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Medikamente

Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel

Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.

Wirkstoff(e)
Apixaban
Zulassungsinhaber
Bristol-Myers Squibb / Pfizer EEIG
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
B01AF02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel angewendet?

Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.

Eliquis wird bei Kindern im Alter von 28 Tagen bis unter 18 Jahren zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge angewendet.

Siehe Abschnitt 3 für die gemäß dem Körpergewicht empfohlene Dosis.

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Was ist vor der Einnahme von Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel zu beachten?

Eliquis darf nicht verabreicht werden, wenn

  • das Kind allergisch gegen Apixaban oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist;
  • das Kind eine übermäßig starke Blutung hat;
  • das Kind an einer Erkrankung eines Körperorgans leidet, die das Risiko einer schweren Blutung erhöht (z.B. ein bestehendes oder kürzlich abgeheiltes Geschwür im Magen-Darm-Trakt oder eine kürzlich aufgetretene Blutung im Gehirn);
  • das Kind eine Lebererkrankung hat, die mit einer verstärkten Blutungsneigung einhergeht (hepatische Koagulopathie);
  • das Kind Arzneimittel zum Schutz vor Blutgerinnseln einnimmt (z.B. Warfarin, Rivaroxaban, Dabigatran oder Heparin) außer bei einer Umstellung der gerinnungshemmenden

Behandlung, wenn bei ihm ein venöser oder arterieller Zugang vorliegt, dessen Durchgängigkeit mit Heparin erhalten wird oder wenn ein Schlauch in sein Blutgefäß eingeführt wird (Katheterablation), um einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) zu behandeln.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker des Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel verabreichen, wenn einer dieser Faktoren bei dem Kind zutrifft:

  • erhöhtes Blutungsrisiko z.B.:
    • durch eine Blutgerinnungsstörung, einschließlich Erkrankungen, die eine verminderte Funktionsfähigkeit der Blutplättchen verursachen;
    • durch sehr stark erhöhten Blutdruck, der durch medizinische Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
  • wenn das Kind an einer schweren Nierenerkrankung leidet oder dialysiert wird;
  • Leberprobleme oder Leberprobleme in der Vergangenheit;

    Bei Patienten mit Anzeichen einer veränderten Leberfunktion wird dieses Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

  • wenn das Kind einen Plastikschlauch (Katheter) oder eine Injektion in seine Wirbelsäule
    (zur Anästhesie oder Schmerzminderung) hatte, wird Sie der Arzt des Kindes anweisen, dieses Arzneimittel 5 Stunden nach der Entfernung des Katheters oder später zu verabreichen;
  • wenn das Kind eine künstliche Herzklappe hat;
  • wenn der Arzt des Kindes feststellt, dass der Blutdruck des Kindes schwankt oder eine andere Behandlung oder ein chirurgischer Eingriff geplant ist, um ein Blutgerinnsel aus der Lunge des Kindes zu entfernen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eliquis ist erforderlich:

  • wenn Ihnen bekannt ist, dass das Kind an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer Störung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erhöht) leidet. Teilen Sie dies dem Arzt des Kindes mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung verändert werden muss.

Wenn das Kind sich einer Operation oder einem Eingriff, der Blutungen verursachen kann, unterziehen muss, wird der Arzt des Kindes Sie möglicherweise auffordern, die Verabreichung dieses Arzneimittels vorübergehend zu unterbrechen. Bitte fragen Sie den Arzt des Kindes, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Eingriff Blutungen verursachen kann.

Kinder und Jugendliche

Eliquis überzogenes Granulat in Beuteln ist für die Anwendung bei Kindern mit einem Körpergewicht von 5 kg bis unter 35 kg zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen vorgesehen. Es liegen nicht genügend Informationen zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen in anderen Anwendungsgebieten vor.

Einnahme von Eliquis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal, wenn das Kind andere Arzneimittel anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel anzuwenden.

Einige Arzneimittel können die Wirksamkeit von Eliquis verstärken und einige können seine Wirksamkeit vermindern. Der Arzt des Kindes wird entscheiden, ob das Kind mit Eliquis behandelt werden soll, wenn das Kind solche Arzneimittel anwendet, und wie eng das Kind überwacht werden muss.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkungen von Eliquis verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Blutung erhöhen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol);
  • bestimmte gegen Viren wirksame Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir);
  • andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Enoxaparin, etc.);
  • entzündungshemmende oder schmerzlindernde Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure oder Naproxen).
  • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Herzprobleme (z.B. Diltiazem);
  • Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer bezeichnet werden.

