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Medikamente

APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone

APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

APO-go® enthält Apomorphinhydrochlorid (im Folgenden als "Apomorphin" bezeichnet). Apomorphin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Dopamin- Agonisten bekannt sind und zur Behandlung der Parkinson-Krankheit ( Morbus Parkinson ) angewendet werden.

Wirkstoff(e)
Apomorphin
Zulassungsinhaber
Stadapharm GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
N04BC07

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone angewendet?

APO-go® enthält Apomorphinhydrochlorid (im Folgenden als "Apomorphin" bezeichnet).

Apomorphin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Dopamin- Agonisten bekannt sind und zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) angewendet werden. Es hilft, „OFF”-Phasen oder Zustände der Bewegungsunfähigkeit bei Parkinsonpatienten zu verkürzen, die zuvor mit Levodopa und/oder anderen Dopamin-Agonisten behandelt wurden. Ihr Arzt wird Ihnen helfen, die Anzeichen (Symptome) zu erkennen, bei denen Ihr Arzneimittel anzuwenden ist. Dieses Arzneimittel ist nur zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt.

Trotz des Namens enthält Apomorphin kein Morphin.

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Was ist vor der Einnahme von APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone zu beachten?

Bevor Sie APO-go® anwenden, wird Ihr Arzt bei Ihnen ein EKG (Elektrokardiogramm) durchführen und Sie um eine Liste aller sonstigen Arzneimittel bitten, die Sie anwenden. Die EKG-Untersuchung wird in den ersten Behandlungstagen und immer dann, wenn Ihr Arzt dies für notwendig hält, wiederholt werden. Ihr Arzt fragt Sie außerdem nach möglichen anderen Erkrankungen, insbesondere solchen, die das Herz betreffen. Einige Befragungen und Untersuchungen werden möglicherweise bei jeder Kontrolluntersuchung wiederholt. Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, die vom Herzen herrühren können, z. B. Herzklopfen, Ohnmacht oder Beinahe- Ohnmacht, müssen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt melden. Auch wenn Sie Durchfall bekommen oder mit der Anwendung eines neuen Arzneimittels beginnen, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.

APO-go® darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie unter 18 Jahre alt sind,
  • wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben,
  • wenn Sie Demenz oder Alzheimer haben,
  • wenn Sie an einer psychischen Erkrankung mit Symptomen wie Sinnestäuschungen (Halluzinationen), Wahnvorstellungen, Verwirrtheitszuständen oder Realitätsverlust leiden,
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben,
  • wenn Sie trotz der Einnahme von Levodopa während der „On“-Phasen an schweren Dyskinesien (unwillkürliche Bewegungen) oder schweren Dystonien (unfreiwillige anhaltende oder sich wiederholende Bewegungen, die zu einer fixierten Haltung führen können) leiden,
  • wenn Sie allergisch gegen Apomorphin, Natriummetabisulfit oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittel sind,
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen aus einer bestimmten Klasse von Arzneimitteln (5HT3-Antagonisten) einnehmen, z. B. Ondansetron, Granisetron, Dolasetron und Palonosetron,
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall einnehmen, z.B. Alosetron.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie APO-go® anwenden,

  • wenn Sie Nierenprobleme haben,
  • wenn Sie Lungenprobleme haben,
  • wenn Sie Herzprobleme haben,
  • wenn Sie an niedrigem Blutdruck leiden oder beim Aufstehen ohnmächtig werden oder sich schwindlig fühlen,
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen,
  • wenn Sie an Übelkeit oder Erbrechen leiden,
  • wenn Sie bei Beginn der Behandlung mit APO-go® irgendwelche psychischen Erkrankungen haben,
  • wenn Sie älter oder geschwächt sind,
  • wenn Sie oder ein Familienangehöriger bekanntermaßen ein auffälliges Elektrokardiogramm (EKG) aufweisen, welches als QT-Verlängerung (Long-QT-Syndrom) bezeichnet wird.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihr Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen entwickeln, sich in einer für Sie ungewöhnlichen Weise zu verhalten, und Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen können, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können. Dies nennt man Impulskontrollstörungen und dazu gehören Verhaltensweisen wie zum Beispiel Spielsucht, übermäßiges Essen oder Geldausgeben, ein abnorm starker Sexualtrieb oder eine Zunahme sexueller Gedanken oder Gefühle.

Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Dosis anpassen oder das Arzneimittel absetzen.

Bei einigen Patienten treten suchtartige Symptome auf, die zu einem zwanghaften Verlangen nach hohen Dosen von APO-go® und anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Parkinson-Krankheit führen.

Falls eine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Kinder und Jugendliche

APO-go® darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Anwendung von APO-go® zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Fragen Sie vor der Anwendung Ihres Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • Arzneimittel anwenden, die bekanntermaßen Ihren Herzschlag beeinflussen. Dazu gehören Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin und Amiodaron), Depressionen (einschließlich trizyklischer Antidepressiva wie Amitriptylin und Imipramin) und bakteriellen Infektionen (Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin, Azithromycin und Clarithromycin) und Domperidon.
  • Ondansetron (Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen) einnehmen, da dies zu einem starken Blutdruckabfall und Bewusstseinsverlust führen kann.

Wenn Sie dieses Arzneimittel in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden, kann die Wirkung dieser Arzneimittel verändert werden. Dies trifft insbesondere zu für:

  • Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen, wie Clozapin,
  • Arzneimittel, die den Blutdruck senken,
  • andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit,
  • Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen wie Ondansetron, Granisetron, Dolasetron, Palonosetron und gegen Durchfall wie Alosetron (APO-go® darf nicht angewendet werden, wenn eines dieser Arzneimittel angewendet wird, siehe Abschnitt 2).,
  • Arzneimittel mit anti-dopaminergen Wirkungen wie Haloperidol, Chlorpromazin, Promethazin, Prochlorperazin, Metoclopramid, Levopromazin und Droperidol.

Ihr Arzt wird Sie, falls es nötig ist, anweisen, die Dosis von APO-go® oder einem Ihrer anderen Arzneimittel anzupassen.

Wenn Sie sowohl Levodopa (ein anderes Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit) als auch Apomorphin anwenden, sollte Ihr Arzt regelmäßig Ihr Blut untersuchen.

Anwendung von APO-go® zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Wirkung dieses Arzneimittels.

Schwangerschaft und Stillzeit

APO-go® sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist unbedingt erforderlich. Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es ist nicht bekannt, ob Apomorphin in die Muttermilch übergeht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie das Stillen fortführen/abbrechen sollen oder dieses Arzneimittel weiter anwenden/absetzen sollen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Führen Sie kein Fahrzeug, wenn dieses Arzneimittel Sie schläfrig macht. Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn dieses Arzneimittel Sie schläfrig macht.

APO-go® enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 20 ml Patrone, d. h. es ist nahezu „natriumfrei”.

Wie wird APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone angewendet?

Bevor Sie APO-go® anwenden, wird Ihr Arzt sich versichern, dass Sie dieses Arzneimittel und ein gleichzeitig anzuwendendes Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Domperidon) vertragen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenden Sie APO-go® nicht an,

  • wenn sich die Lösung grün verfärbt hat.
  • wenn die Lösung trüb ist oder Sie in der Lösung Partikel bemerken.

Wo sollten Sie APO-go® injizieren?

  • Injizieren Sie APO-go® unter die Haut (subkutan), so wie Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal es Ihnen gezeigt hat.
  • Sie dürfen APO-go® nicht in eine Vene injizieren.

APO-go® wurde für die kontinuierliche Infusion mit einer Pumpe und einem CronoBell Sleeve (Hülle) entwickelt. Die Pumpe, die Sie erhalten, ist entweder die Crono APO-go III Infusionspumpe oder die Crono PAR4 20 Infusionspumpe.

Wie viel sollten Sie anwenden?

Die angewendete Dosis Apomorphin und die Zeitdauer, für die Sie jeden Tag dieses Arzneimittel erhalten, hängen von Ihrem persönlichen Bedarf ab. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und Ihnen sagen, wie viel Ihres Arzneimittels Sie anwenden sollen. Die für Sie am besten geeignete Menge wird bei Ihrem Aufenthalt in der Klinik festgelegt. Die durchschnittliche Infusionsdosis beträgt zwischen 2 mg und 8 mg Apomorphin pro Stunde. Die kontinuierliche Infusion wird üblicherweise angewendet, während Sie wach sind und beendet, bevor Sie schlafen gehen. Die Menge an Apomorphin, die Sie jeden Tag erhalten, sollte 100 mg nicht übersteigen.

