflussen (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5).
| Systemorgan- | Prophylaxe | Prophylax | Behandlung | Langzeitbeha | Behandlung | Behandlun |
| klasse | bei | e bei | von Patienten | ndlung einer | von | g von |
| chirurgisch | Patienten | mit TVT mit | TVT und LE | Patienten mit | Patienten | |
| en | mit | oder ohne LE | bei Patienten | instabiler | mit akutem | |
| Patienten | reduzierter | mit einer | Angina | STEMI | ||
| Mobilität | aktiven | pectoris und | ||||
| Tumorerkran | Nicht-Q- | |||||
| kung | Wellen-MI |
| Module 1 | ||||||
| 1.3 Product Information | 22VE011 | |||||
| 1.3.1 SPC, Labelling and Package Leaflet - DE | Page 18 / 57 | |||||
| Erkrankungen | Sehr häufig: | Häufig: | Sehr häufig: | Häufigb: | Häufig: | Häufig: |
| des Blutes | Blutung α | Blutung α | Blutung α | Blutung | Blutung α | Blutung α |
| und des | ||||||
| Lymphsystem | Selten: | Gelegentlich: | Selten: | Gelegentlic | ||
| s | Retro- | Intrakraniell | Retroperitoneale | h: | ||
| peritone | e Blutung, | Blutung | Intrakrani | |||
| ale | retroperitone | elle | ||||
| Blutung | al e Blutung | Blutung, | ||||
| retroperito | ||||||
| neale | ||||||
| Blutung |
α: Wie Hämatom, Ekchymose fern der Injektionsstelle, Wundhämatom, Hämaturie, Epistaxis und gastrointestinale Blutung.
b: Häufigkeit basiert auf einer retrospektiven Registerstudie mit 3526 Patienten (siehe Abschnitt 5.1)
Thrombozytopenie und Thrombozytose (siehe Abschnitt 4.4 zur Überwachung der Thrombozytenzahl)
| Systemorgan | Prophylaxe | Prophylaxe | Behandlung | Langzeitb | Behandlun | Behandlung von |
| -klasse | bei | bei | von Patienten | ehandlung | g von | Patienten mit |
| chirurgische | Patienten | mit TVT mit | einer TVT | Patienten | akutem STEMI | |
| n Patienten | mit | oder ohne LE | und LE | mit | ||
| reduzierter | bei | instabiler | ||||
| Mobilität | Patienten | Angina | ||||
| mit einer | pectoris | |||||
| aktiven | und Nicht- | |||||
| Tumorerk | Q- | |||||
| rankung | Wellen-MI | |||||
| Erkrankunge | Sehr | Gelegentlich | Sehr häufig: | Nicht | Gelegentlich: | Häufig: |
| n des Blutes | häufig: | : | Thrombozytosec | bekannt: | Thrombo- | Thrombozytose |
| und des | Thrombo- | Thrombo- | Thrombo- | zytopenie | c, | |
| Lymphsyste | zytose c | zytopenie | Häufig: | zytopenie | Thrombozytope | |
| ms | Thrombozytopen | nie | ||||
| Häufig: | ie | |||||
| Thrombo | Sehr selten: | |||||
| zytopenie | Immuno- | |||||
| allergische | ||||||
| Thrombozytop | ||||||
| enie | ||||||
| c Thrombozytenanstieg > 400 G/l |
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Enoxaparin-Natrium bei der Anwendung bei Kindern ist nicht erwiesen (siehe Abschnitt 4.2).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung der zuständigen Behörde anzuzeigen:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website http://www.bfarm.de.
Österreich: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, A-1200 Wien, Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Webseite: http://www.basg.gv.at/
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Beenden Sie die Anwendung von Enoxaparin Ledraxen und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie ein Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (wie Ausschlag, Atem- oder Schluckbeschwerden, Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Mundhöhle, des Rachens oder der Augen) bemerken.
Beenden Sie die Anwendung von Enoxaparin und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
- Ein roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Pusteln und Bläschen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten gewöhnlich zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).
Wie andere vergleichbare Arzneimittel zur Verringerung von Blutgerinnseln kann Enoxaparin Ledraxen Blutungen verursachen. Dies kann lebensbedrohlich sein. In einigen Fällen kann die Blutung nicht offensichtlich sein.
Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn:
- bei Ihnen eine Blutung auftritt, die nicht von selbst aufhört
- Sie Anzeichen einer übermäßigen Blutung - wie außergewöhnliche Schwäche, Müdigkeit, Blässe, Schwindelgefühl mit Kopfschmerzen oder unerklärliche Schwellungen – wahrnehmen.
Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, Sie unter genauer Beobachtung zu halten oder Ihr Arzneimittel zu ändern.
Sie sollten Ihren Arzt umgehend informieren, wenn
-
Sie ein Anzeichen für eine Blockierung eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel haben, wie:
- krampfartige Schmerzen, Rötungen, Wärme oder Schwellungen in einem Ihrer Beine - dies sind Symptome von tiefen Venenthrombosen
- Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht oder Bluthusten - dies sind Symptome einer Lungenembolie
- Sie einen schmerzhaften Ausschlag von dunkelroten Flecken unter der Haut haben, die auf Druck nicht verschwinden.