Die folgenden Arzneimittel könnten die Wirkung von Eliquis (der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen) vermindern:

  • Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanfälle (z.B. Phenytoin);
  • Johanniskraut (ein pflanzliches Mittel gegen Depression);
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen (z.B. Rifampicin).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn die Jugendliche schwanger ist oder stillt, oder wenn sie vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels den Arzt oder Apotheker der Jugendlichen oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Die Auswirkungen von Eliquis auf eine Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Wenn die Jugendliche schwanger ist, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht verabreichen.

Informieren Sie den Arzt der Jugendlichen sofort, wenn die Jugendliche während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger wird.

Bei Jugendlichen, die ihre Periode haben, tritt unter Behandlung mit Eliquis möglicherweise eine stärkere Menstruationsblutung auf. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen an den Arzt des Kindes.

Es ist nicht bekannt, ob Eliquis in die Muttermilch übertritt. Fragen Sie den Arzt oder Apotheker der Jugendlichen oder das medizinische Fachpersonal um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel der Jugendlichen geben, wenn sie stillt. Dort werden Sie dahingehend beraten, ob die Jugendliche das Stillen während der Behandlung mit Eliquis unterbrechen oder stattdessen die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen soll.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Für Eliquis wurde keine Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nachgewiesen.

Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium

Bitte verabreichen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt des Kindes, wenn Ihnen bekannt ist, dass das Kind unter einer Zuckerunverträglichkeit leidet.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro überzogenem Granulat, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".

Wie wird Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel angewendet?

Verabreichen Sie dem Kind dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit dem Arzt des Kindes. Fragen Sie bei dem Arzt oder Apotheker des Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosis

Versuchen Sie, die Dosis immer zur gleichen Tageszeit zu verabreichen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.

Wenn das Kind Schwierigkeiten beim Schlucken hat, können Sie die flüssige Mischung unter Umständen über eine Gastrostomiesonde oder eine Magensonde verabreichen. Sprechen Sie mit dem Arzt über andere Verabreichungsmethoden für Eliquis.

Da die Eliquis-Dosis vom Körpergewicht abhängig ist, ist es wichtig, geplante Arzttermine einzuhalten, da die Dosis möglicherweise angepasst werden muss, wenn sich das Gewicht ändert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Kind die richtige Eliquis-Dosis erhält. Ihr Arzt kann die Dosis des Kindes bei Bedarf anpassen. Ihr Arzt wird die nachstehende Tabelle dafür heranziehen. Passen Sie die Dosis nicht eigenhändig an.

Tabelle 1: Empfohlene Eliquis-Dosis bei Kindern

  Tage 1 – 7   Ab Tag 8  
Körpergewicht Dosierungsschema   Maximale Dosierungsschema   Maximale
(kg)     Tagesdosis     Tagesdosis
             
4 bis < 5 0,6 mg, 2 x täglich   1,2 mg 0,3 mg, 2 x täglich   0,6 mg
             
5 bis < 6 1 mg, 2 x täglich   2 mg 0,5 mg, 2 x täglich   1 mg
             
             
6 bis < 9 2 mg, 2 x täglich   4 mg 1 mg, 2 x täglich   2 mg
             
9 bis < 12 3 mg, 2 x täglich   6 mg 1,5 mg, 2 x täglich   3 mg
             
12 bis < 18 4 mg, 2 x täglich   8 mg 2 mg, 2 x täglich   4 mg
             
18 bis < 25 6 mg, 2 x täglich   12 mg 3 mg, 2 x täglich   6 mg
             
25 bis < 35 8 mg, 2 x täglich   16 mg 4 mg, 2 x täglich   8 mg
             
≥ 35 10 mg, 2 x täglich   20 mg 5 mg, 2 x täglich   10 mg

Bitte beobachten Sie das Kind, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird. Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.

Wenn das Kind die Dosis ausspuckt oder erbricht:

  • innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme der Dosis: wiederholen Sie die Verabreichung der Dosis.
  • mehr als 30 Minuten nach Einnahme der Dosis: wiederholen Sie die Verabreichung der Dosis nicht.