Ihr Arzt wird entscheiden, welche Dosis für Sie die beste ist.

Sie können eine Patrone bis zu 48 Stunden lang anwenden, solange alle 24 Stunden eine neue Infusionsleitung verwendet und eine andere Infusionsstelle gewählt wird.

Es ist nicht erforderlich, APO-go® vor der Anwendung zu verdünnen. Außerdem dürfen Sie es nicht mit anderen Arzneimitteln mischen.

Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen zeigen, wie Sie APO- go® vorbereiten und anwenden. Weitere Anweisungen finden Sie am Ende dieser Packungsbeilage im Abschnitt „So wird die Infusion mit APO-go® vorbereitet“.

Wenn Sie eine größere Menge von APO-go® angewendet haben, als Sie sollten

  • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.
  • Es ist wichtig, die richtige Dosis von APO-go® anzuwenden und nicht mehr als die von Ihrem Arzt empfohlene Menge. Höhere Dosen können zu einem verlangsamten Puls (Herzfrequenz), übermäßiger Übelkeit, übermäßiger Schläfrigkeit und/oder Atembeschwerden führen. Insbesondere beim Aufstehen können Sie sich außerdem aufgrund von niedrigem Blutdruck der Ohnmacht nahe oder schwindlig fühlen. Legen Sie sich hin und legen Sie die Beine hoch. Dies wirkt dem niedrigen Blutdruck entgegen.

Wenn Sie die Anwendung von APO-go® vergessen haben

Wenden Sie das Arzneimittel an, wenn Sie es das nächste Mal benötigen. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von APO-go® abbrechen

Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie die Behandlung abbrechen und besprechen Sie mit ihm, ob dies angebracht ist oder nicht.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Welche Nebenwirkungen hat APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie eine allergische Reaktion haben, brechen Sie die Anwendung von APO-go® ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Zu den Anzeichen einer allergischen Reaktion können gehören:

  • Hautausschlag,
  • Atemschwierigkeiten,
  • Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Halses oder der Zunge.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie denken, dass das Arzneimittel bei Ihnen Beschwerden auslöst oder wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Knötchenbildungen unter der Haut an der Injektionsstelle, die wund, störend und eventuell mit Rötungen und Juckreiz verbunden sind. Um diese Knötchenbildungen zu vermeiden, wechseln Sie bei jedem Einstich die Injektionsstelle.
  • Halluzinationen (Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind).

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit und Erbrechen, besonders zu Beginn der Behandlung mit APO- go®. Die Anwendung von Domperidon sollte mindestens 2 Tage vor dem Beginn der Behandlung mit APO-go® begonnen werden, um zu verhindern, dass Ihnen übel wird oder Sie erbrechen müssen. Wenn Sie Domperidon einnehmen und Ihnen trotzdem übel ist oder falls Sie kein Domperidon einnehmen und Ihnen übel ist, teilen Sie dies so schnell wie möglich Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal mit.
  • übermäßige Schläfrigkeit,
  • Verwirrtheit oder Sinnestäuschungen (Halluzinationen),
  • Gähnen,
  • Schwindel oder Benommenheit,
  • kurzzeitige Schläfrigkeit, insbesondere zu Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel. Dies bessert sich in der Regel in den ersten Wochen.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Vermehrtes Auftreten von unkontrollierten Bewegungen oder vermehrtes Zittern während der „ON“-Zeit.
  • Hämolytische Anämie, eine krankhafte Verminderung von roten Blutzellen in den Blutgefäßen oder in anderen Bereichen des Körpers. Diese Nebenwirkung kann gelegentlich bei Patienten auftreten, die gleichzeitig mit Levodopa behandelt werden.
  • plötzliches Einschlafen,
  • Hautausschläge,
  • Schwierigkeiten beim Atmen,
  • Geschwüre an der Injektionsstelle und Abbau von Gewebe,
  • verminderte Anzahl an Blutplättchen, was das Risiko von Blutungen oder Blutergüssen erhöht,
  • Schwindelgefühl oder Benommenheit beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen aufgrund von niedrigem Blutdruck.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Eosinophilie, eine anormal hohe Zahl an weißen Blutzellen im Blut oder im Körpergewebe.

