Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Endofluke 100 mg/ml Suspension zum Eingeben für Rinder und Schafe Wirkstoff: Triclabendazol ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung von adulten, unreifen und früh unreifen Entwicklungsstadien des Leberegels (Fasciola hepatica), die empfindlich gegenüber Triclabendazol sind.
- Wirkstoff(e)
- Triclabendazol
- Zulassungsinhaber
- aniMedica GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Endofluke 100 mg/ml orale Suspension angewendet?
Endofluke 100 mg/ml Suspension zum Eingeben für Rinder und Schafe
Wirkstoff: Triclabendazol
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung von adulten, unreifen und früh unreifen Entwicklungsstadien des Leberegels (Fasciola hepatica), die empfindlich gegenüber Triclabendazol sind.
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Was ist vor der Einnahme von Endofluke 100 mg/ml orale Suspension zu beachten?
Nicht anwenden bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Triclabendazol.
Wie wird Endofluke 100 mg/ml orale Suspension angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zur einmaligen oralen Anwendung; es sind ausschließlich geeichte Dosierinstrumente zu benutzen.
Dosierung:
Endofluke 100 mg/ml wird als oraler Drench gegeben und ist zur Verwendung mit den meisten automatischen Drench-Pistolen geeignet.
Die empfohlene Dosierung beträgt beim Rind 12 mg Triclabendazol pro kg Körpergewicht und beim Schaf 10 mg Triclabendazol pro kg Körpergewicht.
| Dosierungsschema, Rind: | 6 ml für je 50 kg Körpergewicht |
| Gewicht | Dosis |
| 50 kg | 6 ml |
| 100 kg | 12 ml |
| 150 kg | 18 ml |
| 200 kg | 24 ml |
| 250 kg | 30 ml |
| 300 kg | 36 ml |
| 350 kg | 42 ml |
| 400 kg | 48 ml |
| für jede weiteren 50 kg | 6 ml |
| Dosierungsschema, Schaf: | 1 ml für je 10 kg Körpergewicht |
| Gewicht | Dosis |
| 10 kg | 1 ml |
| 20 kg | 2 ml |
| 30 kg | 3 ml |
| 40 kg | 4 ml |
| 50 kg | 5 ml |
| 60 kg | 6 ml |
| für jede weiteren 10 kg | 1 ml |
Um eine korrekte Dosierung sicherzustellen, sollte das Körpergewicht so exakt wie möglich bestimmt werden; die Genauigkeit der Dosierhilfe sollte überprüft werden.
Soweit Tiere gemeinsam und nicht individuell behandelt werden, sollten sie, um Unter- oder Überdosierungen zu vermeiden, entsprechend ihrem Körpergewicht in Gruppen eingeteilt und dosiert werden.
Der Zeitpunkt der Wiederholungsbehandlung ist gemäß der epidemiologischen Risiken für jeden Betrieb gesondert festzulegen.
Um die Gefahr der Akkumulation von Rückständen durch den wiederholten Einsatz zu vermeiden, sollte die Behandlungsfrequenz nicht kürzer als 10 Wochen sein.
Das Tierarzneimittel ist mit den meisten automatischen Drench-Pistolen anwendbar.
Der Behälter ist vor der Anwendung zu schütteln.
Das Tierarzneimittel ist unverändert aus dem Originalbehälter zu benutzen. Die Drench-Instrumente sind vor und nach der Anwendung zu reinigen.
Um eine korrekte Dosierung sicherzustellen, sollte das Körpergewicht so exakt wie möglich bestimmt werden; die Genauigkeit der Dosierhilfe sollte überprüft werden.
Soweit Tiere gemeinsam und nicht individuell behandelt werden, sollten sie, um Unter- oder Überdosierungen zu vermeiden, entsprechend ihrem Körpergewicht in Gruppen eingeteilt und dosiert werden.
Der Zeitpunkt der Wiederholungsbehandlung ist gemäß der epidemiologischen Risiken für jeden Betrieb gesondert festzulegen.
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Welche Nebenwirkungen hat Endofluke 100 mg/ml orale Suspension?
Wenn behandelte Rinder intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, können gelegentlich Entzündungen an der unpigmentierten Haut einschließlich des Euters und der Zitzen auftreten.
Falls Sie eine Nebenwirkung bei Ihrem Tier/Ihren Tieren feststellen, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt ist, teilen Sie diese bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Endofluke 100 mg/ml orale Suspension aufzubewahren?
Vor Frost schützen.
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren!
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.
Weitere Informationen zu Endofluke 100 mg/ml orale Suspension
Die folgenden Situationen sollten vermieden werden, da diese zur Erhöhung der Resistenz und letztendlich zur Unwirksamkeit der Behandlung führen können:
- Zu häufige und zu oft wiederholte Behandlungen von Anthelmintika einer Substanzklasse über einen längeren Zeitraum,
- Unterdosierungen bedingt durch Unterschätzung des Körpergewichtes, falsche Verabreichung des Tierarzneimittels oder durch mangelhafte Einstellung der Dosierungsvorrichtung (falls vorhanden).
Bei Verdacht auf Anthelmintika-Resistenz sollten weiterführende Untersuchungen mit geeigneten Tests (z.B. Eizahlreduktionstest) durchgeführt werden. Falls die Untersuchungsergebnisse deutlich auf eine Resistenz gegenüber einem bestimmten Anthelmintikum hinweisen, sollte ein Anthelmintikum aus einer anderen Substanzklasse und mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus Verwendung finden.
Über Resistenzen von Fasciola hepatica bei Rindern und Schafen gegenüber Triclabendazol wurde berichtet. Daher sollte sich die Anwendung dieses Tierarzneimittels auf lokale (Region, Betrieb) epidemiologische Erhebungen zur Empfänglichkeit von Nematoden sowie auf Expertenempfehlungen zur Eindämmung weiterer Anthelmintika-Resistenzen stützen.
Nur anwenden bei Leberegeln, die gegen Triclabendazol empfindlich sind.
Der Tierarzt ist zu konsultieren, falls mangelnde Wirksamkeit vermutet wird.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Bei der Behandlung der Tiere ist darauf zu achten, dass Verletzungen der Maul- und Rachenhöhle zu vermeiden sind.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen.
Spritzer im Auge oder auf der Haut sind sofort mit Wasser zu entfernen. Verunreinigte Kleidung ist sofort auszuziehen.
Hände und ungeschützte Hautabschnitte sind vor dem Essen bzw. vor einer Mahlzeit zu waschen.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen
Die Anwendung dieses Tierarzneimittels kann schädigende Wirkung auf Fische und wirbellose Wassertiere haben. Rinder und Schafe dürfen innerhalb von 7 Tagen nach der Behandlung keinen Zugang zu Oberflächengewässern wie Bächen, Teichen oder Wassergräben haben. Bei Ausbringung der Gülle von behandelten Tieren auf Ackerland muss ein Sicherheitsabstand von 10 Metern zu angrenzenden Oberflächengewässern eingehalten werden.
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Die Anwendung des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation stellt kein Sicherheitsrisiko für das behandelte Tier dar. Das Tierarzneimittel darf aber nicht bei laktierenden Tieren angewendet werden, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist
Hinweise für den Fall der Überdosierung
Die einmalige orale Gabe von 150-200 mg Triclabendazol/kg Körpergewicht kann zu Nebenwirkungen wie unkoordiniertem Gang, Apathie und verringertem Appetit führen. Diese leichten Nebenwirkungen können 1 bis 5 Tage anhalten. Ein Gegenmittel ist nicht bekannt.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


