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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Doloteffin ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates. Doloteffin wird angewendet zur unterstützenden Therapie degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates. Bei akuten Zuständen, die z. B.

Wirkstoff(e)
Teufelskrallenwurzel
Zulassungsinhaber
Ardeypharm GmbH Pharmazeutische Fabrik
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
M09AP03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Doloteffin angewendet?

  1. Doloteffin ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates.
  2. Doloteffin wird angewendet zur unterstützenden Therapie degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates.
    Bei akuten Zuständen, die z. B. mit Rötungen, Schwellungen oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, sowie andauernden Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen.

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Was ist vor der Einnahme von Doloteffin zu beachten?

  1. Doloteffin darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Teufelskralle oder einem der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von Doloteffin sind,
    • bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.
  2. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    Bei Gallensteinleiden sollten Sie Doloteffin nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen.
    Kinder
    Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Doloteffin soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
  3. Einnahme von Doloteffin zusammen mit anderen Arzneimitteln
    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
  4. Schwangerschaft und Stillzeit
    Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    Doloteffin soll wegen nicht ausreichender Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
  5. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

2.6 Doloteffin® enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird Doloteffin angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  1. Dosierung
    Die empfohlene Dosis beträgt:
    Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre nehmen 3-mal täglich 2 Filmtabletten ein.
  2. Art der Anwendung Zum Einnehmen.
    Doloteffin Filmtabletten sind unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit vor den Mahlzeiten einzunehmen.
  3. Dauer der Anwendung
    Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Doloteffin zu stark oder zu schwach ist.
  4. Wenn Sie eine größere Menge Doloteffin eingenommen haben, als Sie sollten
    Wenn Sie versehentlich einmal Doloteffin in größerer Menge als vorgesehen eingenommen haben, so hat dies in der Regel keine nachteiligen Folgen. Setzen Sie in diesem Fall die Anwendung so fort, wie es in der Dosierungsanleitung beschrieben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.
  5. Wenn Sie die Einnahme von Doloteffin vergessen haben
    Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Anwendung so fort, wie es in dieser Packungsbeilage angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.
    Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Doloteffin?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufig kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlich kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Selten kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Sehr selten kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  1. Mögliche Nebenwirkungen
    Selten können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Schwindel und Kopfschmerzen auftreten.
    Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Urtikaria, Gesichtsödem bis hin zum anaphylaktischen Schock beschrieben.
    Sehr selten wurde bei insulinpflichtigem Diabetes mellitus ein Blutzuckeranstieg beobachtet, der nach Absetzen zurückging.
  2. Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen
    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
  3. Meldung von Nebenwirkungen
    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
    Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Doloteffin aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Doloteffin

  1. Was Doloteffin enthält
    Der Wirkstoff ist: Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt
    1 Filmtablette enthält:
    400 mg Trockenextrakt aus Teufelskrallenwurzel (1,5-2,5 : 1) Auszugsmittel: Wasser
    Die sonstigen Bestandteile sind:
    Talkum, Stearinsäure (Ph. Eur.) [pflanzlich], Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Copovidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Maisstärke, Cellulosepulver, Macrogol 4000, Eisenoxide und –hydroxide (E 172), Poly(vinylalkohol), Polysorbat 80.
  2. Wie Doloteffin aussieht und Inhalt der Packung
    Aussehen
    Beigefarbene, glatte, glänzende, bikonvexe Filmtabletten.
    Packungen
    Doloteffin ist in Packungen mit 20, 50, 100 Filmtabletten erhältlich.
    Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
  3. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
    Ardeypharm GmbH Loerfeldstraße 20 58313 Herdecke
    Telefon:0 23 30 / 977 677 Telefax:0 23 30 / 977 697 E-Mail: office@ardeypharm.de
    Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2024.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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