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

  • Anschwellen der Arme, Beine, Füße oder Hände,
  • Unfähigkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können; dazu gehören:
  • Spielsucht ohne Rücksicht auf ernste persönliche oder familiäre Konsequenzen,
  • verändertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z.B. ein verstärkter Sexualtrieb,
    • unkontrolliertes, maßloses Einkaufen oder Geldausgeben,
    • Essattacken (Verzehr großer Nahrungsmittelmengen innerhalb kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Verzehr größerer Nahrungsmengen als normal und über das Sättigungsgefühl hinaus).
  • Ohnmacht,
  • Aggression, Agitiertheit,
  • Kopfschmerzen.

Natriummetabisulfit kann selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmen) hervorrufen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn eine der oben genannten Verhaltensauffälligkeiten bei Ihnen auftritt. Er wird mit Ihnen besprechen, wie die Symptome zu behandeln sind oder gelindert werden können.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „Verw. bis:“ bzw. „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 30 °C lagern.

Nach Anbruch muss APO-go® sofort verwendet werden. Nicht verwendete Lösung muss nach 48 Stunden entsorgt und eine neue Patrone verwendet werden.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn sich die Lösung grün verfärbt hat. Die Lösung darf nur verwendet werden, wenn sie klar, farblos und frei von sichtbaren Partikeln ist.

Achten Sie darauf, dass Lösungsspritzer weder auf Sie selbst noch auf den Teppich(boden) gelangen, da grüne Flecken entstehen können.

Nach der Anwendung müssen die Infusionsleitung, der CronoBell Sleeve und die Patrone in einem speziell hierfür vorgesehenen Behälter für die Entsorgung scharfer und spitzer Gegenstände entsorgt werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu APO-go 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone

Was APO-go® enthält

Der Wirkstoff ist Apomorphinhydrochlorid (Ph. Eur.).

1 ml Infusionslösung enthält 5 mg Apomorphinhydrochlorid (Ph. Eur.). Jede 20-ml-Patrone enthält 100 mg Apomorphinhydrochlorid (Ph. Eur.)

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) (E 223)
  • Salzsäure 36% (zur Einstellung des pH-Werts)
  • Wasser für Injektionszwecke.

Bezüglich Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) siehe Abschnitt 2: „APO-go® enthält Natriummetabisulfit“.

Wie APO-go® aussieht und Inhalt der Packung

APO-go® ist eine Infusionslösung. Die Lösung ist farblos und durchsichtig.

Inhalt der Packung

APO-go® wird in einer silikonisierten Klarglas-Patrone mit einem Chlorbutylkautschuk-Stopfen (mit Aluminiumdichtung und violetter Flip-off- Kappe) und einem Kolben aus silikonisiertem Chlorbutylkautschuk geliefert.

Jede Packung enthält 5 Patronen mit 20 ml Lösung in einer Kartonschale, verpackt in einem Umkarton.

Der CronoBell Sleeve ist separat erhältlich in Blisterpackungen mit 5 CronoBell Sleeves.

Luer-Lock-Kappen zum Einmalgebrauch werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt.

Bündelpackungen mit 25 und 50 Patronen.

Die 25er Bündelpackung enthält 5 Packungen mit jeweils 5 Patronen. Die 50er Bündelpackung enthält 10 Packungen mit jeweils 5 Patronen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADAPHARM GmbH

Stadastraße 2–18,

61118 Bad Vilbel,

Deutschland

Telefon: 06101 603-0

Telefax: 06101 603-3888

Internet: www.stadapharm.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG

Stadastraße 2–18,

61118 Bad Vilbel,

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich APO-go® 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone
Dänemark APO-go® Pod
Deutschland APO-go® 5 mg/ml Infusionslösung in einer Patrone
Griechenland APO-go® POD 5 mg/ml Διάλυμα για έγχυση σε φυσίγγιο
Irland APO-go® POD 5 mg/ml solution for infusion in
  cartridge
Luxemburg APO-go® POD 5 mg/ml solution pour perfusion en
  cartouche
Niederlande APO-go® Pod 5 mg/ml oplossing voor infusie in een
  patroon
Norwegen Britaject
Portugal Apo-go® 5 mg/ml solução para perfusão em cartucho
Rumänien APO-go® 5 mg/ml soluţie perfuzabilă în cartu
Slowenien APO-go® 5 mg/ml raztopina za infundiranje v vložku
Spanien APO-go® POD 5 mg/ml solución para perfusión en
  cartucho
Schweden APO-go® för POD 5 mg/ml infusionsvätska, lösning i
  cylinderampull
Vereinigtes Königreich  
(Nordirland) APO-go® POD 5 mg/ml solution for infusion in
  cartridge

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2024.

