Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Combudoron® Salbe ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur Nachbehandlung bei Verbrennungen. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die Nachbehandlung von Verbrennungen. Combudoron® Salbe ist nicht für die Akutphase bei Verbrennungen und Verbrühungen vorgesehen.
- Wirkstoff(e)
- Kleine Brennnessel (Urtica urens), Extrakt aus Arnika
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Combudoron angewendet?
Combudoron® Salbe ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur Nachbehandlung bei Verbrennungen.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die Nachbehandlung von Verbrennungen.
Combudoron® Salbe ist nicht für die Akutphase bei Verbrennungen und Verbrühungen vorgesehen. Die Salbe kann angewendet werden, sobald sich an der Brandverletzung eine dünne Haut bildet.
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Was ist vor der Einnahme von Combudoron zu beachten?
Zur Erstversorgung bei Verbrennungen oder Verbrühungen die entsprechenden Hautpartien sofort unter kaltem Wasser kühlen, bis der Schmerz abklingt. Für die anschließende Versorgung der Verletzung steht Combudoron® als Flüssigkeit und Gel zur Verfügung. Offene Brandwunden (Verbrennungen 3. Grades) und großflächige Verbrennungen bedürfen grundsätzlich der ärztlichen Behandlung. Bei Anzeichen einer Infektion ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
Combudoron® Salbe darf nicht angewendet werden,
- auf nässenden und eiternden Wunden;
- wenn Sie überempfindlich gegen Arnika und andere Korbblütler, gegen Sesamöl oder andere Bestandteile der Salbengrundlage sind,
- auf offenen Wunden und Ekzemen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Der Kontakt der Salbe mit Augen und Schleimhäuten sollte vermieden werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und in der Stillzeit Ihren Arzt um Rat.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Combudoron® Salbe
Dieses Arzneimittel enthält 40 mg Alkohol (Ethanol) pro 1 g Salbe, entsprechend 4 % (m/m).
Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen. Bei Neugeborenen (Frühgeborene und termingerecht geborene) können hohe Ethanol-Konzentrationen aufgrund signifikanter Resorption durch die unreife Haut (insbesondere unter Okklusion) schwere lokale Reaktionen und systemische Toxizität verursachen.
Wollwachs und Wollwachsalkohole können örtlich begrenzte Hautreaktionen (Kontaktdermatitis) auslösen. Butylhydroxytoluol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.
Wie wird Combudoron angewendet?
Wenden Sie Combudoron® Salbe immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder:
1 – 3 mal täglich einen der Größe der betroffenen Hautpartie entsprechenden Salbenstrang auf die sich neu bildende Haut dick auftragen.
Dauer der Anwendung
Combudoron® Salbe kann bis zur völligen Abheilung der Haut angewendet werden. Wenn Komplikationen bei der Wundheilung auftreten, halten Sie bitte Rücksprache mit einem Arzt.
Wenn Sie die Anwendung von Combudoron® Salbe vergessen haben:
Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
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Welche Nebenwirkungen hat Combudoron?
Wie alle Arzneimittel kann Combudoron® Salbe Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufige Nebenwirkungen bei längerer Anwendung: die längere Anwendung von Arnika- Zubereitungen an geschädigter Haut, z.B. bei Verletzungen oder Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris) ruft relativ häufig eine Hautentzündung mit Gewebsschwellung (ödematöse Dermatitis) mit Blasenbildung hervor. Ferner können bei längerer Anwendung Ekzeme auftreten.
Seltene Nebenwirkungen: Selten sind auch primär toxisch bedingte Hautreaktionen mit Bläschenbildung bis zur Gewebszerstörung (Nekrotisierung) möglich.
Sesamöl kann selten schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



