Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels CARPRIEVE 50 mg Tabletten für Hunde, Carprofen Anwendungsgebiete Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen, die durch muskuloskeletale Erkrankungen und durch degenerative Gelenkerkrankungen verursacht werden. Zur Weiterbehandlung von postoperativen Schmerzen nach vorangegangener parenteraler Analgesie.
- Wirkstoff(e)
- Carprofen
- Zulassungsinhaber
- Norbrook Laboratories (Ireland) Limited
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Carprieve 50mg Tabletten für Hunde angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
CARPRIEVE 50 mg Tabletten für Hunde, Carprofen
Anwendungsgebiete
Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen, die durch muskuloskeletale Erkrankungen und durch degenerative Gelenkerkrankungen verursacht werden. Zur Weiterbehandlung von postoperativen Schmerzen nach vorangegangener parenteraler Analgesie.
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Was ist vor der Einnahme von Carprieve 50mg Tabletten für Hunde zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht bei Katzen anwenden.
Nicht bei trächtigen oder laktierenden Hündinnen anwenden.
Nicht bei Welpen anwenden, die jünger als 4 Monate sind.
Nicht bei Hunden mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile anwenden.
Nicht bei Hunden anwenden, die an einer Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder wenn die Gefahr einer gastrointestinalen Ulzeration oder Blutungsneigung besteht oder wenn eine Blutdyskrasie nachgewiesen wurde.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage: März 2011
Wie wird Carprieve 50mg Tabletten für Hunde angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Eingeben.
4 mg Carprofen pro kg Körpergewicht pro Tag.
Die Anfangsdosis von 4 mg/kg Körpergewicht pro Tag kann als Einzeldosis oder auf 2 gleichgroße Dosen verteilt verabreicht werden. Die tägliche Dosis kann abhängig vom klinischen Verlauf reduziert werden.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem klinischen Verlauf der Erkrankung. Eine Langzeitbehandlung sollte nur unter regelmäßiger tierärztlicher Aufsicht erfolgen. Die angegebene Dosis darf nicht überschritten werden.
Zur postoperativen Verlängerung der analgetischen und entzündungshemmenden Wirkung kann eine parenterale präoperative Behandlung bis zu 5 Tage lang mit Carprofen Tabletten (4mg/kg/Tag) fortgesetzt werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Die angegebene Dosis sollte nicht überschritten werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Carprieve 50mg Tabletten für Hunde?
Typische Nebenwirkungen von NSAIDs sind Erbrechen, weiche Fäzes, Diarrhoe, fäkales okkultes Blut, Appetitverlust und Lethargie. Diese Nebenwirkungen treten im Allgemeinen in der ersten Behandlungswoche auf. Sie sind meist vorübergehender Art und verschwinden nach Beendigung der Behandlung. In sehr seltenen Fällen können sie jedoch ernst oder lebensbedrohlich sein.
Wie bei anderen NSAIDs besteht auch hier ein Risiko für seltene renale oder idiosynkratische hepatische Nebenwirkungen. Falls Nebenwirkungen auftreten, ist die Behandlung abzubrechen und der Rat des Tierarztes einzuholen.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Carprieve 50mg Tabletten für Hunde aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25ºC lagern. Trocken lagern.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfallsdatums nicht mehr verwenden.
Weitere Informationen zu Carprieve 50mg Tabletten für Hunde
Die Anwendung bei älteren Hunden kann erhöhte Risiken beinhalten.
Falls dennoch eine Behandlung angezeigt ist, empfiehlt sich eine sorgfältige klinische Überwachung. Wegen der Gefahr einer erhöhten renalen Toxizität ist die Anwendung bei dehydrierten, hypovolämischen oder hypotensiven Hunden zu vermeiden.
Die gleichzeitige Verabreichung von potentiell nephrotoxischen Arzneimitteln ist zu vermeiden.
Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) können eine Hemmung der Phagozytose verursachen.
Daher sollte bei der Behandlung von Entzündungen, die in Zusammenhang mit einer bakteriellen Infektion stehen, gleichzeitig ein Antibiotikum verabreicht werden.
Nicht gleichzeitig mit oder innerhalb von 24 Stunden nach einem anderen nichtsteroidalen Antipholistikum oder Glukokortikoid anwenden.
Einige nichtsteroidale Antiphlogistika weisen eine hohe Plasmaproteinbindung auf und können in Verbindung mit anderen ebenfalls stark gebundenen Arzneimitteln konkurrieren, was toxische Effekte hervorrufen kann.
In Studien an Versuchstieren (Ratten und Kaninchen) wurden fetotoxische Wirkungen von Carprofen nahe der therapeutischen Dosis nachgewiesen.
Die Sicherheit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation bei Hündinnen wurde nicht belegt.
Nicht bei trächtigen oder laktierenden Hündinnen anwenden.
Nach Verabreichung der 3fachen therapeutischen Dosis konnten bei Hunden keine unerwünschten Nebenwirkungen beobachtet werden.
Ein spezifisches Antidot für Carprofen ist nicht bekannt. Klinische Anzeichen einer Überdosierung sind wie bei anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika symptomatisch zu behandeln.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage vorzuzeigen. Nach der Anwendung Hände waschen.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


