Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Combudoron® Gel ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung bei Verbrennungen. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Verbrennungen 1. und 2. Grades (Rötung, Schwellungen, Brandblasen), Sonnenbrand, akute Strahlenschäden der Haut; Insektenstiche.
- Wirkstoff(e)
- Echte Arnika (Arnica montana), Kleine Brennnessel (Urtica urens)
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd Zweigniederlassung der Weleda A.G. Arlesheim/Schweiz
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Combudoron angewendet?
Combudoron® Gel ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung bei Verbrennungen.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Verbrennungen 1. und 2. Grades (Rötung, Schwellungen, Brandblasen), Sonnenbrand, akute Strahlenschäden der Haut; Insektenstiche.
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Was ist vor der Einnahme von Combudoron zu beachten?
Zur Erstversorgung bei Verbrennungen oder Verbrühungen die entsprechenden Hautpartien sofort unter kaltem Wasser kühlen, bis der Schmerz abklingt. Anschließend wird Combudoron® Gel aufgetragen. Offene Brandwunden (Verbrennungen 3. Grades) und großflächige Verbrennungen bedürfen grundsätzlich der ärztlichen Behandlung. Bei Anzeichen einer Infektion ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
Combudoron® darf nicht angewendet werden,
- auf offenen Wunden und Ekzemen;
- wenn Sie überempfindlich gegen Arnika und andere Korbblütler oder gegen Bestandteile der Gelgrundlage sind.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Der Kontakt des Gels mit Augen und Schleimhäuten sollte vermieden werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und in der Stillzeit Ihren Arzt um Rat.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Combudoron® Gel
Dieses Arzneimittel enthält 16 % (m/m) Alkohol (Ethanol). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.
Bei Neugeborenen (Frühgeborene und termingerecht geborene) können hohe Ethanol-Konzentrationen aufgrund signifikanter Resorption durch die unreife Haut (insbesondere unter Okklusion) schwere lokale Reaktionen und systemische Toxizität verursachen.
Wie wird Combudoron angewendet?
Wenden Sie Combudoron® Gel immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.
Combudoron® Gel wird auf die Haut aufgetragen. Wichtig ist die sofortige und anhaltende Behandlung der Wundstellen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder:
Combudoron® Gel auf die betroffenen Hautpartien dünn auftragen und antrocknen lassen. Die Anwendung von Combudoron® Gel soll bis zum Abklingen der Schmerzen wiederholt werden.
Wenn das Anlegen eines Verbandes notwendig ist, diesen nur auf das bereits angetrocknete Gel bringen. Der Gelfilm lässt sich mit lauwarmem Wasser leicht abspülen.
Dauer der Anwendung
Combudoron® Gel wird angewendet solange die akuten Beschwerden anhalten. Danach kann die Behandlung mit Combudoron® Salbe fortgesetzt werden. Sollten Komplikationen bei der Wundheilung auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Wenn Sie die Anwendung von Combudoron® Gel vergessen haben:
Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
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Welche Nebenwirkungen hat Combudoron?
Wie alle Arzneimittel kann Combudoron® Gel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufige Nebenwirkungen bei längerer Anwendung von Arnika-Zubereitungen: Die längere Anwendung von Arnika-Zubereitungen an geschädigter Haut, z.B. bei Verletzungen oder Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris) ruft relativ häufig eine Hautentzündung mit Gewebsschwellung (ödematöse Dermatitis) mit Blasenbildung hervor. Ferner können bei längerer Anwendung Ekzeme auftreten.
Seltene Nebenwirkungen: Selten sind auch primär toxisch bedingte Hautreaktionen mit Bläschenbildung bis zur Gewebszerstörung (Nekrotisierung) möglich.
Sehr selten können allergische Hautreaktionen auftreten.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



