Wann darf Nife-Par Leman nicht eingenommen werden?
In den folgenden Fällen dürfen Sie Nife-Par Leman nicht einnehmen:
-Wenn Sie allergisch gegen Nifedipin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
-Wenn Sie mit Rifampicin behandelt werden.
-Wenn Sie sich in den ersten 24 Wochen der Schwangerschaft befinden, oder in den folgenden Fällen:
oVorzeitiger Blasensprung nach 30 Schwangerschaftswochen
oVerzögertes fetales Wachstum und abnormaler fetaler Herzrhythmus
oGebärmutterblutung vor der Geburt, die eine sofortige Entbindung erfordert.
oFetaler Tod
oVerdacht auf intrauterine Infektion
oVorzeitige Ablösung der Plazenta
oJeder andere Zustand der Mutter oder des Fötus, der die Fortsetzung der Schwangerschaft gefährlich machen würde.
-Wenn Sie einen kardiogenen Schock haben (das Herz ist so stark geschädigt, dass es die Organe des Körpers nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen kann), bei instabiler Angina pectoris oder wenn Sie kürzlich einen akuten Myokardinfarkt erlitten haben.
Wenn Sie an sehr niedrigem Blutdruck, manifester Herzinsuffizienz oder schwerer Obstruktion der Aortenklappe (eines Teils des Herzens) leiden.
Welche Nebenwirkungen kann Nife-Par Leman haben?
Wie alle Arzneimittel kann Nife-Par Leman Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Kopfschmerzen, Schwindel.
-Ödeme (Schwellungen) und Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße).
-Verstopfung, Übelkeit.
-Unwohlsein.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Allergische Reaktion: Allergisches Ödem der Haut und Schleimhäute (Schwellung), Schwellung des Kehlkopfes
-Hautausschlag, Schwitzen.
-Angstzustände, Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität.
-Schwindel, Migräne und Zittern.
-Veränderungen des Sehvermögens.
-Beschleunigter Herzschlag, Herzklopfen, Angina pectoris.
-Niedriger Blutdruck, orthostatische Hypotonie, Ohnmacht.
-Epistaxis (Nasenbluten), verstopfte Nase, Dyspnoe (Atemnot), Brustschmerzen.
-Bauch- und Magen-Darm-Schmerzen, Dyspepsie (schwierige Verdauung), Flatulenz (Blähungen), Mundtrockenheit, Durchfall.
-Veränderte Ergebnisse von Leberfunktionstests.
-Muskelkrämpfe, Schwellung der Gelenke.
-Erhöhte Urinsekretion und -ausscheidung.
-Schmerzen mit unbekannter Ursache, Schüttelfrost, Asthenie (Schwäche).
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10.000 Anwendern)
-Kribbelndes Gefühl in den Extremitäten, erhöhte Berührungsempfindlichkeit.
-Gingivahyperplasie (Zunahme der Dicke des Zahnfleischs).
-Blähungen, Appetitlosigkeit, Erbrechen.
-Muskelschmerzen.
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Anwendern)
-Niedriger Blutdruck, der zu Herzproblemen führen kann.
-Agranulozytose, Purpura (Veränderung bestimmter Blutparameter).
-Erhöhter Blutzuckerspiegel.
-Exfoliative Dermatitis (schälende Haut), Photosensibilitätsdermatitis (übermäßige Reaktion der Haut auf Sonnenlicht), Nesselsucht.
Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden)
Akutes Lungenödem
Eine Metaanalyse klinischer Studien mit Nifedipin als Tokolytikum (Arzneimittel, das Gebärmutterkontraktionen vermindert) ergab, dass Nebenwirkungen deutlich häufiger auftraten, wenn die tägliche Gesamtdosis 60 mg überstieg.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt insbesondere für Nebenwirkungen, die in dieser Packungsbeilage nicht erwähnt werden.