Verabreichen Sie die nächste Eliquis-Dosis wie gewohnt zum nächsten geplanten Zeitpunkt. Wenden Sie sich an den Arzt, wenn das Kind die Dosis erneut ausspuckt oder nach der Einnahme von Eliquis erbricht.

Der Arzt des Kindes kann die gerinnungshemmende Behandlung wie folgt ändern:

Umstellung von einem gerinnungshemmenden Arzneimittel auf Eliquis

Beenden Sie die Verabreichung des gerinnungshemmenden Arzneimittels. Beginnen Sie die Behandlung mit Eliquis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Kind die nächste Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels erhalten hätte. Dann fahren Sie wie normal fort.

- Umstellung von gerinnungshemmenden Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) auf Eliquis

Beenden Sie die Verabreichung des Vitamin-K-Antagonisten. Der Arzt des Kindes muss Blutuntersuchungen durchführen und Sie anweisen, wann Sie mit der Verabreichung von Eliquis an das Kind beginnen können.

Wenn Sie dem Kind eine größere Menge von Eliquis verabreicht haben, als Sie sollten

Informieren Sie den Arzt des Kindes sofort, wenn Sie dem Kind mehr als die verschriebene Dosis dieses Arzneimittels verabreicht haben. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, auch wenn kein Arzneimittel mehr in der Packung ist.

Wenn Sie dem Kind eine größere Menge von Eliquis verabreicht haben als empfohlen, kann bei dem Kind ein erhöhtes Blutungsrisiko bestehen. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann unter Umständen eine Operation, die Gabe von Bluttransfusionen oder eine andere Behandlung, die die Anti-FXa-Aktivität aufhebt, erforderlich sein.

Wenn Sie die Verabreichung von Eliquis an das Kind vergessen haben

  • Wenn das Kind eine morgendliche Einnahme verpasst hat, verabreichen Sie das Arzneimittel, sobald Sie es bemerken; die Einnahme kann zusammen mit der Abenddosis erfolgen.
  • Eine vergessene Abenddosis darf nur am selben Abend verabreicht werden. Verabreichen Sie nicht am nächsten Morgen zwei Dosen; setzen Sie stattdessen die Verabreichung wie gewohnt zweimal täglich wie empfohlen am nächsten Tag fort.

Wenn das Kind mehr als eine Dosis Eliquis verpasst hat, fragen Sie den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal, was zu tun ist.

Wenn das Kind die Einnahme von Eliquis abbricht

Brechen Sie die Verabreichung dieses Arzneimittels an das Kind nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt des Kindes ab, da das Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln erhöht sein könnte, wenn das Kind die Behandlung vorzeitig abbricht.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal.

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Welche Nebenwirkungen hat Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel?

  • Informieren Sie sofort den Arzt des Kindes, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen:
  • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können. Diese Nebenwirkungen treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die bekannten Nebenwirkungen von Apixaban bei der Behandlung von Blutgerinnseln und der Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder im Blut sind nachstehend aufgeführt. Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen, die bei mit Eliquis behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden, ähnlicher Natur wie jene, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, und sie waren überwiegend leicht bis mittelschwer. Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden, waren Nasenbluten und abnormale vaginale Blutungen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blutungen einschließlich:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blutungen einschließlich:
      • Zahnfleischbluten;
      • Blut im Urin;
      • Blutergüsse und Schwellungen;
      • aus dem Darm oder Rektum;
      • helles/rotes Blut im Stuhl;
      • Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
    • Haarverlust;
  • Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
  • verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut des Kindes (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
  • Übelkeit (Unwohlsein);
  • Hautausschlag;
  • Juckreiz;
  • Niedriger Blutdruck, wodurch sich das Kind schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben kann;
    • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
      • eine gestörte Leberfunktion;
      • den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
      • einen Anstieg der Alanin-Aminotransferase (ALT).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

    • Blutungen:
      • in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
      • im Magen;
      • in den Augen;
      • im Mund;
      • von einer Hämorrhoide;
      • im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
      • im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
      • in der Lunge;
      • in einen Muskel;
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
  • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann. Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
      • eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT);
      • Blut im Stuhl oder im Urin, was in Tests nachgewiesen wird.
    • Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn bei dem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Appendix V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach "verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel

Was Eliquis enthält

Der Wirkstoff ist Apixaban. Jeder Beutel enthält 0,5 mg, 1,5 mg oder 2 mg Apixaban.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Granulatkern: Lactose (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b);
    • Filmüberzug: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin, Eisen(III)-oxid (E172).