Ihr Arzt kann Sie auffordern, eine Blutuntersuchung durchzuführen, um Ihre Blutplättchenzahl zu kontrollieren.
Vollständige Aufzählung möglicher Nebenwirkungen:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen
- Erhöhte Leberenzymwerte
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Sie bekommen schneller blaue Flecken als üblich. Dies könnte infolge eines Problems in Ihrem Blut mit verminderter Blutplättchenzahl auftreten.
- Rosa Hautflecken. Diese treten mit größerer Wahrscheinlichkeit in dem Bereich auf, in den Enoxaparin Ledraxen gespritzt wurde.
- Hautausschlag (Nesselsucht, Urtikaria)
- Juckende, rote Haut
- Blutergüsse oder Schmerzen an der Injektionsstelle
- Verminderte Anzahl roter Blutkörperchen
- Hohe Blutplättchenzahl im Blut
- Kopfschmerzen
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Plötzliche starke Kopfschmerzen. Diese könnten auf eine Hirnblutung hinweisen.
- Gefühl von Spannung und Völle im Magen. Möglicherweise haben Sie eine Magenblutung.
- Große, rote, unregelmäßig geformte Hautläsionen mit oder ohne Blasen.
- Hautreizung (lokale Reizung).
- Sie bemerken eine Gelbfärbung der Haut oder Augen und eine dunklere Farbe des Urins. Dies könnte auf Leberprobleme hinweisen.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Schwere allergische Reaktionen. Mögliche Anzeichen hierfür sind: Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.
- Erhöhter Kaliumspiegel im Blut. Dies tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Personen mit Nierenproblemen oder Zuckerkrankheit auf. Ihr Arzt kann dies mithilfe einer Blutuntersuchung überprüfen.
- Eine Zunahme der Zahl der eosinophilen Blutkörperchen. Ihr Arzt kann dies durch eine Blutuntersuchung feststellen.
- Haarausfall.
- Osteoporose (eine Krankheit bei der häufiger Knochenbrüche auftreten) nach Anwendung über einen längeren Zeitraum.
- Kribbeln, Gefühllosigkeit und Muskelschwäche (insbesondere in den unteren Körperregionen), wenn Sie sich einer Lumbalpunktion unterzogen oder ein Spinalanästhetikum erhalten haben.
- Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle (d. h., wenn Sie den Gang zur Toilette nicht kontrollieren können).
- Verhärtung oder „Knötchen“ an der Injektionsstelle.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
In Deutschland:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website http://www.bfarm.de
In Österreich:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 Wien Österreich
Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: www.basg.gv.at
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze aufzubewahren?
Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre.
Rekonstituiertes Produkt sollte sofort verwendet werden.
WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Nicht über 25 °C lagern.
Nicht einfrieren.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pharmazeutischer Unternehmer:
Venipharm
4, Bureaux de la Colline 92210 Saint-Cloud Frankreich
Mitvertrieb in Deutschland:
Venipharm GmbH
Lademannbogen 21-23
22339 Hamburg
Deutschland
Mitvertrieb in Österreich:
SanMed GmbH
Leesdorfer Hauptstrasse 60/3 2500 Baden
Österreich
Wie ist Enoxaparin Ledraxen aufzubewahren?
Nicht über 25 °C lagern.
Nicht einfrieren.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar bis“ bzw. ”Verw. bis” angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie sichtbare Veränderungen im Aussehen der Lösung bemerken.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze
10.000 IE/ml (100 mg/ml) Injektionslösung in einer Fertigspritze
Fertigspritzen:
2.000 IE (20 mg)/0,2 ml
Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 2.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 20 mg) in 0,2 ml Wasser für Injektionszwecke.
4.000 IE (40 mg)/0,4 ml
Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 4.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 40 mg) in 0,4 ml Wasser für Injektionszwecke.
6.000 IE (60 mg)/0,6 ml
Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 6.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 60 mg) in 0,6 ml Wasser für Injektionszwecke.
8.000 IE (80 mg)/0,8 ml
Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 8.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 80 mg) in 0,8 ml Wasser für Injektionszwecke.
10.000 IE (100 mg)/1,0 ml
Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 10.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 100 mg) in 1,0 ml Wasser für Injektionszwecke.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
Enoxaparin-Natrium ist eine biologische Substanz, hergestellt mithilfe einer alkalischen Depolymerisation von Heparin-Benzylester aus der Darmschleimhaut des Schweins.
In Österreich: Datum der Erteilung der Zulassung: 20.11.2022
In Deutschland: Datum der Erteilung der Zulassung: 01.04.2019
ZULASSUNGSNUMMER(N)
| In Deutschland: | In Österreich: |
| Zul.-Nr. 96236.00.00 | Zul.-Nr. 241473 |
| Zul.-Nr. 96235.00.00 | Zul.-Nr. 241472 |
| Zul.-Nr. 96234.00.00 | Zul.-Nr. 241471 |
| Zul.-Nr. 96233.00.00 | Zul.-Nr. 241470 |
| Zul.-Nr. 96232.00.00 | Zul.-Nr. 241469 |
Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Enoxaparin Ledraxen enthält
2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung
Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.
