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Medikamente

Arnika-Salbe 30 %

Arnika-Salbe 30 %
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Arnika-Salbe 30 % ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Gefäßsystems. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten die Anregung und Harmonisierung der Stoffwechsel- und Formprozesse bei Gewebs- und Organschädigungen, besonders nach …

Wirkstoff(e)
Extrakt aus Arnika
Zulassungsinhaber
Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
Abgabestatus
Freiverkäuflich

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Arnika-Salbe 30 % angewendet?

Arnika-Salbe 30 % ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Gefäßsystems.

Anwendungsgebiete

Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten die Anregung und Harmonisierung der Stoffwechsel- und Formprozesse bei Gewebs- und Organschädigungen, besonders nach mechanischen Einwirkungen und bei Störungen der Blutversorgung; stumpfe Verletzungen aller Art wie Zerrungen, Quetschungen, Prellungen, Blutergüsse.

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Was ist vor der Einnahme von Arnika-Salbe 30 % zu beachten?

Arnika-Salbe 30 % darf nicht angewendet werden,

  • auf offenen Wunden,
  • oder wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Arnika oder anderen Korbblütlern wie z.B. Chrysanthemen und Schafgarbe, gegen Erdnussöl / Sojaöl oder gegen andere Bestandteile der Salbengrundlage sind.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Kinder

Arnika-Salbe 30 % kann bei Schulkindern ab 6 Jahren angewendet werden. Für Säuglinge und Kleinkinder steht Weleda Arnika-Salbe 10 % zur Verfügung.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und in der Stillzeit Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Keine bekannt

Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Arnika-Salbe 30 %

Dieses Arzneimittel enthält 180 mg Alkohol (Ethanol) pro 1 g Salbe, entsprechend 18 % (m/m). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.

Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Wie wird Arnika-Salbe 30 % angewendet?

Wenden Sie Arnika-Salbe 30 % immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren:

Arnika-Salbe 30 % 3 – 5 mal täglich an den betroffenen Stellen auf die Haut auftragen.

Die Salbe darf nicht auf offene Wunden aufgetragen werden. Waschen Sie bitte nach der Anwendung die Hände gründlich mit Seife.

Dauer der Anwendung

Die Behandlung wird bis zum Abklingen der Beschwerden fortgeführt und sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2 – 5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen.

Wenn Sie die Anwendung von Arnika-Salbe 30 % vergessen haben:

Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.

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Welche Nebenwirkungen hat Arnika-Salbe 30 %?

Wie alle Arzneimittel kann Arnika-Salbe 30 % Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei Anwendung Arnika-haltiger Zubereitungen auf der Haut können allergische Reaktionen in Form von Juckreiz und Hautrötungen mit Bläschenbildung (Ekzeme) auftreten, meist infolge vorbestehender Allergien oder wegen so genannter Kreuzreaktionen bei Überempfindlichkeit gegen andere Korbblütler wie z.B. Chrysanthemen. Häufige und länger dauernde Anwendung kann die Neuentstehung von Allergien gegen Arnika fördern.

Erdnussöl kann selten schwere allergische Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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