Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Combudoron® Flüssigkeit ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung bei Verbrennungen. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Verbrennungen 1. und 2. Grades (Rötung, Schwellungen, Brandblasen), Sonnenbrand, akute Strahlenschäden der Haut; Insektenstiche.
- Wirkstoff(e)
- Kleine Brennnessel (Urtica urens), Extrakt aus Arnika
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
Anzeige
Gebrauchsinformation
Wofür wird Combudoron angewendet?
Combudoron® Flüssigkeit ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung bei Verbrennungen.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Verbrennungen 1. und 2. Grades (Rötung, Schwellungen, Brandblasen), Sonnenbrand, akute Strahlenschäden der Haut; Insektenstiche.
Anzeige
Was ist vor der Einnahme von Combudoron zu beachten?
Zur Erstversorgung bei Verbrennungen oder Verbrühungen die entsprechenden Hautpartien sofort unter kaltem Wasser kühlen, bis der Schmerz abklingt. Anschließend werden Combudoron®- Umschläge aufgelegt. Offene Brandwunden (Verbrennungen 3. Grades) und großflächige Verbrennungen bedürfen grundsätzlich der ärztlichen Behandlung. Bei Anzeichen einer Infektion ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
Combudoron® Flüssigkeit darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Arnika und andere Korbblütler sind,
- auf offenen Wunden und Ekzemen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und in der Stillzeit Ihren Arzt um Rat.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Combudoron® Flüssigkeit
Dieses Arzneimittel enthält 284 mg Alkohol (Ethanol) pro 1 ml, entsprechend 30 % (m/m). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.
Bei Neugeborenen (Frühgeborene und termingerecht geborene) können hohe Ethanol-Konzentrationen aufgrund signifikanter Resorption durch die unreife Haut (insbesondere unter Okklusion) schwere lokale Reaktionen und systemische Toxizität verursachen.
Wie wird Combudoron angewendet?
Wenden Sie Combudoron® Flüssigkeit immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.
Combudoron® Flüssigkeit wird mit Wasser verdünnt zu Umschlägen verwendet.
Eine Trübung der Flüssigkeit oder eine leichte Ausfällung ist ohne Belang. Um eine gleichmäßige Verteilung bei der Entnahme zu gewährleisten, sollte die Flasche vor Gebrauch geschüttelt werden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Bei Verbrennungen, Sonnenbrand und Strahlenschäden der Haut:
Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren wird Combudoron® Flüssigkeit im Verhältnis 1:10 verdünnt (z.B. 15 ml – ca. 1 Esslöffel – auf 150 ml Wasser);
für Säuglinge und Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr eignet sich das Verdünnungsverhältnis 1:20 (z.B. 5 ml – ca. 1 Teelöffel – auf 100 ml Wasser).
Eine genügend große Mullkompresse (oder ein saugfähiges Tuch) wird mit der verdünnten Combudoron® Flüssigkeit getränkt, schwach ausgedrückt und so auf die verletzten Hautpartien aufgelegt, dass sie gut bedeckt sind. Gegebenenfalls kann der Umschlag mit einer Mullbinde befestigt werden. Er wird durch Beträufeln mit der verdünnten Combudoron® Flüssigkeit stets feucht gehalten. Vor einem Verbandwechsel wird die Wundauflage noch einmal gut befeuchtet, um eventuelle Verklebungen mit der Haut zu lösen.
Um den Luftzutritt zur Wunde zu ermöglichen, soll der Verband nicht längere Zeit völlig durchnässen; er darf auch nicht luftdicht abgeschlossen werden. Sollte bei Blasenbildung die Oberhaut einreißen, ist die Behandlung mit Combudoron® Flüssigkeit zu beenden und ein Arzt aufzusuchen.
Bei Insektenstichen:
Zur Behandlung von Insektenstichen wird ein Wattebausch o.ä. mit unverdünnter Combudoron® Flüssigkeit getränkt und an der Stichstelle aufgelegt bis die Beschwerden nachlassen.
Dauer der Anwendung
Wenden Sie Combudoron® Flüssigkeit so lange an, wie die akuten Beschwerden anhalten. Danach können Sie die Behandlung mit Combudoron® Gel oder - sobald sich an der Brandverletzung eine neue Haut bildet - mit Combudoron® Salbe bis zur völligen Abheilung der Haut fortsetzen. Sollten Komplikationen bei der Wundheilung auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Wenn Sie die Anwendung von Combudoron® Flüssigkeit vergessen haben:
Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
Anzeige
Welche Nebenwirkungen hat Combudoron?
Wie alle Arzneimittel kann Combudoron® Flüssigkeit Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufige Nebenwirkungen bei längerer Anwendung: Die längere Anwendung von Arnika- Zubereitungen an geschädigter Haut, z.B. bei Verletzungen oder Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris), ruft relativ häufig eine Hautentzündung mit Gewebsschwellung (ödematöse Dermatitis) mit Blasenbildung hervor. Ferner können bei längerer Anwendung Ekzeme auftreten.
Seltene Nebenwirkungen: Selten sind auch primär toxisch bedingte Hautreaktionen mit Bläschenbildung bis zur Gewebszerstörung (Nekrotisierung) möglich.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