So wird die Infusion mit APO-go® vorbereitet:

Waschen Sie sich immer zuerst die Hände und trocknen Sie sie, bevor Sie mit Infusionszubehör arbeiten.

Stellen Sie sicher, dass Sie einen entsprechenden Behälter zur Entsorgung scharfer und spitzer Gegenstände sowie folgende Gegenstände zur Hand haben, bevor Sie beginnen:

  • 1 x Infusionsleitung (für jeweils 24 Stunden)
  • 1 x CronoBell Sleeve (Hülle)
  • 1 x Patrone (mit dem Arzneimittel)
  • 1 x Pumpe (Crono APO-go III Infusionspumpe oder Crono PAR4 20 Infusionspumpe) mit Aufsatz
  • 1 Tablett.

Es kann Ihnen zur Verfügung gestellt werden:

1 Packung Luer-Lock-Kappen für den Einmalgebrauch.

ODER

Crono APO-go III   Crono PAR4 20
Infusionspumpe mit Aufsatz   Infusionspumpe mit Aufsatz
     
     

Bitte beachten Sie, dass es drei verschiedene Möglichkeiten für die Anwendung und den Wechsel der Patrone gibt, die nachfolgend beschrieben werden. Bitte befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen, wie von Ihrem medizinischen Fachpersonal erläutert.

Anleitung zur Anwendung der Patrone für einen Tag

Bitte befolgen Sie die nachstehenden Schritte, wenn Sie die Patrone einen Tag lang verwenden, ohne dass die Patrone während des Tages gewechselt wird:

     
1. Waschen und trocknen 2. Entfernen Sie die 3. Nehmen Sie den
Sie Ihre Hände. Plastikkappe von der CronoBell Sleeve aus
  Patrone und entsorgen Sie seiner sterilen Verpackung.
  die Kappe.  
     
4. Schließen Sie die 5. Stellen Sie die Patrone 6. Der CronoBell Sleeve
Infusionsleitung oben an auf eine ebene Oberfläche (mit Patrone und
den CronoBell Sleeve an und drücken Sie den Infusionsleitung) ist jetzt
und drehen Sie im CronoBell Sleeve fest nach bereit für den Anschluss an
Uhrzeigersinn, bis sie fest unten auf die Patrone, bis die Pumpe.
sitzt. der Gummistopfen an der  
  Oberseite der Patrone  
  durchstochen ist.  
     
7. Stecken Sie den 8. Nach dem Einsetzen 9. Nach Anweisung durch
CronoBell Sleeve (mit der drehen Sie den CronoBell Ihr medizinisches
Patrone im Inneren) in den Sleeve (mit der Patrone im Fachpersonal kann die
Aufsatz auf der Pumpe und Inneren) im Uhrzeigersinn, Infusionsleitung vorbereitet
richten Sie dabei die bis er mit einem werden. Führen Sie die
Außenlippen des CronoBell Klickgeräusch einrastet. Infusionsleitung gemäß der
Sleeve auf die   Anleitung durch Ihr
Aussparungen im Aufsatz   medizinisches
der Pumpe aus.   Fachpersonal ein. Bitte
    beachten Sie den APO-go®
    Skin Management Guide.
     
10. Sobald die Nadel der 11. Vergewissern Sie sich, 12. Entsorgen Sie den
Infusionsleitung in den dass der Schieber der CronoBell Sleeve (mit der
Körper eingeführt ist, kann Pumpe vollständig Patrone im Inneren) und die
die Pumpe eingeschaltet zurückgezogen ist. Sobald Infusionsleitung in einem
und die Infusion gestartet dies geschehen ist, können Behälter für scharfe
werden. der CronoBell Sleeve (mit Gegenstände.
  der darin befindlichen  
Schalten Sie die Pumpe am Patrone) und die  
Ende der Infusion aus und Infusionsleitung gedreht und  
nehmen Sie die abgenommen werden.  
Infusionsleitung vom    
Körper/Patienten ab.    

Im Allgemeinen wird die Infusion vor dem Schlafengehen beendet.