Jede Fertigspritze mit 0,2 ml enthält 2.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 20 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.
4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung
- Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.
Jede Fertigspritze mit 0,4 ml enthält 4.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 40 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.
6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung
Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.
Jede Fertigspritze mit 0,6 ml enthält 6.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 60 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.
8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung
- Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium. Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium.
Jede Fertigspritze mit 0,8 ml enthält 8.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 80 mg) Enoxaparin-Natrium. - Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.
10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung
Der Wirkstoff ist: Enoxaparin-Natrium Jeder ml enthält 100 mg Enoxaparin-Natrium
Jede Fertigspritze mit 1,0 ml enthält 10.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 100 mg) Enoxaparin-Natrium.
- Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.
Wie Enoxaparin Ledraxen aussieht und Inhalt der Packung
2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit
0,2 ml Lösung in einem klaren, farblosen Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer violetten Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).
Packungen zu 1, 2, 6, 10, 20 oder 50 Fertigspritzen.
4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit
0,4 ml Lösung in einem klaren, farblosen Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer gelben Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).
Packungen zu 1, 2, 6, 10, 20, 30 oder 50 Fertigspritzen.
6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit
0,6 ml Lösung in einem klaren, farblosen, graduierten Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer orangen Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).
Packungen zu 1, 2, 6, 10, 12, 20, 24, 30 oder 50 Fertigspritzen.
8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit
0,8 ml Lösung in einem klaren, farblosen, graduierten Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer braunen Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).
Packungen zu 1, 2, 6, 10, 12, 20, 24, 30 oder 50 Fertigspritzen.
10.000 IE (100 mg)/1,0 ml Injektionslösung Farblose oder hellgelbe transparente Flüssigkeit
1 ml Lösung in einem klaren, farblosen, graduierten Spritzenzylinder aus Neutralglas (Typ I) mit fest angebrachter Nadel und Nadelschutz, verschlossen durch einen Chlorbutyl-Gummistopfen und mit einer grauen Kolbenstange aus Polypropylen (mit oder ohne Sicherheitssystem).
Packungen zu 1, 2, 6, 10, 12, 20, 24 oder 30 Fertigspritzen
Bei den 0,2 ml und 0,4 ml Spritzen sind die Spritzen nicht graduiert.
Bei den Spritzen mit 0,6 ml, 0,8 ml und 1 ml sind die Spritzen graduiert.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Venipharm
4, Bureaux de la Colline 92210 Saint-Cloud Frankreich
+33 1 47 11 04 47 venipharm@venipharm.com
Mitvertrieb in Deutschland:
Venipharm GmbH
Lademannbogen 21-23
22339 Hamburg
Deutschland
Tel: +49 (0)40 822 161 501
Mitvertrieb in Österreich: SanMed GmbH
Leesdorfer Hauptstrasse 60/3 2500 Baden
Österreich
Hersteller
Centre Spécialités Pharmaceutiques ZAC des Suzots
35 rue de la Chapelle F-63450 Saint-Amant Tallende Frankreich
Zulassungsnummer in Deutschland:
Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96236.00.00 Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96235.00.00 Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96234.00.00 Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96233.00.00 Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 96232.00.00
Zulassungsnummer in Österreich:
Enoxaparin Ledraxen 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241473 Enoxaparin Ledraxen 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241472 Enoxaparin Ledraxen 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241471
Enoxaparin Ledraxen 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241470 Enoxaparin Ledraxen 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Zul.-Nr. 241469
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Deutschland | Enoxaparin Ledraxen |
| Vereinigtes Königreich (Nordirland) | Ledraxen |
| Schweden | Enoxaparin Ledraxen |
| Spanien | Enoxaparina Ledraxen |
| Frankreich | Enoxaparine Arrow |
| Lettland | Enoxaparin sodium Ledraxen |
| Litauen | Enoxaparin sodium Ledraxen |
| Österreich | Enoxaparin Ledraxen |
| Zypern | Ledraxen |
| Tschechische Republik | Enoxaparin sodium Ledraxen |
| Estland | Enoxaparin sodium Ledraxen |
| Finnland | Enoxaparin Ledraxen |
| Kroatien | Enoksaparinnatrij Ledraxen |
| Irland | Enoxaparin sodium Ledraxen |
| Norwegen | Enoxaparin Ledraxen |
| Polen | Enoxaparin sodium Ledraxen |
| Portugal | Enoxaparin Ledraxen |
| Slowakei | Ledraxen |
| Slowenien | Enoksaparin Ledraxen |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet in
Deutschland: im Juni 2023 Österreich: im Juni 2023
Weitere Informationsquellen
Deutschland:
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte Website: http://www.bfarm.de verfügbar.
Österreich:
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen http://www.basg.gv.at/ verfügbar.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