Wie Eliquis aussieht und Inhalt der Packung

0,5 mg rosafarbenes, rundes, überzogenes Granulat, verpackt in 0,5-mg-, 1,5-mg- und 2-mg-Beuteln

  • Aluminimumfolienbeutel mit einem 0,5 mg überzogenen Granulat
  • Aluminimumfolienbeutel mit drei 0,5 mg überzogenen Granulaten
  • Aluminimumfolienbeutel mit vier 0,5 mg überzogenen Granulaten

Jeder Karton enthält 28 Beutel.

Patientenausweis: Hinweise zur Benutzung

In der Eliquis-Packung ist neben der Packungsbeilage ein Patientenausweis enthalten oder der Arzt des Kindes wird Ihnen möglicherweise einen ähnlichen Ausweis geben.

Dieser Patientenausweis enthält wichtige Informationen für das Kind und soll andere Ärzte darauf hinweisen, dass das Kind Eliquis einnimmt. Das Kind oder die Betreuungsperson sollte diesen

Ausweis immer bei sich tragen.

  1. Nehmen Sie den Ausweis aus der Packung.
  2. Trennen Sie den Ausweis in deutscher Sprache ab (dies wird durch die Perforation erleichtert).
  3. Füllen Sie die folgenden Abschnitte aus oder bitten Sie den Arzt des Kindes darum:
    • Name:
    • Geburtsdatum:
    • Indikation:
    • Gewicht:
    • Dosierung: mg 2 x täglich
    • Name des Arztes:
    • Telefonnummer des Arztes:
  4. Falten Sie die Karte. Das Kind sollte diesen Ausweis ständig bei sich tragen.

Pharmazeutischer Unternehmer

Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG

Plaza 254

Blanchardstown Corporate Park 2

Dublin 15, D15 T867

Irland

Hersteller

Swords Laboratories Unlimited Company T/A Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Operations,

External Manufacturing

Plaza 254

Blanchardstown Corporate Park 2

Dublin 15, D15 T867

Irland

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/Belgien

N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A. Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 medicalinfo.belgium@bms.com

България

Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон България

Teл.: +359 2 970 4333

Česká republika

Pfizer, spol. s r.o. Tel.: +420 283 004 111

Medical.information@pfizer.com

Danmark

Bristol-Myers Squibb Denmark Tlf: + 45 45 93 05 06 medinfo.denmark@bms.com

Deutschland

Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA Tel: 0800 0752002 (+ 49 89 121 42 350) medwiss.info@bms.com

Eesti

Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal Tel: +372 666 7500

Ελλάδα

Pfizer Ελλάς Α.Ε.

Τηλ: +30 210 6785800

España

Bristol-Myers Squibb, S.A. Tel: + 34 91 456 53 00 informacion.medica@bms.com

France

Bristol-Myers Squibb SAS Tél: + 33 (0)1 58 83 84 96 infomed@bms.com

Hrvatska

Pfizer Croatia d.o.o.

Tel: + 385 1 3908 777

Ireland

Bristol-Myers Squibb Pharmaceuticals uc Tel: 1 800 749 749 (+ 353 (0)1 483 3625) medical.information@bms.com

Lietuva

Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje Tel. +370 5 251 4000

Luxembourg/Luxemburg

N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A. Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 medicalinfo.belgium@bms.com

Magyarország

Pfizer Kft.

Tel.: + 36 1 488 37 00

Malta

Vivian Corporation Ltd.

Tel: +356 21344610

Nederland

Bristol-Myers Squibb B.V. Tel: + 31 (0)30 300 2222 medischeafdeling@bms.com

Norge

Bristol-Myers Squibb Norway AS Tlf: + 47 67 55 53 50 medinfo.norway@bms.com

Österreich

Bristol-Myers Squibb GesmbH Tel: + 43 1 60 14 30 medinfo.austria@bms.com

Polska

Pfizer Polska Sp. z o.o.

Tel.: +48 22 335 61 00

Portugal

Bristol-Myers Squibb Farmacêutica Portuguesa, S.A.

Tel: + 351 21 440 70 00 portugal.medinfo@bms.com

România

Pfizer Romania S.R.L

Tel: +40 (0)21 207 28 00

Slovenija

Pfizer Luxembourg SARL

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Tel: + 386 (0) 1 52 11 400

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