Anleitung zur Anwendung der gleichen Patrone über 2 Tage

Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, wenn Sie die Patrone bis zu maximal 48 Stunden verwenden:

     
1. Waschen und 2. Entfernen Sie die 3. Nehmen Sie den
trocknen Sie Ihre Plastikkappe von der CronoBell Sleeve aus
Hände. Patrone und entsorgen seiner sterilen
  Sie die Kappe. Verpackung.
     
4. Schließen Sie die 5. Stellen Sie die 6. Der CronoBell Sleeve
Infusionsleitung oben Patrone auf eine ebene (mit Patrone und
an den CronoBell Oberfläche und drücken Infusionsleitung) ist jetzt
Sleeve an und drehen Sie den CronoBell bereit für den Anschluss
Sie im Uhrzeigersinn, Sleeve fest nach unten an die Pumpe.
bis sie fest sitzt. auf die Patrone, bis der  
  Gummistopfen an der  
  Oberseite der Patrone  
  durchstochen ist.  
     
7. Stecken Sie den 8. Nach dem Einsetzen 9. Nach Anweisung
CronoBell Sleeve (mit drehen Sie den durch Ihr medizinisches
der Patrone im Inneren) CronoBell Sleeve (mit Fachpersonal kann die
in den Aufsatz auf der der Patrone im Inneren) Infusionsleitung
Pumpe und richten Sie im Uhrzeigersinn, bis er vorbereitet werden.
dabei die Außenlippen mit einem Klickgeräusch Führen Sie die
des CronoBell Sleeve einrastet. Infusionsleitung gemäß
auf die Aussparungen   der Anleitung durch Ihr
im Aufsatz der Pumpe   medizinisches
aus.   Fachpersonal ein. Bitte
    beachten Sie den APO-
    go® Skin Management
    Guide.
  So bewahren Sie die  
  Pumpe mit der Patrone  
  und dem CronoBell  
  Sleeve in der Nacht  
  auf  
  (Schritte 11-13)  
     
10. Sobald die Nadel   11. Waschen und
der Infusionsleitung in   trocknen Sie Ihre Hände
den Körper eingeführt   wie in Schritt 1 und
ist, kann die Pumpe   entfernen Sie die
eingeschaltet und die   Infusionsleitung vom
Infusion gestartet   Körper/Patienten.
werden.    
    Stellen Sie die Pumpe
Schalten Sie die Pumpe   aufrecht auf das Tablett,
am Ende der Infusion   wobei die
aus.   Patrone/Sleeve noch
      befestigt ist. Ziehen Sie
Im Allgemeinen wird die     die Infusionsleitung von
Infusion vor dem     der Pumpe ab und
Schlafengehen     entsorgen Sie sie im
beendet.     Behälter für scharfe
      Gegenstände.
      Wischen Sie
      überschüssige
      Flüssigkeit mit einem
      Alkoholtuch ab.
      So starten Sie die
      Infusion am nächsten
      Morgen
      (Schritte 14-17)
       
12. Schrauben Sie die 13. Stellen Sie das    
sterile Luer-Lock-Kappe Tablett mit der    
auf den CronoBell Infusionspumpe an    
Sleeve (die Patrone einen sicheren Ort.    
bleibt im Inneren). Bewahren Sie es unter    
  30°C und nicht im    
  Kühlschrank auf.    
  Außerhalb der    
  Reichweite von Kindern    
  aufbewahren.    
       
14. Am nächsten Tag 15. Schrauben Sie die 16. Nach Anweisung
waschen und trocknen Luer-Lock-Kappe ab und durch Ihr medizinisches
Sie Ihre Hände. entsorgen Sie sie im Fachpersonal kann die
  Mülleimer. Reinigen Sie Infusionsleitung
  die Oberseite des vorbereitet werden.
  CronoBell Sleeve mit Führen Sie die
  einem Alkoholtuch. Infusionsleitung gemäß
  Nehmen Sie sofort eine der Anleitung durch Ihr
  neue Infusionsleitung medizinisches
  und schließen Sie sie Fachpersonal ein. Bitte
  oben an den CronoBell beachten Sie den APO-
  Sleeve (mit der noch go® Skin Management
  darin befindlichen Guide.
  Patrone) an, indem Sie  
  sie im Uhrzeigersinn  
  drehen, bis sie fest sitzt.  
     
17. Sobald die Nadel 18. Vergewissern Sie 19. Entsorgen Sie den
der Infusionsleitung in sich, dass der Schieber CronoBell Sleeve (mit
den Körper eingeführt der Pumpe vollständig der Patrone im Inneren)
ist, kann die Pumpe zurückgezogen ist. und die Infusionsleitung
eingeschaltet und die Sobald dies geschehen in einem Behälter für
Infusion gestartet ist, können der scharfe Gegenstände.
werden. CronoBell Sleeve (mit  
  der darin befindlichen  
Schalten Sie die Pumpe Patrone) und die  
am Ende der Infusion Infusionsleitung gedreht  
aus und nehmen Sie die und abgenommen  
Infusionsleitung vom werden.  
Körper/Patienten ab.    

Anleitung zum Wechsel der Patrone im Laufe des Tages

Wenn Sie die Patrone mehr als einen Tag lang benutzen, kann es notwendig sein, eine neue Patrone zu verwenden, wenn die alte aufgebraucht ist. Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, wenn Sie die Patrone während des Tages wechseln:

     
1. Waschen und trocknen 2. Entfernen Sie die 3. Nehmen Sie den
Sie Ihre Hände. Plastikkappe von der CronoBell Sleeve aus seiner
  Patrone und entsorgen Sie sterilen Verpackung.
  die Kappe.  
     
4. Stellen Sie die Patrone 5. Der CronoBell Sleeve 6. Beenden Sie die Infusion.
auf eine ebene Oberfläche (mit Patrone) ist nun bereit,  
und drücken Sie den an die Pumpe  
CronoBell Sleeve fest nach angeschlossen zu werden.  
unten auf die Patrone, bis Wischen Sie  
der Gummistopfen an der überschüssige Flüssigkeit  
Oberseite der Patrone mit dem Alkoholtuch ab.  
durchstochen ist.    
     
7. Ziehen Sie die 8. Wischen Sie das Ende 9. Schließen Sie die
Infusionsleitung vom der Infusionsleitung mit Infusionsleitung an den
gebrauchten CronoBell einem neuen Alkoholtuch neuen CronoBell-Sleeve (mit
Sleeve (mit der Patrone ab. der Patrone darin) an.
darin) ab und lassen Sie Um Kontaminationen zu  
die Infusionsleitung in der vermeiden, berühren Sie  
Haut. das Ende der  
  Infusionsleitung nur zum  
  Abwischen.  
     
10. Vergewissern Sie sich, 11. Entsorgen Sie den 12. Stecken Sie den neuen
dass der Schieber der gebrauchten CronoBell CronoBell Sleeve (mit der
Pumpe vollständig Sleeve (mit der Patrone im Patrone im Inneren) in den
zurückgezogen ist. Sobald Inneren) in einem Behälter Aufsatz auf der Pumpe und
dies geschehen ist, kann für scharfe Gegenstände. richten Sie dabei die
der gebrauchte CronoBell   Außenlippen des CronoBell
Sleeve (mit der darin   Sleeve auf die Aussparungen
befindlichen Patrone)   im Aufsatz der Pumpe aus.
gedreht und abgenommen    
werden.    

13. Nach dem Einsetzen drehen Sie den CronoBell Sleeve (mit der Patrone im Inneren) im Uhrzeigersinn, bis er mit einem Klickgeräusch einrastet.

14. Die Pumpe kann eingeschaltet und die Infusion gestartet werden.

Anmerkung: Unterschiedliche Infusionsleitungen erfordern unterschiedliche Einführungstechniken. Die Wahl der Nadel erfolgt durch den Arzt.

Die Bedienungsanleitungen für die Pumpe und den CronoBell Sleeve sind für das medizinische Fachpersonal bestimmt. Lesen Sie diese, um Informationen darüber zu erhalten, wie Sie APO-go® für die kontinuierliche Infusion und zusätzliche Bolus-Dosierung einrichten können.

Es gibt Unterschiede zwischen der Pumpe, mit der dieses Arzneimittel angewendet wird, und einigen anderen Apomorphin-Arzneimitteln auf dem Markt. Wenn der Patient von oder zu einem anderen Arzneimittel wechselt, ist daher eine erneute Schulung unter der Aufsicht eines Arztes erforderlich.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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